DE2219683C3 - Vorrichtung zum Falten einer Materialbahn - Google Patents
Vorrichtung zum Falten einer MaterialbahnInfo
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Description
einem Abgabeförderband (26) besteht und daß an 35 Material auf der Vorrichtung nach der Erfindung
der Abgabestelle (32) eins genutete Rolle (24) nahe der Trommel (2) angeordnet ist um die aus einem
Schlitz (14,15,16) herausgezogene Bahn (29) mit der Falte auf das Abgabeförderband (26) umzulenken.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Falten einer Materialbahn in Zickzackform quer zur Laufrichtung für das gestapelte Ablegen der gefalteten Bahn an
einer Abgabestelle, an der eine den sich bildenden Stapel aufnehmende Unterstützung angeordnet ist. Zu
den Materialien, die in Falten gelegt werden können, gehört auch Wellpappe.
Bei einer bekannten Vorrichtung zum Zickzack-Falten von Bahnen (FR-PS 20 63 647) sind zwei umlaufende
Trommeln mit je drei zusammenwirkenden Faltelementen vorgesehen, die das zu faltende Material abwechselnd in eine obere und untere Umkehrstelle bringen.
Bei dem Material handelt es sich nicht um eine durchlaufende Bahn, sondern um sich überlappende
Blätter, die ineinander gefaltet und hierzu /wischen die beiden umlaufenden Trommeln eingeführt werden. Die
untere Trommel bewirkt, daß das Material von einem Faltelemenl in einen Halter der oberen Trommel
hineingeschoben wird, die eine Falte zur Oberseite des Stapels transportiert während anschließend ein Faltelement auf der oberen Trommel Material in einen Halter
der unteren Trommel hineinschiebt, von der eine Falte dann zur unteren Seite des Stapels gebracht wird.
Die bekannte Vorrichtung mit zwei Trommeln, die mit wechselweise zusammenarbeitenden Faltelementen
und Haltern besetzt sind, zeigt einen komplizierten
schonend behandelt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Vorderansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum
Legen von Falten,
F i g. 2 die Vorrichtung nach F i g. 1 in einem scliematischen Längsschnitt
Fig.3 und 4 in schematischer Darstellung zwei
Arbeitsschritte beim Bilden der Falten, die dem in F i g. 2 gezeigten Arbeitsschritt folgen,
F i g. 5 in einer Teildarstellung die in einen Schiit? der
Trommel eingeführte Materialbahn und
In F i g. 1 erkennt man den Rahmen 1 der Vorrichtung, der eine Trommel 2 unterstützt die an ihren Enden
Speichen 3 aufweist die an den Naben 4 auf Achsstummeln 5 befestigt sind. Die Trommel wird durch
SS eine Antriebswelle 6 über ohne toten Gang arbeitende Zahnräder 7 und 8 gedreht. Die Welle 6 treibt über einen
Kettentrieb IO eine Zuführungseinrichtung 9 so an, daß ihre Laufgeschwindigkeit gleich der Umfangsgeschwindigkeit der Trommel 2 ist Eine Welle 11 trägt unter
Vermittlung durch Räder 12 eine Schiene 13, die in
Schlitze im Mantel der Trommel 2 eintreten kann. Bei der dargestellten Ausführungsform hat die Trommel 2
drei Schlitze 14,15 und 16, und die Welle 11 wird von der
Welle 6 aus über einen Kettentrieb 17 mit der
6$ dreifachen Umdrehungsgeschwindigkeit der Trommel 2
angetrieben.
Die Arme 19 tragen eine Bremsbacke 18; die Arme 19 sind drehbar auf der Welle 20 gelagert, die die
Zuführungseinricfatung 9 antreibt; auf die Arme wirken
Federn 21, um die Bewegungsabnahmeglieder 22 in Berührung nut den Nocken 23 auf der Welle 11 zu
halten und den Bremsklotz 18 in Richtung auf die Trommel 2 vorzuspannen. S
Wie in Fig.2 zu erkennen, tritt die Schiene 13 in
einen Schlitz 14 ein, wenn dieser im Laufe der Drehung der Trommel 2 die höchste Stellung erreicht Außerhalb
der Trommel 2 ist eine mit Nuten versehene Rolle 24 so angeordnet, daß, wenn die Schiene 13 in den Schlitz 14
eingreift, der Schlitz IS gerade die Rolle 24 passiert hat
Die Rolle 24 wird von der Trommelachse 5 über einen Riementrieb 25 angetrieben. Neben der Rolle 24
befindet sich eine von der Trommelachse über einen Riementrieb angetriebene, ein Förderhand 26 aufweisende
Fördereinrichtung zum Aufnehmen eines Stapels 27 der in Falten gelegten Bahn.
Eine Materialbahn 29, z. B. aus Wellpappe, wird durch
die Zuführungseinrichtung 9 unter einer Zumeßrolle 30 hindurch der Trommel 2 zugeführt; die Schiene 13
schiebt die Materiaibahn durch den Schlitz 14, so daß sie eine Falte bildet, die durch die biegsamen Klappen 31
aus Gummi od. dgl. festgehalten wird, nachdem sich der Schlitz 14 von der Schiene 13 weg bewegt hat Die Bahn
29 wird in Anlage an der Trommel gehalten, während sich der Schlitz 14 gemäß Fig.2 entgegen dem
Uhrzeigersinne weiterbewegt, bis der Schlitz 14 die in F i g. 2 mit 32 bezeichnete Stellung oberhalb der Rolle
24 erreicht hat Nunmehr bewirken die Nocken 23, daß der Bremsklotz 18 gegen die Bahn gedrückt wird und
ihre Bewegung verlangsamt so daß die Falte aus dem Schlitz 14 gezogen wird. Die Falte trifft auf die Rolle 24
und wird auf die Fördereinrichtung 26 hinter den dort bereits liegenden Stapel 27 von gefaltetem Material
geleitet
Nachdem die Bewegung der Materialbahn dadurch verlangsamt worden ist daß die Bewegungsabnahmeglieder
22 in die Vertiefungen 33 (Fig.6) gelangen,
unterstützen sie die Arme 19 in der Weise, daß der Bremsklotz 18 die Bahn gegen die Trommel drückt,
ohne sie anzuhalten, bis die Erhöhungen 34 der Nocken
den Bremsklotz 18 vom Material abheben, so daß eine dreifache Lage des Materials unter den Bremsklotz
gelangen kann, wenn der nächste Schlitz 16 mit einer in ihm festgehaltenen Falte den Klotz 18 passiert
Die Falte, die aus dem Schlitz 14 herausgezogen wurde, bleibt gemäß F i g. 3 auf der Fördereinrichtung
26 liegen, wobei sich ein Materialabschnitt 35 hinter ihr zwischen der Trommel und dem Stapel 27 befindet.
Wenn sich der nächste Schlitz 16 mit der nächsten darin festgehaltenen Materialfalte nähert bildet das Material
eine Schleife 36, die sodann heruntergezogen wird, um eine Lage zwischen den Materialabschnitten 35 und 37
hinter dem Schlitz einzunehmen. Wenn der Schlitz 16 die mit 32 bezeichnete Stellung erreicht, verlangsamt
der Bremsklotz 18 gemäß Fig.4 wiederum die Bewegung der Materiaibahn und zieht die Falte aus dem
Schlitz 16 heraus, so daß sie auf der Fördereinrichtung 26 abgelegt werden kann.
Der Stapel 27, der sich auf der Fördereinrichtung 26 bildet, wird durch ein Widerlager 38 unterstützt, das sich
von der Trommel fort bewegt während der Stapel gebildet wird; es ist leicht in Richtung auf die Tromme!
vorgespannt. Nahe der Trommel ist eine Schneideinrichtung 39 vorgesehen, die von Zeit zu Zeit betätigt
werden kann, um Abschnitte des Stapels von geeigneter Länge abzuschneiden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- Patentansprüche:trag zum Falten einer Materialbahn in Zickzackform quer zur Laufrichtung für das gestapelte Ablegen der gefalteten Bahn an einer Abgabestelle, an der eine den sich bildenden Stapel aufnehmende Unterstützung angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine umlauf ende Trommel (?X die auf ihrem Umfang mehrere im doppelten ip Abstand der Lange einer Faltlage angeordnete mit Halterungen (31) versehene tängsschlitze (14, 15, 16) aufweist,, einerfnÜbereinstimmung* §nit der- rf Trommel (2^ umlaufende, die Materäaibahn in die Schlitze hineindrückende Schiene (13). eine nockengesteuerte Bremse (18, 19), die bei Ankunft eines Schlitzes (t4, 15, 16) an der Abgabestelle (32) die Bewegung der Materialbahn gegenüber der Trommel (2) verlangsamt oder stillsetzt, sowie ein zu der Trommel (2) hin vorgespanntes Widerlager (38) für den sich auf der Unterstützung (26) bildenden Stapel (27).
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß zu der Bremse (18, 19) eine Bremsbacke (18) gehört die durch unter Federspannung stehende Nocken (23) gesteuerte schwenkbare Arme (19) unterstützt ist
- 3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen in den Schlitzen (14, 15, 16) jeweils durch elastische Klappen (31) gebildet sind, welche von entgegengesetzten Seiten her in die Schlitze hineinragen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch <, dadurch gekennzeichnet daß die Unterstützung des Stapels (27) aus Aufbau. Sie ist in erster linie zum Zusammen- und ftjeinanderfajtettsowiejium Stapeln von Papierhandtü- #s|hern bestimmt, iäߥ sieb- aber zum fortlaufenden Stapeln duidigeiieader Bahnen, wie z, B. von Wellpappe, nicht ohne weiteresverwenden.Per Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu vereinfachen und so auszubilden, daß mit ihr durchgehende Bahnen gestapelt werden können.Hierzu ist nach der Erfindung eine umlaufende Trommel vorgesehen, die auf ihrem Umfang mehrere im doppelten Abstand der Länge einer Faltlage angeordnete raittt^ternngen versehene Längsschlitze aufweist." ferner eine In Übereinstimmung mit der Trommel umlaufende, die Materialbahn in die Schlitze hineindrükkende Schiene, eine nockengesteuerte Bremse* die bei Ankunft eines Schlitzes an der Abgabestelle die Bewegung der Materialbahn gegenüber der Trommel verlangsamt oder stillsetzt sowie ein zu der Trommeljo hin vorgespanntes Widerlager für den sich auf der Unterstützung bildenden Stapel.Die Vorrichtung nach der Erfindung ist verhältnismäßig einfach in ihrem Aufbau und daher wenig störanfällig. Insbesondere ist bei der Erfindung nur eine einzige Trommel vorgesehen, von der die Bahn in einem einfachen Schlitz erfaßt wird, während bei der bekannten Vorrichtung, die mit zwei Trommeln versehen ist auf diesen durch Nocken gesteuerte Halteeinrichtungen angeordnet sind Mit der Vorrich tung nach der Erfindung ist es möglich, fortlaufende Bahnen, wie z. B. einseitig kaschierte Wellpappe, in Zickzackform zu rechteckigen Paketen zu falten, die gegenüber zu Rollen aufgewickelten Bahnen raumsparend stapelbar sind. Außerdem wird das zu stapelnde
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722219683 DE2219683C3 (de) | 1972-04-21 | Vorrichtung zum Falten einer Materialbahn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722219683 DE2219683C3 (de) | 1972-04-21 | Vorrichtung zum Falten einer Materialbahn |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2219683A1 DE2219683A1 (de) | 1973-12-06 |
| DE2219683B2 DE2219683B2 (de) | 1976-05-26 |
| DE2219683C3 true DE2219683C3 (de) | 1977-01-13 |
Family
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