DE2219683C3 - Vorrichtung zum Falten einer Materialbahn - Google Patents

Vorrichtung zum Falten einer Materialbahn

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DE2219683C3
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DE19722219683
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Inventor
William Stuart Selby Yorkshire Pollock (Grossbritannien)
Original Assignee
John Rostron & Sons Ltd., Selby, Yorkshire (Grossbritannien)
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Publication date
Application filed by John Rostron & Sons Ltd., Selby, Yorkshire (Grossbritannien) filed Critical John Rostron & Sons Ltd., Selby, Yorkshire (Grossbritannien)
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Description

einem Abgabeförderband (26) besteht und daß an 35 Material auf der Vorrichtung nach der Erfindung
der Abgabestelle (32) eins genutete Rolle (24) nahe der Trommel (2) angeordnet ist um die aus einem Schlitz (14,15,16) herausgezogene Bahn (29) mit der Falte auf das Abgabeförderband (26) umzulenken.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Falten einer Materialbahn in Zickzackform quer zur Laufrichtung für das gestapelte Ablegen der gefalteten Bahn an einer Abgabestelle, an der eine den sich bildenden Stapel aufnehmende Unterstützung angeordnet ist. Zu den Materialien, die in Falten gelegt werden können, gehört auch Wellpappe.
Bei einer bekannten Vorrichtung zum Zickzack-Falten von Bahnen (FR-PS 20 63 647) sind zwei umlaufende Trommeln mit je drei zusammenwirkenden Faltelementen vorgesehen, die das zu faltende Material abwechselnd in eine obere und untere Umkehrstelle bringen. Bei dem Material handelt es sich nicht um eine durchlaufende Bahn, sondern um sich überlappende Blätter, die ineinander gefaltet und hierzu /wischen die beiden umlaufenden Trommeln eingeführt werden. Die untere Trommel bewirkt, daß das Material von einem Faltelemenl in einen Halter der oberen Trommel hineingeschoben wird, die eine Falte zur Oberseite des Stapels transportiert während anschließend ein Faltelement auf der oberen Trommel Material in einen Halter der unteren Trommel hineinschiebt, von der eine Falte dann zur unteren Seite des Stapels gebracht wird.
Die bekannte Vorrichtung mit zwei Trommeln, die mit wechselweise zusammenarbeitenden Faltelementen und Haltern besetzt sind, zeigt einen komplizierten schonend behandelt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Vorderansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Legen von Falten,
F i g. 2 die Vorrichtung nach F i g. 1 in einem scliematischen Längsschnitt
Fig.3 und 4 in schematischer Darstellung zwei Arbeitsschritte beim Bilden der Falten, die dem in F i g. 2 gezeigten Arbeitsschritt folgen,
F i g. 5 in einer Teildarstellung die in einen Schiit? der Trommel eingeführte Materialbahn und
F i g. 6 in einer Teildarstellung einen Bremsnocken.
In F i g. 1 erkennt man den Rahmen 1 der Vorrichtung, der eine Trommel 2 unterstützt die an ihren Enden Speichen 3 aufweist die an den Naben 4 auf Achsstummeln 5 befestigt sind. Die Trommel wird durch
SS eine Antriebswelle 6 über ohne toten Gang arbeitende Zahnräder 7 und 8 gedreht. Die Welle 6 treibt über einen Kettentrieb IO eine Zuführungseinrichtung 9 so an, daß ihre Laufgeschwindigkeit gleich der Umfangsgeschwindigkeit der Trommel 2 ist Eine Welle 11 trägt unter
Vermittlung durch Räder 12 eine Schiene 13, die in Schlitze im Mantel der Trommel 2 eintreten kann. Bei der dargestellten Ausführungsform hat die Trommel 2 drei Schlitze 14,15 und 16, und die Welle 11 wird von der Welle 6 aus über einen Kettentrieb 17 mit der
6$ dreifachen Umdrehungsgeschwindigkeit der Trommel 2 angetrieben.
Die Arme 19 tragen eine Bremsbacke 18; die Arme 19 sind drehbar auf der Welle 20 gelagert, die die
Zuführungseinricfatung 9 antreibt; auf die Arme wirken Federn 21, um die Bewegungsabnahmeglieder 22 in Berührung nut den Nocken 23 auf der Welle 11 zu halten und den Bremsklotz 18 in Richtung auf die Trommel 2 vorzuspannen. S
Wie in Fig.2 zu erkennen, tritt die Schiene 13 in einen Schlitz 14 ein, wenn dieser im Laufe der Drehung der Trommel 2 die höchste Stellung erreicht Außerhalb der Trommel 2 ist eine mit Nuten versehene Rolle 24 so angeordnet, daß, wenn die Schiene 13 in den Schlitz 14 eingreift, der Schlitz IS gerade die Rolle 24 passiert hat Die Rolle 24 wird von der Trommelachse 5 über einen Riementrieb 25 angetrieben. Neben der Rolle 24 befindet sich eine von der Trommelachse über einen Riementrieb angetriebene, ein Förderhand 26 aufweisende Fördereinrichtung zum Aufnehmen eines Stapels 27 der in Falten gelegten Bahn.
Eine Materialbahn 29, z. B. aus Wellpappe, wird durch die Zuführungseinrichtung 9 unter einer Zumeßrolle 30 hindurch der Trommel 2 zugeführt; die Schiene 13 schiebt die Materiaibahn durch den Schlitz 14, so daß sie eine Falte bildet, die durch die biegsamen Klappen 31 aus Gummi od. dgl. festgehalten wird, nachdem sich der Schlitz 14 von der Schiene 13 weg bewegt hat Die Bahn 29 wird in Anlage an der Trommel gehalten, während sich der Schlitz 14 gemäß Fig.2 entgegen dem Uhrzeigersinne weiterbewegt, bis der Schlitz 14 die in F i g. 2 mit 32 bezeichnete Stellung oberhalb der Rolle 24 erreicht hat Nunmehr bewirken die Nocken 23, daß der Bremsklotz 18 gegen die Bahn gedrückt wird und ihre Bewegung verlangsamt so daß die Falte aus dem Schlitz 14 gezogen wird. Die Falte trifft auf die Rolle 24 und wird auf die Fördereinrichtung 26 hinter den dort bereits liegenden Stapel 27 von gefaltetem Material geleitet
Nachdem die Bewegung der Materialbahn dadurch verlangsamt worden ist daß die Bewegungsabnahmeglieder 22 in die Vertiefungen 33 (Fig.6) gelangen, unterstützen sie die Arme 19 in der Weise, daß der Bremsklotz 18 die Bahn gegen die Trommel drückt, ohne sie anzuhalten, bis die Erhöhungen 34 der Nocken den Bremsklotz 18 vom Material abheben, so daß eine dreifache Lage des Materials unter den Bremsklotz gelangen kann, wenn der nächste Schlitz 16 mit einer in ihm festgehaltenen Falte den Klotz 18 passiert
Die Falte, die aus dem Schlitz 14 herausgezogen wurde, bleibt gemäß F i g. 3 auf der Fördereinrichtung 26 liegen, wobei sich ein Materialabschnitt 35 hinter ihr zwischen der Trommel und dem Stapel 27 befindet. Wenn sich der nächste Schlitz 16 mit der nächsten darin festgehaltenen Materialfalte nähert bildet das Material eine Schleife 36, die sodann heruntergezogen wird, um eine Lage zwischen den Materialabschnitten 35 und 37 hinter dem Schlitz einzunehmen. Wenn der Schlitz 16 die mit 32 bezeichnete Stellung erreicht, verlangsamt der Bremsklotz 18 gemäß Fig.4 wiederum die Bewegung der Materiaibahn und zieht die Falte aus dem Schlitz 16 heraus, so daß sie auf der Fördereinrichtung 26 abgelegt werden kann.
Der Stapel 27, der sich auf der Fördereinrichtung 26 bildet, wird durch ein Widerlager 38 unterstützt, das sich von der Trommel fort bewegt während der Stapel gebildet wird; es ist leicht in Richtung auf die Tromme! vorgespannt. Nahe der Trommel ist eine Schneideinrichtung 39 vorgesehen, die von Zeit zu Zeit betätigt werden kann, um Abschnitte des Stapels von geeigneter Länge abzuschneiden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    trag zum Falten einer Materialbahn in Zickzackform quer zur Laufrichtung für das gestapelte Ablegen der gefalteten Bahn an einer Abgabestelle, an der eine den sich bildenden Stapel aufnehmende Unterstützung angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine umlauf ende Trommel (?X die auf ihrem Umfang mehrere im doppelten ip Abstand der Lange einer Faltlage angeordnete mit Halterungen (31) versehene tängsschlitze (14, 15, 16) aufweist,, einerfnÜbereinstimmung* §nit der- rf Trommel (2^ umlaufende, die Materäaibahn in die Schlitze hineindrückende Schiene (13). eine nockengesteuerte Bremse (18, 19), die bei Ankunft eines Schlitzes (t4, 15, 16) an der Abgabestelle (32) die Bewegung der Materialbahn gegenüber der Trommel (2) verlangsamt oder stillsetzt, sowie ein zu der Trommel (2) hin vorgespanntes Widerlager (38) für den sich auf der Unterstützung (26) bildenden Stapel (27).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß zu der Bremse (18, 19) eine Bremsbacke (18) gehört die durch unter Federspannung stehende Nocken (23) gesteuerte schwenkbare Arme (19) unterstützt ist
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen in den Schlitzen (14, 15, 16) jeweils durch elastische Klappen (31) gebildet sind, welche von entgegengesetzten Seiten her in die Schlitze hineinragen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch <, dadurch gekennzeichnet daß die Unterstützung des Stapels (27) aus Aufbau. Sie ist in erster linie zum Zusammen- und ftjeinanderfajtettsowiejium Stapeln von Papierhandtü- #s|hern bestimmt, iäߥ sieb- aber zum fortlaufenden Stapeln duidigeiieader Bahnen, wie z, B. von Wellpappe, nicht ohne weiteresverwenden.
    Per Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu vereinfachen und so auszubilden, daß mit ihr durchgehende Bahnen gestapelt werden können.
    Hierzu ist nach der Erfindung eine umlaufende Trommel vorgesehen, die auf ihrem Umfang mehrere im doppelten Abstand der Länge einer Faltlage angeordnete raittt^ternngen versehene Längsschlitze aufweist.
    " ferner eine In Übereinstimmung mit der Trommel umlaufende, die Materialbahn in die Schlitze hineindrükkende Schiene, eine nockengesteuerte Bremse* die bei Ankunft eines Schlitzes an der Abgabestelle die Bewegung der Materialbahn gegenüber der Trommel verlangsamt oder stillsetzt sowie ein zu der Trommel
    jo hin vorgespanntes Widerlager für den sich auf der Unterstützung bildenden Stapel.
    Die Vorrichtung nach der Erfindung ist verhältnismäßig einfach in ihrem Aufbau und daher wenig störanfällig. Insbesondere ist bei der Erfindung nur eine einzige Trommel vorgesehen, von der die Bahn in einem einfachen Schlitz erfaßt wird, während bei der bekannten Vorrichtung, die mit zwei Trommeln versehen ist auf diesen durch Nocken gesteuerte Halteeinrichtungen angeordnet sind Mit der Vorrich tung nach der Erfindung ist es möglich, fortlaufende Bahnen, wie z. B. einseitig kaschierte Wellpappe, in Zickzackform zu rechteckigen Paketen zu falten, die gegenüber zu Rollen aufgewickelten Bahnen raumsparend stapelbar sind. Außerdem wird das zu stapelnde
DE19722219683 1972-04-21 Vorrichtung zum Falten einer Materialbahn Expired DE2219683C3 (de)

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DE2219683A1 DE2219683A1 (de) 1973-12-06
DE2219683B2 DE2219683B2 (de) 1976-05-26
DE2219683C3 true DE2219683C3 (de) 1977-01-13

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