DE167221C - - Google Patents

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DE167221C
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DE1903167221D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/32Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration
    • B60T8/72Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration responsive to a difference between a speed condition, e.g. deceleration, and a fixed reference
    • B60T8/74Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration responsive to a difference between a speed condition, e.g. deceleration, and a fixed reference sensing a rate of change of velocity

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um ein Fahrzeug auf kürzestem Wege zum Stillstand zu bringen, ist es erforderlich, die Verzögerung während der ganzen Bremsdauer möglichst groß und gleichbleibend zu halten. Da aber der Reibungskoeffizient zwischen Rad und Bremsklotz mit abnehmender Fahrgeschwindigkeit zunimmt, ist es notwendig, die Bremse mit hohem Druck anzusetzen und letzteren entsprechend der
ίο sinkenden Geschwindigkeit zu verringern.
Gemäß vorliegender Erfindung wird nun im Fahrzeug, und zwar in der Längsrichtung desselben beweglich, eine Masse angeordnet, die zwischen Bremszylinder und Außenluft liegende Ventile selbsttätig öffnet, sobald der Verzögerungsdruck der Masse eine bestimmte Grenze überschreitet.
Nach der Figur wirkt die den Verzögerungsdruck liefernde Masse unter Vermittlung eines unter Luftdruck stehenden Kolbens auf einen elektrischen Schalter, durch dessen Anstellen sämtliche zwischen Bremszylinder und Außenluft liegende, elektrisch gesteuerte Luftauslässe eines Zuges geöffnet werden.
Die bei b in der Längsrichtung des Fahrzeuges schwingend aufgehängte Masse a, die zur Erzeugung des Verzögerungsdruckes dient, wird durch die einstellbare Feder c in der durch den Anschlag d bestimmten Ruhelage festgehalten. In der Masse α ist der Kolben ρ federnd gelagert, der das Ventil e verschließt. Letzteres sperrt die Kammer f ab, die mit der Kammer i durch die Bohrung q in dem unter dem Druck der Feder g stehenden Kolben h verbunden ist. Die. Kammer i wird zweckmäßig an den Hauptluftbehälter angeschlossen. Der Kolben h trägt isoliert das Stromschlußstück k,. das zur Verbindung der Stromschließfedern / und m dient. Von diesen ist / über die Stromquelle η an die Steuerventile ο angeschlossen, die zwischen den Bremszylindern und der Außenluft liegen. Die anderen Klemmen der Steuerventile 0 sind unmittelbar an die Feder m angeschlossen. Die Wirkungsweise ist folgende:
Fährt das Fahrzeug, auf dem der Bremsdruckregler angebracht ist, mit gleichbleibender Geschwindigkeit in der Richtung des Pfeiles, so nehmen seine Teile die gezeichnete Stellung ein. Das Ventil e ist abgeschlossen, und in der Kammer f herrscht derselbe Druck wie in der Kammer i, so daß der Druck der Feder g den Kolben h in der gezeichneten Lage festhält. Eine Verbindung zwischen Z und m besteht dabei nicht.
Sobald eine Bremsung vorgenommen wird und mit sinkender Geschwindigkeit und entsprechender Vergrößerung der Reibung zwischen Bremsklotz und Rad die Verzögerung eine bestimmte Grenze überschreitet, übersteigt der Verzögerungsdruck der Masse a den Druck der Feder c; die Masse α wird nach links bewegt und das Ventil e geöffnet. Die Druckluft entweicht aus der Kammer /, und da durch die Bohrung q nur eine geringe Menge Luft nachströmen kann, so erhält der Druck in der Kammer i das Übergewicht, wirft den Kolben h entgegen dem
^■:
Druck der Feder g nach links und verbindet dabei / und m. Der aus der Stromquelle η durch / k m und die Steuerventile ο fließende Strom öffnet letztere, so daß Luft aus den Bremszylindern entweicht, die Bremskraft dementsprechend abnimmt und die Verzögerung geringer wird. Sobald der Verzögerungsdruck kleiner geworden ist als der Druck der Feder c, kehrt die Masse α in die Ruhelage zurück, das Ventil e wird geschlossen, die Kammer f füllt sich wieder mit Druckluft, der Kolben h wird unter dem Druck der Feder g nach rechts geschoben und unterbricht die Verbindung zwischen / und m.
Es hört demnach auch eine weitere Verminderung der Bremskraft auf; letztere behält den gleichen Wert, bis wieder mit abnehmender Fahrgeschwindigkeit der Verzögerungsdruck größer als der Druck der Feder c geworden ist, worauf das Spiel von neuem beginnt.
Die auf die Bremsklötze ausgeübte Bremskraft wird daher stufenweise mit abnehmender Fahrgeschwindigkeit verringert, und zwar derart, daß während der ganzen Bremsperiode die Verzögerung mehr oder weniger gleichbleibt.
Der elektrische Schalter k I in kann auch unmittelbar durch die Bewegungen der Masse α ein- und ausgeschaltet werden, oder letztere kann unmittelbar auf das zwischen Bremszylinder und Außenluft liegende Ventil wirken.
Die für Luftdruckbremsen beschriebene Vorrichtung läßt sich auch für Luftsaugebremsen anwenden, indem der Verzögerungsdruck der in der Längsrichtung des Fahrzeuges beweglichen Masse benutzt wird, um Luft in die Bremszylinder zur Abschwächung der Bremskraft einzulassen.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Abschwächen des Bremsdruckes mit abnehmender Fahrgeschwindigkeit bei Luftbremsen , gekennzeichnet durch eine in der Längsrichtung des Fahrzeuges bewegliche Masse, die infolge ihres Beharrungsvermögens zwischen Bremszylinder und Außenluft liegende Ventile öffnet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Längsrichtung des Fahrzeuges bewegliche Masse zwischen einem festen und einem unter Federdruck stehenden Anschlag eingeklemmt ist, zum Zwecke, die Bewegungen der Masse zu vermindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1903167221D 1903-09-15 1903-09-15 Expired - Lifetime DE167221C (de)

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