DE167201C - - Google Patents

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DE167201C
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Germany
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oil
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dust
strip
ring
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F15/00—Axle-boxes
    • B61F15/20—Details
    • B61F15/22—Sealing means preventing entrance of dust or leakage of oil

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen ÖlveVschluß für Eisenbahnwagen-Achsbuchsen mit besonderer Staubkammer und besteht in der Anordnung eines Ölfängers o. dgl. am Staub-
ring, der die Staubkammer gegen die Ölkammer abschließen soll, um Ölverluste durch Übertreten von Öl in die Staubkammer zu vermeiden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Dichtungsringes mit dem Ölfänger in Fig. ι in Ansicht dargestellt, während Fig. 2 und 3 Querschnitte verschiedener Ausführungsformen zeigen.
Der auf der Achse aufgeschobene, sich innerhalb der Staubkammer c befindende Dichtungsring kann an sich beliebiger Bauart sein und z. B. aus einer mit Leder versteiften Filzplatte α bestehen, welche eine entsprechende Öffnung zur Aufnahme der Achse b aufweist.
Auf der der Ölkammer d des Achslagers zugekehrten Seite ist an dem Ring ein der Krümmung der Achse ganz oder annähernd angepaßter Streifen oder Lappen e aus Leder oder ähnlichem Material angebracht. Dieser Streifen e hat zweckmäßig die Ausdehnung eines viertel bis halben Kreisringes. Die Ausdehnung kann jedoch je nach der Bauart des Lagers geringer oder größer sein, also u. U.
auch bis zu einem vollen Kreisring erweitert werden.
Der Streifen e legt sich über die Kante der die Staubkammer von der Ölkammer abscheidenden Wand f, so daß seine äußere
Kante in die Ölkammer d hineinragt. Hierdurch wird erreicht, daß dasjenige von der Achse b abtropfende Öl, welches nicht schon direkt in die Ölkammer d fällt, von dem Streifen e aufgefangen und durch diesen in die Ölkammer zurückgeleitet wird. Ein Ölverlust durch Abfließen in die Staubkammer, der bei den bisherigen Anordnungen ohne den Streifen e nicht zu vermeiden ist, wird durch Anwendung dieses Streifens unmöglich gemacht. Anderseits ist aber auch das in der Ölkammer befindliche öl, das bei den Erschütterungen und Bewegungen des Wagens hin- und herschwankt, durch den Dichtungsstreifen e am Auslaufen und Überspritzen aus der Ölkammer in die Staubkammer gehindert, so daß auch in dieser Hinsicht Ölverluste vermieden werden.
Die Gestaltung des ringförmigen Dichtungsstreifens e kann verschieden sein. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel bildet der Streifen den Teil einer einfachen Kegelfläche, deren innere Kante unter die Lederarmatur des Achsbuchsenringes α untergenäht ist.
Der in Fig. 3 dargestellte Streifen hat durch Pressen o. dgl. eine sich der. Scheidewand f treppenstufenartig anschließende Form erhalten, wobei die sich der Achse nahezu oder vollkommen anschließende Kante des Streifens noch zu einem zylindrischen Flansch e1 ausgebildet ist. Es sind jedoch noch weitere Gestaltungsmöglichkeiten des Streifens e denkbar.
Da der Ablaufstreifen e aus weichem und biegsamem Stoffe besteht, läßt sich ein Ein- und Ausbringen des Dichtungsringes in die Staubkammer der Achsbuchse leicht vornehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch : Ölverschluß für Eisenbahnwagen-Achsgiebigem Stoff, wie Leder o. dgl., versehen ist, der sich über die innere Kante
    büchsen mit einem in besonderer Staub- [ der Scheidewand ff) zwischen Ölkammer
    kammer angeordneten Staubring, dadurch j und Staubkammer legt, um Ölverluste
    gekennzeichnet, daß der Staubring mit j durch Übertreten von Öl in die Staub-
    einem Lappen oder Streifen (e) aus nach- | kammer zu vermeiden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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