DE216504C - - Google Patents

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DE216504C
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piston
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annular disk
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L5/00Structural features of suction cleaners
    • A47L5/12Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
    • A47L5/16Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with suction devices other than rotary fans
    • A47L5/20Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with suction devices other than rotary fans with bellows, diaphragms or pistons

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 216504 KLASSE 47/. GRUPPE
GEORGES ROBERT BIMM in PARIS.
Gegenstand der Erfindung ist ein Kolben mit Ledermanschette oder sonst elastischem Randteil, vorzugsweise für Staubsaugeapparate. Der Zweck der Erfindung ist, s ein gutes Anlegen der Ledermanschette an die innere Zylinderfläche herbeizuführen, gleichgültig, ob eine exzentrische Verschiebung der Kolbenstange zum Kolben eintritt oder ob der Kolben durch sein Gewicht oder entsprechende Krafteinwirkung exzentrisch geführt wird. Außerdem soll durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung eine besonders sanfte reibungsfreie Bewegung des Kolbens ohne- Schmierung stattfinden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schnitt.
Der Kolben ist mit einer Ledermanschette b versehen, die die Form eines an einem Ende geschlossenen, e'twa durch Punzen oder Pressen hergestellten Zylinders besitzt.
Auf der Innenseite des Bodens dieser Manschette ist eine zweckmäßig metallische Schale c festgeleimt oder sonst geeignet befestigt. Diese metallische Schale c, welche dazu dient, der Manschette b ihre kreisförmige Form zu erhalten, ist in der Mitte mit einer öffnung d versehen, deren Durchmesser größer ist als der der öffnung e in der Mitte der Ringscheibe f, die außen gegen den Boden der Ledermanschette gelegt ist.
Mit Hilfe von Mutterschrauben o. dgl. ist an der Schale c unter Einschluß der Manschette b und der Ringscheibe f der Bügel g befestigt.
Die Manschette b ist in ihrem Mittelpunkte so ausgeschnitten, daß die Ventilklappe i entsteht, welcher der ringförmige Rand der öffnung β als Sitz dient.
In ihrem offenen Teile ist die Ledermanschette b mit einer Schale oder Ringscheibe / versehen, durch welche die Hülse k hindurchreicht, die zur Vereinigung der Kolbenstange I mit dem Bügel g dient.
Die Ringscheibe / besitzt in der Mitte eine öffnung m von größerem Durchmesser als der der Hülse k, so daß sich diese exzentrisch in der öffnung m der Ringscheibe / verschieben kann.
Die Ringscheibe / ist außerdem mit einer entsprechenden Anzahl von öffnungen .n versehen. Die Hülse k trägt eine um ihren Umfang verlaufende Wulst 0, gegen die sich ein zweckmäßig metallener Kragen p anlegt, der durch einen Gummiring q, welcher sich auf der Hülse k festklemmt, in seiner Lage gehalten wird, so daß die Ringscheibe / zwischen

Claims (4)

dem mittleren Teile des Bügels und dem Kragen f in achsialer Richtung verschoben werden kann. Bei der Bewegung des Kolbens im Sinne des Pfeiles r gelangt die Ventilklappe i in jene Lage, welche auf der Zeichnung zur Darstellung gekommen ist, so daß die Luft unterhalb des Kolbens auf die andere Seite desselben überströmt, indem sie ihren Weg durch ίο die öffnung e, die öffnungen η und den Zwischenraum zwischen der Ringscheibe / und der Ledermanschette b hindurch nimmt. Hierbei reißt sie gleichzeitig die Staubteilchen mit, die sich zwischen der Ringscheibe / und der Ledermanschette b angesammelt haben. Bei entgegengesetzter Bewegungsrichtung des Kolbens legt sich die Ventilklappe i auf ihren Sitz, der durch die Ränder der öffnung e gebildet wird, welche in der Mitte der Ringscheibe f ausgespart ist. Mit einem derartigen Kolben soll unter allen Umständen die erforderliche Abdichtung zwischen Kolben und Zylinderwand α erreicht werden. Wenn z. B. die Person oder die Maschine, welche den Kolben in Tätigkeit setzt, auf die Stange I mehr oder weniger schräge Drucke ausübt, durch welche ein Teil der Ledermanschette bei gewöhnlichen Kolben gegen die Wandung des Zylinders gedruckt würde, so bleibt der ringförmige Rand des offenen Endes der Ledermanschette b durch die Ringscheibe / und die öffnung m doch genau in seiner zentrischen Lage, weil die Hülse k in der öffnung m seitlich ausweicht. Die Öffnungen η in der Ringscheibe / können übrigens durch Schlitze o. dgl. am Umfang der Scheibe ersetzt werden. Zur Herbeiführung einer möglichst reibungsfreien Bewegung des Kolbens in dem Zylinder α wird die Oberfläche des ersteren zweckmäßig durch Leimung o. dgl. mit einem Antifriktionsstoff, wie z. B. Graphit oder gepulverten Metallegierungen, versehen. Paten τ-An Sprüche:
1. Kolben mit elastischer Manschette vorzugsweise für Staubsaugeapparate, dadurch gekennzeichnet, daß in dem offenen Teile der Manschette eine Ringscheibe angeordnet ist, welche eine exzentrische Bewegung des unteren Manschettenteiles und der Kolbenstange dem Pumpenzylinder gegenüber gestattet, ohne daß dadurch der dichte Abschluß des Kolbenumfanges an die innere Zylinderfläche nachteilig beeinflußt würde.
2. Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der in den offenen Teil der ' Ledermanschette eingesetzten Ringscheibe (j) öffnungen (n) oder Schlitze angeordnet sind, um Luft hindurchzulassen.
3. Kolben nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringscheibe (j) mit einer an ihrem Umfange verlaufenden Umbörtelung in den offenen Rand der Ledermanschette eingesetzt und in ihrer Mitte mit einer Öffnung versehen ist, welche größer ist als die durch dieselbe geführte Hülse (k) zur Aufnahme der Kolbenstange.
4. Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den offenen Rand der Ledermanschette eingesetzte Ringscheibe (j) mit Hilfe eines auf die Hülse (k) aufgespannten Gummiringes (q) gegen einen im unteren Teile der Manschette angebrachten Bügel (g) gedruckt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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