DE167141C - - Google Patents

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DE167141C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/32Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

i I k
j;
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 167141 KLASSE 20/.
Motorwagen und Anhängewagen,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Oktober 1904 ab.
Die vorliegende Schaltungseinrichtung gestattet bei elektrisch betriebenen Motorwagenzügen, die aus beliebig vielen Motorwagen, und Anhängewagen bestehen können, Verbrauchsapparate in den Wagen, z. B. Motoren zum Antrieb von Luftpumpen für die Bremsen, in der Art zu betreiben, daß entweder sämtliche Apparate gleichzeitig oder alle mit Ausschluß jener am führenden Wagen oder bloß
ίο diese allein mit Ausschluß der übrigen arbeiten.
Zur Erreichung dieses Zieles sind die betreffenden Verbrauchsapparate an eine den ganzen Zug durchlaufende Leitung angeschlossen, welche nur in bestimmten Stellungen des vorderen Fahrschalters im Führerwagen unter Spannung gesetzt wird.
In dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist vorausgesetzt, daß die Energie zum Betriebe sämtlicher Apparate über den Stromabnehmer und den vorderen Fahrschalter des Führerwagens aus einer äußeren Zuleitung entnommen wird, ferner, daß alle Motorwagen mit zwei je an der Stirnseite des Wagens befindlichen Fahrschaltern von übereinstimmender Bauart versehen sind und daß sämtliche nicht bediente Fahrschalter des Zuges in der Nullstellung stehen.
Die Verbrauchsapparate E, welche, wie oben angegeben, betrieben werden sollen, sind an die durchlaufende Leitung V über zwei Kontaktstellen K, K1 angeschlossen, welche in der Nullstellung der Fahrschalter S, S1 eingeschaltet und bei den beiden Fahrschaltern eines Motorwagens hintereinander verbunden sind.
In der Zeichnung sind die beiden Kontaktwalzen der Fahrschalter in der Abwicklung, ihre Verbindung untereinander und mit dem Verbrauchsapparate E, sowie mit der durchlaufenden Leitung V dargestellt.
Sind sämtliche Schalter S und S1 in der Ruhelage (Nullstellung), so hängen alle Verbrauchsapparate E über die Stromschlußstücke K und K1 an der durchgehenden Leitung V.
Wird ein Schalter, etwa S, in die Stellung I gebracht, so verläuft der Strom von -\- über den Stromabnehmer T, über A, die Bürste α, das Stromschlußstück L, die Bürste b, weiter über B durch die Widerstände W1 und W2, über D durch E zur Erde. Die Abzweigungen bei C und D bleiben stromlos, weil die Bürsten α\ b1, c, cl und d nirgends aufliegen. Die durchgehende Leitung V ist stromlos, es wird also der Apparat E im Führerwagen allein, und zwar über die Widerstände W1 und W2 betrieben.
In der Stellung 2 ist der Stromverlauf: Von + über T, A, a, L, c, C, W2, D, E zur Erde. Die Bürsten α1, bl, c1 und d liegen nicht auf. Die Schaltung unterscheidet sich von der obigen nur dadurch, daß der Widerstand W1 ausgeschaltet ist.
In der Stellung 3 verläuft der Strom von -\- über T, A, ct., L, d über die Bürste e1, das Stromschlußstück K\ die Bürste d1, über D, E
zur Erde. Die Bürsten α1, b1, cJ und e liegen nicht auf. Die durchgehende Leitung V ist noch immer stromlos und der Verbrauchsapparat E des Führerwagens allein, und zwar ohne Widerstände an Spannung gelegt.
In der Stellung 4 ist der Stromverlauf folgender: Von + über T, A, a, L einerseits über d, e1, K1, d1, D, E zur Erde, andererseits über die Bürste e nach der durchgehenden Leitung V. Durch diese gelangt der Strom in die anderen Motorwagen, deren Schalter 5 und »S1 in der Nullstellung sind, und geht hier überall über e, K, d, el, K1, d\ D, E zur Erde. Es werden somit sämtliche Apparate E des ,Zuges betrieben.
In der Stellung S des Schalters S ist der Stromverlauf folgender: Von -j- über T, A, a, M, N, e, V. Der Apparat E am führenden Wagen ist ausgeschaltet, während die Apparate auf sämtlichen übrigen Wagen über die Leitung V wie bei Stellung 4 eingeschaltet sind.
Selbstverständlich ist die Erfindung unter entsprechender baulicher Abänderung auch bei Motorwagen anwendbar, welche nur einen Fahrschalter besitzen.
Die vorstehende Schaltung wird, wie oben schon erwähnt, beispielsweise für die Motoren zum Antriebe der Pumpen angewendet, welche die Druck- bezw. Saugluft für die Bremse liefern. Hierbei hat es der Zugführer in der Hand, bei geringem Luftbedarf nur die Pumpe des führenden Wagens und bei größerem Luftbedarf sämtliche Pumpen des Zuges anzustellen. Wird die Pumpe des führenden Wagens schadhaft, so kann er den Betrieb mit den Pumpen der übrigen Wagen allein aufrecht erhalten.
Durch die beschriebene Schaltung wird infolgedessen eine günstige Ausnutzung der Pumpen und eine große Betriebssicherheit erzielt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaltungseinrichtung für elektrisch betriebene Züge, bestehend aus beliebig vielen Motorwagen und Anhängewagen, deren Motorwagen mit je zwei Fahrschaltern und Verbrauchsapparaten sowie mit einer durchlaufenden Leitung versehen sind, gekennzeichnet dadurch, daß in jedem Motorwagen ein Stromweg von der durchlaufenden Leitung (V) zu den Verbrauchsapparaten (E) über die beiden in der Nullstellung hintereinander liegenden Fahrschalter (S, S1) geschlossen wird, zu dem Zwecke, entweder sämtliche Verbrauchsapparate des Zuges gleichzeitig zu betreiben (Stellung 4 des vorderen Fahrschalters im führenden Wagen und Stellung ο aller übrigen Fahrschalter) oder sämtliche Verbrauchsapparate des Zuges mit Ausschluß derjenigen im führenden Wagen zu betreiben (Stellung 5 des vorderen Fahrschalters im führenden Wagen und Stellung ο aller übrigen Fahrschalter) oder endlich die Verbrauchsapparate im führenden Wagen allein zu betreiben (Stellung 1, 2, 3 des vorderen Fahrschalters im führenden Wagen).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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