DE166457C - - Google Patents

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DE166457C
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weight
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/16Sorting according to weight
    • B07C5/18Sorting according to weight using a single stationary weighing mechanism

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, Einzelgegenstände, wie Pappen o. dgl., nach ihrem Gewicht sortieren zu können. Das kennzeichnende Merkmal der Erfindung besteht in einem als Wagschale wirkenden Tisch und vor demselben in verschiedener Höhenlage angeordneten Fächern, von denen die abgewogenen Gegenstände nach verschiedenen Punkten geleitet werden können. Sobald die
ίο abzuwiegenden Gegenstände nacheinander auf den Wägetisch gelangen, senkt sich dieser entsprechend der Belastung mehr oder weniger, so daß beim Abgleiten von dem Tisch der betreffende Gegenstand je nach seiner Schwere in eines der höher oder niedriger gelegenen Fächer gelangt. Demnach nimmt jedes der Fächer stets untereinander gleichschwere Stücke auf, so daß hierdurch die betreffenden Gegenstände nach dem Gewicht sortiert werden.
Besonders wird sich diese neue Vorrichtung in der Pappenfabrikation mit Vorteil verwenden lassen, da die von derselben Maschine hergestellten Pappen untereinander verschiedenes Gewicht haben und das Sortieren derselben bisher in umständlicher Weise durch Abwiegen einer jeden Pappe von Hand erfolgen mußte.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Verwendung zum Sortieren von Pappen.
α ist der vom Glättwerk kommende Zuführungstisch. Der Wägetisch wird durch die Walzen b und c gebildet, über welche das Transporttuch d geführt ist, das in Richtung des Pfeiles e umläuft. Die Walzen b und c sind durch die Arme f miteinander verbunden und ruhen unter Vermittlung der Gabel g auf dem Wagebalken h, der auf der Schneide i gelagert und zusammen mit dem Wägetisch durch ein Gewicht k ausbalanciert ist. In einem Gewichthalter / werden die als Gewichte wirkenden Scheiben m, η und 0 übereinander, und zwar in geringen Zwischenräumen voneinander entfernt angeordnet, so daß bei einer Bewegung des Gewichtes k die einzelnen Gewichte o, n, m durch den Bolzen ρ nacheinander angehoben werden, wobei sie stufenweise die Gegenbelastung des Wagebalkens h erhöhen. Durch einen Anschlag 9 wird der Wägetisch in seiner höchsten Lage gehalten.
Der Bolzen ρ entspricht dem Gewicht der leichtesten abzuwiegenden Pappe. Beträgt das Gewicht der leichtesten Pappe beispielsweise 500 g, so würde erst ein Druck des Bolzens ρ auf die Gewichtsscheibe 0 stattfinden, sobald eine Pappe von über 500 g Gewicht auf den WTägetisch gelangt. Ist nun angenommen, daß die einzelnen Gewichtsscheiben 0, n, m je 20 g wiegen, so bleibt der Tisch in seiner Anfangslage, bis das Gewicht ο überwunden ist, und dies tritt ein, wenn eine Pappe im Gewicht von über 520 g auf das Transporttuch d gelangt. Beträgt das Gewicht der Pappe über 520 g, so wird die Gewichtsscheibe ο angehoben, bis sie an die Scheibe 11 stößt. Ein Anheben der Scheibe η und somit ein weiteres Senken der Tischplatte ist aber erst wieder möglich, sobald eine Pappe von über 540 g Gewicht den Tisch belastet usf.
Vor dem Wägetisch sind einzelne Fächer q, r, s, t übereinander angeordnet, die zu Transporttüchern u,v,w,x führen, welche durch Kettenradantrieb y, \, i, 2 von der Achse der Walze b aus oder auch in anderer geeigneter Weise in Richtung der eingezeichneten Pfeile umgetrieben werden. Die Transporttücher u-x besitzen verschiedene Länge, so daß die durch sie fortbeförderten Pappen
ίο nach verschiedenen Orten gelangen. Um ein bequemes Vorschieben der sortierten Pappen zu ermöglichen, sind hinter jedem einzelnen Transporttuch die Wagen 3, 4, 5 angeordnet, welche auf Schienen 6, 7, 8 laufen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Von dem Tisch α des Glättwerkes gelangt jede Pappe auf das Transporttuch d und wird in Richtung des Pfeiles e von diesem nach vorn geschoben. Entsprechend dem Gewicht der Pappen, bleibt der Wägetisch entweder in seiner Anfangslage stehen oder er senkt sich derart, daß er vor das Fach r, s oder t gelangt, je nachdem durch das Pappengewicht keine der Scheiben 0, n, m oder eine oder mehrere derselben angehoben werden. Nach dem vorerwähnten Beispiel gelangen die Pappen im Gewicht von 500 bis 520 g in das Fach q, von 521 bis 540 g in das Fach r, von 541 bis 560 g in das Fach s und von 561 bis 580 g in das Fach t. Die einzelnen Pappen werden alsdann aus den Fächern von den zugehörigen Transporttüchern weiterbefördert. Die aus dem Fach t auf das Transporttuch χ rutschenden Pappen gelangen auf den Wagen 3, das Transporttuch w entnimmt die Pappen dem Fach 5 und führt sie
nach dem Wagen 4; aus dem Fach r werden die Pappen von dem Transporttuch ν nach dem Wagen 5 geleitet, während das ^0 Transporttuch 11 die Pappen aus dem Fach q weiterführt.
Statt einer stufenweise wirkenden Wägevorrichtung kann man natürlich auch eine kontinuierlich wirkende Wage anordnen, und dies wird sich namentlich dann empfehlen, sobald die Abwägung eine genauere werden soll. Die Fächer q, r, s, t werden dann auch nicht fest angeordnet, wie bei dem Ausführungsbeispiel angenommen, sondern man wird ^0 dieselben in diesem Falle vorteilhaft einstellbar anbringen, so daß man bei jedem beliebigen Senkungsgrad des Wägetisches den abgewogenen Gegenstand von dem Tisch entnehmen kann.
Soll bei der gezeichneten Ausführungsform die Vorrichtung für anderes Gewicht eingestellt werden, so läßt sich dies in einfacher Weise durch Verschieben des Gegengewichtes k und durch Auswechseln der Scheiben ο, η und m vornehmen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Vorrichtung zum Sortieren von Einzelgegenständen nach dem Gewicht, dadurch 5^ gekennzeichnet, daß ein als Wagschale wirkender Tisch bei der Belastung durch den abzuwiegenden Gegenstand sich vor mehreren in verschiedener Höhenlage angeordneten Fächern niederbewegt, so daß entsprechend dem Senkungsgrad des Tisches der von diesem abgleitende Gegenstand in eines der höher oder tiefer gelegenen Fächer gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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