DE33705C - Handschuh-Schneidemaschine - Google Patents
Handschuh-SchneidemaschineInfo
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- DE33705C DE33705C DENDAT33705D DE33705DA DE33705C DE 33705 C DE33705 C DE 33705C DE NDAT33705 D DENDAT33705 D DE NDAT33705D DE 33705D A DE33705D A DE 33705DA DE 33705 C DE33705 C DE 33705C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26F—PERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
- B26F1/00—Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26F—PERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
- B26F2210/00—Perforating, punching, cutting-out, stamping-out, severing by means other than cutting of specific products
- B26F2210/12—Perforating, punching, cutting-out, stamping-out, severing by means other than cutting of specific products of fabrics
- B26F2210/16—Perforating, punching, cutting-out, stamping-out, severing by means other than cutting of specific products of fabrics the cutting machine comprising a cutting die
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- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1885 ab.
Um Handschuhe aus gewirkten Stoffen herzustellen, verwendet man bei der Massenfabrikation
Schneidmaschinen, welche aus vielfach über einander gelegten Waarenstücken gleichzeitig eine Partie Handschuhe ausschneiden,
welche darauf durch Zusammennähen vollendet werden. Die Einrichtung einer solchen Schneidmaschine
ist in Fig. 1 in der Seitenansicht und in Fig. 2 im Grundrifs dargestellt, in Fig. 3 ist
ein Theil der Maschine in Vorderansicht angegeben.
Auf den beiden Wangen i, Fig. 1 und 3,
der unteren, auf einem Gestell in Arbeitshöhe ruhenden Prefsplatte schiebt sich in Schwalbenschwanzführungen
h der gufseiserne Tisch e; nach vorn ist derselbe durch eine 1 m lange
Holzplatte verlängert, auf welcher die Waarenstreifen g ausgebreitet werden. Der Tisch e
nimmt die Schneidform w, Fig. 1 und 2, auf, über welche die Stoffstücke und darauf ein
Holzklotz, in das die Messer eindringen, gelegt wird. Hierauf wird der Tisch unter die Presse
geschoben. Die obere Prefsplatte k hängt an zwei starken Schrauben /Z1, welche ihr Muttergewinde
in dem schmiedeisernen Querbalken Wi1
finden. Dieser Querbalken Ot1 steht mit den Gleitschienen m rechts und links der Maschine
in fester Verbindung; letztere führen sich an den Gestellwänden zwischen angegossenen
Nasen und sind unter der Presse i durch eine Welle verbunden, an welche die Zugstangen η
der Excenter ο angreifen. Diese Excenter ertheilen der oberen Prefsplatte einen constanten
Hub und erhalten ihre Drehbewegung durch die Zahnräder ρ und q, welch letzteres durch
eine Welle mit dem schweren Schwungrad r, Fig. 2, in Verbindung steht.
Um nun die tiefste Lage der oberen Prefsplatte der Höhe der unter die Presse gebrachten
Einlagen anzupassen, können die Schrauben /Z1, Fig. 1 und 2, durch Winkelräder,
welche auf dem von den Schrauben getragenen Querstück s ruhen, auf- und niedergestellt
werden.
Der gufseiserne Tisch e wird, um dem Arbeiter das Verschieben desselben zu erleichtern,
so dünn als möglich und die Verlängerung f aus Holz hergestellt. Um das Aufklappen des
Tisches durch die Schwere des Stoffes zu verhindern, sind die schwalbenschwanzförmigen
Führungen Bedingung. Es geschah nun die Verschiebung des Tisches einfach dadurch, dafs
der Arbeiter an irgend einer Stelle desselben anfafste und so den Tisch verschob. Dabei
kommt es einerseits oft vor, dafs der Tisch in seinen Führungen eckt und die Verschiebung
aufserordentlich erschwert, andererseits ist aber auch diese Art der Tischbewegung sehr unbequem.
Der Arbeiter, welcher das Waarenstück auf die Handschuh - Schneidform gelegt hat, ist gezwungen, einige Schritt nach vorn
zu gehen, um. den ca. 1,5 m vor die Maschine reichenden Tisch in der Mitte zu fassen und
herein zu schieben. Darauf mufs der Arbeiter seinen anfänglichen Stand wieder einnehmen,
um das Schwungrad durch den GrJfTr1, Fig. 2,
in Bewegung zu setzen. Diese Unzuträglichkeiten haben mich veranlafst, folgende Tischverschiebung
anzubringen:
Genau in der Mitte unterhalb der Tisch-
platte e, Fig. 2 und 3, ist ein mit einer Rolle
versehener Bolzen d eingeschraubt. Die Rolle ist in einen Schlitz des Hebels α c b eingeführt,
welcher an passender Stelle der Wange i seinen Drehpunkt hat und in der Nähe der Kurbel T1
aus der Maschine tritt. Sind die Waarenstreifen auf die Schneidform gelegt, so ergreift der
Arbeiter den ihm zur Hand liegenden Hebel und bringt denselben in die Stellung ax c ^1
und damit den Tisch unter die Presse. Die neue Lage des Hebels gestattet nun dem Arbeiter,
ungehindert das Schwungrad r umzudrehen. Ein Ecken und Klemmen des Tisches
kommt nicht mehr vor, und diese neue Einrichtung erlaubt dem Arbeiter, eine gröfsere
Anzahl Schnitte als früher in derselben Zeit auszuführen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Handschuh-Schneidmaschine, bei welcher der die Schneidform und die Waare tragende Tisch von einem Handhebel aus verschoben wird, der auf derselben Seite der Maschine sich befindet, wie die zur Bewegung der oberen Prefsplatte dienende Handkurbel.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33705C true DE33705C (de) |
Family
ID=309659
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33705D Expired - Lifetime DE33705C (de) | Handschuh-Schneidemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33705C (de) |
-
0
- DE DENDAT33705D patent/DE33705C/de not_active Expired - Lifetime
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