DE1663508U - Oszillator zur erzeugung einer oder der anderen zweier nahe benachbarter ausgangsfrequenzen. - Google Patents

Oszillator zur erzeugung einer oder der anderen zweier nahe benachbarter ausgangsfrequenzen.

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DE1663508U
DE1663508U DEI741U DEI0000741U DE1663508U DE 1663508 U DE1663508 U DE 1663508U DE I741 U DEI741 U DE I741U DE I0000741 U DEI0000741 U DE I0000741U DE 1663508 U DE1663508 U DE 1663508U
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DEI741U
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B5/00Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
    • H03B5/18Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising distributed inductance and capacitance

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  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)

Description

  • Oszillator zur Erzeugung einer oder der anderen zweier nahe benachbarter Ausgangsfrequenzen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf kristallgesteuerte Oszillatoren und zwar insbesondere auf solche Oszillatoren, bei denen die Ausgangsfrequenz entsprechend einem gegebenen Signal geändert werden soll.
  • Bei Wechselstrom-Telegraphiesystemen werden die einzelnen Signalelemente z. B. Punkte und Striche im allgemeinen durch eine Trägerwelle übertragen und die Pausen werden durch den Trägerwellenwert Null angezeigt. Bei manchen Anwendungen beispielsweise bei Fernmessanlagen hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, die einzelnen Code-Zeichen, z. B. die Punkte und Striche, durch Fernübertragung einer Frequenz Wiederzugeben und die dazwischen liegenden Pausen durch Aussendung einer anderen Frequenz. Bei dieser Anordnung, die allgemein als Frequenzverschiebungs-Tastung bekannt ist, wird eine pausenlose Aussendung bewirkt und die zu übertragenden Signalzeichen werden dabei durch ihre Frequenzen bestimmt.
  • Für Fernmesszwecke unter Verwendung eines schmalen Frequenzbandes und für Steuer-Relais ist es besonders vorteilhaft, zwei Frequenzen zu benutzen, die sich nur wenig voneinander unterscheiden, sodass man die erforderliche Nachricht innerhalb eines sehr engen Frequenzspektrums übertragen kann. kann. Dieses Fernmessverfahren erfordert aber zwei in hohem Grade stabile Frequenzen, die zur Übertragung auf einer Kraftleitung stets verfügbar sein müssen.
  • Ein Zweck der Erfindung besteht insbesondere darin, einen Stromkreis anzugeben, der zur Erzeugung von Schwingungen einer von zwei Frequenzen mit der erforderlichen in diesem Anwendungsfall notwendigen Stabilität in der Lage ist.
  • Eines der bisherigen Verfahren zur Erzeugung der benötigten Frequenzen besteht darin, den Eingangskreis eines Hochfrequenzverstärkers von einem Oszillator auf einen anderen umzuschalten, wobei der eine Oszillator auf derjenigen Frequenz arbeitet, die für die Übertragung der Code-Signale benutzt wird und der andere auf der für die Pausensignale vorgesehenen Frequenz.
  • Bei der Benutzung von mit piezoelektrischen Kristallen gesteuerten Oszillatoren können hochgradig stabile Frequenzen in dieser Weise erreicht werden. Jedoch ist die Umschaltung von der einen dieser Frequenzen auf die andere möglicherweise mit einem Schaltvorgang verbunden, wenn die beiden Frequenzen nämlich gerade eine Phasenverschiebung von 1800 haben, sodass der entstehende Einschwingvorgang die Tastgeschwindigkeit auf einen Wert begrenzt, der für eine schnelle Fernmessübertragung nicht mehr ausreicht.
  • Eine andere der bisherigen Methoden zur Erzielung der erforderlichen Frequenzverlagerung besteht in der Frequenzmodulation eines Oszillators mit Hilfe einer Blindrohre. Dabei wird die Schwingungsfrequenz des einen Oszillators durch einen Resonanzkreis bestimmt und die Stabilität kann in Anbetracht der strengen Anforderungen einer Fernmessübertragung auf einem schmalen Band möglicherweise nicht ausreichend sein.
  • Es wurde gefunden, dass die erforderliche Frequenzstabilität bei Benutzung eines kristallgesteuerten Oszillators sichergestellt werden kann und es werden daher gemäss der Erfindung neue und verbesserte Einrichtungen zur Frequenzmodulation eines kristallgesteuerten Oszillators angegeben, wobei das neue System hinsichtlich seiner Stabilität und seines Frequenzhubs so beschaffen ist, dass es sich zur Fernmessung mit zwei stets verfügbaren Frequenzen hoher Stabilität besonders eignet.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Oszillator benutzt, dessen aus Induktivität und Kapazität bestehender Resonanzkreis der Eingangs-und Ausgangsseite einer Elektronenröhre gemeinsam ist. Zwischen den Resonanzkreis und die Eingangsseite des Oszillators ist dabei ein piezoelektrisches Kristallfilter in Reihe geschaltet. Die Schwingungsfrequenz dieser Anordnung ist in erster Linie durch die Eigenfrequenz eines oder mehrerer Kristalle im Kristallfilter bestimmt und in zweiter Linie durch die Resonanzfrequenz des Netzwerkes (Schwingungskreis) selbst. Parallel zum Netzwerk liegt ein Blindröhrenmodulator, mit welchem die Resonanzfrequenz des Netzwerks beeinflusst werden kann. Die Schwingungsfrequenz des Oszillators kann am Steuergitter des Blindröhrenmodulators beeinflusst werden und die Frequenzänderung ist sodann davon abhängig wie sich der Scheinwiderstand des Netzwerkes mit der Frequenz gegenüber dem Scheinwiderstand des Kristalls ändert.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein Filter vorgesehen, welches zwei piezoelektrische Kristalle enthält, wobei der eine so geschnitten ist, dass seine Frequenz ein wenig höher liegt als die Frequenz des anderen. Diese Kristalle bestimmen dann den Frequenzbereich innerhalb dessen die Arbeitsfrequenz sich verschiebt. Praktisch bestimmt der eine Kristall die Frequenz bei der Übertragung der Code-Zeichen, während der andere die Frequenz der Pausenzeichen bestimmt.
  • Dementsprechend besteht ein Zweck der Erfindung darin, eine verbesserte Schaltung anzugeben, in welcher ein piezoelektrischer Kristalloszillator und Einrichtungen zur Steuerung seiner Arbeitsfrequenz vorhanden sind.
  • Weiterhin bezweckt die Erfindung die Schaffung eines Kristalloszillators, dessen Arbeitsfrequenz normalerweise mittels eines piezoelektrischen Kristalls konstant gehalten wird und sich nur innerhalb bestimmter Grenzen mit Hilfe eines Blindrohrenmodulators verändern lässt.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung ist der, einen Oszillator zu schaffen, dessen Arbeitsfrequenz mit Hilfe eines Eingangssignals zwischen zwei festgelegten Grenzen geändert werden kann, wobei diese Grenzen mittels eines Filters, das zwei piezoelektrische Kristelle enthält, konstqnt gehalten werden.
  • Fig. 1 ist ein Schaltbild einer Ausführungsform der Erfindung ; Fig. 2 ein Schaltbild einer bevorzugten Ausführungsform, bei welcher zum Zwecke einer besseren Anpassbarkeit im Betriebe gewisse Abänderungen getroffen sind, während Fig. 3 und 4 bestimmte Arbeitskennlinien der Schaltungen enthalten.
  • In Fig. 1 ist ein Oszillator dargestellt, der eine Triode 10 enthält, deren Kathode geerdet und deren Anode mit der oberen Klemme eines Netzwerkes 18 verbunden ist, welches aus einer Induktivität 11 und einem Kondensator 12 besteht. Eine geeignete Stromversorgungsquelle, wie die Batterie 15, liefert eine Gleichspannung für die Anode über einen Anzapfkontakt 17 an der Spule 11. Die untere Klemme des Netzwerks 18 liegt am Gitter der Röhre 10 und zwar über ein piezoelektrisches Kristallfilter 13. Das Kristallfilter enthält zwei Kristalle YH und Y. r, wobei der Kristall YH in Reihe mit der unteren Klemme des Netzwerks 18 und dem Gitter der Röhre 10 liegt und der Kristall YL zwischen dieses Gitter und Erde geschaltet ist. Ein Widerstand 14 zwischen dem Gitter und Erde dient zur Erzeugung eines geeigneten Gitterpotentials mit Hilfe des Gitterstromes. Die Ausgangsspannung des Oszillators kann an den Klemmen 16 abgenommen werden, welche unmittelbar mit der Anode und der Kathode der Oszillatorröhre verbunden sind. Wahlweise kann man auch die Ausgangsspannung des Oszillators von einer Wicklung abnehmen, die induktiv mit der Wicklung 11 gekoppelt aber in der Zeichnung nicht mit dargestellt ist.
  • Als Blindmodulator dient die Röhre 20, deren Anode und Kathode mit der Anode und Kathode der Oszillatorröhre 10 verbunden sind. Zwischen die Anode und das Gitter der Röhre 20 ist ein Kondensator 21 eingeschaltet, während ein Widerstand 22 in Reihe mit einem Kondensator 24 zwischen Gitter und Kathode liegt. Der Kondensator 21 ist so bemessen,
    dass sein Blindwiderstand bei der Betriebsfrequenz viel
    ../
    grösser ist als der Widerstand 22. Dementsprechend eilt der
    Strom, der durch die genannte Reihenschaltung hindurch-
    fliesst, der Wechselspannung ei an den Anoden der Röhren
    10 und 20 um fast 900 vor. Die Spannung e4 welche sich
    infolge dieses Stromes am Widerstand 22 einstellt, ist mit dem Strom in Phase und eilt also der Spannung el um fast 900 vor. Da der durch die Röhre fliessende Strom eine Phasenverschiebung von 1800 gegenüber der Gitterspannung hat, eilt der Strom der Spannung ei um ungefähr 900 nach.
  • Die Röhre 20 verhält sich also wie ein induktiver Stromzweig und die wirksame Grösse ihres induktiven Widerstandes lässt sich bekanntlich durch Änderung der Gitterspannung einstellen.
  • Diese Änderung der Gitterspannung wird bewirkt, indem den Klemmen 23 eine Signalspannung zugeführt wird, sodass sich am Widerstand 25 parallel zum Kondensator 24 eine Spannung ausbildet. Der Kondensator 24 schliesst die Eochfrequenzströme praktisch kurz, hat aber auf die Signalspannung so gut wie keinen Einfluss.
  • Das Eingangssignal hat praktisch die Wirkung, dass es eine proportionale Änderung des induktiven Widerstandes, der zur Induktivität 11 des Ausgangsnetzwerks der Oszillatorröhre parallel geschaltet ist, hervorruft. Die Arbeitsfrequenz des Oszillators bestimmt sich nicht unmittelbar aus der Resonanzfrequenz des Netzwerkes allein, sondern hängt von der resultierenden Resonanzfrequenz ab, die das Netzwerk und der Kristall zusammen besitzen.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung lässt sich am einfachsten unter Bezugnahme auf die Spannungen el bis e4 erläutern, die in Fig. 1 an den betreffenden Schaltelementen eingezeichnet sind. Es sei für den Augenblick angenommen, dass die Schaltung bereits Schwingungen ausführen möge und dass eine Spannung et einer augenblicklichen Phasenlage, wie sie durch den Pfeil angedeutet ist, vorhanden sei, bzw. durch den Anodenstrom in der oberen Hälfte der Wicklung 11 erzeugt werden möge. Eine Spannung e2 von entgegengesetzter Phasenlage wird dann wegen der Kopplung mit der oberen Wicklungshälfte in dem Wicklungsteil zwischen dem Punkt 17 und dem
    Kristallfilter 13 induziert. Durch die Spannung e2 entsteht
    am Gitter der Röhre 10 eine Spannung e3 deren Phasenlage
    durch die Impedanz des Kristallfilters 13 und ferner durch
    den Widerstand 14 bestimmt ist. Wegen der Natur der im Filter enthaltenen Kristalle ändert sich die Phasenlage mit der Frequenz ausserordentlich schnell. Die Schwingfähigkeit liegt dort, wo das Netzwerk 18 die richtige Phasenlage zwischen dem Anodenstrom und der Anodenspannung el herstellt. Diese Phasenlage ändert sich verhältnismässig langsam mit der Frequenz.
  • Infolgedessen wird eine verhältnismässig starke Änderung des wirksamen induktiven Widerstandes im Netzwerk 18, wie sie beim Auftreten eines Signals an dem Eingangskreis der Blindmodulatorröhre zustandekommt, nur zu einer verhältnismässig kleinen Frequenzverschiebung führen. Praktisch kann ein Tastkreis mit zwei bestimmten Spannungen. vorgesehen werden, entsprechend den Code-Signalen, die an den Eingangsklemmen 23 die Frequenzverschiebung hervorrufen.
  • Das Kristallfilter 13 enthält zwei Kristalle YH und IL 9 die so geschliffen sind, dass sie die erforderlichen Grenzfrequenzwerte des Frequenz-Verschiebungsbereichs besitzen.
  • Beispielsweise ist der Kristall YH so geschliffen, dass er bei der Frequenz, mit der die Code Zeichen übertragen werden sol-lens einen hohen, parallel liegenden Scheinwiderstand hat, während der Kristall YL bei der Frequenz für die Pausenzeichen einen derartigen hohen Parallelwiderstand aufweist.
  • Jedoch lässt sich auch der Kristall YH alleinebenutzen, wenn man den Stromzweig mit dem Kristall l durch Öffnung des Schalters 9 unterbricht. Man kann auch den Kristall Y. r alleine benutzen, wenn man parallel zum Kristall YH durch Schliessung des Schalters 7 eine grosse Kapazität 8 schaltet.
  • In Fig. 3 sind die ungefähren Arbeitskennlinien des Oszillators für verschiedene Kombinationen der Bestandteile des Kristallfilters dargestellt, wobei diese Darstellungen auf durch Messungen gewonnenen Zahlenwerten beruhen. Wenn beide Kristalle entfernt werden und eine Kapazität anstelle des Kristalls YH eingesetzt wird, ist der Frequenzhub für ein Eingangssignal oder bei einer Änderung des Blindwiderstandes des Netzwerks 18 der durch die Kurve 26 dargestellte. Diese Kurve zeigt einen sehr steilen Zusammenhang der Frequenz mit der Änderung des Eingangssignals, d. h. mit dem Blindwiderstand des Netzwerks 18. Wenn der Kristall Y ; Er alleine benutzt wird, ist die resultierende Frequenz-Signalkennlinie so, wie durch die Kurve 27 dargestellt. Bei einem negativen Eingangssignal nähert sich diese Kurve asymptotisch einer konstanten Frequenz, welche gleich der Resonanzfrequenz des Kristalls 1"zist. Andererseits nähert sich für ein positives Eingangssignal die Kurve asymptotisch der Kurve 26 und zeigt eine Frequenz-Signalkennlinie, die sich derjenigen beim Fehlen beider Kristalle annähert. Wenn der Kristall YL alleine benutzt wird und ein Kondensator anstelle des Kristalls YH eingesetzt wird, ist die resultierende Frequenz-Signalkennlinie, die in Kurve 28 dargestellte. Diese Kurve verläuft invers zur Kurve 27. Sie strebt asymptotisch einer konstanten Frequenz für ein positives Eingangssignal zu und für ein negatives Eingangssignal nähert sie sich der Kurve 26.
  • Wenn beide Kristalle benutzt werden, ist die resultierende Frequenz-Signalkennlinie die durch die Kurve 39 in Fig. 4 dargestellte. Diese Kurve nähert sich asymptotisch einem oberen und einem unteren Grenzwert der Frequenz, der durch die punktierte Linie 40 bzw. 41 dargestellt ist. Diese Frequenzgrenzen entsprechen den Frequenzen der beiden Kristalle und können durch die Bemessung der Kristallfrequenzen näher aneinander gelegt oder weiter voneinander entfernt werden. Man sieht, dass ein schmaler Bereich existiert, innerhalb dessen die Frequenz sehr schnell einer nur kleinen Änderung des Eingangssignals von dem einen Grenzwert auf den anderen übergeht. Auf beiden Seiten dieses schmalen Bereichs ändert sich die Frequenz nur sehr langsam, auch wenn das Eingangssignal sich stark ändert.
  • Aus diesen Kurven ist also ersichtlich, dass das günstigste Filter für ein Frequenzhub-Fernmessystem ein Filter nach Art der Figur 1 ist, welches zwei Kristalle besitzt. Wenn der Kristall YH die Frequenz für die Aussendung der Code-Signale liefert und der Kristall YL die Frequenz für die Signalpausen sind die zwei Arbeitsfrequenzen des Fernmessystems endgültig festgelegt. Wenn das Eingangssignal gross genug ist, um den Blindröhrenmodulator 20 zur Verschiebung der Frequenz durch den ganzen stark gebogenen Teil der Kurve 39 hindurch zu veranlassen, findet die Aussendung auf der einen bzw. der anderen Kristallfrequenz unabhängig von der absoluten Grösse des Eingangssignals statt. Der Stromkreis ist also gleichwertig mit zwei Kristalloszillatoren, die auf geringfügig verschiedenen Frequenzen arbeiten und die abhängig vom Eingangssignal wahlweise ein-oder ausgeschaltet werden können. Jedoch ist im Gegensatz zu der Benutzung zweier getrennter Kristalloszillatoren gemäss der Erfindung die Umschaltung ohne einen Sprung in der Phasenlage möglich. Dies ist eine in hohem Grade wünschenswerte Eigenschaft, da es eine Fernmessübertragung mit hoher Geschwindigkeit innerhalb eines sehr engen Frequenzspektrums ermöglicht.
  • . Bei gewissen Anwendungen, bei welchen nur eine der fernzuübertragenden Frequenzen unbedingt fest sein muss, kann das Kristallfilter 13 so abgeändert werden, dass es nur einen der Kristalle 7, oder YL enthält. Bei einer derartigen Ausführungsform würde die Frequenz-Signalkennlinie einer der Kurven 27 oder 28 in Fig. 3 entsprechen, je nachdem, welcher Kristall benutzt wird. Dies würde es erlauben, nur die eine der Sendefrequenzen sehr genau festzulegen, während die andere von der Grösse des Eingangssignals abhängig wäre.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform der Erfindung liefert eine in hohem Grade stabile Ausgangsfrequenz. Praktische Versuche in einem Versuchsaufbau dieser Art haben gezeigt, dass die vorkommenden temperaturabhängigen Frequenzänderungen ungefähr von derselben Grösse sind, wie sie bei irgendeinem normalen Kristalloszillator ohnehin auftreten und dass die Stabilität praktisch durch die Kristalle selbst begrenzt ist.
  • Der Frequenzhub, der durch ein der Eingangsseite zugeführtes Signal hervorgerufen wird, ist im allgemeinen nicht gross.
  • Wenn man beispielsweise mit Kristallen, welche Frequenzen im Bereich zwischen 70 und 200 kHz liefern, arbeitet, kann eine maximale Frequenzabweichung von + 0,04 % erzielt werden.
  • Der Betrag dieser Frequenzänderung ist jedoch sehr konstant und nicht von Grössenänderungen des Eingangssignals abhängig und dementsprechend erfüllt das System die für schnelle Fernmessübertragungen zu stellenden Anforderungen.
  • In Fig. 2 ist eine Oszillatorschaltung dargestellt, die einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung entspricht, welche sehr ähnlich der in Fig. 1 dargestellten ist, aber zusätzlich zu dieser noch gewisse Abänderungen enthält, um sie den jeweiligen Anforderungen des Betriebs besser anpassen zu können. Die einzelnen Schaltelemente, die mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen sind, erfüllen dieselben Aufgaben wie dort und werden nicht noch einmal beschrieben.
  • Die Schaltung unterscheidet sich durch das Vorhandensein einer Gruppe von Kondensatoren 32,33 und 34, die mittels des Schalters 31 selektiv parallel zur Spule 11 geschaltet werden können. Diese Schaltung dient dazu, den Betrieb auch dann zu ermöglichen, wenn Kristallfilter mit verschiedenen Eigenfrequenzen in einen Sockel 38 eingesetzt sind, der durch eine punktierte Linie angedeutet ist. Die Induktivität 11 ist mit Verstelleinrichtungen versehen, die zur Feinabstimmung dienen und durch einen Pfeil angedeutet sind.
  • Parallel zum Kristall ist ein Schalter 35 vorhanden, sodass das Kristallfilter für bestimmte Betriebserfordernisse kurzgeschlossen werden kann. Die unmittelbare Verbindung des Kristalls YH zum Netzwerk 18 ist durch einen Kondensator 36 ersetzt und der Anschlusspunkt dieses Kondensators an das Netzwerk ist über einen Widerstand 37 geerdet.
  • Der Zweck dieser Kondensator-Widerstands-Kombination besteht
    darin, die Anodengleichspannung vom Gitterkreis fernzuhalten,
    sodass die Gittervorspannung der Oszillatorröhre 10 sich
    nicht ändert, wenn der Kristall kurzgeschlossen wird. Bei
    Benutzung des Kristalls wird ausserdem hierdurch die Anodengleichspannung vom Kristall ferngehalten, sodass eine geringere Gefahr eines Spannungsdurchschlags des Kristalles besteht.
  • Der Eingangskreis der Blindröhre 20 ist ferner durch Anbringung eines Kathodenvorspannungskreises, bestehend aus der Batterie 46, dem Widerstand 47 und dem Kondensator 48,
    abgeändert und durch einen Eingangs-Transformator 45, dessen
    Primärwicklung mit den Eingangsklemmen 23 verbunden ist und dessen Sekundärwicklung am Widerstand 25 liegt. Der Eingangs-Transformator erlaubt einen Betrieb mit niederfrequenten Modulationsspannungen statt mit einem normalen Lastkreis Die abgeänderte Schaltung nach Fig. 2 ermöglicht die Aussendung verschiedener Frequenzen durch Umschaltung des Ausgangsnetzwerkes 18. In dem Sockel 38 kann für jede gewünschte Frequenz ein anderer piezoelektrischer Kristall eingesetzt oder der Kristall auch kurzgeschlossen werden.
  • Wenn der Kristall kurzgeschlossen wird, tritt bei einer gegebenen Eingangs-Signalamplitude ein grösserer Frequenzhub an der Eingangsseite der Blindmodulatorröhre auf, wie es sich aus der Kurve 26 in Fig. 3 ergibt. Bei einer speziellen Ausführung dieser Schaltung haben Versuche gezeigt, dass mit Kristallen, die in den Sockel eingesetzt waren, eine gegebene Signaleingangsspannung e4 eine Frequenzänderung von : t 0, 03 % ergab, während bei Kurzschluss des Kristalles dieselbe Signalspannung e4 eine Frequenzänderung von + 0,375 % hervorrief. Bei bestimmten Anwendungen, bei denen ein grösserer Frequenzhub erwünscht ist, und bei denen die Genauigkeitsanforderungen an die Frequenzverschiebung nicht so gross sind, ist diese Umschalt-Einrichtung sehr vorteilhaft.
  • Neben den beschriebenen speziellen Ausführungsformen können auch verschiedene andere Abänderungen innerhalb des Erfindungsgedankens getroffen werden. Beispielsweise kann man zur Modulation anstelle der Blindröhre, d. h. zum Zweck der Änderung der Resonanzfrequenz des Netzwerks 18 auch eine andere bekannte Schaltung verwenden. Ausserdem kann man in einer einfachen Code-Tasteinrichtung zum Kurzschluss eines Teils der Spule 11 ein Relais benutzen und dadurch die Resonanzfrequenz des Netzwerks 18 beeinflussen.

Claims (4)

  1. Schützansprache 1) Oszillator zur Herstellung einer Ausgangsspannung von der einen oder der anderen zweier nahe benachbarter Frequenzen in Abhängigkeit von einem Signal, enthaltend eine Elektronenröhre, einen Eingangs-und Ausgangskreis dieser Röhre mit einem Resonanzkreis und einen veränderlichen Blindwiderstand in Verbindung mit dem Resonanzkreis zur Beeinflussung seiner Frequnz sowie eine Rückkopplungsleitung zwischen dem Eingangs-und Ausgangskreis, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Kristall in Reihe in die Rückkopplungsleitung eingeschaltet ist und ein zweiter Kristall einen Nebenschluss zwischen der Rückkopplungsleitung und einem Punkt vom Hochfrequenz-Potential Null bildet, wobei die Kristalle Eigenfrequenzen von annähernd den festgelegten Frequenzwerten besitzen und Schwingungen des Oszillators ausserhalb dieser Frequenzen verhindern.
  2. 2) Oszillator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronenröhre eine Triode mit Anode, Kathode und Steuerelektrode ist, eine mit einer Anschlussklemme versehene Spule, deren Klemmen mit der Anode und den in Serie geschalteten Kristallen verbunden sind, vorhanden ist, ferner ein Kondensator die Induktivität überbrückt, der Anzapfpunkt der Induktivität an einen Punkt mit dem Hochfrequenzpotential Null angeschlossen ist und eine Elektronenröhre zur Bildung eines veränderlichen Blindwiderstandes zwischen der Anodenklemme der Induktivität und einem Punkt vom Hochfrequenz-Potential Null, liegt.
  3. 3) Oszillator zur Herstellung einer Ausgangsspannung von der einen oder der anderen zweier festliegender Frequenzen in Abhängigkeit von einem Signal, enthaltend eine Elektronenröhre mit Anode, Kathode und Steuerelektrode, ein Netzwerk mit zwei Klemmen, welches aus einer Induktivität und einer dazu parallel liegenden Kapazität besteht, wobei das Netzwerk eine Eigen-Resonanzfrequenz hat, eine Verbindung zwischen einer Klemme des Netzwerks und der Anode besteht, eine Betriebsspannungsquelle zwischen dem Zusammenschlusspunkt der Induktivität und der Kathode eingeschaltet ist und Mittel vorhanden sind, die Resonanzfrequenz in Abhängigkeit vom Signal zu ändern, wodurch an den Ausgangsklemmen der Schaltung praktisch eine oder die andere der beiden festen Frequenzen auftritt, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster piezoelektrischer Kristall zwischen die andere Klemme des Netzwerks und die Steuerelektrode eingeschaltet ist, ein zweiter piezoelektrischer Kristall zwischen die Steuerelektrode und die Kathode eingeschaltet ist und die Kristalle beide derart geschliffen sind, dass sie bei den zwei festen Frequenzen im wesentlichen in Resonanz sind.
  4. 4) Oszillator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen zur Veränderung der Resonanzfrequenz des Netzwerks eine zweite Elektronenröhre umfassen, welche als Blindmodulatorröhre parallel zur ersten Röhre liegt und der Eingangsseite der zweiten Röhre ein Signal zur Veränderung ihres äquivalenten Blindwiderstandes, der parallel zur ersten Röhre liegt, zugeführt wird.
DEI741U 1950-10-02 1950-10-02 Oszillator zur erzeugung einer oder der anderen zweier nahe benachbarter ausgangsfrequenzen. Expired DE1663508U (de)

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