DE1660191C - Vorrichtung zum veränderlichen Krau sein von Faden od. dgl - Google Patents

Vorrichtung zum veränderlichen Krau sein von Faden od. dgl

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DE1660191C
DE1660191C DE1660191C DE 1660191 C DE1660191 C DE 1660191C DE 1660191 C DE1660191 C DE 1660191C
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DE
Germany
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crimping
arm
chamber
crimping chamber
yarn
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Henry Wilmington; Hall John Nolan Brookside Park ElIs worth Wayne Allan Endwell; N.Y Shattuck (V StA )
Original Assignee
Joseph Bancroft & Sons, Wilmington, Del. (VStA.)
Publication date

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Description

Die Erfindung hcirilTl cine Vorrichtung zum ver- Jen Arm zuni Hin- und Herbewegen der Buchse
änderlichen Kräuseln von Fäden od. dgl. betätigt.
Es ist eine Vorrichtung bekannt (USA.-Patent- Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsschrift 2 oiiM 001), hei der den Faden od. dgi. mit- form der Erfindung mündet oberhalb und naht: der lels miteinander kämmender Zahnräder eine Krau- 5 Zuführwalzen eine periodisch mit Druckluft geselung erteilt wird. Die Zahnräder können wahl- speiste Leitung in tue Kräuselkammer.
weise in und auüer HingrilT miteinander gebracht In der Zeichnung sind Ausfiihrungsfurmen der werden, so daß entweder kontinuierlich gekräuseltes Erfindung beispielsweise zur Umstellung gebracht, oder abwechselnd gekräuseltes und nicht gekräu- F i g. 1 ist eine Vorderansicht einer Kräuselseltes Gain erzeugt wird. Hin Andern der Klausel- io vorrichtung gemäß der Erfindung;
amplitude und damit der Kräuselung ist nicht vor- F i g. 2 zeigt einen abgeänderten Nocken zur Vorgesehen, wendung in der Vorrichtung djr Fig. 1;
Is ist .inch eine Stauehkräuselvorrichuing bekannt F i g. '.·> ist eine Teiischnittansieht in vergrößertem
(österreichische Patentschrift 2IS 16S). bei welcher Maßstab des unteren Teils der Kräuselvorrichtung,
die Fadenzufuhr in die Kräuselkammer mit kon- 15 welche eine weitere Ausführungsform der Erfindung
stanter Geschwindigkeit erfolgt und das Abziehen wiedergibt;
des Kräuselgutes aus der Kammer in Abhängigkeit Fig. 4 ist eine Vorderansicht der Krausel-
von der Kanimerfiillung f\regelt wird. Es kann auch vorrichtung ähnlich der Fig. 1 und gibt eine
das Abziehen des Kräuseigutes mit konstanter Ge- weitere Ausführungsform der Erfindung wieder;
schwindigkeit erfolgen, wobei dann die Fadenzufuhr 2° Fig. 5 ist ein Teilschnitt durch den unteren Teil
in die Kammer in Abhängigkeit von der Kammer- des Kräuselrohres der Fig. 4 in vergrößertem Maß-
füllung geregelt wird. Diese Regelung erfolgt stab;
wechselweise mit zwei Geschwindigkeiten, welche F i g. 6 ist eine Teiischnittansieht nach Linie 6-6
nahe beieinander liegen und /wischen deiv?.n die er- der Fig. 4;
forderliche mittlere Abzugsgeschwindigkeit bzw. Zu- 25 F i g. 7 ist eine Schnittansicht und gibt eine weitere fuhrgeschwindigkeit liegt. Zweck dieser Regelung ist Ausführungsform der Erfindung wieder, bei der der es, die Verweilzeit des Fadengules in der beheizten Kern durch sich hin und her bewegende Zapfen anZone der Kammer mögli'-hst konstant zu halten. gehoben wird.
Auch hier ist eine Änderung der Kräuselamplitude Gemäß Fig. 1 weist die Kräuselvorrichtung einen
nicht vorgesehen. 3° Block 10 auf, der eine senkrechte Bohrung hat, in
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, aus- weicher eine feste buchse 11, z. B. durch Preßsitz,
gehend von einer Vorrichtung der zuletzt genannten befestigt ist. Ein Kräuselrohr 12 ist innerhalb der
Art. eine Vorrichtung zu schaffen, mit der Fäden Buchse 11 durch eine Kiemmutter 13 einstellbar be-
veränderlicli gekräuselt werden können. Zur Lösung festigt, welche auf das geschlitzte konische Ende 14
tier Aufgabe ist eine Vorrichtung mit einer Stauch- 35 der festen Buchse 11 aufgeschraubt ii-t Das untere
krauset- und Verfestigungskaminer und einer Zu- Ende des Rohres 12 ist mit einem Seite-..t. Π 15 ver-
führeinnehtimg, welche die Fäden der Kräusel- sehen, welcher mit der Zusammcntreffstelle eines
kammer zuführt und gegen den veränderlichen Paares Zuführwalzen oder -rollen 16, 17 in Aus-
Rückdruck des in der Kräuselkammer vorliegenden rich'ung liegt. Die Zuführrolle 16 ist auf einer Welle
Fadengutes staucht, dadurch gekennzeichnet, daß 40 18 angeordnet, welche in einem von dem Block 10
eine Einrichtung zum abwechselnden Heben und nach unten stehenden Lagerarm !·> gelagert ist. Die
Senken des Fadengutes in der Kräuselkammer an- Zuführrolle 17 ist auf einer in einem Lagerarm 21
geordnet ist. gelagerten Welle 20 angeordnet, welcher bei 22 am
Durch das abwechselnde Heben und Senken wird Block 10 anpelenkt ist. Die Zuführrollen 16 und 17
der Rüekdruck der in der Kammer befindlichen 45 sind durch ZahnrädeT 23 und 24 miteinander ge-
Fadcnmasse geändert und damit die Kräusel- kuppelt. Die Zufiihirollen 16 und 17 werden durch
amplitude entsprechend verändert. Somit wird auf nicht dargestellte Mittel angetrieben Die Zuführrolle
einfache Weise ein veränderlich gekräuselter bzw. 17 wird 'lurch eine Feder 25 federnd angedrückt,
veränderlich bauschiger Faden erzeugt. deren Spannung durch eine Stellschraube 26 cin-
Einc bevorzugte Ausführungsform der Erfindung 50 gestellt werden kann. Eine hin- und hercehende ist dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung Buchse 30 gleitet in einer vergrößerten Bohrung 31 zum Heben und Senken des Fadenmaterial in der in dem Rohr 12 und hat ein unteres Ende 32, welches Kräuselkammcr einen sich hin und her bewegenden auf einer Schulter 33 des Rohres 12 ruht.
Arm aufweist, der sich in die Kräuselkammcr an Die Buchse 30 erstreckt sich n?ch oben bis über einer Stelle nahe der Zusammcntreffstelle der Zu- 55 das Oberende des Rohres 12 und trägt einen Lagerführcinrichtung erstreckt, durch eine sich drehende arm 34, der an der Buchse 30 durch einen Bolzen 35 Kurbel betätigt ist und dessen außerhalb der festgeklemmt ist. Der Lagerarm 34 trägt einen elek-Kriiuselkammcr liegendes Ende in einem ver- trischen Schalter 36, der einen Steuerarm 37 aufschwenkbaren Block verschiebbar gehalten ist, so weist, der sich durch einen Schlitz 38 in die Buchse daß das andere Ende des Armes eine kreisförmige 60 30 erstreckt und auf dem Kern vor» gekräuseltem Bewegung ausführt. Material 39 innerhalb der Buchse 30 ruht. De· Eine andere bevorzugte Ausführungsform der Er- Schalter 36 ist so angeschlossen, daß er den Antrieb findung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- der Zuführrollen 16 und 17 durch nicht dargestellte richtung zum periodischen Heben und Senken eine Mittel steuert, um den Kern in der Buchse 30 auf in der länglichen Kräuselkammer verschiebbare «5 einer konstanten Höhe zu halten.
Buchse, die sich von der Kräuselzone zu der Ab- Der Block 10 trägt Heizelemente 40 und wird gabtst.clle erstreckt, und einen mit der Buchse ver- durch einen festen Teil 41 getragen. Der Tragteil 41 bundenert Arm sowie einen Nocken aufweist, der trägt einen Lagerarm 42, auf welchem ein Hebel 43
durch einen Zapfen 44 angeli.'nkt ist. tin linde ilen HlIilIs 43 ist zur Aufnahme eines Zapfens 45 geschlitzt, tier von dem Lagerarm 34 getragen wird. [)as andere linde des Hebels 43 Ιτϋμΐ eine Nockonnachhiufrolle 46, welche durch eine Feder 47 gegen die Fläche 4H einer Nockenscheibe 49 gedrückt ist, die im Abstand voneinander angeordnete Nocken SO aufweist. Die Nockenscheibe 49 ist auf einer Welle 51 angeordnet, welche in dem Lageiarni42 gelagert i,i. und wild durch nicht dargestellte Mittel gedreht. pie Ausfühiιιημ ist derart, daß die Drehbewegung der Nockenscheibe 49 eine schnelle Hin- und Herbewegung in senkrechter Richtung der Buchse 30 \ ei'iirsacht.
Das Ciarn 55 wird von einer Spule oder einem i oi/er56 durch eine Fadenbremse 57 hindurch ab- !■L-.-ngen, die eine Sielleinrichtung 58 trägt, von dort durch eine an dem I.agerarm 19 angeordnete Fadenführung 59, deren konisches Ende nahe der ZusamincntrefTstellc der Zuführrollen 16 und 17 liegt. Das gekräuselte Garn 60 wird aus dem Kern 39 durch eine Führung 61 auf eine mit konstanter Geschwindigkeit arbeitende Aufwickelspule 62 herausgezogen, die auf einer angetriebenen Walze 63 ruht.
Beim Arbeilen dieser Vorrichtung wird das Garn usw. durch die Zuführrollen 16 und 17 in das Krauselrohr 12 eingeführt, wo es gegen den Rückdruck des Kernes oder der Masse von vorher in dem Rohr gekräuseltem Garn umgelegt und gekräuselt wird. Das gekräuselte Garn wird nach oben in dem Rohr und in der Buchse 30 weitergeführt, wo es, während es sich im zusammengepreßten "Zustand befindet, durch Wärme fixiert wird. Das in der Wärme fixierte Garn wird dann herausgezogen und auf die Aufwickelspule 62 in im wesentlichen gestreckter Form aufgewickelt. Das Garn nimmt jedoch seine ursprüngliche Form wieder an, wenn die S[I1IiInUiIg de? Garnes freigegeben und das Garn z. B. durch Wärme entspannt wird.
Während dieses Arbeitens wird die Buchse 30 durch die Bewegung der Nockenscheibe 49 in senkrechter Richtung hin und her bewegt. Wenn die Buchse 30 angehoben ist, wird der Rückdruck auf dar, eintreti.nde Garn an der Zufammentreflstelle der Zuf'.ihrrollen vermindert, wodurch die Neigung dr* eintretenden Garnes zum Kräuseln vermindert ιuler beseitigt wird. Dieser Teil des Garnes bleibt demgemäß gerade oder wird nur wenig gekräuselt, während derjenige Teil des Garnes, welcher auf den Rückdruck des Kernes auftrifft, wenn die Buchse sich in ihrer unteren Stellung befindet, stark gekräuselt wird und diese Kräuselung beibehält, nachdem sie in dem geheizten Teil der Buchse durch Wärme verfestigt worden ist. Das fertige Garn enthält abwechselnde Teile, die stark gekräuselt und die weniger stark gekräuselt oder im wesentlichen gerade in ihrer Form sind. Die Längen der abwechselnden Teile hängen von der Beziehung zwischen der Vorschubgeschwindipkcit in die Kräuselkammer und der Hin- und Herbewegungsgeschwindigkeit der Buchse 30 ab. Diese Teile können sich von wenigen Zentimetern zu mehr als 30 cm gemäß den Geschwindigkeiten verändern.
In Fig. 1 ist die Nockenscheibe49 so darpestellt, daß sie drei Vorsprünge 50 hat. Eine abgeänderte Ausführungsform der Nockenscheibe ist in Fig. 2 dargestellt, die eine Flüche 48a mit acht Vorsprüngen 50α aufweist Offensichtlich können die Zahl und die Ciiüßi: der Voispiiiugc nach Wunsch gemäß der Geschwindigkeit verändert werden, mil welcher die Buchse 30 hin und her bewegt werden soll.
Bei der Ausführungsform der I· i g. 3 isl die Kräuselvorrichtung ähnlich der tier Fig. I, nut eier Ausnahme, dall das Kräuseliohr 12« mit einer gleichförmige!: Bohrung ausgebildet ist und die hin- und hergehende Buchse weggelassen isl. An Stelle
in der hin- und hergehenden Buchse ist ein Zaplen 71) so angeordnet, daß er sich durch einen Schlitz 71 ir. dem Seitenteil 15 an einer Stelle nahe der Zns.iinmentreifstelle der Zuführrollen um! in einer Richtung par.,!IeI zur Achse der Zuführrollen erstreckt. Der Zapfen 70 geht von einem Arm 72 aus. der durch einen Zapfen 73 an einem Schlitten 74 angelenkt ist, der radial einstellbar auf einer Kurbel 75 angeordnet isi, und in der eingestellten Lage durch eine Stellschraube 76 festgelegt werden kann.
Die Kurbel 75 ist an einem I gerann 77 drehbar angeordnet, der durch den Block ti) ijetragen ist. Der Arm 72 gleitet in einem Block 78, der bei 70 an dem Laperarm 77 anuelenkt ist. Die Kurbel 75 wird durch nicht dargestellte Mittel mit konstanter Geschwii.-Jigkeii gedreht.
Ein Stellgieitteil 80 erstreckt sich in den Schlitz 71 und kann in senkrechter Richtung durch eine Stellschraube 81 eingestellt werden, welche in den Seitenteil IS eingeschraubt ist.
Bei dieser Ausführungsfomi bewegt sich tier Zapfen 70 in die in dem Seitenteil befindliche Garnmasse vor und bewegt sich aufwärts, um den Kern nach oben zu bewegen, wird dann zurückgezogen und in seine untere dargestellte Stellung zurückgeführt, wenn die Kurbel 75 sich dreht. Der Hub des Zapfens 70 kann durch die Stellschraube 76 eingestellt werden. Der Glcitteil 80 kann gemäß dem Hub des Zapfens 70 eingestellt werden, um so eine öffnung am unteren Ende des Schlitzes 71 zu verhindern.
Wenn bei dieser Ausführungsform der Zapfen 8(ί zurückgezogen wird, ruht der Kern t:iif der ZusammentrefTstelie der Zuführrolle;;, und das ankommende Garn wird in der üblichen Weise gekräuselt. Wenn der Zapfen 80 sich in den Kern erstreckt und den Kern von der Zusammentreffstclk· der Zuführrolien nach oben bewegt, wird der Rückdruck auf das Garn verkleinert oder vollständig beseitigt, und das ankommende Garn bleibt ungekräuselt oder weniger stark gekräuselt und bildet rlad.irch längs des Garnes, wie bei der AusfiilmiiiL'sform der Fig. 1, abwechselnd gekräuselte und nicht gekräuselte Bereiche. Die relativen Längen der gekräuselten und nicht gekräuselten Teile hängen von den relativen Antriebsgcschwindickeiten der Kurbel 75 mit Bezug ?uf die Zuführrollen 16 und '7 ab. Die Veränderung des Ri'ck 'rucks hängt von dem Hub des Zapfens 70 ab. Iniolpedcsscn können die Veränderung der Größe der Kräuselung in den verschieden Teilen sowie die Längen der verschiedenen Teile durch entsprechende Einstellung der Teile nach Wunsch gesteuert werden.
Bei der AusfUhrunpsform der F i g. 4 bis 6 hat der Block 10 eine senkrechte Bohrung, in welcher eine Buchse 11, z. B. durch Preßsitz, befestigt ist. Ein Kräuselrohr 12 ist innerhalb der Buchse 11 durch eine Kiemmutter 13 einstellbar befestigt, die auf das geschlitzte und konische Ende 14 der festen
Buchse 11 aufgeschraubt ist. Das untere Ende des Rohres 12 ist mit einem Seitenteil 15 versehen, der mit der Zusammcntreffstclle eines Paares Zuführlollcn 16 und 17 in Ausrichtung liegt. Die Zuführrolle 16 ist auf einer Welle 18 angeordnet, welche in einem l.agerarm 19 gelagert ist, der von dem Block 10 nach unten steht. Die Zuführrolle 17 ist auf einer Welle 20 angeordnet, welche in einem Lagerarm 21 gelagert ist, der bei 22 an dem Block 10 angelenkt ist. Die Ziiführrollen 16 und 17 sind durch Zahnräder 23 und 24 gekuppelt. Die Zuführrollcn werden durch nicht dargestellte Mittel angetrieben. Die Zuführrolle 17 wird durch eine Feder 25 federnd angedrückt, deren Spannung durch eine Stellschraube 26 eingestellt werden kann.
Line Auskleidung 30 ο sitzt in dem Rohr 12, und ihr unteres Ende ruht auf einer Schulter 38« der Buchse 12.
Die Auskleidung 30 α ist in dem Rohr 12 durch eine Flügelmutter befestigt und erstreckt sich nach oben über das Rohr 12 hinaus und trägt einen Lagerarm 34, der an der Auskleidung 30 a durch einen Holzen 35 festgeklemmt ist.
Der Lagerarm 34 trägt einen elektrischen Schalter 36, tier einen Steuerarm 37 hat. welcher sich durch einen Schlitz 38 in die Auskleidung 30 a erstreckt und auf dem Kern gekräuselten Materials 39 innerhalb der Auskleidung 30 α ruhen kann. Der Schalter 36 ist so angeschlossen, daß er den Antrieb der Zuführmllen 16 und 17 durch nicht dargestellte Mittel steuert, um so den Kern in der Auskleidung 30 ft auf einer konstanten Höhe zu halten.
Der Block 10 trägt Heizelemente 40 und wird durch einen festen Teil 41 abgestützt. Das Garn 55 wird von einem Kötzer56 durch eine Fadenbremse 57 abgezogen, die eine Stelleinrichtung 58 trägt, von dort durch eine an einem Lagerarm 19 angeordnete Fadenführung 59, deren konisches Ende nahe der Zusammcntieffstelle der Zuführrollen 16 und 17 liegt. Das gekräuselte Garn 60 wird aus dem Kern 39 durch eine Führung 61 auf eine mit konstanter Geschwindigkeit arbeitende Aufwickelvorrichtung 62 aufgewickelt, die auf einer Antriebswalze 63 ruht.
Bei dieser Ausführung ist der Seitenteil 15 mit nach oben stehenden Durchgängen64 (Fig. 5 und 6) verschen, die innerhalb des Seitenteils oberhalb und nahe der Zusammentreffstelle der Zuführrollen enden und außen mit Rohren 65 verbunden sind, die mit einer nicht dargestellten Druckmittelquelle \ erbundcn sind.
Da« Arbeiten dieser Ausführungsform entspricht allgemein demjenigen der Fig. 1 und 2. Luft unter Druck wird den Rohren 65 absatzweise zugeführt, um gegen den Kern 39 innerhalb der ZusammenirefTslcllc der Zuführrollcn intermittierende Strahlen zu bilden. Die Strahlen können den Kern anheben oder wenigstens den Rückdruck auf das eintretende Garn an der ZusammentrcfTstelie vermindern, um so die Kräuselung wie bei den vorbeschriebenen Ausfiihrungsformen intermittierend zu verändern. Sie tragen weiterhin dazu bei, den Kern nach oben innerhalb der Auskleidung 30 α vorzuführen. Ein oder mehrere Strahlen können je nach der besonderen Ausführung der Vorrichtung verwendet werden.
Bei der Ausführungsform der Fig. 7 ist die Auskleidung ähnlich der oben beschriebenen, mit der Ausnahme, daß der Seitenteil 15 mit Bohrungen 85 verschen ist, in denen Zapfen 86 auf Keile 87 aufgesetzt sind und die axial gleiten. Die Zapfen 86
S liegen schräg und stehen in die Kräuselzone innerhalb des Seitenteils nahe und oberhalb der ZusammentrcfTstelie der Zuführrollen vor, um so mit dem Kern in Eingriff zu treten und ihn anzuheben, wenn sie sich hin und her bewegen. Die oberen
ίο Enden der Zapfen 86 sind mit waagerechten Flächen versehen. Die Zapfen 86 ruhen auf exzentrisch auf Wellen 90 gelagerten Nockenscheiben 89, welche Zahnräder 91 aufweisen, die durch ein gemeinsames Anlricbszahnrad 92 angetrieben werden, das auf
is einer Welle 93 angeordnet ist, die durch nicht dargestellte Mittel angetrieben werden kann. Die Zapfen werden gegen die Flächen 89 durch Federn 94 gehalten, die mit Bunden 95 an den Zapfen 86 in Eingriff treten.
ao Bei dieser Ausführungsform ist der Kern von der Zusammentreffstelle durch die sich hin und her bewegenden Zapfen 86 periodisch angehoben, die mit gesteuerter Geschwindigkeit bewegt werden, um im Absland voneinander angeordnete dicke und dünne oder aufgebauschte und nicht aufgebauschte Teile in dem .-ich ergebenden Garn zu schaffen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum veränderlichen Kräuseln von Fäden od. dgl. mit einer Stauchkräusel- und Verfestigungskammer und einer Zuführeinrichtung, welche die Fäden der Kräuselkammer zuführt und gegen den veränderlichen Rückdruck des in der Kräuselkammer vorliegenden Fadengutes staucht, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (30, 49, 64, 70, 75, 85, 86) zum abwechselnden Heben und Senken des Fadengutes in der Kräuselkammer (11.12,12a) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Heben und Senken des Fadenmaterials in der Kräuselkammer einen sich hin und her bewegenden Arm (72) aufweist, der sich in die Kräuselkammer (11,12,12 o) an einer Stelle nahe der Zusammentreffstelle der Zuführeinrichtung (16, 17) erstreckt, durch eine sich drehende Kurb'i betätigt ist und dessen außerhalb der Kräuselkammer liegendes Ende in einem verschwenkbaren Block (78) verschiebbar gehalten ist, so daß das andere Ende des Armes eine kreisförmige Bewegung ausführt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum periouischen Heben und Senken eine in der länglichen Kräuselkammer (11, 12) verschiebbare Buchse (30), die sich von der Kräuselzone zu der Abgabestelle erstreckt, und einen mit der Buchse (30) verbundenen Arm (43) sowie eine Nockenscheibe (49) aufweist, die den Arm zum Hin- und Herbewegen der Buchse betätigt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb und nahe der Zuführwalzen (16,17) eine periodisch mit Druckluft gespeiste Leitung (64) in die Kräuselkammer mündet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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