DE166000C - - Google Patents

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DE166000C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/02Making wire network, i.e. wire nets without additional connecting elements or material at crossings, e.g. connected by knitting
    • B21F27/06Manufacturing on twister-gear machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Durch die Patentschrift 120743 wurde eine Webmaschine zur Herstellung eines Drahtgewebes mit gedrehten Kettenfäden bekannt, bei welcher die Entfernung zweier Schußfäden durch ein hin- und hergehendes Rietblatt und durch mit letzterem mitgehende Drehstäbe bestimmt wurde. Das Fach wurde durch Haken gebildet, welche die Kettenfäden auseinanderzogen.
Bei der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Vorrichtung wird die Entfernung zweier Schußfäden bezw. die Länge, auf welcher die Kettenfäden zwischen zwei Schußfäden zusammengedreht werden, durch Stangen bestimmt, welche an Stelle des Rietblattes vor- und zurückbewegt werden. Diese Stangen sind in Drehköpfen geführt, welche die Kettenfäden auseinanderhalten und dadurch das Fach bilden. Die Drehköpfe sind mit Leitrollen versehen, welche die beiden Drähte eines Kettenfadens führen und das Vorschieben des fertigen Gewebes erleichtern.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform
der Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigen Fig. ι einen Längsschnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3,4 und 5 Querschnitte der Vorrichtung nach den Linien A-A, B-B und C-C der Fig. 1.
Die Kettenfäden des herzustellenden Gewebes bestehen aus zwei Drähten 1, welche zwischen den Schußfäden 2 zusammengedreht sind. Die Schußfäden können, um ein Verschieben der Kettenfäden zu vermeiden, in bekannter Weise durch Zahnräder wellenförmig gebogen werden.
Je zwei einen Kettenfaden bildende Drähte sind durch ein Rohr 3 gezogen, welches in der hohlen Achse 4 achsial verschiebbar ist.
Ein auf der Hohlachse 4 befestigter Stift 5 ist durch Schlitze 6 des Rohres 3 durchgesteckt und zwingt letzteres, den Drehungen der Achse 4 zu folgen.
Die Anordnung des in der Hohlachse 4 verschiebbaren Rohres 3 dient in bekannter Weise dazu, das Vorwärtsziehen des fertigen Gewebes auch dann möglich zu machen, wenn die Kettendrähte hinter den Hohlachsen 4 gekreuzt sind.
Vom Rohr 3 laufen die Drähte durch eine hohle Achse 7, mit welcher der Drehkopf 8 verbunden ist; letzterer besteht aus zwei Seitenwänden 9, zwischen welchen vier Rollen io, 11 gelagert sind.
In der Achse 7 und in dem mit der Hohlachse vorteilhaft aus einem Stück bestehenden Drehkopf 8 ist in entsprechenden Nuten 12 (Fig. 3) eine Stange 13 achsial verschiebbar angeordnet. Die Stange 13 ist am vorderen Ende mit einer Kante 14 versehen und am anderen Ende mit einer drehbar gelagerten Büchse 15 fest verbunden.
Die Kettendrähte sind von den Innenseiten der Rollen 10 über die Außenseiten der Rollen 11 geführt, wodurch bei der verti-
kalen Stellung der Drehköpfe, in welcher die Drahtpaare der Drehköpfe in parallelen Ebenen liegen, das Fach 16 gebildet wird.
Den Drehköpfen gegenüber sind Gabeln 17 angeordnet, zwischen deren aufrechtstehenden Zinken 18 die Kettenfäden durchlaufen.
Vor den Drehköpfen sind ferner geeignete Schußfadenführungen angeordnet.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
In der aus Fig. ι ersichtlichen Stellung wird der Schußfaden in bekannter Weise durch das Fach 16 durchgeschoben, worauf, die Gabeln 17 in der Pfeilrichtung 25 vorwärts gezogen werden und gleichzeitig die Schußfadenführungen sich für den Austritt des Schußfadens öffnen.
Mit den Gabeln 17 werden auch gleichzeitig die Büchsen 15 und mit diesen die Stangen 13 vorgeschoben.
Der Schußfaden wird durch die Gabelzinken 18 mitgenommen und in das Ende 26 des Faches gedrückt, welches durch die im vorhergehenden Arbeitsvorgang erfolgte Zusammendrehung der Kettenfäden begrenzt wird.
Hierauf vollführen die Hohlachsen 4 und 7 mittels Schraubenräder 27, 28 eine gleichgerichtete Drehung, welche im entgegengesetzten Sinne als im vorhergehenden Arbeitsvorgang erfolgt.
Durch diese Drehung werden die beiden Drähte 1 hinter dem Schußfaden zusammengedreht. Die Länge, auf welcher die beiden Drähte I zusammengedreht werden, bezw. die Entfernung des Punktes 26 von dem vorhergehenden Schußfaden wird durch die Kanten 14 der Stangen 13 bestimmt, welche zu diesem Zwecke vom Punkt 26 in dieser Entfernung stehen bleiben und das Zusammendrehen der Drähte 1 hinter den Kanten 14 verhindern.
Sobald das Zusammendrehen beendet ist, bleiben die Achsen 4 und 7 wieder stehen, und zwar so, daß die von den Rollen der Drehköpfe 8 geführten Kettenfäden in senkrechter Ebene übereinander stehen, worauf die Stangen 13 und Gabeln 17 wieder in ihre Ursprungslage (Fig. 1) zurückgezogen und die Schuß fadenführungen wieder geschlossen werden.
Hierauf kann der vorher beschriebene Arbeitsvorgang von neuem beginnen.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Drehervorrichtung für Webmaschinen zur Herstellung eines Drahtgewebes mit gedrehten Kettenfäden, dadurch gekennzeichnet, daß in den drehbar, aber unverschiebbar gelagerten fachbildenden Drehköpfen (8) in der Kettenrichtung des Gewebes verschiebbare und gleichzeitig mit den Drehköpfen drehbare Stangen geführt sind, deren freie Enden die Länge, auf welcher die Kettenfädenpaare zusammengedreht werden, begrenzen.
2. Drehervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Drehköpfen Rollen (10, 11) angeordnet sind, über welche die Kettenfädenpaare derart geführt sind, daß sie in der parallelen Stellung der Drehköpfe durch die vorderen Rollen (11) zur Fachbildung auseinandergehalten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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