DE16556C - Verfahren und Einrichtung zur Tilgung periodisch wiederkehrender Fehler in den Doppelbändern der Spinnerei - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Tilgung periodisch wiederkehrender Fehler in den Doppelbändern der SpinnereiInfo
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- DE16556C DE16556C DENDAT16556D DE16556DA DE16556C DE 16556 C DE16556 C DE 16556C DE NDAT16556 D DENDAT16556 D DE NDAT16556D DE 16556D A DE16556D A DE 16556DA DE 16556 C DE16556 C DE 16556C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G27/00—Lap- or sliver-winding devices, e.g. for products of cotton scutchers, jute cards, or worsted gill boxes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT? '
KLASSE 76: Spinnerei.
der Spinnerei.
Bei allen bisher an Spinnereimaschinen verwendeten Aufrollsystemen für "Doppelbänder,
d. h. wo zwei Bänder neben einander geliefert und auf die gleiche Spule aufgewunden werden,
sind diese beiden Bänder während ihres Laufes zwischen dem Liefercylinder und der Spule
gleichmäfsig gespannt bezw. dieselben beschreiben den nämlichen Weg und bleiben fortwährend
mit einander parallel.
Wenn also infolge eines Fehlers an der Maschine während der Streckung der Bänder sogenannte
Schnitte vorkommen, infolge deren das Band stellenweise dünner und stellenweise dicker wird, so erscheinen diese Schnitte gleichzeitig
auf beiden Bändern, und da diese Bänder parallel neben einander aufgewunden werden,
so wird der Fehler verdoppelt, indem bei dem vereinigten Doppelbande je zwei schwächere und
zwei stärkere Stellen zusammen kommen.
Zur Regulirung dieser Ungleichheiten ist zwischen den Lieferungsorganen A A1 (s. beiliegende
Zeichnung) und dem Aufrollorgan eine auf den drei Ansichten der beiliegenden Zeichnung mit E bezeichnete Einrichtung angebracht,
wodurch eine ungleichzeitige Aufrollung der gleichzeitig gelieferten Theile der beiden Bänder bewirkt wird.
Diese Einrichtung besteht aus einem Bandführer mit schneckenförmiger Kehle, um welche
eines der Bänder geleitet wird, während das andere in gerader Linie direct von den Lieferungsorganen
A A1 auf die Spule oder Aufrollvorrichtung geführt wird.
Auf diese Weise erleidet jeder Punkt des ersten Bandes, infolge des um die Leitschnecke
zu beschreibenden Weges, eine Verspätung gegenüber dem entsprechenden gleichzeitig gelieferten
Punkte des zweiten Bandes, während diese Punkte sich vorher parallel neben einander
befanden.
Diese Verspätung entspricht dem Umfange der Leitschnecke und kann so grofs gemacht
werden, wie für jeden besonderen Fall nothwendig erscheint.
Wenn nun infolge einer fehlerhaften Anordnung der Maschine eine Serie Schnitte vorkommt
von z. B. je 40 mm Länge und die Peripherie der Leitschnecke auch 40 mm beträgt,
so erleidet das um die Leitschnecke geführte Band wegen des zu beschreibenden längeren Weges gegenüber dem direct zur Aufrollvorrichtung
geführten Bande eine Verspätung von 40 mm, und befinden sich infolge dieser Verspätung in dem Trichter D anstatt je zwei
neben einander liegender dünnen und zwei hierauf folgender dicken Stellen je eine dünne Stelle
des einen Bandes neben einer dicken Stelle des anderen Bandes und umgekehrt je eine dicke
Stelle des einen Bandes neben einer dünnen Stelle des anderen Bandes.
Hierdurch wird also das aus dem Trichter auslaufende vereinigte Doppelband egalisirt und
verschwinden die Fehler, welche durch die an
Claims (1)
- einer schlecht regulirten oder unrichtig construirten Maschine häufig vorkommenden Schnitte verursacht werden.Patenτ-Ansprüche:i. Das Verfahren, eines der auf Spinnereimaschinen für Doppelbänder gelieferten zwei Bänder zwischen den Lieferungs- und Aufrollorganen einen gröfseren Weg beschreiben zu lassen als das andere, behufs Erzielung gröfserer Regelmäfsigkeit des vereinigten Doppelbandes.Die Anordnung der auf beiliegender Zeichnung dargestellten Leitschnecke Έ, welche veranlafst, dafs die gleichzeitig gelieferten Theile des einen Bandes ungleichzeitig mit den entsprechenden Theilen des anderen' Bandes aufgewunden werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16556C true DE16556C (de) |
Family
ID=293542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16556D Active DE16556C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Tilgung periodisch wiederkehrender Fehler in den Doppelbändern der Spinnerei |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16556C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE925453C (de) * | 1952-06-10 | 1955-03-21 | Deutscher Spinnereimaschb Ingo | Spinnmaschine, insbesondere Vorspinnmaschine |
-
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- DE DENDAT16556D patent/DE16556C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE925453C (de) * | 1952-06-10 | 1955-03-21 | Deutscher Spinnereimaschb Ingo | Spinnmaschine, insbesondere Vorspinnmaschine |
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