DE164283C - - Google Patents

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DE164283C
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cutting
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punching
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flanging
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D35/00Combined processes according to or processes combined with methods covered by groups B21D1/00 - B21D31/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine neue Ausgestaltung von solchen bekannten Maschinen, durch welche das Ausschneiden, Lochen und Bördeln warm gemachter Bleche dadurch erfolgt, daß ein Preßbalken mit Schneidstempeln, an welchen sich Bördelansätze befinden, niederbewegt und das Blech bei hochgestellten Schneidmatrizen durchschnitten und gelocht, dann nach Niedergang
ίο derselben umgebördelt wird.
Das Neue der Maschine besteht darin, daß die Schneidmatrizen so angeordnet sind und so bewegt werden, daß sie sofort nach dem erfolgten Schneiden zurückweichen, so daß die Niederbewegung bezw. die gleich nach dem Schneiden erfolgende Bördelung nicht gehemmt wird und daß sie darauf beim Zurückgehen des oberen Preßbalkens wieder vorbewegt werden und zugleich als Auswerfer für das Arbeitsstück dienen, dessen umgebördelte Ränder sie vor sich her schieben. Als Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung eine Einrichtung zur Herstellung der Achslagerhalter für Bahnwagen dargestellt.
Die Fig. 1, 3 und 4 zeigen Längsschnitte, während Fig. 2 einen Grundriß darstellt. Fig. 5 bis 9 zeigen Querschnitte der Vorrichtung in verschiedenen Arbeitsstufen nach den Schnittlinien A-B bezw. C-D der Fig. 1.
Die an dem Preßbalken ρ befindlichen, zur Herstellung der Löcher und zum Bördeln der Ränder des Werkstückes dienenden Stempel 5 besitzen in bekannter Weise Bördelansätze t. Außen an dem Preßbalken befinden sich dort, wo das Werkstück keine geradlinigen Kanten erhalten soll und bereits entsprechend zugeschnitten ist, die Randmesser j1, und an diesen befindet sich ein Bördelrand t\ Die zu den Stempeln s und t, den Messern s1 und den Bördelrändern i1 gehörigen Matrizen / und b bezw. Gegenmesser Z1 und Gegenhalter b1 befinden sich am Unterteil der Presse, und zwar sind die für die Lochbildung dienenden Schneidmatrizen / innerhalb der die Bördelmatrizen bildenden Rahmen b angeordnet. Die Schneidmatrizen / und die Messer I' sind gemeinschaftlich auf einem Balken e angebracht, welcher auf- und abbeweglich ist und durch Exzenter, Hebel oder dergl. oder, wie dargestellt, durch Kolben k gehoben und gesenkt werden kann, die in Zylindern c durch Druckwasser bewegt werden. ■ Hierdurch erfolgt das Auf- und Abbewegen der Schneidmatrizen I bezw. der Messer I' gegenüber den am Gestell festen Bördelmatrizen b bezw. dem Bördelrande b1 in ähnlicher Weise, wie dies bei den bereits bekannt gewordenen Maschinen zum Lochen und Bördeln der Lochränder geschieht. .
Der Arbeitsgang der neuen Maschine ist der folgende:
Die zu bearbeitende Blechtafel wird auf die Bördel- und die Lochmatrizen gelegt, und es wird dann der Preßbalken ρ mit den Schneid- und Bördelvorrichtungen s, t, s1 und t1 niederbewegt. Zuerst findet das Ausschneiden des Werkstückes durch die voran-
gehenden Schneidstempel und Messer s s1 statt, so daß das Blech die äußere Gestalt und die erforderlichen Ausschnitte erhält. Die ausgeschnittenen Teile gleiten dann auf den geneigten Flächen/ nach außen. Damit die Lochmatrizen dem Pressendruck Widerstand leisten, wird die Druckwasserleitung der Zylinder c, welche in mehrere Gruppen eingeteilt sein können, abgesperrt. Beim
ίο Niedergehen des Preßbalkens nach dem Schneiden wird die Ableitung für die Zylinder selbsttätig geöffnet, indem die Hebel der Dreiwegehähne d durch den niedergehenden Preßbalken so gedreht werden, daß die Zylinder mit den Ausflußkanälen w in Verbindung gebracht werden. Gleichzeitig werden durch die Hebel h die Rückschlagventile ν aufgedrückt, so daß das Wasser aus den Zylindern infolge des Gewichtes des Balkens und der Kolben abfließt. Die Bewegung der Hebel h erfolgt durch die an dem oberen Preßbalken angebrachten Nasen n, welche die Hebel h der Hähne d oder andere Steuerorgane treffen, so daß das Umsteuern erfolgt. Die Schneidmatrizen treten infolge des Abfließens des Preßwassers aus den Zylindern sofort nach dem Abschneiden des Materials zurück, und es bleiben nur noch die feststehenden Bördelmatrizen und Gegenhalter b bl stehen, in welche die am Preßbalken ρ befindlichen Bördelansätze t tl eintreten, so daß die Ränder umgebördelt werden. Hebt sich dann der Balken ρ wieder, so hebt sich auch infolge des von neuem auf die Kolben k wirkenden hydraulischen Druckes der Balken e mit den Schneidmatrizen usw., da die Druckwasserleitung nach dem Zylinder selbsttätig geöffnet wird, sobald die an den Preßbalken befindlichen Nasen n. den Hahnhebel frei lassen. Es findet dann durch Feder- oder Gewichtsdruck das Zurückdrehen der Hahnkegel statt. Das Rückschlagventil ν öffnet sich infolge des Druckes des Wassers selbsttätig. Infolge des Hebens der Schneidmatrizen wird auch das Werkstück gehoben, so daß ein leichtes Abnehmen desselben stattfinden kann. Die Matrizen und Patrizen werden zweckmäßig so an den Balken angebracht, daß sie ausgewechselt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Maschine zum Ausschneiden und Lochen, sowie zum Bördeln des Randes und der Lochkanten von Blechwerkstücken, bei der der obere Preßbalken Lochstempel trägt, die mit vorspringenden Bördelrändern versehen sind, und bei der die Schneidmatrizen an dem unteren beweglichen Preßbalken angeordnet sind und an den unbeweglichen Bördelmatrizen verschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidmatrizen (I) unmittelbar nach dem erfolgten Schneiden und Lochen zurückweichen, so daß sie die Niederbewegung der Loch- und Bördelstempel (s t s111) nicht hemmen und daß sie sich darauf beim Zurückgehen des oberen Preßbalkens (p) wieder vorbewegen und zugleich als Auswerfer für das Werkstück dienen, indem sie dessen umgebördelte Ränder vor sich her schieben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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