DE25253C - Steuerung für hydraulische Nietmaschinen - Google Patents

Steuerung für hydraulische Nietmaschinen

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DE25253C
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DE
Germany
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lever
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valve
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riveting machines
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Application number
DENDAT25253D
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English (en)
Original Assignee
C. JOUFFRAY in Vienne, Dep. Isere (Frankreich)
Publication of DE25253C publication Critical patent/DE25253C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach der vorliegenden Erfindung erfolgt die Bewegung der Werkzeuge von Metallscheeren, Stanz-, Niet- und Prägmaschinen, wie überhaupt aller Maschinen, deren Werkzeuge eine hin- und hergehende Bewegung auszuführen haben, auf hydraulischem Wege unter Benutzung eigenthümlicher Einrichtungen zum selbstthätigen Zurückgehen des Werkzeuges, zur Regulirung des Kolbenhubes und zum Arretiren des Werkzeuges an einem beliebigen Punkte seiner Bahn.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die Erfindung angewendet auf eine Stanzmaschine.
A ist das Gestell der Maschine, B der daran gegossene Cylinder zur Aufnahme des der hydraulischen Kraftäufserung unterliegenden Kolbens. An letzterem hängt starr eine Stange C, an welcher seitlich eine Verzahnung d, Fig. 2, angeordnet ist. In letztere greift die am Ende des mit Gegengewicht Z versehenen Hebels E befindliche Verzahnung D ein. H ist ein Hebel, bestimmt, auf das weiter unten näher beschriebene Ventil J einzuwirken.
F ist die an C befestigte Stanze, G deren Gegenplatte, bei α auf dem Maschinengerüst befestigt. Unterhalb G befindet sich ein Loch oder Kanal zur Abführung der ausgeschlagenen Stücke.
Der Hub des Kolbens wird nach der Stärke des zu stanzenden Stückes regulirt.
O bezeichnet eine Pumpe oder einen zur Bedienung mehrerer Maschinen eingerichteten Accumulator, welcher das Wasser gegen den Kolben im Cylinder B drückt. R ist das hierzu dienende Rohr, aus welchem das Wasser durch einen Kanal im Cylinderdeckel P in den Cylinder selbst gelangt. Eine vollkommene Dichtung des Wasserraumes wird so bewirkt, dafs zwischen Deckel, und Cylinderflantsch eine volle Scheibe aus Leder oder Kautschuk gelegt ist, welche sich unter dem Wasserdruck ausdehnt und hermetisch gegen die Wandungen und obere Kolbenfläche legt.
Die charakteristischen Eigenthümlichkeiten der Wirkungsweise der in vorstehender Weise construirten Maschine sind:
1. Selbsttätiger Rückgang des Werkzeuges, dadurch bewirkt,· dafs der Hebel .S" das Ventil J öffnet und dem Druckwasser Abflufs verschafft. Hierzu hebt der Hebel H unter Beihülfe der federnden Zunge X, Fig. 3, des in senkrechter Richtung und drehbar an ihm befestigten Hebels V die Ventilstange Y in die Höhe. Die Spiralfeder U zieht die Stange Y wieder nach unten, sobald der Hebel oder die Zunge X dieselbe wieder losläfst. Es folgt aus dem eben Gesagten, dafs, sobald die Zunge X an die Stange Y angedrückt wird, sie sich infolge des Widerstandes, welchen das unter Druck stehende Ventil" ausübt, so weit abwärts biegt, bis sie auf dem Hebel V aufruht, wenn sodann das Ventil gewaltsam gehoben wird. Mit dem so geschaffenen kleinen Abflufs für das Wasser ist auch der Druck vernichtet, d. h. X schnellt empor und mit einem Schlage ist die Evacuationsöffhung hergestellt. Gleichzeitig fällt auch das Gegengewicht am Hebel E und treibt den Kolben in die Höhe, d. h. die Stange F wird gehoben.
2. Regulirung des Kolbenhubes, welcher mit der Dicke des zu stanzenden Stückes variiren mufs. Dieselbe erfolgt ebenfalls mit Hülfe des Hebels H, welcher in der beschriebenen Weise das Ventil J öffnet, sobald der Anschlag L der
Stange C auf eine der Schrauben M trifft, deren gegenseitige Entfernung der Stärke des Arbeitsstückes entspricht.
Das Gegengewicht Z am Hebel E ist so schwer, dafs as alle Reibungswiderstände überwindet und das Wasser in das Abflufsrohr prefst, sobald nur das Ventil J. von H geöffnet ist.
Zur Arretirung des Werkzeuges ist am Ventil J die in Fig. 4 in vergröfsertem Mafsstabe wiedergegebene Einrichtung getroffen: Durch Handhabung des Spitzhahnes t mittelst des Handrades T wird die Verbindung des Ventilraumes mit dem Abflufsrohr durch den Kanal S hergestellt und so die Druckflüssigkeit von dem Kolben abgeschnitten.
Um den von der Pumpe erzeugten Druck begrenzen zu können, ist in der Druckleitung zwischen Pumpe und Druckcylinder an einem beliebigen Punkte ein Sicherheitsventil mit variabler Belastung eingeschaltet. Es erweist sich diese Einrichtung überall da von besonderem Nutzen, wo sich mit dem Contact zwischen Stanze und Gegenfläche der Druck bis zum Zersprengen des Apparates steigern kann.
Die Maschine kann auf einen Wagen mit beweglichem Vorgestell gesetzt oder mittelst eigener Räder auf Schienen durch die Werkstätten an den jeweiligen Verwendungsort transportirt werden.
Die Pumpe kann in Thätigkeit gesetzt werden mit Hülfe eines Hebels oder einer rotirenden Welle.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Steuerung des Stempels, bestehend aus dem Hebel H, welcher das Druckflüssigkeits-Ablafsventil J öffnet, sobald das Werkzeug der Maschine die gewünschte Arbeit geleistet hat, und aus dem das Gewicht Z tragenden Hebel E, dessen Zähne D mit der an der Stempelhülse angebrachten Zahnstange d im Eingriff stehen, um das Werkzeug in seine Anfangsstellung zurückzuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT25253D Steuerung für hydraulische Nietmaschinen Active DE25253C (de)

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