DE164262C - - Google Patents

Info

Publication number
DE164262C
DE164262C DENDAT164262D DE164262DA DE164262C DE 164262 C DE164262 C DE 164262C DE NDAT164262 D DENDAT164262 D DE NDAT164262D DE 164262D A DE164262D A DE 164262DA DE 164262 C DE164262 C DE 164262C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
copy
negative
frame
main frame
bar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT164262D
Other languages
English (en)
Publication of DE164262C publication Critical patent/DE164262C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optical Systems Of Projection Type Copiers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Kopierrahmen für. Stereoskopaufnahmen, welcher die Möglichkeit gewährt, beide Einzelbilder in unmittelbarer Aufeinanderfolge und ohne sie aus dem Rahmen zu entfernen, auf ein und dasselbe Papierblatt in der richtigen gegenseitigen Stellung zu kopieren. Von den Zeichnungen ist Fig. ι eine Rückansicht auf den Kopierrahmen in aufgeklapptem Zustande,
ίο Fig.. 2 ein Längsschnitt nach 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 ein Querschnitt (in größerem Maßstabe) nach 3-3 in Fig. 1, Fig. 4 und 5 Darstellungen von Einzelheiten der Einrichtung, Fig. 6 derselbe Schnitt wie Fig. 2, von der entgegengesetzten Seite gesehen (in größerem Maßstäbe).
Die Einrichtung besteht aus einem Hauptrahmen I, dessen Abmessungen der Bildgröße entsprechend gewählt sind. Der Rahmen wird
ao auf der einen Seite, der unteren Seite in Fig. 2, durch eine lichtdichte Platte verschlossen, in deren Mitte eine Belichtungsöffnung 2 vorgesehen ist, die der Größe der Einzelbilder der Stereoskopaufnahme entspricht. Die Belichtungsöffnung wird vorzugsweise durch eine Tafel 3 aus durchsichtigem Stoff, beispielsweise Glas, verschlossen. Die· gegenüberliegende Seite des Rahmens, die obere Seite in Fig. 2, wird durch einen Klappdeckel 4 verschlossen, der in Fig. 1 aufgeklappt dargestellt ist. An den beiden Langseiten des Rahmens sind im Innern Führungsleisten 5 und 6 zu beiden Seiten der Belichtungsöffnung vorgesehen. In der Führung 5 gleitet längsverschiebbar eine Leiste 7, die durch eine Schiene 8 gehalten wird. Die Leiste 7 ist mit einem Falz 9 ausgestattet, in dem eine Klemmleiste 10 Platz findet. Sie wird durch Bolzen 11 festgehalten, deren unteres Ende in der Leiste 7 befestigt ist und deren oberes Ende mit Muttern 12 ausgestattet ist, welche die Leiste 10 niederdrücken. Zwischen den beiden Leisten sind Federn 13, 13 angeordnet, die das Bestreben haben, die Leiste 10 von der Leiste 7 abzuheben, und dies tun, sobald die Muttern gelockert werden. Diese Einrichtung gestattet, ein Negativ auf der Leiste 7 festzuspannen, indem es mit seinem Rande unter die Leiste 10 geschoben wird, worauf die Muttern angezogen werden.
In der. Führung 6 gleitet eine Leiste 14, die durch eine Schiene 15 gehalten wird. Die umgebogene Kante 16 dieser Schiene greift in eine Nut 17 der Leiste 14 ein und sichert dadurch ihre Lage zum Hauptrahmen. An der Leiste 14 ist ein Brettchen 18 gelenkig festgemacht. Es ist auf der Unterseite mit Filz oder einem anderen geeigneten weichen Stoff bezogen und an den Rändern mit Spanndrähten 19 ausgestattet, welche es ermöglichen, ein Stück lichtempfindlichen Papiers oder sonstigen Kopiermaterials darauf auszuspannen. Dieses Brettchen 18 bildet also einen Klappdeckel, der so abgemessen ist, daß er zwischen die beiden Leisten 10 und 14 paßt, ohne ihre Längsbewegung zu hindern. An dem Brettchen 18 ist eine
Nase 20 vorgesehen, die je nach der gegenseitigen Stellung der Leisten 14 und 10 in eine von zwei Kerben 21 und 22 der Leiste 10 einfallen kann, wenn die Klappe 18 niedergelegt wird.
Die gegenseitige Bewegung der beiden Träger für das Negativ und das Kopier-. material wird durch Schnüre 23 und 24 vermittelt, die am entgegengesetzten Ende der Leisten 7 und 14 derart befestigt sind, daß, wenn eine Leiste in der einen Richtung bewegt wird, die andere sich in der entgegengesetzten Richtung bewegt. Zu diesem Zweck sind in den Ecken des Hauptrahmens Rollen 25 vorgesehen, um welche die Schnüre herumlaufen. Die ~ Schnüre selbst werden vorzugsweise an dem Bolzen der Leiste 10 einerseits und an besonderen Spannschrauben 26 (Eig. 5) der Gleitschiene 14 befestigt. An dem Deckel 4 sind ein Paar Druckfedern 27 angebracht, welche die Klappe 18 auf das Negativ niederdrücken, wenn der Deckel geschlossen wird. Ein Überfall 28 paßt dabei über einen Stift 29 (Fig. 3) und verhindert, daß Deckel 4 aufspringt. Um das Gleiten des Negativs auf der Unterseite des Hauptrahmens zu erleichtern, kann eine Platte 30 aus Zelluloid oder anderem glatten Stoff, welche event, für aktinisches Licht undurchlässig ist, zu beiden Seiten der Belichtungsöffnung auf einer Unterlage 31 aus Filz oder anderem weichen Stoff angebracht sein.
Will man den Rahmen gebrauchen, so wird ein Negativ derart eingeführt, daß sein einer Rand zwischen die Leiste 7 und die Klemmleiste IO zu liegen kommt, und dann werden die Muttern 12 angezogen. Das lichtempfindliche Papier oder sonstige Kopiermaterial wird auf der Unterseite der Klappe 18 mit Hilfe der Spanndrähte 19 aufgespannt. Alsdann bewegt man die eine der beiden gleitenden Leisten so weit nach rechts oder nach links, bis sie an einem Ende des Hauptrahmens anlangt, und läßt die Klappe 18 nieder, wobei die Nase 20 in eine der Kerben 21 oder 22 einfällt. Alsdann befindet sich das eine Einzelbild, beispielsweise das rechte des Negativs, über der Belichtungsöffnung und deckt sich mit der linken Hälfte des Kopierblattes. Der Deckel 4 wird geschlossen und das Bild kopiert. Alsdann öffnet man den Deckel 4, hebt die Klappe 18 etwas an, zieht sie nach der entgegengesetzten Seite des Hauptrahmens hinüber und legt sie wieder nieder, wobei die Nase 20 in die andere der beiden Kerben 21 und 22 einfällt.
Durch die Vermittelung der Schnüre 23 und 24 ist bei dieser Bewegung gleichzeitig der Negativträger 7 nach dem anderen Ende des Hauptrahmens hinübergezogen worden, und es befindet sich daher das links liegende Einzelbild des Negativs über der Belichtungsöffnung und unter der rechten Hälfte des Kopierblattes. Man kopiert nun das zweite Einzelbild, und die Kopie ist für die Weiterbehandlung fertig.
Der Vorteil der Einrichtung besteht darin, daß der Kopierrahmen nicht die vierfache Breite des einzelnen Bildes zu haben braucht, wie das bei bekannten Stereoskopkopierrahmen der Fall ist, bei denen ebenfalls das Kopieren der beiden Bilder in richtiger Lage auf einem Papierblatt erfolgt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Kopierrahmen für Stereoskopbilder, bei welchem das Kopieren der beiden Bilder in richtiger Lage auf einem Papierblatt erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das Negativ wie das Kopiermaterial in je einem Träger gehalten wird, die im Hauptrahmen derart verschiebbar sind, daß man die eine Hälfte des Kopiermaterials mit der gegenüberliegenden Hälfte des Negativs und mit der Belichtungsöffnung zur Deckung bringen kann, und umgekehrt.
2. Eine Ausführungsform des Kopierrahmens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden das Negativ und das Kopiermaterial haltenden Leisten (7 und 14) in Falzen, Schienen o. dgl. des Hauptrahmens längsverschiebbar geführt und derart miteinander gekuppelt sind, daß eine Verschiebung des Negativs in einem Bewegungssinne eine entsprechende Verschiebung des Kopiermaterials im entgegengesetzten Sinne bedingt.
3. Eine Ausführungsform des Kopierrahmens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden beweglichen Trägern einander entsprechende Feststellvorrichtungen, wie Nasen und Kerben (21, 22), vorgesehen sind, welche den beiden Trägern in ihren beiden Arbeitsstellungen ganz bestimmte Stellungen zueinander anweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT164262D Active DE164262C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE164262C true DE164262C (de)

Family

ID=429874

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT164262D Active DE164262C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE164262C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2316387C3 (de) Elektrofotografisches Kopiergerät
DE1597397C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vorlagenwechsel bei einem Kopiergerät
DE1772296C3 (de) Elektrophotographisches Kopier-
DE164262C (de)
DE1962837B2 (de) Filmkassette für Selbstentwicklerkameras
DE1497017B2 (de) Elektrophotographisches kopiergeraet
DE2645595A1 (de) Aufnahmetisch eines kopiergeraetes
DE1133238B (de) Fotomechanische Kamera
DE3030901C2 (de) Auswechselbare Vorlagenbühne in einem fotografischen Kopiergerät
DE1935385C3 (de) Zweiraumreproduktionskamera mit veränderlichem Reproduktionsmaßstab und selbsttätiger Scharfeinstellung
DE68923522T2 (de) Automatische Maskiervorrichtung.
DE2426352A1 (de) Vorrichtung zum festhalten und zudecken von unterlagen in einer kopiermaschine
DE633551C (de) Schlitzverschluss, insbesondere fuer Kleinkameras
DE3238571A1 (de) Vorrichtung zum drucken von raender, insbesondere auf fotodrucken
DE252104C (de)
DE675055C (de) Filmhalter fuer photographische Vergroesserungsgeraete
DE46040C (de) Photograpbische Camera
DE2851351A1 (de) Vorrichtung fuer roentgenfilme und verstaerkerfolien
DE2255835B2 (de) Schlitzverschluß für photographische Kameras
DE1097272B (de) Vorrichtung zur Anfertigung von Bildbandkontaktkopien
DE3500884C1 (de) Lichtabdichtung zwischen einer verschiebbaren Abbildungseinheit und einer festen Traegerplatte in einer Vorrichtung zur Herstellung fotografischer Aufnahmen
DE93704C (de)
DE85153C (de)
DE2728322A1 (de) System zum automatischen handhaben von vorlagen in einem kopiergeraet
DE145287C (de)