DE85153C - - Google Patents

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DE85153C
DE85153C DENDAT85153D DE85153DA DE85153C DE 85153 C DE85153 C DE 85153C DE NDAT85153 D DENDAT85153 D DE NDAT85153D DE 85153D A DE85153D A DE 85153DA DE 85153 C DE85153 C DE 85153C
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Germany
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/28Locating light-sensitive material within camera
    • G03B17/32Locating plates or cut films
    • G03B17/34Changing plates or cut films

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
KLASSE 57: Photographie.
Das Transportiren der Folien in das obere Magazin lä'fst sich auch in der Weise bewerkstelligen, dafs man die Reibung des Papierbandes an der Rückseite der Film zu Hülfe nimmt. Man braucht dann die Folien nicht, wie im Haupt - Patente angegeben, zwischen angeklebte Streifen zu schieben, oder sie gar festzukleben, sondern man legt sie nur lose zwischen die. Falten des Papierbandes, derart, dafs beim Einlegen des ganzen Packetes die Folien mit den Kanten den Boden der Camera berühren, oben aber mit Papier überdeckt sind. Zieht man nun an dem Papierbande c, das, ohne eine Walze zu passiren, direct aus der Camera herausgeht, so wird die Folie b von der sich bildenden Papierschlinge leicht nach oben gehoben, indem sie über die glatte Glasplatte α gleitet. Oberhalb der Folie im oberen Magazin ist nur eine Walze d (Fig. 1) gelagert, die von aufsen gedreht werden kann. Am Deckel befindet sich eine zweite Walze d\ die der ersten mittelst eines Schlittens s, auf welchem sie gelagert ist, genähert werden kann, bis sie sich fest gegenlegt. Die Folie, die beim Ziehen des Bandes zwischen diese beiden Walzen gelangt ist, wird nun, wenn die verschiebbare Walze gegen die festgelagerte vorgeschoben wird, erfafst und derart umgebogen, dafs das obere Ende in das Magazin zeigt (s. die punktirte Stellung in Fig. 1). Dreht man jetzt die untere Walze <f, so mu/s die Folie mit Sicherheit in das Magazin transportirt werden. Ist dies geschehen, so wird das Papierband, welches anfänglich nur zur Hälfte gezogen wurde, so viel weiter gezogen, dafs die nächste Folie freigelegt wird.
Dieses neue Princip läfst sich auch sehr gut für eine Wechselcassette benutzen, die für Stativcameras an Stelle der gewöhnlichen Doppelcassetten gebraucht werden kann. Hier mufs aber ein besonderes Magazin F (Fig. 2), zum Anstecken bezw. Abnehmen eingerichtet, benutzt werden, da eine Cassette mit einerseits angeprefstem Magazin zu unbequem in der Handhabung wäre. Auch in dieser neuen Cassette E wird die Folie durch Reibung des Papieres mitgenommen und zwischen zwei Walzen dd1 geführt, die dann die Folie in das lichtdicht angesteckte Magazin F transportiren. Die Walzen können aber wegen Raummangels nicht aus einander stehend angeordnet werden, sondern sind gegen einander gedrückt. Während man nun das Papierband etwas zieht, dreht man zu gleicher Zeit die Walzen, bis die Folie von derselben erfafst ist. Dann hört man mit dem Ziehen am Papierbande auf und dreht die Walzen, bis die Folie ganz in das Magazin F transportirt ist, worauf das Band weitergezogen wird, bis die nächste Folie freiliegt. - ■
Die beiden Spalte an der Cassette und am Magazin werden durch Klappen bezw. Schieber lichtdicht gedeckt und automatisch geöffnet, wenn man das Magazin ansteckt. . Diese Ein-
richtung als auch die Befestigung des Magazins an der Cassette sind nebensächlich und gehören nicht zum Wesen der Erfindung. Diese beruht vielmehr, nur auf der Verschiebung der Folie auf der Glasplatte durch die Reibung, welche das Papierband beim Herausziehen verursacht, sowie auf Erfassen der vorgeschobenen Folie durch die Walzen.
Die enge Zugehörigkeit zum Haupt-Patent documentirt sich auch namentlich dadurch, dafs jede Foliencamera älterer Construction leicht in das neue System umgewandelt werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Abänderung des durch das Haupt-Patent geschützten Verfahrens zum Wechseln von Platten in photographischen Cameras, darin bestehend, dafs die Platten lose zwischen die einzelnen Papierfalten gelegt und von diesen beim Wechseln durch blofse Reibung vorgeschoben werden.
    Eine für dieses oder für das durch das Haupt - Patent geschützte Verfahren bestimmte photographische Camera, bei welcher die vorgeschobenen belichteten (Platten) Folien zwischen zwei Walzen geführt werden, die entweder fest zusammenstehen (Fig. 2 und 3) oder von denen die eine . verschiebbar eingerichtet ist (Fig. 1), welche die Folie erfassen und in das in der Camera befindliche (Fig. 1 und 3) oder besonders angesteckte (Fig.
  2. 2) Magazin führen, wobei im letzteren Falle das Walzenpaar sowohl in der Cassette als auch in dem angesteckten Magazin oder in beiden sich befinden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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