DE164135C - - Google Patents

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DE164135C
DE164135C DENDAT164135D DE164135DA DE164135C DE 164135 C DE164135 C DE 164135C DE NDAT164135 D DENDAT164135 D DE NDAT164135D DE 164135D A DE164135D A DE 164135DA DE 164135 C DE164135 C DE 164135C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/003Apparatus for control or receiver or condensor pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Reguliervorrichtung für die Einlaßorgane von Dampfmotoren, deren Abdampf für Fabrikationszwecke oder andere Zwecke benutzt werden soll und deren Leistung entsprechend der Arbeitsweise der Anlage dem jeweiligen Dampfbedarf angepaßt wird. Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Reguliervorrichtung für derartige Anlagen besteht aus einem die Steuerung der Einlaßorgane beeinflussenden Schwimmer, der sich in einem Quecksilber enthaltenden Zylinder bewegt, zu dem der Zufluß aus dem Raum, in dem der Abdampf auf die Quecksilbersäule einwirkt, reguliert werden kann. Diese Reguliervorrichtung zeichnet sich durch große Empfindlichkeit und eine sichere und gleichmäßig bleibende Wirkung aus.
Die Vorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Fig. ι bis 4 verschiedene Anordnungen der Reguliervorrichtung und Fig. 5 bis y die besondere Bauart der zur Regulierung dienenden Schwimmvorrichtung.
Bei der Zwillingsmaschine nach Fig. ι wird den Dampfzylindern A und B aus der Leitung q Frischdampf zugeführt. Die Steuerung des Zylinders A, der den Abdampf liefert, wird durch die Schwimmerreguliervorrichtung r beeinflußt, und zwar proportional zum Verbrauch an Abdampf. Der Zylinder B ist mit dem Geschwindigkeitsregulator s versehen.
Die Leitung, die den Abdampf an seinen Verwendungsort hinführt, ist mit t bezeichnet, die Leitung, welche den Dampf dem Regler r zuführt, mit e.
Bei der Verbundmaschine nach Fig. 2 ist die Anordnung so getroffen, daß der Dampf aus der Zwischendampfleitung entnommen wird. "
Durch diese Anordnung wird der Hochdruckzylinder A von der schwankenden Größe des Bedarfs an Abdampf nicht direkt beeinflußt, dafür aber der Niederdruckzylinder B, dessen Steuerung deshalb, dem jeweiligen Verbrauch an Abdampf entsprechend, vom Regler r eingestellt werden muß, und zwar umgekehrt proportional zum Verbrauch, damit seine Füllung der ihm zugeführten Dampfmenge entspricht. Der Geschwindigkeitsregulator s am Zylinder A regelt, wie im vorhergehenden Fall, die Arbeitsverteilung zwischen beiden Zylindern.
Die Dreifach - Expansionsmaschinen nach Fig. 3 und 4 zeigen eine ähnliche Anordnung. Bei der Maschine nach Fig. 3 wird der Dampf aus der Leitung zwischen Hoch- und Mitteldruckzylinder, bei der Maschine nach Fig. 4 aus der Leitung zwischen Mittel- und Niederdruckzylinder entnommen. Im ersteren Fall/60 beeinflußt der Regler r den Mitteldruck- und den Niederdruckzylinder, in dem letzteren den Niederdruckzylinder allein. Der Geschwindigkeitsregulator s ist in beiden Fällen am Hochdruckzylinder A angebracht.
Die Regulierung der Füllung desjenigen
(4. Auflage, ausgegeben am g. Juni igii.)
Zylinders, der vor oder hinter der Abdampfentnahmestelle liegt, erfolgt durch den Schwimmer α (Fig. 5 bis 7). Der Dampf tritt durch die Leitung β in den mit Quecksilber gefüllten Raum d ein, der durch die öffnung 0 mit dem Zylinder b in Verbindung steht. Die Durchflußöffnung 0 ist mittels einer Stellschraube c regelbar. Der in den Raum d eintretende Dampf preßt das Quecksilber durch die öffnung 0 in den Zylinder b hinauf, wodurch der Schwimmer a, dem Druck des Dampfes entsprechend, mit dem Quecksilber steigt und sinkt. Der Schwimmer α ist an seinem oberen Ende mit dem auf der Expansionswelle der Maschine festgekeilten Hebel g durch ein Gelenk verbunden.
Die Linie C-D gibt das Niveau des Quecksilbers bei maximaler Füllung an, die Linie E-F dasjenige bei Nullfüllung.
Am unteren Ende ist der Schwimmer kolbenartig ausgebildet und mit wenig Spiel im Zylinder b geführt. Die kleinen Durchlaßkanäle p stellen die Verbindung her zwischen dem Quecksilber unter dem Schwimmer mit dem über dem Kolben befindlichen.
Statt die Kanäle ins Innere des Schwimmers zu verlegen, können diese auch am Umfang des Schwimmers oder sonst in ähnlicher Weise angeordnet sein. Der Zweck derselben ist, die Wirkungsweise des Schwimmers derjenigen des Kolbens einer Ölbremse ähnlich zu machen, damit der Schwimmer durch die Rückwirkungen der Steuerung nicht ins Pendeln gerät.
Statt den Schwimmer an seinem unteren Ende zu führen, kann derselbe auch in der Mitte oder an mehreren Stellen geführt sein. In den Fig. 6 und 7 sind Beispiele für die Anordnung der Kanäle ft gezeigt.
Die öffnung 0 hat mit Bezug auf die Druck-Schwankungen in der Leitung β den gleichen Zweck zu erfüllen wie die Durchlaßkanäle p mit Bezug auf die Rückwirkungen der Steuerung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Reguliervorrichtung für die Einlaßorgane von Dampfmotoren, deren Abdampf für besondere Zwecke benutzt werden soll und deren Leistung, entsprechend der Arbeitsweise der Anlage, dem jeweiligen Dampfbedarf angepaßt wird, gekennzeichnet durch einen die Steuerung der Einlaßorgane beeinflussenden Schwimmer, der sich in einem Quecksilber enthaltenden Zylinder bewegt, zu dem der Zufluß aus dem Räume, in dem der Abdampf auf die Quecksilbersäule einwirkt, reguliert werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933644C (de) * 1951-01-30 1955-09-29 Licentia Gmbh Heizleiter zur induktiven Brennlinienhaertung, insbesondere fuer Nockenwellen und andere Drehkoerper

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933644C (de) * 1951-01-30 1955-09-29 Licentia Gmbh Heizleiter zur induktiven Brennlinienhaertung, insbesondere fuer Nockenwellen und andere Drehkoerper

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