DE333296C - Vorrichtung zum Regeln des Entnahmedruckes bei Zwischendampfentnahme aus Dampfmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln des Entnahmedruckes bei Zwischendampfentnahme aus Dampfmaschinen

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DE333296C
DE333296C DE1918333296D DE333296DD DE333296C DE 333296 C DE333296 C DE 333296C DE 1918333296 D DE1918333296 D DE 1918333296D DE 333296D D DE333296D D DE 333296DD DE 333296 C DE333296 C DE 333296C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/34Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
    • F01K7/345Control or safety-means particular thereto

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  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Regeln des Entnahmedruckes bei Zwischendampfentnahme aus Dampfmaschinen. Um die mit der Belastung der Dampfmaschine schwankende Aufnehmerspannung konstant zu halten und dadurch die abgezapfte Dampfmenge mit gleichmäßigem Di uck verwenden zu können, wurde in den meisten Fällen die Regelung der Füllung des Niederdruckzylinders automatisch in Abhängigkeit gebracht vom Anzapfdruck.
  • Bei Dampfmaschinen, die von vornherein mit dieser Regelungsvorrichtung nicht versehen sind, ist der nachträgliche Umbau der Steuerung häufig mit Schwierigkeiten verknüpft, deshalb griff man zu der einfacheren, aber weniger ökonomischen Methode, je ein Absperrorgan in die Anzapfleitung und in die nach dem Niederdruckzylinder führende Leitung einzubauen; diese beiden Absperrorgane sind zwangläufig miteinander verbunden und in ihrer Bewegung von dem konstant zu haltenden Anzapfdruck so in Anhängigkeit gebracht, daß je nach der Größe der Maschinenbelastung bzw. der anzuzapfenden Dampfmenge das eine Organ sich in demselben Maße schließt, wie sich das andere gleichzeitig öffnet und umgekehrt. Der Gesamtdurchflußquerschnitt beider Organe ist also in jedem Augenblick und bei jeder Stellung gleich dem vollen Querschnitt nur eines Organes, so daß diese übermäßig große Durchgangsquerschnitte haben müssen, wenn man Drosselungen vermeiden will.
  • Im nachstehenden wird eine neue Vorrichtung beschrieben, bei welcher die schädlichen Drosselungen beseitigt werden, indem bei normaler Maschinenbelastung und der günstigsten Anzapfdampfmenge beide Organe mit ihrem vollen Querschnitt geöffnet sind, In der Zeichnung ist die neue Regelvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Gesamtanordnung, Fig. z in größerem Maßstabe den Hilfssteuerkolben, die Rückführerhülse und die Druckflüssigkeitswege.
  • Der aus dem Hochdruckzylinder abströmende Dampf gelangt zunächst in ein T-Stück t (den Aufnehmer darstellend) und von da ein Teilstrom durch die Drosselklappe d' nach dem Niederdruckzylinder, der andere Teilstrom durch die Drosselklappe dl zur Verbrauchsstelle. Beide Drosselklappen werden von einer gemeinsamen in der Zeichnung veranschaulichten Regelvorrichtung bewegt, deren Stellung Mittelstellung --- gerade der normalen Maschinenbelastung entspricht, wobei der eine Teil der aus dem Hochdruckzylinder kommenden Dampfmenge nach dem Niederdruckzylinder, der andere Teil nach der Verbrauchsstelle abströmt.
  • Beide Drosselklappen sind bei dieser Mittelstellung gänzlich geöffnet. Die Drücke im Aufnehmer und hinter den beiden. Drosselklappen an den beiden Meßstellen s1 und s2 des Doppelmanometers.sind also gleich.
  • Der durch Druckflüssigkeit bewegte Hilfsmotorkolben k, der kleine Hilfssteuerkolben i und die unter dem Einfluß des Anzapfdruckes stehende Membrane in befinden sich ebenfalls in Mittelstellung. Der Hilfssteuerkolben i ist direkt mit der Membrane m verbunden und bewegt sich in einer mit Kanälen versehenen Hülse h, deren Bewegung zwangläufig durch eine Hebelübersetzung von der Bewegung des Hilfsmotorkolbens k abhängt. Dieses Zwischenglied erfüllt den gleichen Zweck wie die Rückführung bei den mittelbaren Reglern (Servo-Motore), jedoch mit dem Vorteil, daß die Empfindlichkeit in weiten Grenzen verstellt werden kann, denn das Gelenk g ist verschiebbar bis zum festen Drehpunkt p eingerichtet, so daß die Bewegung der Hülse h bis zum Stillstand und damit die Regulierung bis zur Höchstempfindlichkeit gebracht werden kann. In den meisten Fällen wird jedoch eine geringere Empfindlichkeit, beispielsweise von */-5 Prozent, ausreichend sein.
  • Tritt nun eine stärkere Belastung der Maschine oder eine Verringerung des Dampfverbrauches an der Verbrauchsstelle ein, so findet eine Drucksteigerung in t statt. Durch den erhöhten Druck wird die Membrane in aus ihrer Gleicbgewichtslage nach abwärts gedrückt, der Druckölzufluß zum Raum oberhalb des Hilfskolbens k wird durch. den Hilfssteuerkolben i freigegeben, der Hilfsmotorkolben k bewegt sich infolgedessen so weit nach abwärts, bis durch die Einstellung der Drosselklappe dl der Druck an der Meßstelle s1 wieder zurückgegangen ist und die Hülse h durch Abdeckung der Oldruckkanäle den Weg des Hilfskolbens k entsprechend begrenzt hat. Wird der Dampf an der Verbraucbsstelle ganz abgestellt, so kommt die Drosselklappe d' ganz zum Abschluß und der Hebel n nimmt die tiefste, durch die untere gestrichelte Linie angedeutete Stellung ein. Die Drosselklappe dl wird sich wieder öffnen, sobald Dampf an der Verbrauchsstelle entnommen wird; das Gewicht o verhindert die Sdhließung der Drosselklappe d2, bevor d1 ganz geöffnet ist.
  • Tritt nun eine Steigerung. der Dampfentnahme oder eine Entlastung der Maschine ein, so findet eine Druckverminderung in t statt. Dadurch bewegt sich umgekehrt der Hilfsmotorkolben so lange nach aufwärts, bis die Drosselklappe d2 durch Abdrosseln des nach dem Niederdruckzylinder abströmenden Dampfes den normalen Druck in t bzw. durch die geöffnete Drosselklappe d' an der Meßstelle s' wieder hergestellt hat. Bei gänzlichem Abschluß der Drossappe d2 befindet sich der Hebel n in der höchsten durch die obere gestrichelte Linie angedeuteten Stellung.
  • Die gegenseitige Abhängigkeit der beiden Drosselklappenstellungen kann auch statt mit Hilfe des Gewichtes zwangläufig oder durch Verriegelung ermöglicht werden. Die Bewegungen der beiden Drosselklappen fallen infolge dieser Abhängigkeit zeitlich nie zusammen.
  • Um eine zu hohe Anzapfdampfmenge oder eine zu starke Drosselung des nach dem Niederdruckzylinder abströmenden Dampfes zu verhüten, ist ein hinter den beiden Drosselklappen angeschlossener Doppelmanometer angebracht, mit dessen Hilfe die Überwachung bequem ausgeübt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSP4ÜCHE: i. Vorrichtung zum Regeln des Entnahmedruckes -bei Zwischendampfentnähme aus Dampfmaschinen, bei welcher in der Entnahmeleitung und in der Leitung zum Niederdruckzylinder durch einen Hilfsmotor gesteuerte Absperrorgane unter dem Einfluß des Druckes in der Entnahmeleitung aus der der Mittellage des Hilfsmotorkolbens bei gewöhnlicher Belastung der Maschine und gewöhnlicher Dampfentnahme entsprechenden Stellung verstellt werden, dadurch gekennzeichnet, da.ß entweder das Absperrorgan (d') zur Entnahmeleitung oder das Organ (d2) zum Niederdruckzylinder beeinflußt wird, während jeweils das andere Organ unbeeinflußt bleibt.
  2. 2. Druckregelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stange des Hilfsmotorkolbens (k) ein einseitig durch ein Gewicht (o) belasteter zweiarmiger Hebel (n) aasgelenkt ist, der durch zwei Koppelstangen mit einarmigen Hebeln an den Drosselklappen (dl, da) in Verbindung steht, welche zwischen Anschlägen beweglich sind.
  3. 3. Druckregelvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hilfssteuerkolben (i) und dessen Zu- und Abflußkanälen eine mit entsprechenden Durchlässen versehene bewegliche, die . Rückführung bildende Hülse (h) eingebaut ist, die durch eine zweckmäßigerweise verstellbare Hebelübersetzung (g) mit dem Hilfsmotorkolben (k) verbunden ist.
DE1918333296D 1918-12-28 1918-12-28 Vorrichtung zum Regeln des Entnahmedruckes bei Zwischendampfentnahme aus Dampfmaschinen Expired DE333296C (de)

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