DE1634604C - Schneidkopf fur einen Bodenprobenneh mer mit einer gezahnten Schneidkrone - Google Patents

Schneidkopf fur einen Bodenprobenneh mer mit einer gezahnten Schneidkrone

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DE1634604C
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cutting
tooth
teeth
cutting head
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Expired
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English (en)
Inventor
Heinrich Karl Simon Philip den Haag Begemann (Niederlande)
Original Assignee
Stichtag Waterbouwkundig Labora tonum, Delft (Niederlande)
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Description

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Die Erfindung betrifft einen Schneidkopf für einen fläche der Schneidöffnung von der Zahnspitze zum
Bodenprobennehmer mit einer gezahnten Schneid- . Zahnfuß abnimmt - '""'.'
krone, deren Zähne symmetrisch um die zylindrische Bei dieser Ausbildung des Probenehmers gemäß
Schneidöffnung angeordnet sind. der Erfindung ergibt sich also ein durch' keinerlei
Zur Entnahme langer, unbeschädigter Boden- 5 Schneidkanten oder sonstige Vorsprünge gestörter proben für eine genaue Bestimmung der Boden- glatter ,Eintrittskanal in das Innere des Probenehmers, Schichtungen, deren Dicke und Art und deren wech- wobei die Schneidkanten bogenförmig innerhalb der selnde.Zusammensetzung werden Bodenproben von Begrenzungsflächen des Eintrittskanals liegen, zwanzig und mehr Metern Länge genommen. Solche Durch diese Ausbildung werden im Boden aufBodenproben sind relativ dünn, sehr lang und die io tretende Einlagerungen, selbst wenn sie sich in geringste Störung kann zu Fehlern in der Auswertung schwammartigen Schichten befinden, glatt zerdieser Bodenproben führen. Störungen beeinflussen schnitten. Der abgeschnittene Teil eines solchen in diesem Fall nicht nur die Ebene, in der sie auf- Hindernisses geht ohne weiteres und ohne Deformatreten, sondern auch denjenigen Teil der Bodenprobe, tionen hervorzurufen in die Bodenprobe ein. Harte der bereits ausgeschnitten ist und der unter wechseln- 15 Störungsstellen werden ohne weiteres getrennt, ohne den Belastungsbedingungen über eine große Strecke das dabei die Schneidkanten beschädigt werden, angehoben werden muß. Außerdem beeinflussen der- Vorteilhaft werden die Zähne des Schneidkopfes artige Störungen auch den Teil, der noch geschnitten so ausgebildet, daß ihr Querschnitt an den Zahnwerden muß und der unter höherer Spannung zu spitzen etwa Rechteckform und am Zahnfuß etwa schneiden ist. Man. erhält also unterschiedliche ao Trapezform hat, wodurch sich äußere Zahnflanken-Volumenverhältnisse an den genommenen Proben flächen ergeben, die im Sinne einer schiefen Ebene gegenüber den tatsächlichen Verhältnissen im unge- wirken und den umgebenden Boden seitlich von der störten Boden. ausgeschnittenen Bodenprobe wegdrücken. Rechteck-
Es ist bei schwammartigen Lagen, die zähe Ein- förmige Zahnspitzen sind gegen mechanische Bean-
lagerungen, wie Stämme, Wurzeln od. dgl. aufweisen, 35 spruchungen auch widerstandsfähiger als scharfe
festgestellt worden, daß die Schneidkanten die Zahnspitzen.
Hindernisse zwar wegdrücken, aber nicht zerschnei- . Vorteilhaft wird der Übergang der Zahnflankenden, ehe die schwammige Lage ausreichend ver- flächen in die Schneidkante so angelegt, daß sich, dientet ist, um dem Schneiddruck einen entsprechen- von den Zahnspitzen ausgehend, von 90° auf 25° den Widerstand bieten zu können. Während der 3° abnehmende Schneidwinkel ergeben. Mit Rücksicht Kompression ist die Schneidöffnung ganz oder teil- darauf, daß die Zähne gewissermaßen selbst eine weise blockiert, so daß aus dieser Schicht eine nicht Schutzfunktion für ihre Schneidkanten übernehmen, brauchbare Bodenprobe oder überhaupt nichts in werden vorteilhaft mindestens fünf Zähne rings um den Probennehmer aufgenommen wird. Die Störung die Schneidöffnung angeordnet, da bei einer geringen ist jedoch nicht feststellbar, bis die Bodenprobe auf 35 Zahnzahl die Schneidkantenlänge zu groß wird und ganze Länge aufgeschnitten und laboratoriumsgerecht außerdem bei tatsächlichem Verlust oder Beschädiuntersucht ist. Bei dieser Untersuchung ist es be- gung eines Zahnes dann die Auswirkung auf die sonders schwierig, die genaue Lage der Störung und Bodenprobe zu groß wird, ferner deren Abmessungen zu ermitteln. Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung in
Diese Schwierigkeiten sind auch nicht mit einem 40 einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt
Probennehmer nach der schweizerischen Patent- F i g. 1 eine Seitenansicht des Schneidkopfes,
schrift 248 159 zu lösen, der ebenfalls einen Schneid- Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Schneidkopf
kopf mit gezahnter Schneidkrone aufweist, wobei die und
Schneidflanken etwa vorgesehener Zähne symme- F i g. 3 eine Ansicht des Schneidkopfes von unten,
trisch angeordnet sind und mit der Wand der Schneid- 45 Ein konischer Schneidkopf 1, der an einem nicht
Öffnung spitze Winkel bildende Kanten haben, und dargestellten Probennehmer befestigt werden kann,
zwar deshalb nicht, weil die Schneidkanten der Zähne ist an seinem unteren Ende mit einer im wesentlichen
bei diesem Probenehmer radiale Richtung haben und zylindrischen Schneidöffnung 2 versehen, die von
senkrecht zur kreisförmigen Schneidkante stehen, die einer konischen Schneidkrone 3 umgeben ist, die
im übrigen das Ende einer wulstförmigen Verdickung 50 einen größeren öffnungswinkel als der Schneidkopf 1
bildet, durch die der Umfang der ausgeschnittenen hat. Die Schneidkrone 3 hat im gezeigten Ausfüh-
Bodenprobe in jedem Fall deformiert wird. rungsbeispiel neun Zähne 4, die durch eine ent-
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zu- sprechende Metallwegnahme gebildet sind. Diese gründe, einen Bodenprobenehmer, ausgehend von Herausarbeitung der Zähne 4 führt zu nach außen dem der eingangs genannten Art, zu schaffen, dessen 55 gerichteten symmetrischen Zahnflanken 5 mit Schneidkanten und die sich daran anschließenden Schneidkanten 7, die in der Wand 6 der Schneid-Flächen derart angeordnet sind, daß sie eine ein- Öffnung 2 liegen. Die Querschnittsgröße der Zähne 4 wandfrei ausgeschnittene, in ihren Schichtungen nicht nimmt von der Zahnspitze 8 an zu, ,in deren Bereich deformierte Bodenprobe liefern, und daß sie weit- die Querschnitte Rechteckform haben, während sie gehend einer möglichen Beschädigung entzogen 60 an den Zahnfüßen 9 angenähert trapezförmig werden, sind. und zwar dort, wo sich die Schneidkanten 7 von
Diese Aufgabe ist nach der Erfindung bei einem jeweils zwei Zähnen 4 treffen. Der von den Schneid-Pröbenehmer der genannten Art dadurch gelöst, daß kanten 7 und der Schnittrichtung gebildete Neigungsdie Schneidkanten in der Wandfläche der Schneid- winkel nimmt von den Zahnspitzen 8 bis zu der Öffnung liegen und von der Zahnspitze zum Zahnfuß 65 Zahnfüßen 9 von 0 bis 90° zu. Bei dieser Formfortschreitend zunehmende Winkel mit der Schnitt- gebung nimmt der Keilwinkel zwischen den Zahn richtung aufweisen, während der Schneidwinkel flanken 5 und der Wandfläche 6 von 90° auf etw; zwischen der Flanke eines Zahnes und der Wand- 25° am Zahnfuß 9 ab, die Schneidkante 7 wird dami
zunehmend schärfer. Die Schneidkante 7 bildet also geomertisch gewissermaßen die Durchdringungskurve einer unter etwa 25° in die zylindrische Fläche der Schneidöffnung 2 einlaufenden Tonnengewölbefläche, wobei sich auf der Außenfläche der Schneidkrone eine entsprechende, aber größere Durchdringungskurve ergibt, deren Scheitelpunkt mit 10 bezeichnet ist. .
Die Zahnlänge vom Zahnfuß 9 bis zur Zahnspitze 8 beträgt nicht mehr als ein Drittel des Durchmessers der Schneidöffnung 2.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schneidkopf für einen Bodenprobennehmer mit einer gezahnten Schneidkrone, deren Zähne um die zylindrische Schneidöffnung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten (7) in der Wandfläche (6) der Schneidöffnung (2) liegen und von der Zahnspitze (8) zum Zahnfuß (?) fortschreitend zunehmende Winkel mit der Schnittrichtung aufweisen, während der Schneidwinkel zwischen der Flanke (5) eines Zahnes (4) und der Wandfläche (6) der Schneidöffnung (2) von der Zahnspitze (8) zum. Zahnfuß (9) abnimmt.
2. Schneidkopf nach Anspruch 1, dadurcli gekennzeichnet, daß die Querschnitte der Zähne (4) an den Zahnspitzen (8) etwa Rechteckform und am Zahnfuß (9) etwa Trapezform aufweisen.
3. Schneidkopf nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidwinkel von 90° auf 25° abnimmt.
4. Schneidkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens fünf Zähne (4) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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