DE16301C - Verbesserung an Brennern für Petroleumlampen - Google Patents

Verbesserung an Brennern für Petroleumlampen

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DE16301C
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Germany
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filling
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DENDAT16301D
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C. VOTTI in Philadelphia (V. St. A.)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0008Fuel containers
    • F21V37/0012Filling or level checking
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. December 1880 ab.
    Die Verbesserung an Brennern für Petroleumlampen beschränkt sich auf das Füllen der Lampe mit OeI, auf das bequeme Einziehen und Reinigen der Dochte und auf den vermehrten Luftzug, durch welchen der Brenner kühl erhalten, kein überflüssiges Gas entwickelt, und dadurch eine helle intensive Flamme und eine sparsame Verbrennung des Oeles erzielt wird.
    Bei den bis jetzt allgemein fabricirten Brennern für Petroleumlampen ist man gezwungen, den Brenner von dem Oelbehälter abzuschrauben, wenn man die Lampe mit OeI füllen will. Diesem umständlichen Verfahren hilft vorliegende Erfindung dadurch ab, dafs der Brenner in drei Theile, und zwar so zerlegt wird, dafs der erste untere Theil des Brenners, also die Basis, eine Art durchlöcherten Trichter bildet, und man, wenn derselbe einmal an dem Oelbehälter befestigt ist, bequem das OeI durchgiefsen kann, ohne ihn von letzterem entfernen zu müssen.
    Fig. ι stellt den Grundrifs dieser trichterartigen Basis und in 0 das Füllloch dar. Benannte Basis ist an ihrem äufsersten Rande a mit einer Galerie, wie Fig. 2 in b zeigt, umgeben, welche den Zweck hat, aufser das zum Brennen nöthige Zugglas festzuklemmen, noch der Zahnrädchenwelle in c als Lager zu dienen.
    Den zweiten Theil des Brenners, Fig. 3, bildet eine durchlöcherte Kapsel, wo sowohl die Luft von der Seite durch die Löcher d, als auch von unten durch die Löcher e durchgeführt wird. In dieser Kapsel ist die Dochthülse i und die Zahnrädchenwelle r befestigt, welch letztere ihr Lager in c, Fig. 2, findet. Die in Fig. 3 dargestellte und beschriebene Kapsel mit Dochthülse und Rädchenwelle, also der eigentliche Brenner, ist nun selbstständig und unabhängig und kann schnell und leicht in den durch Fig. 2 dargestellten Theil ein,-gesetzt und aus letzterem herausgehoben werden, wodurch sich das bequeme Füllen der Lampe mit OeI, sowie Dochteinziehen und Reinigen ergiebt.
    Eine am unteren Ende der Dochtscheide angebrachte Scheibe p schliefst die Füllöffnung 0 ab, Fig. 6, und verhindert so bei etwaigem Umwerfen der Lampe das Herausfliefsen des Brennstoffes.
    Der dritte Theil dieses Brenners, Fig. 4, bildet eine gewöhnliche Brennerkapsel mit Einschnitt s. Da nun die bis jetzt allgemein angewendete Kapsel im inneren Raum grofse Hitze einschliefst, und letztere sogar dem Oelbehälter nach unten zugeführt wird, so beschränkt sich vorliegende Neuerung darauf, dafs an beiden Seiten neben dem Einschnitte s, wo die Flamme austritt, Löcher, wie Fig. 4 in f zeigt, angebracht worden sind, um gerade dort, wo die gröfste Hitze sich entwickelt, derselben Gelegenheit zu geben, neben der Flamme nach oben auszuströmen, wodurch eine Abkühlung erzeugt und unterhalb der Kapsel kein überflüssiges Gas entwickelt wird. Diese aus Fig. 4 in f ersichtlichen Löcher ergänzen den eingangs erwähnten dritten Punkt beziehentlich des Luftzuges und der sparsamen Oelverbrennung. Fig. 5 und 6 stellen den vollständig zusammengesetzten Brenner in Ansicht und Schnitt dar.
    Patenτ-Ansprüche:
    i. Der untere Theil des Brenners, d. h. die trichterförmige Basis mit dem durch die
    Scheibe / verschliefsbaren Füllloch ο behufs Füllung des Bassins, ohne den erwähnten Theil von diesem entfernen zu müssen.
    Die Combination der durchlöcherten Kapsel d e mit der Dochthülse i und der Zahnrädchenwelle r zu einem von den übrigen Theilen unabhängigen Ganzen, wie beschrieben.
    3. Die Verbindung des eigentlichen Brenners mit der Galerie der Basis ohne Verschraubung durch einfaches Einsetzen zum Zwecke eines bequemen Dochteinziehens und Reinigens.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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