DE1614432U - Vorrichtung zum destillieren von wasser. - Google Patents

Vorrichtung zum destillieren von wasser.

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DE1614432U
DE1614432U DE1949D0032200 DED0032200U DE1614432U DE 1614432 U DE1614432 U DE 1614432U DE 1949D0032200 DE1949D0032200 DE 1949D0032200 DE D0032200 U DED0032200 U DE D0032200U DE 1614432 U DE1614432 U DE 1614432U
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DE1949D0032200
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Erwin Schempp
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  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

Erwin sciiempp, Weiliieiin-Teelä: Anmeldung vom 14.6.1949
Torrichtung sum Destillieren von Wasser
Iis Gegensatz zu bekannten Torriehtungen zum Destillieren, von Wasser» welche, wenn sie im Grossen und selbsttätig arbeiten, einen hohen technischen Aufwand benötigen, bezieht sich der Gegenstand der vorliegenden Erfindung auf eine einfache Torrichtung dieser Art, die jederzeit an jedem Dampftopf als Zusatzgerät anzubringen "ist» solche Dampftopfe sind in jeder Ap^heke, in chemischen und pharmazeutischen Laboratorien, in der Konservenindustrie, in kosmetischen Betrieben usw. als unentbehrliche Helfer in Benutzung* Mit Hille der erfindungsgemässen Vorrichtung lässt sich nun ein Dampftopf neben seinen anderen Gebrauchszwecken mühelos auch zur selbsttätigen Erzeugung von destilliertem Wasser verwenden.
Sie TorrichtiHig nach der Erfindung besteht aus einem Doppelrohr, das zwischen dem Bampftopf und dem in einem Kühlmantel untergebrachten Schlangenkühler zwischengeschaltet ist und in welchem im Gegenstromprinzip der Dampf von dem Dampftopf au dem Scaangenkühlerund getrennt hiervon das Kühlwasser des Kühlmantels als Speisewasser zu dem Dampf topf gelangen. AQf diese Weise wird erreicht, dass die Zufuhr vom Speisewasser laufend erfolgt und z.B. durch Einbau eines Eegulierventils und oder einer Regulierdüse so eingestellt wird, dass stets genau so viel Frischwasser zugeführt wird, als Dampf in dem Dampftopf erzeugt wird und somit die Erzeugung von destillierte* Wasser ohne Unterbrechung selbsttätig vor sich geht.
Weitere Einzelheiten des Gegenstandes der Erfindung sind dem auf der Zeichnung sehematisch dargestellten Ausführungsbeispiel zu entnehmen.
Der Deckel f des auf beliebige Weise beheizten Bampftopfes a ist wie üblich ausser eimern Manometer 1 auch mit einem Anschlusestutzen ο versehen. In diesem stutzen wird
einer Stopfbuchse η ein poppelrohr befestigt, das aus einem Abdampf rohr g und einem konzentrisch darin untergebrachten Speiserohr e besteht. Das Doppelrohr führt in den Kühlmantel 3B eines neben dep. Dampftopf a gestellten schlangenlühlers β , dessen offenes Ende über deai Auffanggefäss ä endet. An dem Kühlmantel b sind ferner die Wasserzufuhr m, gegebenafalls mit Absperrhahn, unten und ein beliebig ausgeführtes und einstellbares Überdruckventil k oben angebracht, Das innen liegende Speiserohr e des Doppeirohres tritt vor oder an seiner Einführungsstelle in den Kühlmantel b aus dem aussen liegenden Abdampf rohr g des Doppelrohres heraus und endet frei in dem Kühlmantel b. Zur Einstellung und Regulierung sind ferner in dem Speiserohr e ein Binetellhahn h auf der Seite des Kühlmantels b und eine Auslaufdüse i an der Einmündung in den Dampftopf a eingebaut,
Der in dem Dampftopf a erzeugte Dampf entweicht über das Abdampf rohr g ungehindert in den Schlangenkühler c und wird darin kondensiert. Das niedergeschlagene destillierte Wasser läuft in. das Auffanggefäss d ab. Gleichzeitig gelangt das Wasser durch seinen Überdruck von dem vollständig gefüllten Kühlmantel b in das Speiserohr e und fliesst in den Dampftopf a. Durch entsprechende stellung des Einstellhafthns h lässt sich der Spei= sewasserzufluss genau so einregeln, dass durch die offene Döse i stets nur soviel Frischwasser in den Dampftopf a eintropft ale gleichzeitig Dampf darin erzeugt wird· Bei einer Absperrung des gfSbha h wird die Speisewasserzufuhr unterbunden, z.B. dann, wenn unter Vakuum gearbeitet werden soll.
Hqt Einstellhahn h kann auch wegfallen, wenn die Düse 1 so besessen ist, dass nur die erforderliche Menge Wasser durch deren Bohrung zulaufen kann^oder wenn die Düse i einstellbar ausgeführt ist^enauer und bequemer, weil von auseen bedienbar, ist ein aussen liegender Einstellhahn h, wodurch ferner die Destilliervorrichtung an die jeweils gegebenen Verhältnisse anpassungsfähiger ist. Der überdruck in dem Kühlmantel b läßt sich durch das Oberdruckventil k nach Belieben einstellen.
Das Doppelrohr wird mit neigung ßegen den Kühlmantel b geführt. Das in dem Kühlmantel b befindliche unä durch den Schlangenkühler angewärmte Wasser wird bei seinem wege durch das Speiserohr e noch mehr vorgewärmt, sodass der zur Verdampfung erforderliche wärmeaufwand in dem Dampftopf a wesentlich
herabgesetzt wird. Gleichzeitig wirkt aber auch pas von dem Abdampfrohr g umgebene Speiserohr e bereits kondensierend auf den abströmenden Wasserdampf, wodurch die Bestilletionsgesehwindigkeit wesentlich erhöht wird. Fach der richtigen Einstellung des Hahnes h arbeitet dann die Vorrichtung ununterbrochen und vollkommen selbsttätig mit geringstem wärmeaufwaaet und hohem Anfall an destilliertem Wasser.

Claims (5)

Sc hut zansprüehe
1.) Vorrichtung gum Destillieren von fässer, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bampftopf ( a) und dem daneben in einem Kühlmantel ( b ) untergebrachtem Schlangenkühler ( c ) ein aus zvsei konzentrisch ineinander liegenden Rohren ( e und g ) bestehendes Doppeirohr geschaltet ist, in weichem im Gegenstromprinzip der Pampf von dem jDampftopf zu dem schalngenkühler ( c ) und getrennt hiervon das Kühlwasser des Kühlmantels ( b ) als frischwasser zu dem Dampftopf ( a ) gelangt.
2.) Torrichtung nach .Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das aussen liegende, an beiden Enden offene Abdampfrohr ( g ) des Doppelrohres auf der einen Seite in dem Dampf topf ( a ) und auf der anderen Seite in dem Schlangenkühler (c) endet und mit Gefälle zu dem Kühlmantel ( b) angeordnet ist.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das innen liegende Speiserohr ( e ) des Doppelrohres in dem Dampftopf ( a ) in einer offenen oder einstellbaren Düse ζ i ) endet und an oder vor der Übergangsstelle «tee Abdampf rohr es (g) zu dem Schlangenkühler ( e ) ausserhalb des Kühlmantels ( b ) aus dem Abdampfrohr ( g ) austritt und offen in dem Kühlmantel ( b ] vgän.i;ritt.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 - 3 , dad4uren gekennzeichnet, dass zwischen der Austritts stelle aus dem Abdampfrohr ( g ) und der E intrittst eile in de-n Kühlmantel ( b ) in das Speiserohr ( e ) ein Binstellhahn (h ) aur Regelung der Speisewasserzufuhr unter Anpassung an die in dem Dampfkopf ( a ) erzeugte Dampf menge eingebaut ist .
5.) Vorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlmantel ( b ) unter Überdruck steht, der durch, ein Überdruckventil ( k ) einstellbar ist.
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