DE16128C - Künstliche Dachs- und Fuchsbaue zur Dressur und Prüfung von Dachshunden, sowie für den Sport - Google Patents

Künstliche Dachs- und Fuchsbaue zur Dressur und Prüfung von Dachshunden, sowie für den Sport

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DE16128C
DE16128C DENDAT16128D DE16128DA DE16128C DE 16128 C DE16128 C DE 16128C DE NDAT16128 D DENDAT16128 D DE NDAT16128D DE 16128D A DE16128D A DE 16128DA DE 16128 C DE16128 C DE 16128C
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Germany
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artificial
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fox
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E. V. D. BOSCH, Premier-Lieutenant a. D. in Berlin
Publication of DE16128C publication Critical patent/DE16128C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K15/00Devices for taming animals, e.g. nose-rings or hobbles; Devices for overturning animals in general; Training or exercising equipment; Covering boxes
    • A01K15/02Training or exercising equipment, e.g. mazes or labyrinths for animals ; Electric shock devices; Toys specially adapted for animals
    • A01K15/027Exercising equipment, e.g. tread mills, carousels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
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Die Erfindung gestattet den Hundeabrichtern, welche die Dressur gröfstentheils gewerbsmäfsig betreiben, mit einem solchen Bau und einigen gefangen gehaltenen Füchsen oder Dachsen alljährlich eine sehr grofse Anzahl von Dachshunden abzurichten.
Die Zeichnung zeigt in:
Fig. ι den Grundrifs eines in Form und Ausdehnung möglichst dem natürlichen nachgebildeten, künstlichen Raubzeugbaues mit den Röhren abcd efg hi k Im und n, von welchen die Einlaufsröhren α k und / durch je einen, Haube genannten, Deckel χ verschliefsbar sind, ferner die Kessel a' f und i', sowie die bei / endigende Röhre g und den bei ο endigenden Kessel/';
Fig. 2 den Querschnitt einer Röhre;
Fig. 3 die obere Ansicht eines Kesseldeckels; Fig. 4 die obere Ansicht einer Röhre;
Fig. 5 einen schematischen Querschnitt des ganzen Baues;
Fig. 6 die obere Ansicht, und
Fig. 7 die Seitenansicht einer Haube.
Behufs Herstellung künstlicher Raubzeugbaue wird ein dem natürlichen 'möglichst ähnlicher Bau, also nach Lage, Anordnung, Gestalt, Verticalschnitt und Gröfse dem gezeichneten annähernd oder genau gleichend, an passender Stelle aus dem Erdboden ausgeschachtet. Der so hergestellte Kanal wird an beiden Seiten, von 30 zu 30 cm etwa, mit je ca. 65 cm langen Pflöcken oder Pfählen q q q eingefafst, welche mindestens 3 5 cm tief in die Erde eingeschlagen werden und an deren Innenseite, mit 20 bis 25 cm lichter Weite, genügend starke, ca. 30 cm hohe Wandungen u u aus etwa 2,5 cm dicken Brettern, aus Steinen, Mauerwerk, Metall oder anderem geeigneten Material befestigt, während die Sohle des Kanals unbekleidet bleibt. Biegungen der Röhren sind durch einzusetzende Ecken passend abzuschrägen.
Die Kessel werden durch stärkere Pfähle oder Pflöcke r r und daran zu befestigende Wandungen, gleich denen der Röhren, in einer Gröfse von ca. 80 cm Seitenlänge, quadratisch hergerichtet, während todte Röhren, wie g bei/, und todte Kessel, wie /' bei o, an den Enden der Wandungen durch die Erdwand abgeschlossen, dem einzusetzenden Raubzeug Gelegenheit bieten sollen, den Bau zu verklüften, als natürlichen fortzusetzen.
Dieser ganze Kanal, in den Röhren 20 bis 25 cm breit, mit 80 X 80 cm quadratischen Kesseln, durchweg ca. 3 ο cm hoch, alles in lichter Weite, und aus Pflöcken, Wandungen und Sohle von natürlichem Erdreich bestehend, wird mit dicht an einander gereihten Deckplatten s s s von je ca. 30 cm Länge und genügender Breite aus Holz, Steinen, Metall u. s. w. derart eingedeckt, dafs die Deckplatten lose auf der Oberkante der Wandungen liegen, auch die Kessel in gleicher Weise mit einem aus vier losen Platten 11 gebildeten Deckel versehen, zu dessen besserem Halt eine Querleiste oder Schiene in die Oberkante zweier einander gegenüberstehenden Wandungen eingelassen wird. Der in dieser Weise vollendete künstliche Bau wird wieder mit Erde bedeckt und die Oberfläche geebnet. Vor
den Einlaufröhren ist eine kleine Höhlung, wie durch die Zeichnung erläutert, ausgeschachtet, welche von der Haube überdacht und geschützt wird.
Bei der Benutzung wird die Haube entfernt, das Raubzeug eingesetzt, der Hund nachgeschickt, dann verhört und der Durchschlag, die Abgrabung, wie beim Dachs- und Fuchsgraben üblich, vorgenommen, wobei ohne Beschädigung des übrigen Baues stets nur diejenigen Deckplatten abzuheben sind, unter welchen der Dachshund das Raubzeug festhält (gestellt hat). Für erneuten Gebrauch werden die abgehobenen Deckplatten wieder aufgelegt, die Grube zugeworfen und wieder geebnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Einlegung künstlicher Raubzeugbaue in die Erde in jeder beliebigen, naturähnlichen Gestalt, Gröfse, Anordnung und Verticallage in der Weise, dafs die Einfassung des an der Sohle unbekleideten Kanals mit Pfählen q q und r r und daran befestigten Wandungen u u und die Eindeckung mit einzelnen losen Platten ss und 11 hergestellt wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT16128D Künstliche Dachs- und Fuchsbaue zur Dressur und Prüfung von Dachshunden, sowie für den Sport Active DE16128C (de)

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