DE1611234U - Tubenverschluss. - Google Patents

Tubenverschluss.

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DE1611234U
DE1611234U DE1950ST000651 DEST000651U DE1611234U DE 1611234 U DE1611234 U DE 1611234U DE 1950ST000651 DE1950ST000651 DE 1950ST000651 DE ST000651 U DEST000651 U DE ST000651U DE 1611234 U DE1611234 U DE 1611234U
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DE
Germany
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cap
tube
closure
valve cone
valve
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Expired
Application number
DE1950ST000651
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Friedrich Striepe
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Description

  • Friedrich Hermann Albert Striepe, Hamburg-Harburg. Tubenverschluss.
  • Bei den üblichen Tubenverschlüssen ist es lästig, jedesmal bei Entnahme die Verschlu88-kappe ganz ab-und wieder aufzuschrauben. Dieser Übelstand wird durch die Erfindung beseitigt.
  • Der neue Tubenverschluss besitzt zwar ebenfalls eine auf den Tubenstutzen aufzuschraubende Verschlusskappe, er unterscheidet sich aber von den bisher üblichen dadurch, dass die Kappe eine mittlere obere Öffnung besitzt und im Tubenstutzen ein von Stegen gehaltener Ventilkegel angeordnet
    ist, dessen obere, den Mantel eines kurzen Kegel-
    stumpfe bildende Dichtungsfläche, au. s dem Stutzen
    herausragt » t der entsprechend ausgebildeten
    Öffnung der Kappe zwecks öffnens und Schließens
    der Tube zusammenwirkt.
  • Dabei kann der Kappenboden selbst mit einer Dichtungsfläche versehen sein. Die Dichtungsfläche kann aber auch von einem in der oberen offenen Kappe festgehaltenen Gummiring gebildet werden, der beim Drehen der Kappe gegen die Dichtungsfläche des Kegels gepresst bezw. wird.
  • Bei diesem neuen Tubenverschluas fällt das übliche Ab-und Aufschrauben der Verschlußkappe fort. Bei der ersterwähnten Ausführungsform ist nur ein Anlüften erforderlich und bei der zweiten Ausführungsform braucht überhaupt nicht mehr die Verschlus@kappe gedreht zu werden. Mit dem neuen Verschluss ist der weitere Vorteil verbunden, dass das Verschlussventil aussen an der Austrittsöffnung abschliesat und der ausgetretene Tubeninhal. t nach dem Schliessen unmittelbar hinter den Dichtflächen abgestrichen werden kann. Eine Verkrustung des Tubeninhalts kann daher am Ventil nicht eintreten.
  • Die zweite ausführungsform ist für Tuben gedacht, welche einen geschmeidigeren, dünnflüssigeren Inhalt besitzen. Hierbei genügt bereits ein Druck auf die Tube, um den Inhalt unter @ochschieben des Gummiring austreten zu lassen.
  • Tubenstutzen und Ventilkegel kann in einem Vorgang gepresst werden, so dass die herstellungkosten nur unwesentlich höher als die der bisherigen Stutzen sind. Als Material fUr den neuen Tubenver-
    schlass kann jedes auch zur Herstellung der bisher-
    gen SubenverachlRsse geeigneter, das sind also ins-
    besondere Kunststoffe, benutzt werden.
    An den Zeichnungen soll die Erfindung noch
    näher erläutert werden.
  • Es stellen dar : Figur 1 Schnitt durch eine Ausführungsform des neuen Tubenverschlusse@ Figur 2 ein Querschnitt durch Figur l, an der durch Pfeile gekennzeichnete ! Linie, Figur 3 einen Schnitt durch eine andere Ausführungform der Erfindung und Figur 4 einen Querschnitt durcl Figur 3t an der durch Pfeile gekennzeichnetej Linie.
  • Figur 1 besteht der Tubenverschluas aus einem Ventilkegel l, welcher am Tubenstutzen 2 durch Stege 4 gehalten wird. Auf dem Tubenstutzen 2 sitzt eine Verschlußkappe 3 mit Innengewinde, welche jedoch im Gegensatz zu den bisherigen Kappen mit einer mittleren, oberen Öffnung 5 versehen ist, welche gewissernassen den Sitz des Ventilkegels darstellt.
  • Wird die Verschlußkappe 3 etwas gelüftet, z. B.
    nur einen Gewindegang aufwärts gedreht, so hebt sich
    der Sitz des Kegels in der Kappe, um die Ganghöhe
    von dem Ventilkegel nach oben ab, und der Tuben-
    inhalt kann bei einem Druck auf die Tube austreten.
    Z 7/
    Nach Abstreichen dieses Inhalts ausgetretenen wird
    dann die Kappe wieder abwärts geschraubt und das
    Ventil hierdurch geschlossen. Die ausgetretene Masse läsat sich unmittelbar am Ventil abstreichen, ohne einen Rest im Verschluss zurückzulassen.
  • Der Verschluß nach Abb. 3 enthält wieder den gleichen Ventilkegel wie der Verschluss gemäß Abb. l, jedoch ist die Kappe in anderer Weise ausgebildet. In diesem Fall ist nicht der Kappenboden Sitz des Ventilkegels, sondern der Boden besitzt eine größere Öffnung und sein ringförmiger Randteil dient dazu, einen Gummiring 6 festzuhalten, welcher beim Testdrehen der hiermit 7 bezeichneten Kappe den Gummiring 7 gegen den Ventilkegel 9 unter Spannung festlegt. Wird aber hier ein Druck auf den Tubenkorper ausgeübt, so vermag der Tubeninhalt den Gummiring 6 vom Ventilkegel abzuheben, so dass er dann durch eine bei 8 sich bildende Öffnung austreten und abgestrichen werden kann.
  • Beim nachlassen des Drucks schliesst sich dann die Tube durch Anlegen des Gummirings 6 auf die
    Dichtungsfläohedes Ventilkegels wieder selbst-
    tätig.
    Schutzanspruche.
    l. Tubenverschluss, bestehend aus einer auf einem
    Tubenstutzen aufschraubbaren Verschlusskappe, da-
    durch gekennzeichnet, dass die Kappe eine mittlere
    obere Öffnung besitzt und im stutzen ein von Stegen
    gehaltener Ventilkegel angeordnet ist, dessen obere
    Dichtungsfläche aus dem Stutzen herausragt und
    mit einer entsprechend ausgebildeten Öffnung der
    Kappe zusammenwirkt.
    2. Versohlusa nach Anspruch l, dadurch gekenn-
    zeichnet, dass der Kappenboden selbst an seiner
    Öffnung mit einer Dichtungsfläche versehen ist.
    3. Verschluss nach Anspruch l, dadurch gekenn-
    zeichnet, dass als Dichtungsglied ein von der oben
    offenen Kappe festgehaltener Gummiring gegen die
    Dichtungsfläche des Kegels gepresst wird.
DE1950ST000651 1950-06-01 1950-06-01 Tubenverschluss. Expired DE1611234U (de)

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