DE1605337C - Mitnehmerwagen fur automatische Ran gier anlagen - Google Patents
Mitnehmerwagen fur automatische Ran gier anlagenInfo
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- DE1605337C DE1605337C DE1605337C DE 1605337 C DE1605337 C DE 1605337C DE 1605337 C DE1605337 C DE 1605337C
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Description
Gegenstand des Hauptpatents ist ein Mitnehmerwagen für automatische Rangieranlagen, bestehend
aus einem Gestell, an dem Gestell angeschlossenen Laufrollen, Anschlußinitteln für den beiderseitigen
Anschluß eines endlosen Zugmittels, einem schwenkbaren, durch Federkraft aufrichtbaren Transportarm
und Verriegelungs- und Entriegelungsvorrichtung, wobei das Gestell aus einem rahmenartigen
Mittelteil und beidseits mit dem Mittelteil starr verbundenen gabelartigen Endteilen besteht, daß
das Mittelteil, wie an sich bekannt, zur Aufnahme des schwenkbaren Transportarmes und der Verriegelungsiind
Entriegelungsvorrichtiing eingerichtet ist, daß
einerseits an die gabelartigen Endlcile die Laufrollen angeschlossen sind, daß andererseits die gabelartigen
Endteile als Anschlußmittel für den beidseitigen Anschluß des endlosen Zugmittels einen Gelenkbolzen
aufweisen und daß die maximale Breite des rahmenartiuen Mittelteils etwa der maximalen Breite
der gabelartigen Endteile einschließlich der Laufrollen entspricht.
Dieser Mitnehmerwagen ist für die Richtungsgleise automatischer Rangieranlagen bestimmt, in
denen das Zugmittel innerhalb der Richtungsgleise verlegt ist, so daß der Transportarm am Spurkranz der
Räder der zu rangierenden Eisenbahnwagen angreift.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Mitnehmerwagen so auszugestalten, daß er für
Weichenstraßen automatischer Rangieranlagen verwendbar wird, in denen das Zugmittel außerhalb der
Weichenstraßen verlegt ist und der Transportern! am Laufkranz der Räder der zu rangierenden Eisenbahnwagen
angreift.
Diese Aulgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Gelenkbolzen, auf dem der Transportarm
gelagert ist, wie an sich bekannt, sowohl gegenüber einer parallel zu der durch die Laufrollen bestimmten
Ebene verlaufenden horizontalen Ebene als auch gegenüber einer auf der horizontalen Ebene
senkrecht stehenden, parallel zur Achse der Laufrollen verlaufenden vertikalen Ebene derart schräg
angeordnet ist, daß der Transportarm in der Arbeitsstellung am Laufkranz der Räder der zu rangierenden
Eisenbahnwagen angreifen kann und zur Ruhestellung in das Gestell versenkbar ist. Vorzugsweise
weist dabei der Transportarm eine Druckrolle auf, deren äußere Stirnfläche kugelkappenförmig ausgebildet
ist.
Ein an der Fahrschiene außerhalb des Gleises geführter Mitnehmerwagen für Weichenstraßen, bei
dem der Transportarm schräg angeordnet ist, ist bekannt. Die Breite des rahmenartigen Mittelteils des
Mitnehmerwagens nach Hauptpatent gestattet eine gegenüber dem bekannten Mitnehmerwagen günstigere
Dimensionierung des Transportarms und der übrigen Teile. Dies ist von besonderem Vorteil, da
gerade die schräge Anordnung des Transportarms im Mitnehmerwagen mehr Platz erfordert.
Schutz wird für die erfindungsgemäßen Merkmale nur in Verbindung mit den Merkmalen
des Mitnehmers nach dem Hauptpatent beansprucht.
Ein Ausführungsbcispicl der Erlindung ist in der
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Hs zeigt
Fig. 1 einen Lageplan einer automatischen Rangieranlage
mit einer Weichenstraße und mehreren Richlungsglcisen,
Fig. 2 den Schnitt durch einen Mitnehmerwagen längs der Linie H-II in Fig. 3, mit aufgerichtetem
Transportarm,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Mitnehmerwagen nach F i g. 2, jedoch mit herabgeschwcnktcm Transportarm,
Fig. 4 den Schnitt durch den Mitnehmerwagen nach Fig. 2 längs der Linie IV-IV und
Fig. 5 einen der Fig. 4 entsprechenden Schnitt
ίο durch den Mitnehmerwagen, jedoch mit herabgeschwenktem Transportarm.
In der in Fig. 1 dargestellten Rangieranlage rollen
die zu rangierenden Eisenbahnwagen auf dem von einer Beschleunigungsvorrichtung oder von einem
Ablaufberg ausgehenden Zulaufgleis 1, gegebenenfalls über eine Gleisbremse, in Richtung des Pfeiles 2
und sollen über die anschließende Weichenstraße 3 mit Weichen 4 einem Richtungsgleis 5 zugeführt werden;
dargestellt sind insgesamt acht Riclitungsgleise 5, die mit I bis VIII bezeichnet sind. In jedem
der Richtungsgleise 5 ist zwischen den Schienen 5' und 5" ein endloses Zugmittel 6 mit den Trumen 6'
und 6" vorgesehen, das über eine Antriebsstation 7 und eine Umkehrstation 8 geführt wird. An das
Zugmittel 6 sind Mitnehmerwagen 9, z. B. die nach dem Hauptpatent, angeschlossen. Eine durch Umsteuerung
der Antriebsstation 7 erzeugte Hin- und Herbewegung diss Zugmittels 6 wirkt sich dahingehend
aus (vgl. das mit IV bezeichnete Richtungsgleis 5), daß der an dem Trum 6' befestigte Mitnehmerwagen
9 η eine Vorschubbewegung nach rechts um die durch einen Pfeil kenntlich gemachte Strecke s,
die dem Abstand zwischen dem Mitnehmerwagen 9« und dem Mitnehmerwagen 9 c entspricht, ausführt,
während der an dem Trum 6" befestigte Mitnehmerwagen 9 b eine Rückwärtsbewegung nach links um
die durch den Pfeil kenntlich gemachte Strecke s ausführt.
Um die Eisenbahnwagen von dem Zulaufgleis 1 den Richtungsgleiscn 5 zuführen zu können, ist in der
zu den Richtungsgleisen 5 überleitenden Weichenstraße 3 ein endloses Zugmittel 10 mit seinen beiden
Trumen 10'.und 10" vorgesehen, das außerhalb der Weichenstraße 3 bzw. der Schienen 3' und 3"angeordnet
und über eine Antriebsstation 11 und eine Umkehrstation 12 geführt wird. An das Zugmittel 10
sind Mitnehmerwagen angeschlossen. Sie bestehen aus einem Gestell 14, das seinerseits zwei gabelartige
Endteiles 14n und 14/? und ein beidseits mit den Endteilen
14 α und 14 b starr verbundenes rahmenartiges
Mittelteil 14c aufweist und zwischen der Schiene 3" der Weichenstraße 3 und einer seitlich davon angeordneten
Hilfsschiene 15 verfahrbar ist, aus Anschlußmitteln in Form von Gelenkbogen 16 für den
beidseitigen Anschluß des endlosen Zugmittels 10, aus an die gabelartigen Endteile 14a, · 14b angeschlossenen
Laufrollen 17, aus einem schwenkbaren, durch Federkraft aufrichtbaren Transportann
18 und einer Verriegelungs- und Entriegelungsvorrichtung. Wie der F i g. 3 zu entnehmen ist, entspricht
die maximale Breite des rahmenartigen Mittelteils 14c " etwa der maximalen Breite der gabelartigen Endteile
14a, 14/> einschließlich der Laufrollen 17.
Der Transportarm 18 ist auf einem Gelenkbolzen 20 gelagert, der, wie an sich bekannt, sowohl gegenüber
einer parallel zu ilcr durch die Lauf rollen 17
bestimmten Ebene verlaufenden horizontalen Ebene als auch gegenüber einer auf der horizontalen Ebene
senkrecht stehenden, parallel zur Achse der Laufrollen
17 verlaufenden vertikalen Ebene derart schräg angeordnet ist, daß der Transportarm 18 in der
Arbeitsstellung am Laufkranz der Räder der zu rangierenden Eisenbahnwagen angreifen, kann und zur
Ruhestellung in das Gestell 14 versenkbar ist. Die zuvor beschriebene Anordnung des Gelenkbolzens 20
wird dadurch erreicht, daß dieser mit seinem der Hilfsschiene 15 zugewandten Ende 20a gegenüber
seinem der Schiene 3" zugewandten Ende H) b einmal, wit F i g. 3. erkennen läßt, in der horizontalen
Ebene, in Vorsclnibrichtung gesehen, zurückgesetzt
und zum anderen, wie Fig. 4 und 5 erkennen lassen, in der vertikalen Ebene erhöht angeordnet ist.
Im übrigen weist der Transportarm 18 eine Druckrolle 21 auf, deren 'äußere- Stirnfläche 21' kugelkappenförmig
ausgebildet ist, und ist durch eine schraubenförmige Druckfeder 22, die einerseits in
eine Rast 23 des Gestells 14, andererseits in eine Rast 24 des Transportanns 18 eingreift, aufrichtbar.
Aufgerichtet ist der Transportarm 18 mit einem Anschlag 26 des Gestells 14 abstützbar.
Schließlich sind an dem Transportarm 18, zwischen dem Gelenkbogen 20 und der Druckrolle 21, Fiihrungsrollen
27, 28 fliegend gelagert, mit deren Hilfe der Transportarm 18 durch nicht dargestellte Führungen
so weit herabgeschwenkt werden kann, daß er, mit seiner höchsten Stelle unterhalb der Linie OS.,
also unterhalb der Laufgrenze der zu rangierenden Eisenbahnwagen, in das Gestell 14 versenkbar ist, wo
er durch einen Sperriegel 30 verriegelt wird. Zur Ent-' riegelung weist der Sperriegel 30 einen Vorsprung 30'
auf, an den ein nicht dargestellter Anschlag angreift.
Wie die F i g. 4 und 5 zeigen, ist das nicht mit Mitnehmerwagen besetzte Trum 10" des Zugmittels
10 auf neben der Hilfsschiene 15 gelagerten stationären Rollen 32 geführt.
Bei einer erprobten Ausführung des Mitnehmerwagens hatte der Gelenkbolzen 20, auf dem der
Transportarm 18 gelagert ist, eine Neigung von 11° gegenüber der horizontalen und 15° gegenüber der
vertikalen Ebene.
Claims (2)
1. Mitnehmerwagen für automatische Rangieranlagen, bestehend aus einem Gestell, an dem
Gestell angeschlossenen Laufrollen, Anschlußmitteln für den beidetscitigen ■ Anschluß eines
endlosen Zugmittels, einem schwenkbaren, auf einem Gelenkbolzen gelagerten, durch Federkraft
aufrichtbaren Transportarm und Verricgelungsiind Entiiegelungsvorrichtung, wobei das Gestell
aus einem rahmenartigen Mittelteil und beidseits mit dem Mittelteil starr verbundenen gabelartigen
Endteilcn besteht, das Mittelteil, wie an sich bekannt, zur Aufnahme des schwenkbaren Transportarmes
und der Verriegelungs- und Entriegelungsvorrichtung eingerichtet ist, einerseits an
die gabelartigen Endteile die Laufrollen angeschlossen sind, andererseits die gabelartigen
Endteile als Anschlußmittel für den beidseitigen Anschluß des endlosen Zugmittels einen Gelenkbolzen
aufweisen, und die maximale Breite des rahmenartigen Mittelteils etwa der maximalen
Breite der gabelartigen Endteile einschließlich der Laufrollen entspricht, nach Patent
I 605 335, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gelenkbolzen (20), auf dem der Transportarm (18) gelagert ist, wie an sich bekannt,
sowohl gegenüber einer parallel zu der durch die Laufrollen (17) bestimmten Ebene verlaufenden
horizontalen Ebene als auch gegenüber einer auf der horizontalen Ebene senkrecht
stehenden parallel zur Achse der Laufrollen (17) verlaufenden vertikalen Ebene derart schräg angeordnet
ist, daß der Transportarm (18) in der Arbeitsstellung am Laufkranz der Räder der zu
rangierenden Eisenbahnwagen angreifen kann und zur Ruhestellung in das Gestell (14) versenkbar
ist.
2. Mitnehmerwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportarm (18) eine
Druckrolle (21) aufweist, deren äußere Stirnfläche (21') kugelkappenförmig ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3443104A1 (de) * | 1984-11-27 | 1986-06-05 | Hauhinco Maschinenfabrik G. Hausherr, Jochums Gmbh & Co Kg, 4300 Essen | Waggonfoerderanlage fuer automatisierte rangierbahnhoefe |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3443104A1 (de) * | 1984-11-27 | 1986-06-05 | Hauhinco Maschinenfabrik G. Hausherr, Jochums Gmbh & Co Kg, 4300 Essen | Waggonfoerderanlage fuer automatisierte rangierbahnhoefe |
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