DE160239C - - Google Patents

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DE160239C
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rail
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projection
cartridge
popping
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/20Audible signals, e.g. detonator audible signalling
    • B61L5/24Replacement of detonators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, wodurch Knallpatronen für Nebelsignale auf ,die Eisenbahnschienen aufgelegt und von den Schienen entfernt werden. Die Knallpatronen sind in bekannter Weise auf Armen von Rollgestellen angebracht, welche vermittels eines Seil- oder Kettenzugs auf einer gebogenen Führungsschiene bewegt werden. Das Aufliegen der Patrone auf der Schiene
ίο wird in ebenfalls bekannter Weise auf elektrischem Wege gemeldet.
Das Wesen der Erfindung wird in der besonderen Einrichtung gesehen, welche gestattet, die Patronen in eine bestimmte Arbeitslage zu bringen und hierbei gleichzeitig durch Gewichtswirkung sicheren Stromschluß zu erzielen.
Zu diesem Zwecke sind die Rollgestelle mit drehbaren Tragplatten versehen, welche bei der Bewegung des Gestells auf der gebogenen Führung die Patrone heben, um sie alsdann an der vorherbestimmten Stelle auf die Schiene zu senken, wobei ein an der Tragplatte vorgesehener Vorsprung vermittels eines belasteten Hebels den Stromkreis zur Rückmeldung schließt. Nach Abgabe des Signals wird bei der Weiterbewegung des Rollgestells zunächst die Tragplatte mit der abgefeuerten Patrone über die Schiene gehoben und dann weiter geführt, bis sie die Schiene nicht mehr berührt. Hierauf kann eine neue Patrone auf die Schiene gebracht werden.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Seil- oder Kettenführung.
Fig. 2 zeigt einen Grundriß der Einrichtung.
Fig. 3 ist ein im größeren Maßstab dargestellter Grundriß der Vorrichtung zum Aufsetzen der Knallpatronen auf die Schiene und zum Entfernen derselben.
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch einen Laufträger.
Fig. 5 ist ein Grundriß desselben.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht der Einrichtung, durch welche auf elektrischem Wege angezeigt wird, ob die Patrone auf die Schiene gesetzt ist oder von derselben entfernt ist.
In geringer Entfernung von einer der Schienen α ist eine Führung b befestigt, auf welcher kleine Träger oder Wagen c laufen. Diese Träger oder Wagen c, welche in beliebiger Anzahl Verwendung finden können, sind durch Ketten oder Glieder d derart miteinander verbunden, daß sie einen biegsamen Wagenzug bilden. An beiden Enden des Wagenzugs sind Ketten oder Seile e be-
festigt, welche bis zu einer beliebigen Entfernung geleitet werden und dann um Scheiben f herum zu einer Antriebsscheibe g führen. Die Scheibe g läßt sich in der einen und anderen Richtung mittels Schnecke, Schneckenrad und Kurbel bei h drehen, so daß man den ganzen Wagenzug langsam an der Führung b entlang und je nach Wunsch in der einen oder anderen Richtung ziehen
ίο kann.
Die Träger oder Wagen c (Fig. 2) sind mit leichten Armen i versehen, auf denen Knallpatronen j paarweise befestigt sind. Der Stelle gegenüber, wo die Knallpatronen auf die Schiene α gesetzt werden sollen, ist die Führung b so gebogen (Fig. 2), daß, wenn sich der Träger c an der der Schiene a am nächsten gelegenen Stelle befindet, die Patronen auf der Schiene ruhen.
Die Führung besteht aus zwei Flachschienen b, die auf Stühlen k befestigt sind und einen Raum / zwischen sich lassen, worin sich zwei um Bolzen im Wagen c drehbare senkrechte Rollen m befinden, während sich wagerechte Rollen η über den Schienen b um Bolzen im oberen Teil des Wagens c drehen. Unter den Schienen b angebrachte ähnliche Rollen 0 sind in einem Kasten oder einer Platte ρ gelagert, die auf der unteren Seite des Trägers oder Wagens d befestigt ist.
Auf dem der Schiene α zugewendeten Ende des Trägers c befindet sich ein Halter q, an welchem eine Tragplatte r drehbar angebracht ist. In das äußere Ende der letzteren sind die die Knallpatronen j tragenden Arme i eingesetzt.
Wie Fig. 2, 3, 4 und 6 zeigen, ist eine weitere Führungsschiene s zwischen der Schiene α und der Führung b der Stelle gegenüber befestigt, wo die Knallpatronen auf die Schiene α gebracht werden sollen. Auf der Führungsschiene s läuft ein unterhalb der Platte r vorgesehener Vorsprung t (Fig. 4 und 6). Die Führungsschiene s ist allmählich aufwärts gebogen (Fig. 6), so daß bei dem Lauf des Trägers oder Wagens c die Tragplatte r und die Knallpatronen zuerst gehoben werden, bis sie sich in der Mittelstellung über der Schiene α befinden.
In dieser Stellung gestattet eine Öffnung ti der Schiene s der Platte r niederzugehen, so daß sich die Knallpatrone auf die Schiene a legt. Bei fortgesetzter Bewegung des Trägers oder Wagens c werden die Tragplatte r und der Arm i aus der Lücke u herausgehoben und von der Schiene fortbewegt.
Fig. 6 zeigt den abgerundeten Vorsprung t im Augenblick, in welchem der Träger oder Wagen die Knallpatrone auf die Schiene a gelegt und der Vorsprung t sich bei ii in die Öffnung der Führung s gesenkt hat. Hierbei drückt sein Gewicht den beweglichen Teil ν nieder, der wiederum die Abwärtsbewegung eines belasteten Hebels w herbeiführt und dadurch elektrischen Kontakt χ y herstellt. Infolgedessen wird in dem Stellwerk angezeigt, daß die Knallpatrone die richtige Stellung auf der Schiene erreicht hat. Wenn die Knallpatrone von der Schiene entfernt wird, hebt sich der Hebel w und unterbricht den Stromkreis.
Ein Winkelhebel \ ist am Stuhl 1 bei 2 drehbar und mit dem Signaldraht 3 bei 4 verbunden (Fig. 4). Wenn man am Signaldraht 3 zieht, geht das Ende des unteren Winkelhebelarms hoch und hebt die Tragplatte r mit den Knallpatronen j. Läßt man den Signaldraht nach, so fällt der belastete Arm des Winkelhebels ^ und läßt die drehbare Tragplatte r mit der Patrone niedergehen, wozu der obere Arm des Hebels, der die Tragplatte r erforderlichenfalls herunterdrückt, noch beiträgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Auflegen und Entfernen der Knallpatronen für Nebelsignale auf bezw. von Eisenbahnschienen, bei welcher die Knallpatronen auf Armen von Rollgestellen angebracht sind, die man auf einer neben der Eisenbahnschiene angeordneten gebogenen Führung durch einen Seil- oder Kettenzug fortzieht und das Aufliegen der Patrone auf der Schiene auf elektrischem Wege gemeldet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Glieder (d) verbundenen Rollgestelle (c) drehbar befestigte Tragplatten (r) besitzen, welche sich zum Heben der Patronen bei der Bewegung des Rollgestells auf der gebogenen Führung mit einem Vorsprung ft) auf eine Schiene fs) stützen und durch Senken des Vorsprungs in eine Öffnung fit) dieser Schiene die Patronen auf die Eisenbahnschiene legen, wobei der Vorsprung vermittels eines belasteten Hebels fw) den elektrischen Stromkreis schließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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