DE159643C - - Google Patents

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DE159643C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/01Trap-doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Die vorliegende Erfindung betrifft die Anordnung eines unter dem Einfluß einer Feder stehenden sperrbaren Sicherheitsriegels an Bodenluken, welcher die die Auflage der Bodenluke bildenden Federhaken gegen Bewegung durch Betätigung der Zugvorrichtung und damit die B'odenluke gegen Drehung nach unten sichert. Mit dem Sicherheitsriegel kann eine Alarmvorrichtung verbunden
ίο werden, derart, daß die letztere zum Tönen gebracht wird, wenn der Riegel die Federhaken freigibt bezw. wenn die Drehung der Luke nach unten ermöglicht ist. Die Vorrichtung soll einen erhöhten Schutz gegen Unglücksfälle, die durch Offenlassen der Bodenluken herbeigeführt werden, bieten.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Bodenluke im Querschnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 den Sicherheitsriegel in der Sperrstellung für die die Auflagen der Bodenluke bildenden. Federhaken,
Fig. 4 den Sicherheitsriegel nach Freigabe der Federhaken.
Die von den Balken al bis a* begrenzte Lukenöffnung wird durch die Luke b verschlossen, welche um den im festen Gewände gelagerten Bolzen c1 drehbar ist. Eine auf der Luke b angeschlagene, dünnere Bohle trägt um das Gelenk c drehbar ein Gegengewicht h, welches derart gewählt wird, daß durch dasselbe' die horizontale Lage der Bodenluke erreicht wird. In der horizontalen Lage findet das freie Ende der Luke b auf den Federhaken d, die in Verbindung mit dem Balken al gelagert sind, eine Auflage. Eine Einsteigöffnung e der Luke dient zum Betreten des Bodens.
Nach der vorliegenden Erfindung werden die Federhaken d, welche mit der Zugvorrichtung g in Verbindung stehen, gegen Drehung und damit die Luke b gegen Drehung nach unten gesichert. Diesem Zwecke dient ein Riegel n, welcher an dem Balken a1 geeignet geführt ist und unter dem Einflüsse einer Spiralfeder m steht. Entsprechend der Anzahl der Federhaken d besitzt der Riegel η Nocken f, welche hinter die Haken d tretend jede Bewegung derselben durch die Zugvorrichtung g ausschließen. An dem Balken a1 ist ein Hebel i angeschlagen, der mit einer Nase 0 in einen Einschnitt ρ des Riegels η einzuspringen vermag. Ein oberer Zapfen k des Hebels i ragt in die Bahn der Luke b genügend hinein, um beim Drehen derselben nach oben mitgenommen zu werden, bis der Riegel η von der Nase 0 freigegeben ist. Bei der weiteren Drehung der Luke b gleitet der Zapfen k am vorderen Ende derselben ab und fällt infolge seines Eigengewichts mit der Nase 0 auf den Riegel η auf. Zwecks Einbringens der Ernte wird die Luke b in die punktierte Stellung gemäß Fig. 1 gedreht. Nach dem Einbringen der Ernte erfolgt das Zurückführen, der Luke in die wagerechte Lage,
wobei dieselbe auf dem Federhaken d aufruht. Hierzu ist es erforderlich, den Hebel i vorübergehend mit der Hand so viel anzuheben, daß die Klappe b an dem Stift k vorbeigehen kann.
Soll ein Quantum Korn ο. dgl. von dem durch die Luke verschlossenen Speicher herabgeholt werden, so besteigt man denselben durch die in der Luke b angebrachte
ίο Einsteigöffnung e, welche sich nach oben öffnet und sofort wieder selbsttätig schließt. Das hinabzubefördernde Material wird sodann auf der Luke b aufgehäuft und der Boden durch die Einsteigluke e wieder verlassen. Nach dem Verlassen des Bodenraumes wird der Riegel η aus der Stellung gemäß Fig. 3 in die Stellung gemäß Fig. 4 bewegt, welche durch die Nase 0 des Riegels i gesichert wird. In dieser Stellung des Riegels η geben die Nocken f desselben die Federhaken d frei, so daß dieselben durch Betätigung der Zugvorrichtung g zurückgezogen werden können. Das Gewicht des auf der Luke liegenden Materials dreht die letztere nach unten, so daß sich das aufgehäufte Material in den unter der Luke befindlichen Raum entleert. Sobald die Luke von dem Gewicht des Materials befreit ist, kehrt dieselbe infolge des Gegengewichts h in die wagerechte Lage zurück, wobei die Federhaken zur Seite gedrängt werden, bis dieselben unter die Luke zu fassen vermögen. Bei der Aufwärtsdrehung der Luke b trifft der \rordere Rand derselben gegen den Zapfen k des Hebels i und dreht den letzteren genügend, um den Riegel η freizugeben, der darauf unter der Wirkung der Spiralfeder m in seine Normalstellung zurückschnellt und die Nocken f hinter die Federhaken d preßt, so daß mit Hilfe der Zugvorrichtung allein die die Auflage der Bodenluke bildenden Federhaken nicht zurückbewegt werden können. Mit dem Sicherheitsriegel in kann eine Alarmvorrichtung in bekannter Weise verbunden sein, welche zum Tönen gebracht wird, sobald und solange die Sicherung sich in der Stellung gemäß Fig. 4 befindet. Es wird hierdurch erreicht, daß die über der Luke sich befindende Person gewarnt ist, wenn jemand den Sicherheitsriegel in die Stellung gemäß Fig. 4 bringt und so ein Zurückbewegen der Federhaken d möglich macht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Feststellvorrichtung für nach beiden Richtungen über die Horizontale hinaus drehbare, durch Gegengewicht ausbalanzierte Bodenluken, dadurch gekennzeichnet, daß quer unter den das Niederklappen der Luke verhindernden Federhaken (d) ein unter Federwirkung stehender, durch einen Hebel (i) sperrbarer Riegel (n) angeordnet ist, dessen Nocken (f) hinter die Federhaken (d) greifen und die Bewegung der letzteren und damit die Freigabe der Luke verhindern.
2. Ausführungsform der Sicherheitsvorrichtung für Bodenluken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Nocken (f) tragende, mit der Feder (m) in Verbindung stehende Riegel (n) durch eine Nase (ο) des Hebels (i) so lange gesperrt gehalten wird, bis durch die hochgehende Luke (b) die Nase (ο) des Hebels (i) mit Hilfe des Zapfens (k) genügend gehoben ist, worauf die Feder (m) den Riegel (n) zurückbringt und durch die Nocken ffJ des letzteren die Federhaken (b) gegen Bewegung gesperrt wer- Λ den.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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