DE1594822C - Optische Aufhellmittel - Google Patents

Optische Aufhellmittel

Info

Publication number
DE1594822C
DE1594822C DE1594822C DE 1594822 C DE1594822 C DE 1594822C DE 1594822 C DE1594822 C DE 1594822C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
group
carbon atoms
oil
formula
compounds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Dr Munchenstein Liechti Peter Dr Binningen Gughel metti Leonardo Dr Siegrist Adolf Emil Dr Basel Maeder, (Schweiz)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft die Verwendung von Azoverbindungen als optische Aufliellmittel für organisclie Materialien, welche der alluemeinen Formel
R1 CII=OI-^
.N
v -C R,
entsprechen, worin R1 einen gegebenenfalls substituierten Benzolrest, R2 einen in der durch die Valenzstriche angegebenen Weise mit dem Azolring kondensierten, gegebenenfalls substituierten Benzol- oder Naphthalinrest und X —O— oder —NA- bedeutet, wobei A ein Wasserstoffatom, eine niedrigmolekulare Alkyl-, Alkenyl-, Oxyalkyl- oder Aralkylgruppe ist.
Die Verbindungen der Formel (1) können vorzugsweise Oxazol- (X-O) oder' Imidazolverbindungen sein. Die I midazolverbindungen enthalten als Gruppe X entweder vorzugsweise eine. —NH—-Gruppe oder eine Gruppe
worin A einen Substituenteri, z. B. eine niedrigmole- tischen und des heterocyclischen Ringes. In den
kulare Alkyl-, Alkenyl- oder Oxyalkylgruppe oder Resten R1 und R2 können weitere Substituenten
einen Aralkylrest wie Benzyl bedeutet. Der Benzol- 25 vorhanden sein.
oder Naphthalinring R2 der Verbindungen der For- Unter den Azoverbindungen der obengenannten
mel(l) ist mit dem Azofring in der durch die Valenz- Formel (1). sind beispielsweise solche zu benennen,
' striche angegebenen Weise kondensiert, d. h., 2 Koh- die der Formel (2) lenstoffatome sind zugleich Ringglieder des aroma-
CH-CH-·"
.-,-Nn //R5
■Ro
R,
entsprechen und worin X eine
A
— N—-Gruppe
(wobei A die angegebene Bedeutung hat) oder vorzugsweise ein Sauerstoffatom darstellt, R1 ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Alkoxygruppe, ein Halogenatom, eine Nitrilgruppe, eine Carbonsäuregruppe, eine Carbonsäureester- oder Carbonsäureamidgruppe, eine Sulfonsäuregruppe oder eine SuI-fonsäureamidgruppe, R4 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe bedeutet, R5 und R„ gleich oder verschieden sind und -je ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom wie Chlor, eine gerad-.oder verzweigtkettige Alkylgruppe mit vorzugsweise höchstens 18 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkyl-, Phenylalkyl-, Phenyl-, Alkenyl-, Hydroxyalkyl-, Alkoxyalkyl- oder Halogenalkyigruppe, eine Hydroxylgruppe, eine AIk-
. oxy-, Aralkoxy- oder Phenoxygruppe, eine Nitril- oder Cyanoalkylgruppe, eine Carbonsäuregruppe, eine Carbonsäureester-, Carbonsäureamiü-, Carbonsäurehydrazid-, Carboxyalkyl- oder Carbalkoxyalkylgruppe, eine Sulfonsäuregruppe, eine Sulfonsäureester-, Sulfonsäureamid-, Alkylsulfon- oder Arylsulfongruppe, eine durch Alkyl-, Hydroxyalkyl- oder Acylreste gegebenenfalls substituierte Aminogruppe, wobei R5 und R,, zusammen mit zwei benachbarten Kohlenstoffatomen des Benzolringes einen sechsgliedrigen acyclischen Ring bilden können, und R7 ein Wasserstoffatom oder eine niedrigmolekulare Alkylgruppe darstellen.
Bevorzugte Bedeutung kommt A/.olverbindungen der Formel
CH CU
zu, worin R8 und R1, gleich oder verschieden sind und je ein Wasserstoffatom, ein Halogenatoni, eine gerad- oder ver/weigtkettige Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe, eine Phenylalkylgruppe, eine Phenylgruppe, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Carbalkoxyalkyl- gruppc, eine Carbonamidalkylgruppe oder eine Sulfonsäuregruppe und RH zusammen mit R1, und zwei
benachbarten Kohlenstoffatomen des Benzolringes einen sechsgliedrigen acyclischen Ring bilden können. Im Rahmen dieser Definition enthalten die Carbalkoxyalkylgruppe und die Carbonamidalkylgruppe im allgemeinen nicht mehr als H Kohlenstoffatom«:, die Phenylalkylgruppe nicht mehr als 4 Kohlenstoffatome in der Alkylgruppierung, und die Cycloalkylgruppe wird meist durch eine Cyclohexylgruppe dargestellt.
Die ΑζυΐVerbindungen der Formeln (1), (2) oder (3) atom, insbesondere ein Chlqratom steht, mit o-Amino-
können analog an sich bekannter Methoden hergestellt verbindungen der Formel werden.
Ein Herstellungsverfahren besteht z.B. darin, daß
man Carbonsäuren oder Carbonsäurehalogenide, ins- 5 H2N x ,
besondere Carbonsäurechloride der Formel . · '\ „
Il K>
',O
R1- CH---CH
-o-o
-γ/
H-X
(4)
IO
umsetzt, wobei gegebenenfalls Zwischenstufen, z. B. worin Y für eine Hydroxylgruppe oder ein Halogen- Verbindungen der Formel
R1-CH = CH
-HN,
—X
(6)
gefaßt werden können.
In den Formeln (4), (5) und (6) haben R1, R, und X die vorstehend angegebene Bedeutung.
Die Umsetzung zwischen den jeweiligen Komponenten der Formeln (4) und (5) kann mit oder ohne Zwischenabscheidung der zuerst entstehenden Zwischenstufen der Formel (6) durch Erhitzen auf höhere Temperaturen, beispielsweise auf 120 bis 350 C, vorteilhaft in einem Inertgas, ζ. Β. einem Stickstoffstrom, erfolgen, wobei die Reaktion gegebenenfalls in Gegenwart eines Katalysators durchgeführt wird. Geeignete Katalysatoren sind z. B. Borsäure. Borsäureanhydrid, Zinkchlorid, p-ToluoIsulfonsäure, ferner Polyphosphorsäuren einschließlich Pyrophosphorsäure. Arbeitet man mit Borsäure als Katalysator, so verwendet man diese vorteilhaft in einer Menge von 0,5 bis 5%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Reaktionsmasse. Es können auch hochsiedende, polare, organische Lösungsmittel, wie beispielsweise Dimethyl· formamid. Dichlorbenzol, Trichlorbenzol, und aliphatische, gegebenenfalls verätherte Oxyverbindungen, z. B. Propylenglykol, Äthylenglykolmonoäthyläther oder Diäthylenglykoldiäthyläther, und hochsiedende Ester der Phthalsäure, z. B. Dibutylphthalat, mitverwendet werden.
Arbeitet man zweistufig, kann man zunächst die Carbonsäurehalogenide der Formel (4) mit der o-Aminoverbindung der Formel (5) in Gegenwart eines inerten organischen Lösungsmittels, wie Toluol, XyIolen, Chlorbenzol, Dichlorbenzol, Trichlorbenzol oder Nitrobenzol. bei Temperaturen zwischen KM) und 200 C kondensieren und die erhaltenen Acylverbindungen der Formel (6) bei Temperaturen zwischen 150 und 350 C, gegebenenfalls in Gegenwart eines Katalysators, in die Benzazolverbindung der Formeln (I). (2) oder (3) überführen. Verwendet man Carbonsäurechloride als Ausgangsstoffe, so können diese unmittelbar vor der Kondensation mit der o-Aminoverbindung aus der freien Carbonsäure und Thionylchlorid, gegebenenfalls unter Zusatz eines Katalysators, wie Pyridin, im Lösungsmittel, worin die Kondensation nachher stattfindet, hergestellt werden.
Die hierbei als Ausgangsstoffe benötigten Carbonsäuren der Formel (4) können nach der Meerweinschen Methode nach der Reaktionsgleichung
CH=CH+ N=N--^
I
coon er
COOH
-- R1-CH-CH-X
V-COOH + N, + CO, + HCl
111 den nach dem beschriebenen Verfahren erhaltenen Azolderivatcn der Formeln (U. (2) oder (3) können gewünschlenfalls auch noch Substituentcn im Rahmen der Formeln (I), {-) oder (3) durch weitere Umsetzungen eingeführt werden, beispielsweise durch Sulfonieren (/. B. mit Schwefelsäuremonohydrat, Chlorsulfonsäure oder mit SOj enthaltender Schwefelsäure), Oxalkylierimg von Hydroxylgruppen von Verbindungen der Formel(I) mit Alkylenoxyden, üblicher Veresterungsreaktionen, Halogenalkylierungen usw.
Die A/oIderivale der eingangs umschriebenen Zusammensetzung besitzen in gelöstem oder feinverteiltem Zustand eine mehr oder weniger ausgeprägte Fluoreszenz. Sie können zum optischen Aufhellen der verschiedensten organischen Materialien verwendet werden. Gute Ergebnisse werden beispielsweise beim Aufhellen von Epoxyharzen, Aldehydharzen, wie Phenol-, Harnstoff- oder Aminotriazin-Formaldehyd-Kondensationsprodukte, ferner Acrylharzlacken, Alkydharzlacken, Celluloseesterlacken, z. B. Acetylcelluloselacken. oder Nitrocellulose lacken erzielt. Vor allem sind die Azolderivate zum optischen Aufhellen von synthetischen Fasern, z. B* aus Celluloseestern, Cellulosepropionat oder Acetylccllulose (Cellulosed!-
acctat oder Cellulosetriacetat: Acetatseide), insbesondere aus Polyamiden und Polyestern oder aus Polyolefinen, wie Polyäthylen oder Polypropylen, sowie von Filmen. Folien, Bändern oder Formkörpern aus diesen Materialien oder anderen Materialien, wie Polyurethane. Polystyrol. Polyvinylchlorid. Polyvinylidenchlorid, Polyvinylalkohol oder Polyvinylester organischer Säuren, z. B. Polyvinylacetat oder andere Produkte, die durch Polykondensation oder Homoodcr Copolymerisation erhältlich sind, und schließlich solche aus regenerierter Cellulose, einschließlich Zellwolle, geeignet. Die Azolderivate können auch zum Aufhellen von natürlichen Fasern, wie z. B. Baumwolle, Leinen und Wolle, verwendet werden. Besonders bemerkenswert sind die Aufhcllcffekte der erfindungsgemäßen Verbindungen - vor allem solcher gemäß Formel (3) — bei Polyamiden, beispielsweise bei Applikation aus der Spinnschmelze.
Sofern Fasern, welche als Stapelfasern oder endlose Fasern, in unbearbeitetem Zustand, in Form von Strängen oder Geweben vorliegen können, erfindungsgemäß optisch aufzuhellen sind, so geschieht dies mit Vorteil in wässerigem Medium, worin die betreffenden -Verbindungen suspendiert sind. Gegebenenfalls können bei der Behandlung Dispergiermittel zugesetzt werden, wie z. B. Seifen. Polyglykoläther von Fettalkoholcn, Fettaminen oder Alkylphenolen. CeI-luloscsulfitablauge oder Kondensationsprodukte von gegebenenfalls alkylierten Naphthalinsulfonsäuren mit Jiormaldehyd. Als besonders zweckmäßig erweist es :sich, in neutralem, schwach alkalischem oder saurem Bad zu arbeiten. Ebenso ist es vorteilhaft, wenn die Behandlung bei erhöhten Temperaturen von etwa 50 bis 100"C. beispielsweise bei Siedetemperatur des Bades oder in deren Nähe (etwa 90° C) erfolgt. Für die erfindungsgemäße Veredlung kommen auch Lösungen in organischen Lösungsmitteln in Betracht. .
Die erfindungsgemäß zu verwendenden Azolderivate können fernerden Materialien vor oder während deren Verformung zugesetzt bzw. einverleibt werden. So kann man sie bei der Herstellung von Filmen, Folien, Bändern oder Formkörpern der Preßmasse beifügen oder vor dem Verspinnen in· der Spinnmasse lösen oder fein verteilen. Die Aufheller können auch vor oder während der Polykondensation zu z. B. Polyamiden oder insbesondere Polyestern den Reaktionsgemischen oder vor oder während der Polymerisation von Monomeren, wie z. B. Vinylacetat oder Styrol, den Polymerisatmassen zugesetzt werden.
Die neuen Azolderivate zeichnen,sich durch besonders gute Hitzebeständigkeit. Lichtechtheil und Migrierbeständigkeit aus.
• Die Menge der erfindungsgemäß zu verwendenden neuen Azolderivate. bezogen auf das optisch aufzuhellende Material, kann in weiten Grenzen schwanken. Schon mit sehr geringen Mengen, in gewissen Fällen z.B. solche von 0.005%, kann ein deutlicher und haltbarer Effekt erzielt werden. Es können aber auch Mengen bis zu etwa 0,5% und mehr zur Anwendung gelangen. - {«
Die als Aufhcllmittel dienenden Azolderivate können auch wie folgt verwendet werden:
a) In Mischungen mit Farbstoffen oder Pigmenten oder als Zusatz zu Färbebädern. Druck-. At/- fts oder Rescrvcpasitn. Ferner auch zur Nachbehandlung von J-ärbungen. Drucken oder Ätzdrücken.
b) In Mischungen mit sogenannten »Caniern«.. Anlioxydanticn. Lichtschutzmittcln, Hitzestabilisatoren, chemischen Bleichmitteln oder als Zusatz zu Bleichbädern.
c) In Mischung mit Appreturmittel, wie Stärke oder synthetisch zugänglichen Appreturen. Die eriindungsgemäßen Erzeugnisse können vorteilhaft auch den zur Erzielung einer knitterfesten Ausrüstung benutzten Flotten zugesetzt werden.
d) In Kombination mit Waschmittel. Die Waschmittel und Aufhcllmittcl können den zu benutzenden Waschbädern getrennt zugefügt werden. Es ist auch vorteilhaft. Waschmittel ?u verwenden, die die Aufhcllungsmittel beigemischt enthalten. Als Waschmittel eignen sich beispielsweise Seifen, Salze von Sulfonatwaschmitteln, wie z. B. von sulfonierten.am 2-KohIenstoff-Atomdurch höhere Alkylreste substituierten Benzimidazole^ ferner Salze von Monocarbonsäureester!! der 4-Sulfophthalsäurc mit höheren Fettalkoholen, weiterhin Salze von Fetlalkoholsulfonalen. Alkylarylsulfonsäuren oder Kondensationsprodukten von höheren Fettsäuren mit aliphatischen Oxy- oder Aminosulfonsäuren. Ferner können ionenfreie Waschmittel herangezogen werden, z. B. Polyglykoläther. die sich von Äthylenoxyd und höheren Feltalkoholen, Alkylphenolen oder Fetlaminen ableiten.
Wird das Aufhellverfahrcn mit anderen Behandlungs- oder Veredlungsmethodcn kombiniert, so erfolgt die kombinierte Behandlung vorteilhaft mi.t Hilfe geeigneter Präparate. Diese beständigen Präparate sind dadurch gekennzeichnet, daß sie Verbindungen der eingangs angegebenen Formeln (1). (2) und (3) sowie Dispergiermittel, Waschmittel. Carriers. Farbstoffe. Pigmente oder Appreturmittel enthalten.
Die Verbindungen der eingangs angegebenen Formeln (1). (2) und (3) können ferner auf einem in feiner Verteilung vorliegenden Trägermaterial fixiert zur Anwendung gelangen.
Es sind zwar bereits Azolverbindungcn ähnlicher Struktur aus der schweizerischen Patentschrift 374361 bzw. deren Verwendung als optische Aufhellmittcl für Textilfasern bekanntgeworden, jedoch erweisen sich diese Stilbenylazole den neuen Verbindungen gegenüber hinsichtlich ihres Aufhcllvcrmögens deutlich unterlegen.
In der nachfolgenden Tabelle sind eine Reihe von Verbindungen aufgeführt, die als Beispiele für die erfindungsgemäß zu verwendenden Ben/oxazollypen dienen.
In dieser Tabelle bedeutet
Spalte
Spalte
Spalte
Spalte
I:
II:
III:
IV:
Formel-Nr.
Strukturformel.
Schmelzpunkt in C (unkorrigicrt). Summenformcl und Analyse: Erste Zeile: biMcdinel C:
Spalte V:
Zweite Zeile: gefunden C
H: N. •II: N.
Zahlenangabe für das · Umkristallisationsmedium
1 - Dimethylformamid.
2 ToIiU)I,
3 o-Diciilorhcn/ol.
4 -- Chlorben/ol.,
(N
<N
in O Z VO OV
r-r (-; O Ol O
ro ro ro ro
ro ^ ro
Ol ro ro
Z in in U VO vd
O
π5" r- co in
co r— VO
ϋ1 co 86, VO
CO
I 86,
O Ol
Ov
ro Ol
cn

15
15
OO O
O Ov
co Ol
co co O Ol in l Ol co
co oi vq VO O OO
Ol Ol ro ro O ro of
VO E VO OO ^. _
OI Γ— in (N TT in
Γ-* in in" E in in
O CJ
ro oi
E1 VO
in
86. r- O
VO
Ov
O
O
CJ co vo
co
VO*
.co
OO
OO
OO
co
O
VO ro Ov
Ol ro Ol
.22 C/3
!5 15 15
O co ■ in
VO CM Ov
Ol ro Ol
in ro
co oq
CM* Ol
Ti" Ov Ov OV
in in
Ö Ö, ro" co"
CJ
in vo
r- oo
' co co
CM ro vo —
►_ ■* VO —; Ol
/^* vo* vo ^ in in
O O
,C1 Γ- Γ- ,? CO. OO
U oo oo CJ co oo
ai r- co
7 oo. oo
O
VO
(N
OO
in
(N
in
Ov cl
ro Os (N
O ro co
X ro
E
ro ro
E
C ) Λ E
υ—υ—υ E
U
U V [■ /\
E I E
U—U—CJ
1
I CJ U
E" E
I I
E E V/ 1 I
Ε* Er
fO
E
U U ro Γ m
E E
CJ U
U rO I ro
E I E
CJ—CJ^-CJ \s/
CJ—U—U CJ
ίο
Ol Tf Z
O
OO VO
OJ
ro" ro ro" ro
§
ro
5,16 5,17 U 5,89 5,95
O\ ON
O
Ol
U οο"
OO
oo"
OO
87, 87,
cj
co L ON ON
CO Π- OO OO
ro" Ο O of oi
O r- VO VO
O^ "η" (O Tf Tf
<n ppi r-" r~
vO
r?
,—ι U
._i V-I ro O
On r--* *n VO
co VO* VO*
OO OO OO
Tf ro U ro z <n O
ro ,42 J2 Tf O O
in O ro (S ro ro
in co in
Tf
,48 .67
Tf r| in in
O ffi" DC
VO υ
Π in ro"
OO
co ro
OO
O
in
,02 Tf
ON
ri
O
VO 79, co I 80.
Ol co ' in
ro ro · ^^
ro ro
IS co U)
15 IS
Ol VO Ol
ro ro
ro ro
ON Ol
OO
IS
ON
Ol
Ol m Ol
O >n
Ol
r >n
Ol
VO
in
Ol
co
Ol
Ol
Ol
ri
Ol
11
■<* C— rl Ol OO
t-; rf
in ^ rl 1^'
r| oo VO r- o
Z ■η O ■/i
d
30
U"l U-) ·/■>
r|
E OO
U .67 OO ,06 Ci
OO OO f-"
co
O
ei
Cl
O
O
Cl
IS
OO
ei
Herstellungsvorschrift A
[Herstellungsvorschrift der Verbindung (9)]
6 g 4-Phenylstilben-4"-carbonsäure der Formel
-CH=CH
COOH
werden mit 3 g 1 -Amino-2-hydroxybenzol und 0,5 g Borsäure verrieben und sodann im Stickstoffstrom während 20 Minuten auf 270' C erhitzt, wobei Wasser entweicht und eine klare Schmelze entsteht. Man löst sodann die Schmelze in 500 ml Dimethylformamid, filtriert von wenig ungelöstem Rückstand ab und läßt nach dem Einengen der Lösung erkalten. Man erhält etwa 6 g eines gelben Pulvers, welches bei 300° C unscharf schmilzt. Kristallisation aus Chlorbenzol unter Entfärbung mit Bleicherde sowie erneute Kristallisation aus Dimethylformamid liefert die Verbindung der Formel (9) als farblose Blättchen vom
. Schmelzpunkt 308 bis 310 C.
Die als Ausgangsmaterial verwendete 4-Phenylstilben-4"-carbonsäure der Formel (8) läßt sich mittels der Meerweinschen Reaktion wie folgt herstellen:
213 g 4'-Aminodiphenyl-4-carbonsäure werden mit
50Og Eisessig, 220 g konzentrierter Salzsäure, 400 g Eis und 300 ml Wasser verrührt. Innerhalb 8 Stunden werden nun 70 g Natriumnitrit gelöst in 140 ml Wasser zugetropft, wobei die Temperatur des Reaktionsgemisches durch Eiskühlung bei 0 bis 5° O gehalten wird. Sodann wird der dickflüssige Kristallbrei bei dieser Temperatur über Nacht gerührt. Sodann gibt man auf einmal eine gekühlte Lösung von 148 g Zimtsäure in 1800 ml Aceton unter gutem Rühren zu und stellt die erhaltene Suspension durch Zugabe von etwa 130 ml Natronlauge auf einen pH-Wert von 3,0 bis 3,5 ein. Sodann gibt man inner-.
halb von 5 bis 6 Stunden bei 0 bis 5° C portionenweise 90 bis 100 g eines äquimolekularen Gemisches von Kupfer und Kupfer(H)-chlorid zu, wonach die Gasentwicklung beendet ist. Man läßt nun die Temperatur des Reaktionsgemisches auf 20° C ansteigen und destilliert sodann das Aceton mit Wasserdampf ab. Sodann versetzt man in der Hitze mit etwa 600 ml konzentrierter Ammoniaklösung, läßt unter Rühren erkalten, nutscht und wäscht mit Wasser nach. Man versetzt sodann den Rückstand mit 3000 ml Wasser bei Siedetemperatur und fügt konzentrierte Salzsäure bis zur stark kongosauren Reaktion hinzu. Man nutscht und wäscht mit heißem Wasser nach. Nach dem Trocknen erhält man 119 g eines braunbeigen Pulvers, welches in viel siedendem Dioxan gelöst wird. Nach dem Abfiltrieren vom ungelösten Rückstand wird eingeengt und erkalten gelassen.
Man erhält 55 g hellbraunes, kristallines Pulver, welches zwischen 315 und 325 C unscharf schmilzt. Zweimaliges weiteres Kristallisieren üus Dioxan unter Zusatz von Aktivkohle liefert die 4-Phenylstilben-
■ 4"-carbonsäure der Formel (8) als blaßbeige Blättchen vom Schmelzpunkt 328 bis 32911C..
Sublimation im Hochvakuum liefert ein farbloses Pulver vom gleichen Schmelzpunkt.
Cj1H111O2 (300.34).
Berechnet ... C 83,98, H 5,37, O 10,65;
gefunden ... C83,99, H5,30, 010,82.
Herstellungsvorschrift B
[Hcrstellungsvorschrift der Verbindung (26)]
6,0 g der Benzoxazolylverbindung der Formel (17) werden mit 70 ml konzentrierter Schwefelsäure während 2 Stunden bei Raumtemperatur, etwa 20 C, verrührt, wobei man eine dunkle klare Lösung erhält. Sodann wird auf Eis gegossen, wobei die freie Sulfonsäure als gelber Niederschlag ausfällt. Man nutscht, preßt gut ab, kocht den Rückstand mit konzentrierter Salzsäure auf, nutscht erneut und wäscht mit konzentrierter Salzsäure nach. Man verrührt sodann den Rückstand mit Aceton und wäscht nach dem Nutschen gründlich mit Aceton nach.-
Nach dem Trocknen erhält man 6,1 g eines dunkelgelben Pulvers der wahrscheinlichen Formel (26), welches mit wässerigem Alkali in Lösung geht.
B e i s ρ i e 1 1
10000 g eines aus Hexamethylendiaminadipat in bekannter Weise hergestellten Polyamids in Schnitzelform werden mit 30 g Titandioxyd (Rutil-Modifikation) und 5 g einer der Verbindungen der Formeln (9), (10). (11). (12). (16), (17), (18) oder (19) in einem RoIlgefäß während 12 Stunden, gemischt. Die so behandelten Schnitzel werden in einem mit öl oder Diphenyldampf auf 300 bis 310 C beheizten Kessel nach Verdrängung des Luftsauerstoffs durch Wasserdampf geschmolzen und während einer halben Stunde ge- ~ rührt. Die Schmelze wird hierauf unter Stickstoffdruck von 5 atü durch eine Spinndüse ausgepreßt und das 'derart gesponnene abgekühlte Filament auf eine Spinnspule aufgewickelt. Die entstandenen Fäden zeigen einen ausgezeichneten Auflielleffekt von guter Wasch- und Lichtechtheit.
Verwendet man an Stelle eines aus Hexamethylendiaminadipal hergestellten Polyamids ein aus f-Capro-Iactam hergestelltes Polyamid, so gelangt· man zu ähnlich guten Resultaten.
Beispiel 2
100 g Polyestergranulat aus Terephthalsäure-äthylenglykol-polycsler werden innig mit 0,05 g einer der Verbindungen der Formeln (9), (10), (12), (13). (14). (15), (16), (17) oder (23) vermischt und bei 285 C unter Rühren geschmolzen. Nach dem Ausspinnen durch die üblichen Spinndüsen werden stark aufgehellte PoIy.-esterfasern erhalten.
Man kann die Verbindungen der Formeln (9). (10), (12), (13), (14). (15). (16). (17) oder (23) auch vor oder während der Polykondensation zum Polyester den Ausgangsstoffen zusetzen.
B e i s ρ t e I 3
Man foulardiert bei Raumtemperatur (etwa 20 C) ein Polyestergewebe mit einer wässerigen Dispersion, die pro Liter 0.1 bis 1 g einer der Benzoxazolylvcrbindungen der Formeln (9). (10), (11). (12). (13), (14), 6c (I5),(16),(17).(18).(19).(20).(21)oder(22)sowielgeines Anlagerungsproduktcs aus etwa 35 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol Octadecylalkohol enthält, und trocknet bei etwa KX) C. Das trockene Material wird anschließend während 30 Sekunden einer Wärmebehand- f>5 lung bei etwa 220 C oder während 3 Minuten einer Wärmebehandlung bei etwa 160 C unterworfen. Das derart behandelte Polyestergewebe hai einen wesentlich höheren Weißgehalt als ein unbehandcltcs Polyestergewebe.
B e i s ρ i e 1 4
Gebleichtes Polyamidgewebe aus Stapelfasern wird bei einem Flottenverhältnis von 1 :30 während 30 Minuten bei 60 bis 95 C in einem Bad behandelt, das, bezogen auf das Fasermaterial, 0,1% einer der Verbindungen der Formeln (9), (18), (19) oder (25) sowie 1 % eines Anlagerungsproduktes aus etwa 35 MoI Äthylenoxyd an 1 MoI Octadecylalkohol (Dispergator) und 1% Essigsäure enthält. Nach dem Spülen und Trocknen hat man einen wesentlich höheren Weißgehalt als bei einem unbehandelten Gewebe.
Verwendet man an Stelle eines Gewebes aus Polyamid-Stapelfasern ein Gewebe aus Polyamidfäden, gelangt man zu ähnlich guten Aufhellefiekten.
Beispiel 5
Man foulardiert bei Raumtemperatur (etwa 20"C) ein gebleichtes Gewebe (Polyamid) aus Stapelfasern mit einer wässerigen Dispersion, die pro Liter 0,1 bis 1 g einer Benzoxazolylverbindung der Formel (9) oder (12) sowie 1 g eines Anlagerungsproduktes aus etwa 35 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol Octadecylalkohol enthält, und trocknet bei etwa 80 C. Das trockene Material wird anschließend während 3 Minuten einer Wärmebehandlung bei etwa 160 C unterworfen. Das derart behandelte Polyamidgewebe hat einen wesentlich höheren Weißgehalt als ein unbchandeltes Polyamidgewebe.
Verwendet man an Stelle eines Gewebes aus Polyamid-Stapelfasern ein Gewebe aus Polyamid-Fila.-ment. gelangt man zu ähnlich guten Aufhelleffekten.
B e i s ρ i e 1 6
Polyvinylchloridfasern werden bei einem Flottenverhältnis 1 :40 mit 0,05% einer der Benzoxazolylverbindungen der Formeln (9). (19) oder (25) während 60 Minuten bei 50 bis 95' C in einem Bad behandelt, das pro Liter 2 g eines Anlagerungsproduktes aus etwa 35 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol Octadecylalkohol (Dispergator) enthält. Dann wird das Material gespült und getrocknet. Die so erhaltenen Polyvinylchloridfasern besitzen einen wesentlich höheren Weißgehalt als die unbehandelten Fasern.
Beispiel 7
Man foulardiert bei Raumtemperatur (etwa 20 C) ein Gewebe aus Polyvinylchloridfasern mit einer wässerigen Dispersion, die pro Liter 0.1 bis 1 g einer der Benzdxazolylverbindungen der Formeln (9), (10), (11). (12). (14), (15) oder (18) sowie 1 g eines Anlagerungsproduktes aus etwa 35 Mol Äthylenoxyd an 1 MoI Octadecylalkohol enthält, und trocknet bei etwa 70 C. Das trockene Material wird anschließend während einer Minute bei 100 C einer Wärmebehand-. lung unterworfen. Das derart behandelte Gewebe aus Polyvinylchloridfasern hat einen wesentlich höheren Weißgehalt als ein unbehandeltes Gewebe aus Polyvinylchloridfasern.
Beispiel 8
Ein Gewebe aus gebleichter Baumwolle wird bei Raumtemperatur am Foulard mit einer Lösung imprägniert, die in 1000 g Wasser 1 bis 2 g einer der Benzoxazolylverbindungen der Formel (9) oder (K)) und 0.5 g des Einwirkungsprodukles von 8 Mol
Äthylenoxyd auf 1 Mol p-tert.-Octylphenol enthält. Nach dem Abquetschen und Trocknen zeigt das so behandelte Gewebe eine schöne blaustichige weiße Aufhellung.
5 Beispiel 9
Man foulardiert bei Raumtemperatur (etwa 20cC) ein Gewebe aus Polypropylenfasern mit einer wässerigen Dispersion, die pro Liter 0,1 bis 1 g einer der Benzoxazolylverbindungen der Formel (9) oder (10) sowie 1 g eines Anlagerungsproduktes aus etwa 35 Mol Äthylenoxyd an l.Mol Octadecylalkohol enthält, und trocknet bei etwa 7O0C. Das trockene Material ■ wird anschließend während einer Minute einer Wärmebehandlung bei etwa 100 C unterworfen. Das derart behandelte Gewebe aus Polypropylenfasern hat einen wesentlich höheren Weißgehalt als ein unbehandeltes Gewebe aus Polypropylenfasern.
Beispiel 10
100 g Polypropylen werden innig mit 0,8 g der Verbindung der Formel (9) vermischt und bei 280 bis 2903C unter Rühren geschmolzen. Die Schmelze wird nach an sich bekanntem Schmelzspinnverfahren durch übliche Spinndüsen ausgesponnen und verstreckt. Es werden stark aufgehellte Polypropylenfasern erhalten.
Beispiel 11
50 g Polyacrylnitrilfasergewebe werden in einem Bad aus 1500 ml Wasser, 2 ml 85%ige Ameisensäure, 0,01 g der nach Beispiel 5 erhaltenen Imidazolverbindung der Formel (25) während 30 Minuten bei 85 bis 95° C behandelt, dann gespült und getrocknet. Das so behandelte Material ist weißer als dasjenige, welches ohne, den Zusatz der Imidazolverbindung behandelt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verwendung von Azolverbindungen der allgemeinen Formel
    worin R1 einen gegebenenfalls substituierten Benzolrest, R2 einen in der durch die Valenzstriche angegebenen Weise mit dem Azolring kondensierten, gegebenenfalls substituierten Benzol- oder Naphthalinrest und X —O— oder —NA— bedeutet, wobei A ein Wasserstoffatom, eine niedrigmoleku-
    CH = CH
    entsprechen und worin R8 und R9 gleich oder verschieden sind und je ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine gerad-" oder verzweigtkettige Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe, eine Phenylalkylgruppe, eine Phenylgruppe, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlare Alkyl-, Alkenyl-, Oxyalkyl- oder Aralkylgruppe ist, als optische Aufhellmittel für organische Materialien.
  2. 2. Verwendung gemäß Anspruch 1 von Azolverbindungen, welche der allgemeinen Formel
    lenstoffatomen, eine Carbalkoxyalkylgruppe, eine Carbonamidalkylgruppe oder eine Sulfonsäuregruppe bedeuten und R8 zusammen mit R9 und zwei benachbarten Kohlenstoffatomen des Benzolringes einen sechsgliedrigen alicyclischen Ring bilden können.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2262633C3 (de) Sulfogruppen und v-Triazolylreste enthaltende 4,4&#39;-Divinyldiphenyl-Verbindungen und deren Salze
DE1900537C2 (de) Styrylnaphthalin-Derivate, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DE1594834B1 (de) Optische Aufhellmittel
DE1294923B (de) Optische Aufhellmittel
DE2009156A1 (de) Neue Azol-Derivate
CH403764A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Derivate des Thiophens
DE1594822B1 (de) Optische Aufhellmittel
DE1282592B (de) Optische Aufhellungsmittel
DE1469207A1 (de) Neue Bis-oxazolyl-stilbenverbindungen,Verfahren zu deren Herstellung und Verwendung
DE1298074B (de) Optische Aufhellmittel
DE1594830A1 (de) Neue Azolverbindungen
DE2329991C2 (de) 3-Triazolyl-(4)-cumarinderivate
DE2135139C3 (de) Styrylverbindungen, Verfahren zu deren Herstellung un deren Verwendung
DE2645301A1 (de) 1,4-bis- eckige klammer auf azolyl- (2&#39;) eckige klammer zu -naphthaline
DE1294917B (de) Optisches Aufhellmittel
EP0027897A1 (de) Quaternierte, verbrückte Benzimidazolyl-benzimidazole, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DE1594824B2 (de)
DE2247791C2 (de) Alkylbenzoxazolylstilbenderivate
DE1594822C (de) Optische Aufhellmittel
DE2060288A1 (de) Neue Bis-aroxazolyl-Verbindungen,Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DE1281385B (de) Optische Aufheller
CH450342A (de) Verwendung von neuen Thiophenderivaten als optische Aufhellmittel ausserhalb der Textilindustrie
DE1719353A1 (de) Aryloxazolderivate als optische Aufhellmittel
EP0011824A1 (de) Benzofuranyl-benzimidazole, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung zum optischen Aufhellen von organischen Materialien
DE3617451A1 (de) Sulfonat- oder sulfonamidgruppen-haltige bis-benzoxazolylnaphthaline, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung