DE1591777C - Vorrichtung zum Einsetzen elektn scher Bauelemente im Schaltungstrager - Google Patents

Vorrichtung zum Einsetzen elektn scher Bauelemente im Schaltungstrager

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DE1591777C
DE1591777C DE1591777C DE 1591777 C DE1591777 C DE 1591777C DE 1591777 C DE1591777 C DE 1591777C
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Daniel W Binghamton N Y Ackermann (V St A) H05k 1 08
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Universal Instruments Corp
Original Assignee
Universal Instruments Corp
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Description

in den Schaltungsträger verbiegt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Einsetzen solcher elektrischer Bauelemente
tungsträger, nämlich Bauelemente mit einer Vielzahl im wesentlichen L-förmiger Leiter, die entlang defr gegenüberliegenden Seiten des Bauelementenkörpers in Reihe jeweils nebeneinander angeordnet sind, die
verwendeten Bauelemente bestehen im wesentlichen io in den Schaltungsträger eingesetzt werden muß. Die aus einem Bauelementenkörper, der einseitig oder reihenweise angeordneten Leiter können leicht in zweiseitig in entgegengesetzter Richtung weisende verschiedenen Richtungen gebogen und/oder selbst Anschlußdrähte oder -stifte aufweist. Zum Einsetzen verbogen sein und müssen daher' unter allen Umgroßer Zahlen von Bauelementen werden diese vor- ständen vor dem Einsetzen gleichgerichtet werden, her aus Magazinen entnommen oder in Form von 15 Außerdem müssen sie so zugeführt und gehalten Bändern zusammengefaßt und als Bandstreifen heran- werden, daß sich keiner der Leiter beim Einsetzen geführt. Im allgemeinen besteht eine Vorrichtung
zum Einsetzen solcher Bauelemente in Schaltungsträger aus Vorschubeinrichtungen zum Vorschieben
eines Bauelementes zu einem Einsetzgerät, zum 20 in einen Schaltungsträger zu schaffen, bei denen Schneiden -der Zuleitungen auf eine gewünschte L-förmige Leiter parallel nebeneinander in Reihen Länge und gegebenenfalls aus Vorrichtungen zum an gegenüberliegenden Seiten des Bauelementenkör-Biegen dieser Zuleitungen in Richtung der Träger- pers angeordnet sind.
platte sowie einem hin- und herbewegbaren Einsetz- Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung
mechanismus, durch den die Bauelemente in Richtung 25 zum Einsetzen elektrischer Bauelemente in Schalder Trägerplatte bewegt und ihre Zuleitungen in die
Löcher der letztgenannten eingeführt werden. Die
Verschiedenartigkeit der einzelnen Bauelemente sowie der gedruckten Schaltungen selbst hat zur Entwicklung einer Reihe von Maschinen und Geräten 30 freien Schenkel der Leiter einer jeden Reihe über eine geführt. So ist eine Vorrichtung zum Anbringen elek- der die Seitenflächen verbindenden Oberflächen des
Bauelementenkörpers ragen und die gerade und ausgerichteten Leiter in im wesentlichen parallelen Rei-
_ _ _ - hen angeordnet sind, wobei die Vorrichtung Einsetzelemente unterhalb des Trägers aufweist, um die 3S geräte für die Bauelemente aufweist, die durch eine Verbindungsdrähte individuell gegen die leitenden Steuervorrichtung in ihrem Bewegungsablauf gesteuert werden, ferner eine als Unterlage dienende Auflagevorrichtung vorgesehen ist, die je ein Bauelement jeweils mit einer Bewegungsbahn der Eindenen Ausführungen an einem Schaltungsträger zu 40 setzgeräte ausrichtet und die dadurch gekennzeichnet befestigen, ist eine Maschine mit einer Steuereinrich- ist, daß die als Unterlage dienende Auflagevorrichtung zum Steuern der Fördereinrichtung und zum tung eine erste im wesentlichen waagerechte Fläche Betätigen der Befestigungsknöpfe entwickelt worden, zum Stützen der zwischen den vorstehenden Leitern bei der die Schaltungsträger bewegungslos in einer liegenden Fläche des Bauelementenkörpers aufweist, Befestigungsstellung verharren, wobei die Anschluß- 45 von der von oben nach unten und nach außen schräg drahte eines Bauelementes in die Löcher des Schal- verlaufende Seitenflächen zum Aufspreizen der Reihen der Leiter ausgehen, die Zuführungsvorrichtung mit einem Vorschubmechanismus versehen ist, der sich in der Bewegungsbahn der Bauelemente vor dem 50 Einsetzgerät und senkrecht zu dessen Hin- und Herbewegung bewegt und das Bauelement entlang der Unterlage schiebt, und ferner eine Lageeinstelleinrichtung zum Geradebiegen und Ausrichten der Leiter der in das Einsetzgerät eingeführten Bauelemente Festlegen aller gleichzeitig unter den Bearbeitungs- 55 vorgesehen ist, die aus einem Paar gegenüberliegenköpfen festzuhaltenden Bauelemente die als Füh- den, im wesentlichen parallelen Lageeinstellgliedern
besteht, deren einander zugekehrte Flächen Orientierungsschlitze aufweisen, die jeweils in einer Reihe angeordnet sind, wobei der Abstand zwischen den einzelnen Schlitzen einer jeden Reihe dem gewünschten Abstand zwischen den freien Enden der Leiter in jeder Leiterreihe am Baulement entspricht.
Für die Bauelemente, an deren Bauelementenkörper zwei im wesentlichen parallele Reihen von erreichen. Dabei wird selbstverständlich angestrebt, 65 Leitern vorgesehen sind, ist demnach die als Unter-Fehlerquellen weilgehend auszuschalten und eine lage dienende Auflagevorrichtung mit einer Art Rippe möglichst wirtschaftliche automatische Verfahrens- versehen, auf deren im wesentlichen waagerechten weise zu schaffen. Oberfläche die zwischen den vorstehenden Leitern
trischer Bauteile an einem Träger mit fiächenhafter elektrischer Leitungsführung bekannt, die Befestigungselemente oberhalb des Trägers und Biege-
Flächen zu biegen.
Um elektrische Bauelemente verschiedener Typen und Größen in verschiedenen Mengen und verschie-
tungsträgers eingeführt werden. An der Betätigungseinrichtung an der Fördereinrichtung sind die Schaltungsträger ergreifende Glieder angeordnet, die die Schaltungsträger den Pfad entlangstoßen.
Zum absatzweise und lagerichtigen Zuführen einer Reihe von Bauelementen gleicher Länge zu nacheinander zu durchlaufenden Bearbeitungsstellen ist eine Vorrichtung bekannt, bei der zum gemeinsamen
rung für diese Bauelemente ausgebildete Förderbahn dient. Am Abgabeende dieser Förderbahn ist ein Anschlag angeordnet, gegen die die Bauelementenreihe gestoßen wird.
Alle bekannten Vorrichtungen, Maschinen und Geräte haben ein gemeinsames Ziel, nämlich eine äußerst präzise Lageeinstellung und Ausrichtung der Bauelemente und insbesondere deren Zuleitungen zu
befindliche Fläche des Bauelementes ruht. Die beiden ^ un^ 14 des Bauelementenkörpers 11 abstehen. Seitenflächen der Rippe verlaufen von oben nach Normalerweise sind die Leiter 12 gleich lang,-und unten und nach außen etwas schräg, so daß sie die ihre freien Enden ragen ausreichend weit über die langen Schenkel der Leiter leicht nach außen von die beiden Seiten 13 und 14 verbindende untere den gegenüberliegenden Seiten des Bauelementen- 5 Fläche IS. Im Beispiel sind die Bauelemente 10 -mit körpers spreizen. Die Vorschubeinrichtung der Zu- sieben gleichmäßig im Abstand angeordneten won führungsvorrichtung schiebt den mit den Leitern beiden Seitenflächen 13 und 14 abstehenden Leitern bestückten Bauelementenkörper entlang der Rippe, 12 gezeigt. Anzahl, Länge und Abstand der Leiter wobei gleichzeitig das leichte Aufspreizen der Leiter am Bauelementenkörper können aber beliebig geerfolgt. Wenn ein Bauelement in den Bereich des io wählt werden.
Einsetzgerätes gelangt, werden die etwas nach außen Die Vorrichtung 100 zum Einsetzen der Baugespreizten Leiter durch die Lageeinstellglieder wie- elemente 10 besteht aus einem in einem Gehäuse 101 der etwas nach innen gedrückt und ausgerichtet. An angeordneten Einsetzgerät 200, das durch eine diesen Lageeinstellgliedern sind einander gegenüber- Steuerstange 201 senkrecht hin- und herbewegt wird, stehende Glieder vorgesehen, deren einander züge- 15 und aus einer Unterlage 300 für die Bauelemente 10. kehrte Flächen mit. Ausrichtschlitzen versehen sind. Diese werden von der Zuführungsvorrichtung 400 In jeder Plattenfläche ist entsprechend der Leiter- auf die Unterlage 300 gebracht, von wo jeweils ein reihe am Bauelementenkörper eine Reihe aufein- Bauelement von dem Einsetzgerät'200 aufgenommen anderfolgender Schlitze vorgesehen. - und anschließend in einen Schaltungsträger 25 ein-
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen, in 20 gesetzt wird. Die Steuerstange 201 ist arbeitsmäßig, denen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemä- beispielsweise mit einem hydraulischen Zylinder ßen Vorrichtung dargestellt ist, näher erläutert. verbunden.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht teilweise weggebro- Das Einsetzgerät200 (Fig. 1 bis 6 und 9) besteht
chen, die die relative Stellung der Bauelementen- aus einem Rohrteil 202 und einem Kopfteil 203, das Zuführung und des Einsetzgerätes veranschaulicht; 25 am Rohrteil 202 verschiebbar angeordnet und zwi-
Fig. 2 ist ein Schnitt im wesentlichen entlang der sehen oberen und unteren Stellungen bewegbar ist Linie 2-2 in Fig. 1, der im wesentlichen das Einsetz- (Fig. 2, 4 und 6). Rohr- und Kopfteil sind federnd gerät zeigt; miteinander verbunden, um gleichzeitig miteinander
Fig. 3 ist einschnitt, im wesentlichen entlang der bewegt zu werden. Hierzu ist ein Kugelansatz 206 Linie3-3 in Fig. 2, bei dem jedoch das Einsetzgerät 30 am Kopfteil203 vorgesehen, der durch eine Druckin einer unteren Stielung gezeigt ist, bei der die Bau- feder 207 gegen das Rohrteil 202 gedrückt wird. Im elementen-Unterlagen aus ihrer Arbeitsstellung ganz Rohrteil sind zur Aufnahme des Kugelansatzes 206 wegbewegt sind; zwei axial im Abstand angeordnete Ausnehmungen
Fig.4 ist ein der Fig.2 ähnlicher, aber vergrö- 204 und 205 angeordnet.
ßerter Schnitt, der das Einsetzgerät in der unteren 35 Das'Einsetzgerät 200 arbeitet in folgender Weise Stellung zeigt; (Fig· 1 bis 4). Während der ersten Strecke der Ab-
Fig.5 ist eine der Fig.3 ähnliche Ansicht, die wärtsbewegung der Steuerstange201 wird das Eindas Einsetzgerät in der Arbeits- oder Einsetzstellung setzgerät aus der in den F i g. 1 und 2 gezeigten zeigt; Stellung in die in den Fig. 3 und 4. dargestellte
Fig. 6 ist eine der Fig.4 ähnliche Ansicht, die 40 Stellung bewegt. Durch diese Bewegung des Einsetzdas Einsetzgerät in der Stellung zeigt, in der das gerätes werden das Rohrteil 202 und das Kopfteil 203 Bauelement eingesetzt ist; zusammen mit dem Kugelansatz 206, der sich in der
Fig. 7A und 7B sind Seiten- bzw. Endansichten Ausnehmung204 befindet, mitgenommen. Außerdem eines Bauelementes, für das die erfindungsgemäße wird ein Bauelement 10 durch das Rohrteil 202 aufVorrichtung in erster Linie vorgesehen ist; 45 genommen, und die Unterlage 300 wurde aus ihrer
Fig. 8 ist eine Teilansicht, die die Ausbildung des Stellung in Fig. 1 in eine zurückgezogene oder das oberen Endes der Steuerstange zur Betätigung des Bauelement freigebende Stellung gemäß F i g. 3 be-Einsetzgerätes sowie deren Einstell- oder Verstell- wegt. Wenn die in Fig. 3 und 4 gezeigte Stellung anordnung veranschaulicht; erreicht ist, berührt ein zylindrischer Anschlag 210,
Fig. 9 ist ein Schnitt im wesentlichen entlang der 5° der durch eine Schraube 211 am Kopfteil 203 beLinie 9-9 in Fig.4; festigt und gleitbar innerhalb eines im Gehäuseblock
Fig. 10 ist ein Schnitt im wesentlichen entlang senkrecht angeordneten Schlitzes 113 gelagert ist, der Linie 10-10 in Fig. 1; einen Gehäuseanschlag, um die weitere Abwärts-
Fig. 11 ist eine Teil-Rückansicht des Einsetz- bewegung des Kopfteiles 203 zu verhindern. Den gerätes; 55 Gehäuseanschlag bildet eine lotrecht verstellbare
Fig. 12 ist ein Schnitt im wesentlichen entlang Schraube 114. Durch die weitere Bewegung der der Linie 12-12 in Fig. 3; und Steuerstange 201 nach unten wird der Kugelansatz
Fig. 13 ist ein Schnitt im wesentlichen entlang 206 aus dem Eingriff mit dem Rohrteil 202, also aus der Linie 13-13 in Fig. 1. der Ausnehmung204 herausbewegt und gegen die
Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Ein- 60 Spannung der Feder 207 gedrückt, so daß das Rohrsetzen von elektrischen Bauelementen 10 in einem teil 202 in bezug auf das Kopfteil 203 nach unten Schaltungsträger 25 besteht im wesentlichen aus dem gleitet und in die in den F i g. 5 und 6 gezeigte Stel-Einsetzventil 100 und der Zuführungsvorrichtung 400 lung gelangt. In dieser Stellung werden die Leiter 12 für die Bauelemente und dient insbesondere zum des Bauelementes 10 in den Schaltungsträger 25 Einsetzen elektrischer Bauelemente 10 (F i g. 5, 7 A, 65 eingesetzt. Während der Bewegung des Rohrteiles 202 7B). Sie bestehen aus einem Bauelementenkörper 11 zwischen den in den Fig. 3, 4 bzw. 5, 6 dargestellten und einer Vielzahl von im wesentlichen L-förmigen Stellungen, wird ein hierbei mitgenommenes Bau-Leitern 12, die von gegenüberliegenden Seitenflächen element 10 zwangläufig in bezug auf den Schaltungs-
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träger 25 ausgerichtet und, falls erforderlich, werden Das Kopfteil 203 ist in bezug auf die öffnung 108
die Bauelementenleiter 12 durch am Kopfteil 203 an- im Gehäuse senkrecht gleitend angeordnet (Fig. 2, 3
geordnete Mittel geradegebogen und ausgerichtet. und 9). Es besteht aus einem Paar Blockteilen 231
■ Die untere Stellung des Rohrteiles 202 kann durch und 232, die miteinander beispielsweise durch Schrau-
eine am Gehäuserahmen2 vorgesehene verstellbare 's bcn233 (in Fig. 1) verbunden sind. Gegenüberlie-
Schraubenarretierung6 eingestellt werden (Fig8). gende, aufeirianderpassende Flächen der Blockteile
Bei der Aufwärtsbewegung der Steuerstange 201 231 und 232 sind so bearbeitet, daß sie vertikal fiuch-
bewegen sich das Rohrteil202 und das Kopfteil203 . tende, gestufte öffnungen234 und 235 (Fig.4) mit
zusammen mit dem in der Ausnehmung 205 befind- rechteckigem Querschnitt bilden. Die Wände der
liehen Kugelansatz 206 so lange, bis der Kopfteil- io oberen öffnung 234 berühren vorzugsweise gleitend
anschlag 210 das obere Ende 115 des Schlitzes 113 die Seitenflächen des Rohrteils 202, um während der
im Gehäuseblock berührt. Wenn sich die Steuerstange Bewegung des Aufnahmekopfes 224 in die Einsetz-
201 weiter nach oben bewegt, wird der Kugelansatz stellung eine seitliche Bewegung des unteren Endes
206 aus der Ausnehmung 205 heraus und gegen die des Rohrteils zu verhindern (Fig. 5 und 6).
Spannung der Feder 207 gedrückt, damit das Rohr- 15 Innerhalb der unteren öffnung 235 im Kopfteil
teil 202 nach oben in seine Anfangs- oder obere sind zwei parallel liegende Lageeinstellglieder 236
Stellung gleiten kann (F ig. 1 und 2). An diesem Punkt und 237, wie Federplatten, an gegenüberliegenden
wird der Kugelansatz 206 wieder von der Ausneh- Seiten des Rohrteils 202 angeordnet und an den
mung 204 aufgenommen. Die Aufwärtsbewegung des Blockteilen 232 und 231 durch Schrauben 238 bzw.
Kopf teiles 203 gestattet, daß die Unterlage 300 in ihre »° 211 befestigt (Fig. 3, 4 und 9). Die die Lageeinstell-
Stellung zurückgeht, in der sie das Bauelement stützt. glieder 236 und 237 bildenden Federplatten sind mit
Das Rohrteil 202 ist an seinem oberen Ende inner- unteren Endteilen 240 und 241 versehen, die das Bauhalb einer stufenförmigen Ausnehmung215 (Fig. 2) element in Lage bringen. Diese Endteile240 und 241 am unteren Ende der Steuerstange 201, beispielsweise grenzen während dem Ausricht- und Einsetzvorgang durch einen Stift 216, verriegelt. Die Stufenausneh- 35 des Bauelementes unmittelbar an die obere Fläche mung 215 dient zur Aufnahme einer biegsamen Röhre des Schaltungsträgers 25 an. Die Lageeinstellab-218, die über eine hydraulische Kupplung 220 zu schnitte oder Endteile 240 und 241 sind mit nach einer Vakuumquelle (nicht dargestellt) führt. unten und nach innen geneigten Nockenstößelbahnen
Das Rohrteil 202 ist mit einer senkrecht angeord- 242,243 und gegenüberliegenden, einander zugekehneten Stufenbohrung222 versehen (Fig. 2 bis 6), die~3o ten Flächen244, 245 versehen, die eine Vielzahl von an ihrem oberen Ende in die Stufenausnehmung 215 im Abstand angeordneten, vertikal verlaufenden der Steuerstange mündet. Die Bohrung 222 ist an- Orientierungsschlitzen oder -rillen 246 aufweisen, grenzend an ihr unteres Ende bei 223 erweitert. In Diese verjüngen sich in Richtung der Einsetzbewedieser Erweiterung ist ein Aufnahmekopf 224 für die gung gegen die für das Einsetzen des Bauelementes Bauelemente angeordnet, der mit einer lotrechten 35 vorgesehene Lage (Fig. 5 und 6) und werden durch Bohrung 225 versehen ist, die mit der Bohrung 222 vertikal geneigte Seitenwände 247 und 248 und eine im Rohrteil202 verbunden ist. Ein quer angeordneter vertikal geneigte Rückwand249 begrenzt (Fig. 3). Stift 226 begrenzt die vertikale Bewegung des Auf- Die relative Lageeinstellung und die Anzahl der nahmekopfes 224 in der Bohrung 223. Der Stift 226 Orientierungsschlitze 246 wird durch die relative ist am Rohrteil 202 angebracht und ragt in eine Ver- 40 Lageeinstellung und die Höchstzahl der Leiter 12 der tikalbohrung227 im Aufnahmekopf 224. Letzterer einzusetzenden Bauelemente bestimmt. Wenn das wird normalerweise durch eine Schraubenfeder228 Rohrteil202 aus der in den Fig. 3 und 4 gezeigten in bezug auf das Rohrteil 202 nach unten gedrückt. Stellung nach unten in die in den Fig. 5 und 6 ge-Diese Schraubenfeder 228 befindet sich innerhalb der zeigte Stellung bewegt wird, werden die Leiter 12 des erweiterten Bohrung 223 zwischen der Stufe 229 der 45 Bauelementes innerhalb der relativ feststehenden ge-Bohrung und der unteren Fläche der quer verlaufen- neigten Orientierungsschlitze 246 nach unten gedrückt, den Ausnehmung 230 des Aufnahmekopfes. Während Dabei werden die Leiter 12 und damit das elektrider Abwärtsbewegung des Einsetzgerätes 200 aus der sehe Bauelement 10 in bezug auf den Schal tungsträin Fig. 1 gezeigten Stellung ist die Bohrung225 des ger25 allmählich in Lage gebracht. Durch die die Aufnahmekopfes 224 mit einer Vakuumquelle (nicht 50 Lageeinstellung bewirkenden Endteile 240 und 241 dargestellt).verbunden. Die Verbindung wird über der Einstellglieder kann eine falsche Ausrichtung die Bohrung 222, die Ausnehmung 215 in der Steuer- eines elektrischen Bauelements auf der Unterlage 300 stange und die biegsame Röhre 218 hergestellt. Auf korrigiert werden. Ferner bewirken die Wände des diese Weise kann der Aufnahmekopf ein Bauelement Schlitzes 246, daß gebogene oder veiformte Leiter 10 von der Unterlage 300 aufnehmen und anschlie-. 55 (wie bei 12A, Fig. 4, gezeigt ist) allmählich geradeßend in einen Schaltungsträger 25 einsetzen. Danach gebogen und ausgerichtet werden, so wie das Bauwird während der Aufwärtsbewegung des Aufnahme- element 10 in die richtige Stellung zum Einsetzen gekopfes 224 des Einsetzgerätes 200 die Verbindung an führt wird. Dadurch, daß die Lageeinstell-Endteile der Vakuumquelle unterbrochen, damit die eingesetz- 240 und 241 für das Bauelement unmittelbar angrenten Bauelemente nicht herausgezogen werden. Durch 60 zend an den Schaltungsträger 25 angeordnet sind, ist die Schraubenfeder 228 wird nicht nur die Verbin- gesichert, daß das vorher ausgerichtete freie Ende dung zwischen dem Aufnahmekopf und dem Bau- eines jeden Leiters 12 direkt in den Träger hineinelement abgefedert, sondern sie gestattet auch, daß geht, bevor er durch irgendeine Ausrichtwirkung der der Aufnahmekopf während des Einsetzens innerhalb restlichen oberen Abschnitte des Leiters die Möglichder * erweiterten Bohrung 223 des Röhrenclementes 65 keil hat, abgelenkt zu werden,
teilweise zurückgezogen werden kann, um Änderun- Wenn das Einsetzgerät in Richtung Arbeitsstellung gen in der Dicke oder Stärke des Bauelementes aus- bewegt wird (F i g. 5 und 6), berühren Kurven- oder zugleichcn. Nockenflächen 250 am Rohrteil 202 die Nockcnstö-
ßelbahnen 242, 243 an den Lageeinstellgliedern und Herbewegung durch eine Stiftsperre 125 an der Ver-
glciten an ihnen, um die Lageeinsteil-Endteile 240 drehung um die Schraubenachse 211 gehindert. Diese
und 241 der Platten leicht auseinanderzudrücken, Stiftsperre gleitet in einem senkrecht angeordneten
wie durch die Pfeile 251 angezeigt ist. Wenn demzu- Schlitz 261 in tier Nockenplatte 260. Ihr anderes Ende
folge das Einsetzgerät 200 anschließend nach oben 5 ist in einer öffnung 112 des Gehäuseblockes einge-
bewegt wird, können die verhältnismäßig kleinen un- schraubt. - . ' '
tcren Enden der Orientierungsschlitze 246 die ver- Der untere'Gehäuseabschnitt ist beispielsweise wie
breiterten oberen Leiterabschnitte 17 freigeben, um bei 127 und 128 (Fig. 11) ausgeschnitten, um die
zu verhindern, daß das Bauelement 10 nach dem Ein- Nockenstößel 325, 326 aufzunehmen. Ferner sind Ar-
sctzen wieder herausgezogen wird. io rctierungsstifte 129 und 130 zur Begrenzung vorge-
Die Unterlage300 für das Bauelement (Fig. I, 3, sehen. Eine Spiralfeder 330 ist an den Nockenstößel 5 und 10) besteht aus einem Paar Haltcgliedern 301 325 und 326 befestigt und dient dazu, normalerweise und 302, die an Wellen 303 und 304 angebracht sind. deren Arrctierungsfiächen 333 und 334 gegen die Ar-Diese Wellen sind in einem unleren Verlängerungs- retierungsstifte 129 bzw. 130 zu spannen. Die in den arm 123 des Gehäuses gelagert. Die Halteglieder 301 15 Nockenstößcln 325 bzw. 326 vorgesehenen Umfangsund 302 drehen um die Achsen der Wellen 303 und rillen 335 und 336 nehmen die Feder 330 auf und 304 in Richtung des Pfeiles 305 bzw. 306, und zwar führen sie wie weiter unten beschrieben ist. Die Nokaus der in Fig. 1 gezeigten Stützlage in eine zurück- kenstößel325 und 326 weisen ferner Nockenstifte 337 gezogene Stellung (Fig. 3 und 5). Diese Bewegung und 338 auf, die normalerweise durch die Feder330 wird durch das Kopfteil 203 bewirkt, wenn das Ein- 20 in Berührung mit der unteren Kantenfläche 262 der setzgerät 200 nach unten bewegt wird. . Nockenplatte 260 gedrückt sind. ·
Das Halteglied 301 besteht aus einem kompliziert Die Feder 330 spannt die Nockenstößel 325 und geformten Unterteil307, Seitenteilen 308 und 309, 326 in die in Fig. II gezeigte Stellung und die Haltceiner mittig angeordneten Führungsrippe 301 für das glieder 301, 302 für das Bauelement in ihre Arbeits-Bauelement und ein Paar oberen Führungsplatten 311 25 stellung gemäß Fig. 1. Bei der Abwärtsbewegung und 312 für das. Bauelement. Die Führungsplatten des Einsetzgerätes 200 wird die mit dem Kopfteil 203 311, 312 sind an den oberen Flächen, der Seiten- verbundene Nockenplatte 260 in die Stellung gemäß teile308 bzw. 309 mittels Schrauben313 befestigt Fig.3 und 4 gedrückt, wobei die Nockenstiftc337 (Fig. 10). Diese Ausbildung des Haltegliedes301 und 338 gegen die Spannung der Feder330 gedreht entspricht im Querschnitt dem benachbart angeord- 30 werden und einen Kreis um die Achse der Wellen neten Teil der Zuführungseinrichtung 400, um zu er- 303, 304 beschreiben. Dabei werden die Nockenmöglichen, daß ein elektrisches Bauelement auf die stößel 325 und 326 in Richtung der Pfeile339.und Unterlage300 geführt wird, wenn es in der in Fig. 1 340 geschwenkt und so die Halteglieder 301 und 302 dargestellten Lage ist. Die Endfläche am Einlaß des aus der Arbeitsstellung bewegt. Während der Auf-Haltegliedes 301, die bei 314 gekrümmt ist (Fig. 3 35 wärtsbewegung der Nockenplatle 260 zwingt die und 5), bildet eine Arretierung oder einen Anschlag, Feder 330 die Nockenstifte 337 und 338 dazu, der der verhindert, daß ein Bauelement zugeführt wird, Nockenplatte zu folgen und die Halteglieder 301 und wenn das Glied 301 aus der Haltestcllung verscho- 302 in die in Fig. 1 gezeigte Stellung zurückzuben ist. ' bewegen.
Die Halteglieder 301 und 302 sind mit kompliziert 40 Die Zuführungseinrichtung400 (Fig. 1) besteht
geformten Verlängerungen 315 und 316 versehen, die aus einer gestrichelt dargestellten Bauclcmcntenzu-
ausgenommene obere Unterlagsflächen 317 und 318 führung 401, einer Zuführungsrinne 500' und einem
und schräge Arretierungsflächen 319 bzw. 320 auf- Vorschubmechanismus 600.
weisen. Beim Zuführen eines Bauelementes auf die Die Bauclcmentenzuführung401 kann beliebig ausUnterlage 300, das durch die Zuführungsvorrichtung 45 gebildet und entweder fest am Maschinenrahmen 2 400 erfolgt, wird das Bauelement durch die Rippe angebracht oder als lösbare Patrone ausgebildet sein. 310 auf die Verlängerungen 315 und 316 geführt Sie ist mit einem entsprechenden Spender 402 vcr-(Fig. 1 und 10), wonach Arretierungsflächen 319 und sehen, der vom Steuersystem (nicht dargestellt) der 320 das Bauelement in der Abnahmcstellung halten, Maschine betätigt wird, und zwar einmal während und zwar fluchtend mit der Hin- und Herbewegungs- 50 eines Arbeitsganges des Einsetzgerätes 200, um ein bahn des Aufnahme- oder Abnahmekopfes 224. Die einziges orientiertes Bauelement auf oder in die ZuSeitenflächen 321 und 322 der Rippe310 (Fig. 10) fiihrungsrinne500 zu bringen.
sind abgeschrägt und dienen dazu, nach innen vcr- Die Zufiihrungsrinne 500 (Fig. 1 und 13) liegt
formte Bauelcmcntenleiter nach außen zu spreizen. schräg, so daß die Fortbewegung auf Grund der
Auf diese Weise werden solche Leiter geradege- 55 Schwerkraft erliegt. Sie weist einen Einlaß 501 auf,
bogen und in bezug auf die übrigen Leiter des Bau- der angrenzend an den Spender 402 angeordnet ist.
clementes ausgerichtet, wie oben bereits beschrieben Unmittelbar vor der Unterlage 300 für das Bauele-
wurde. ment befindet sich ein Auslaß 502. Genauer gesagt.
Die zur Steuerung der Bewegung der als Unterlage die Zuführungsrinnc500 besteht aus einem gekrümm-
für das Bauelement dienenden Haltcglieder 301, 302 60 ten Kanal 503 mit einstückig ausgebildetem Boden
in ihre und aus ihrer Haltestellung vorgesehene Ein- 504 und Seitenteilen 505, 506, einer mittig angeord-
richtung (Fig. 2, 4, 6, 10 und 11) besteht aus einer ncten Rippe 507 und einem Paar gekrümmten oberen
umgekehrten T-förmigen Nockenplatte 260, die durch Fülmingsplatten 508, 509, die an den oberen Flächen
die Schraube 211 am Kopfteil 203 befestigt ist, und der Seitenteile 505, 506 befestigt ist, die Rinne 500
aus einem Paar Nockcnstößeln 325 und 326. Diese 65 selbst kann mit dem Maschinenrahmen 2 verbunden
sind an den Wellen 303 bzw. 304 der Unterlage 300 sein,
verkeilt und drehen mit diesen. Durch ΟίΓηιιηροη 513 in den Seitenteilen 505 und
Die Nockcnplaltc260 wird während ihrer Hin- und oder 506 kann Diuckluft in die Zuführungsrinne ein-
9 ίο
geleitet werden, um die durch die Schwerkraft be- Fig. 3 und 4 gezeigte Stellung gelangt. Nach Bewirkte Vorschubbewegung der Bauelemente 10 zu rührung des Kopfanschlages 210 mit dem Gehäuseunterstützen. Dadurch wird auch vermieden, daß die anschlag 114 wird das Rohrteil 202 in bezug auf das Bauelemente etwa durch Reibung eines verformten Kopfteil 203 nach unten in die Stellung zum Einset-Leiters 12 A am Seitenteil SOS (Fig.. 13) hängen 5 zen des Bauelementes 10 bewegt (Fig. 5 und 6).
bleibt. Die obere Fläche der Rippe 507 in der Zu- Während der Bewegung des Einsetzgerätes 200 aus führungsrinne unterstützt gleitend <lie untere Fläche der in den F i g. 1 und 2 gezeigten Stellung in die 15 der Bauelemente 10. Die Seitenflächen der Rippe Stellung gemäß den Fig. 3 und 4 werden die Halte-
507 berühren die Leiter 12 und halten so die Bau- glieder 301 und 302 durch die Nockenplatte 260 am elemente in orientierter Lage. Die Führungsplatten io Kopfteil 203 aus der waagerechten Lage geschwenkt.
508 und 509 verhindern, daß der Luftstrahl die Bau- Die am Halteglied 301 vorgesehene Anschlagfläche elemente aus der Führungsrinne hinausbläst. 314 sperrt dann das Ausgangsende 502 der Zufüh-
Die Führungsrinne 500 ist ferner mit einem Fühl- rungsrinne 500. Während der Bewegung des Rohrglied oder Äbtastgerät514 (Fig. 1) versehen, das an- teils202 aus der Stellung gemäß Fig. 3 und 4 in die grenzend an den Ausgang502 der Rinne angeordnet 15 Stellung gemäß Fig. 5 und 6 werden der Aufnahmeist. Es ist vorzugsweise als ein Luftventil ausgebildet, kopf 224 und damit das Bauelement 10 nach unten das einen Mikroschalter (nicht dargestellt) betätigt, zwischen die Federplatten 236 und 237 gedrückt, um der dem Steuersystem der Maschine zugeordnet ist. die Leiter 12 des Bauelementes gerade zu biegen und
Der Zuführungsvorriclitung ist ein Vorschubme- auszurichten und anschließend in den Schaltungschanismus 600 (F i g. 1.) zugeordnet, der einen bei 602 20 träger 25 einsetzen. Nach dem Einbringen der Leiter drehbar am Rahmen 2 gelagerten Arm 601 aufweist. 12 wird die Bohrung 225 im Aufnahmekopf mit der Dieser Arm, der vorzugsweise, federnd ausgebildet Atmosphäre verbunden (nicht dargestellt), um das ist, bewegt sich zwischen einer Zuführungsstellung, Bauelement 10 vom Aufnahmekopf 224 zu lösen, dadie ausgezogen gezeichnet ist, und einer Sperrstellung, mit letzterer nach oben bewegt werden kann, ohne die gestrichelt bei 601' gezeigt ist. Die Betätigung er- 25 dabei den Sitz der Bauelementenleiter zu stören,
folgt beispielsweise durch einen hydraulischen Zylin- Durch die Anordnung der Schraubenfeder im Ein; der 603, der dem Steuersystem (nicht dargestellt) der setzgerät 228 können Bauelemente verschiedener Vorrichtung angeschlossen ist. An seinem unteren Dicke und Stärke mit der Vorrichtung verarbeitet Ende ist.der Arm 601 mit einer das Bauelement sto- werden; ohne daß übermäßiger Druck auf die Baußenden Federplatte oder einem Finger 604 versehen, 30 elemente ausgeübt wird. Diese Feder gestattet, daß der beispielsweise durch Nieten 605 befestigt ist. der Aufnahmekopf 224 nach oben in das Rohrteil
Wenn der Zylinder 603 den Arm 601 in Richtung 202 gedrückt wird, wenn dieser in seiner Einsetzstel-
des Pfeiles 606 schwenkt (Fig. 1), berührt das freie lung ist.
Ende der Federplatte 604 die nach rückwärts ge- Unmittelbar nachdem das Halteglied 301 den Ausrichtete Fläche 16 des Bauelementenkörpers 11, um 35 gang 502 der Rinne gesperrt hat, wird die Auslösung das Bauelement durch das Auslaß-Ende 502 der Zu- 401 der Führung 400 betätigt, um ein Bauelement in führungsrinne 500 auf die Unterlage 300 zu drücken. die Zuführungsrinne 500 zu befördern. Das Bauele-Es kann irgendeine Vorrichtung, z. B. ein verstell- ment bewegt sich in der Rinne unter der Einwirkung barer federnder Puffer 607 vorgesehen sein, um die der Schwerkraft und der durch die öffnungen 513 Vibration des Armes 601 zu verringern, wenn er in 40 eintretenden Druckluft normalerweise nach unten bis die Zuführungsstellung bewegt wird, und um das zum Anschlag 314 des Haltegliedes 301. Hier löst das Ausmaß der Zuführungsbewegung einstellbar zu Bauelement 10 das Fühlglied oder Abtastgerät 514 steuern. aus, wodurch das Steuersystem der Vorrichtung anWenn der Arm 601 in Sperrstellung ist (Fig. 1 gesprochen und angezeigt wird, daß ein Bauelement und 13), wird die Federplatte 604' von der Führungs- 45 für den nachfolgenden Arbeitsgang verfügbar ist.
rinne 500 durch einen Stift 520 abgelenkt. Dieser Stift Nach der Lageeinstellung eines Bauelementes an-520 ist am Rahmen 2 befestigt und quer zur Rinne , grenzend an den Auslaß 502 der Rinne wird das Einangeordnet, um einen ungestörten Durchgang eines setzgerät200 in seine Anfangsstellung (Fig. 1) zuBauelementes vom Vorrat 401 nach unten gegen den rückgeführt. Während der Aufwärtsbewegung der Ausgang 502 der Rinne zu gestatten. 50 Steuerstange 201 bewegen sich das Kopfteil 203 und
In seiner Zuführungsstellung kann der Arm 601 das Rohrteil 202 miteinander, bis der Kopfanschlag
durch einen entsprechenden Mikroschalter 608 er- 210 die Anschlagfläche 115 des Gehäuses berührt,
fühlt werden, wie noch beschrieben wird. Daraufhin wird die Kugel 206 aus der Ausneh-
Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Stellung wird als mung 205 herausgedrückt und gestattet, daß das
Anfangs- oder Ausgangsstellung der Vorrichtung an- 55 Rohrteil 202 in bezug auf das Kopfteil 203 nach oben
gesehen. Hier befindet sich das Einsetzgerät 200 in gleitet, bis die Kugel 206 in die andere Ausnehmung
seiner oberen Lage, die Zuführungsvorrichtung in der 204 gelangt. Wenn sich das Einsetzgerät weiter nach
Zuführungsstellung und ein Bauelement 10 liegt auf oben bewegt, kann die Feder 330 die Halteglieder 301
der Unterlage 300. und 302 in ihre Stellung, in der sie das Bauelement
Zu Beginn des Arbeitsganges der Vorrichtung wer- 60 tragen, zurückbewegen, wobei der Ausgang 504 der den der Zylinder 603 und die Steuerstarige 201 gleich- Rinne dann freigegeben wird.'
zeitig betätigt, um den Zuführungsarm 601 in seiner Nach Rückgang des Einsetzgerätes 200 in seine Sperrstellung 60Γ zu schwenken und dabei die Feder- Anfangsstellung wird der Zylinder 603 betätigt und platte 604 von unterhalb des Einsetzgerätes 200 zu schwenkt.das Zuführungselement 601 in die Arbeitsentfernen und die Rinne 500 freizulegen. Außerdem 65 stellung, wobei ein Bauelement 10 zwangläufig aus wird das Verbindungsgelenk 5 betätigt, um die Steuer- der Rinne 500 herausgedrückt und auf die Haltegliestange201 innerhalb des Gehäuses 101 nach unten der301 und 302 gebracht wird (Fig. 1). Während zu bewegen, damit das Einsetzgerät 200 in die in der Bewegung des Bauelementes entlang der Rippe
310, biegen die geneigten Flächen 321 und 322 eventuell nach innen verformte Leiter des Bauelementes seitlich nach außen.
Die Bewegung des Gliedes 601 in seine Arbeitsstellung löst das Fühlglied oder den Tastfinder608 aus. Wenn beide Fühlglieder 514 und 608 ausgelöst werden, ist das Steuersystem der Vorrichtung für einen folgenden Arbeitsgang fertig, der unmittelbar auf das Auslösen des Fühlgliedes 608 einsetzt. Wenn eines der Fühlglieder 514 oder 608 nicht ausgelöst wird, wird die Arbeit der Vorrichtung unterbrochen, wobei dann das Einsetzgerät in der Sperrstellung bleibt, die in F i g. 1 dargestellt ist.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Einsetzen elektrischer Bauelemente in Schaltungsträger, nämlich Bauelemente mit einerVielzahl von im wesentlichen L-förmigen Leitern, die entlang der gegenüberliegenden Seite des Bauelementenkörpers in Reihe jeweils nebeneinander angeordnet sind, die freien Schenkel der Leiter einer jeden Reihe über eine der die Seitenflächen verbindenden Oberflächen des Bauelementenkörpers ragen und die gerade- und ausgerichteten Leiter in im wesentlichen par- 25" allelen Reihen angeordnet sind, wobei die Vorrichtung Einsetzgeräte für die Bauelemente aufweist, die durch eine Steuervorrichtung in ihrem Bewegungsablauf gesteuert werden, ferner eine als Unterlage dienende Auflagevorrichtung vorgesehen ist, die je ein Bauelement jeweils mit einer Bewegungsbahn der Einsetzgeräte ausrichtet, dadurch gekennzeichnet, daß die als Unterlage (300) dienende Auflagevorrichtung eine erste im wesentlichen waagerechte Fläche zum Stützen der zwischen den vorstehenden Leitern (12) liegenden Fläche des Bauelementenkörpers (10) aufweist, von der von oben nach unten und nach außen schräg verlaufende Seitenflächen (321, 322) zum Aufspreizen der Reihen der Leiter ausgehen, die Zuführungsvorrichtung (400) mit einem Vorschubmechanismus (600) versehen ist, der sich in der Bewegungsbahn der Bauelemente vor dem Einsetzgerät (200) und senkrecht zu dessen Hin- und Herbewegung bewegt und das Bauelement entlang der Unterlage (300) schiebt, und ferner eine Lageeinstelleinrichtung zum Geradebiegen und Ausrichten der Leiter (12) der in das Einsetzgerät eingeführten Bauelemente (10) vorgesehen ist, die aus einem Paar gegenüberliegenden, im wesentlichen parallelen Lageeinstellgliedern (236, 237) besteht, deren einander zugekehrte Flächen (244, 245) Orientierungsschlitze (246) aufweisen, die jeweils in einer Reihe angeordnet sind, wobei der Abstand zwischen den einzelnen Schlitzen einer jeden Reihe dem gewünschten Abstand zwischen den freien Enden der Leiter (12) in jeder Leiterreihe am Bauelement entspricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (300) der Auflagevorrichtung aus einem Paar schwenkbar an- ■ geordneten Haltegliedern (301,302) besteht, deren Oberflächen zur Lageeinstellung jeweils eines Bauelementes (10) in bezug auf die Bewegungs-'bahn des Einsetzgerätes (200) dienen, und daß die Halteglieder durch eine Feder (330) in der Haltp«tf11unp pehalten werden und aus dieser Stellung synchron mit der Bewegung des Einsetzgerätes herausbewegbar sind. ' .,.:
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltcglieder (301, 302) der Auflagevorrichtung mit dem Kopfteil (203) des Einsetzgerätes (200) über eine Nokkenplatte (260) und einem Nockenstößelpaar (325, 326) verbunden sind, wobei die Enden der die Halteglieder (301, 302) haltenden Feder (330) an den Nockenstößeln befestigt sind.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteglieder (301, 302) aus ihrer als Unterlage für das Bauelement (10) dienenden Stellung in entgegengesetzter Richtung voneinander weg schwenkbar sind, die Schwenkbewegung synchron mit der Hin- und Herbewegung des Einsetzgerätes (200) erfolgt, wobei in der Einsetzstellung die Halteglieder in ihrer geöffneten Stellung sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der Halte- .-glieder (301) unmittelbar angrenzend an die -Zuführungsvorrichtung (400) angeordnet und an -seiner dieser Zuführungsvorrichtung zugekehrten Seite mit einem Anschlag (314) versehen ist, der in der geöffneten Stellung des Haltegliedes die Austrittsöffnung für das Bauelement (10) in der Zuführungseinrichtung (400) abdeckt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsvorrichtung (400) einen Spender (402) für die Bauelemente (10) aufweist, der angrenzend an den Einlaß (501) einer Zuführungsrinne (500) angeordnet ist, deren Auslaß (502) an die Unterlage (300) für die einzusetzenden Bauelemente (10) angrenzt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß angrenzend an das Austrittsende (502) der Zuführungsrinne (500) Fühl- oder Tastglieder (514, 608) zur Unterbrechung des Arbeitsganges vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsrinne (500) geneigt ist, derart, daß die Bauelemente (10) auf Grund der Schwerkraft fortbewegt werden, und daß der Vorschubmechanismus (600) aus einem federnden Arm (601) besteht, der unmittelbar vor der unterhalb des Einsetzgerätes (200) angeordneten Unterlage (300) der einzusetzenden Bauelemente (10) entlang der Zuführungsrinne (500) der Zuführungsvorrichtung (400) zwischen einer Sperr- und einer Arbeitsstellung bewegbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ergänzung der Schwerkraft für die Fortbewegung der Bauelemente (10) in der Zuführungsvorrichtung (400) entlang der Wand der Zuführungsrinne (500) Öffnungen (513) zum Einleiten eines Luftstromes vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsetzgerät (200) aus einem Rohrteil (202) und einem am Rohrteil verschiebbaren Kopfteil (203) besteht, wobei in einer Erweiterung im unteren Ende (223) des Rohrteils (202) ein Aufnahmekopf (224) für die Bauelementen (10) angeordnet ist und in einer unteren Öffnung (235) des Kopf teils (203) die Lageeinstellglieder (236, 237) für die Leiter (12) der Bauelemente (10) eingesetzt sind, derart, daß die
vom Aufnahmekopf geführten. Bauelemente in bezug auf die einander zugekehrten Flächen (244,' -.245). der Lageeinstellglieder bewegbar sind.
: '
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung (224) für die.Bauelemente (10) ein Vakuumkopf ist.·
12". Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageeinstellglieder (236, 237) für die Leiter (12) der Bauelemente (10) aus zwei parallelen Federplatten bestehen und mit dem- Einsetzgerät (200) bis unmittelbar angrenzend an den Schaltungsträger (25) hin und her bewegbar angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Orientierungsschlitzc (24.6) in den einander zugekehrten Flächen (244,
245) in den unteren Abschnitten (240, 241) der Lageeinstellgiieder (236, 237) sich in Richtung der'Bewegung des Einsetzgerätes (200) aus der Anfangs- in die Einsetzstellung verjüngen.
■14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 10, 12 und 13. dadurch gekennzeichnet, daß in den unteren Abschnitten (240, 241) der Lageeinstellglieder (236, 237) neben den Orientierungsschlitzen nach unten und nach innen geneigte Nockenstößelbahnen (242, 243) vorgesehen sind, die bei der Abwärtsbewegung des Einsetzgerätes (200) durch eine am Rohrteil (202) des Einsetzgerätes angeordnete Nockenbahn (250) gleitend berührt werden und die federnden Lageeinstellgiieder zur Freigabe des Bauelementes (10) auseinande«irükken.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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