DE1585196A1 - Verfahren zur Herstellung von maschinenfesten Wirkwarenschlaeuchen mittels umgeschlagener Maschen fuer die Herstellung von Struempfen und industriellen Produkten,die sich daraus ergeben - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von maschinenfesten Wirkwarenschlaeuchen mittels umgeschlagener Maschen fuer die Herstellung von Struempfen und industriellen Produkten,die sich daraus ergebenInfo
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Description
Manufactures Jean-Baptiste AIaROJItI, Jean MiLRl1IN, Andre GHAEBIN
& Cie. , SociSte en Commaruli.be par Acbions und Marius Antoine
FKRRIER, 15, „Ouai Andre Lassagne, LYOii (ßiione) Frankreich.
Verfahren zur Herstellung von maschenfesten Wirkwanenschläuchen
mibtels umgeschLagener Maschen für die Hersbellung
von Strümpfen und industriellen Produkten, die
sich daraus ergeben
Zusatz zu Pabenb .<,.«, ο (-anmeldung M 55 537 VIIa/25a)
In dem Hauptpatent „<,..<>
(-anmeldung Γ.Ι 55 537 VIIa/25a) ist ein Verfahren zur Herstellung von Wirkwarenschläuchen
beschrieben, wobei man eine Wirkmaschine mit zwei parallelen iladelreihen benutzt, um diu gleichzeitige Herstellung zweier
V/irkstücke zu erzielen, die nur an ihren seitlichen Enden durch wenige Fäden verbunden sind, die ihrerseits abwechselnd
auf den beiden Nadelreihen arbeiten· Diese Werkstücke sind unterschiedlich in ihrer Legung, je nach den Strumpfsteilen,
für die sie bestimmt sind, nämlich den oberen Rand des ii trumpf es, das Bein und den Fuss«
Die seitlichen Verbindungen dieser beiden gradwinkligen Wirkweise
stücke müssen vorteilhafter/unsichtbar sein, wenn der Wirkschlauch
für die Herstellung von Strümpfen benutzt wird, 6^
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die als "nahtlos" bezeichnet werden,,
In der Zeichnung sind Ausfdhrungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
Figur 1 das Schema einer Seibenansicht einer Anordnung von
zehn Legeschienen, mit entsprechender Numerierung,
Figur 2 eine Skala für Legungen, wie sie in den Figuren 3» 4·
und 5 der Hauptanmeldung gezeigt sind,
Figur 3 <üe Seitenansicht im Schema für die Anordnung von
acht Legeschienen bei einer Wirkmaschine,
Figur 4- die linke Seite beider ITadelfonturen in Draufsicht
mib Legungen der Legeschienen II und VII der Figo 3»
Figur 5 die rechte Selbe, also das rechte Ende der Nadelfonturen
im Querschnitt ebenfalls mit Legungen der Legeschienen II, VII der Figo 3>
also einer Maschine mit acht Legeschienen,
Figur 6 die Skala der Legungen zur Hers bellung eines Strumpfes bei einer Maschine mit achb Legeschienen, wobei unter
b - b1 II und VII, die in den Fig. 4· und 5 gezeigten
Legungen in dieser Skala erfasst sind.
Für das Erzielen einer Wirkware, deren graphisch dargestellte Legungen in den Figuren 3, 4- und 5 der Haupt anmeldung gezeigt
ist, und wenn es gewünscht wird, daß die Verbindungsstellen unsichtbar in dem Teil des Wirkwarenschlauches sind, das
für die Herstellung des Strumpfbeines benutzt wird, kann man folgendes benutzen:
- entweder eine Wirkmaschine mit zehn Legeschienen (Barren mit Lochnadeln), wovon vier Legeschienen
für den Grund der Gewirke und sechs Legeschienen für die Verbindung der Gewirke vorgesehen sind
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- oder eine Wirkmaschine mit acht Legeschienen
(Barren mit Lochnadeln), wovon vier für den Grund der Gewirke vorgesehen sind und vier für die Verbindung
derselben, wobei einige der Nadeln seitlich der Gewirke dann auf jeder der beiden Nadelfonturen
fortgelassen werden.
Falls eine Wirkmaschine mit zehn Legeschienen Verwendung finden
soll, ist die Numerierung dieser Legeschienen entsprechend der schematischen Seitenansicht der Sigur 1 dieser Patentanmeldung
ο Die Barren II, III, V, VI, IX, VIII tragen bei diesem Beispiel die Verbindungsfäden. In der Figur 2 ist
eine Skala zur Deutung der Legungsdarstellungen der Figuren 3, 4 und 5 der Hauptanmeldung gezeigt.
Werden also zehn Legeschienen zum Einsatz gebracht, so dienen sechs von ihnen zur Führung der Verbindungsfäden, während
vier Legeschienen II, III, VIII und IX zur Bildung von Maschen mit relativ langen Verkreuzungen für die Verbindung der
Trikotteile Verwendung finden0
Für eine Wirkmaschine mit acht Legeschienen, wobei zumindest zwe: Nadeln an den Seitenkanten eines Jeden Gewirkes fortgelassen
werden, ist die Profildisposition und die Numerierung der Legeschienen
in der Figur J der vorliegenden Patentanmeldung dargestellt. Unter Fortlassung ist zu verstehen, daß diese Nadeln
aus der Maschine entfernt worden sindo
Die Legeschienen I, III, VI, VIII tragen die Fäden für den Grund und die Legeschienen II, IV, V, VlI tragen die Verbin-
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dungsfäden 0 Die Legungen der Verbindungsfäden der Legeschienen
für lange Verkreuzungen II und VII auf den vorhandenen
Nadeln der beiden Fonturen und der Lauf dieser Fäden oberhalb der nicht vorhandenen Nadeln der Fonturen
sind in Draufsicht in den Figuren 4 und 5 <ier vorliegenden
Anmeldung gezeigt.
Die vorhandenen Nadeln g sind in diesen Figuren durch schwarze
Kreise und die Stellen der fortgelassenen Nadeln sind durch schraffierte Kreise bezeichnete Die durchgezogenen Linien
bezeichnen die Fadenführungen der Verbindungsfaden der Legeschiene (Lochnadelbarre) II, während die punktierten Linien
die Fadenführungen der Verbindungsfäden der Legeschiene VII darstellen«
Die Pfeile zeigen die Richtung der tatsächlichen und der fiktiven Legungen der Faden. Unter fiktiver Legung ist der
Verlauf der Fäden zu verstehen, den dieselben gehabt hätten, wenn die entsprechenden Nadeln nicht entfernt worden wären0
Die Legungen der Verbindungsfäden, die durch die Legeschienen
IV und V (der Fig» 6) getragen werden, sind die gleichen wie diejenigen der Verbindungsfäden, die durch die Legeschienen
V und VI der Figuren 1 und 2 der vorliegenden Zusatzanmeldung geführt werden und wie diejenigen Verbindungsfaden,
die durch die Legeschienen VII und II getragen werden bei den Figuren 10 und 11 der Hauptanmeldung0
Die Skala zur Deutung der graphischen Darstellung der Legun-
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gen der Figuren J, 4 und 5 der Hauptanmeldung ist in der
vorliegenden Patentanmeldung dargestellt in der Figur 6.
Die verschiedenen Vorgänge und Dispositionen, die oben beschrieben
sind, gewährleisten die Kontinuierlichkeit der Legung des Grundes in der Verbindung der Trikotteile, also in
den Verbindungsstellen, und erlaubt es den dieselben verbindenden Fadenteilen (brides) einer Maschenreihe sich freizumachen
von den verbindenden Fadenteilen (brides) der Nadelbarre, die vorher gearbeitet hat, wodurch die Unsichtbarkeit
der Verbindung des Gewirkes, das das Strumpfbein bilden soll, gesichert ist0
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Claims (2)
- PatentansprücheVerfahren zur Herstellung von maschenfester Schlauchtrikotware für Strümpfe oder sonstige industrielle Erzeugnisse nach Patent ,.„oo (-anmeldung M 55 537 VIIa/25a), dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer Verbindung der beiden Gewirke, ohne daß diese Verbindung ein anderes Aussehen zeigt, als das der genannten beiden Gewirke, die Verbindungsfäden (brides), die die beiden Stoffe miteinander verbinden, sich von den Maschenschleifen der Nadelbarre befreien, die zur Arbeit kommto
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Maschine mit zehn Legeschienen vier Legeschienen (II, III, VIII und IX) zur Bildung von Maschen mit relativ langen Kreuzungen für die Verbindung der Trikotteile dienen.3o Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Maschine mit acht Legeschienen nur awei Legeschienen (II und VII) für die Bildung von Maschen mit langen Kreuzungen der Verbindungsfäden verwendet werden, wobei jeweils an der Seite der Gewirke Nadeln fortfallende rauemontiert sind)«209831/00714-. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Gruppe von acht Nadelplätzen zur Verlegung der Fäden zweier Legeschienen (II und VII) Verwendung findet, wobei an beiden Enden des Gewirkes jeweils vier Nadeln, immer zwei und zwei gegenüberstehen, während an den Aussenkanten dieser vier vorhandenen Nadeln vier von Nadeln nicht besetzte Nadelplätze vorhanden sind und diese vorhandenen und nichtvorhandenen Nadeln mit Legungen versehen werden, wobei die Legungen jeweils paarweise erfolgen im Wechsel von einer Nadelbarre zur anderen und wiederum im Wechsel von einer Diagonalen zur gegenüberliegenden Seite und erneut zur Diagonalen und wieder zur gegenüberliegenden Seite, wobei die Fäden der Legeschienen (II und VII) parallel zueinander oder gekreuzt geführt werden.5c Verfahren nach Anspruch 1 und 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den nicht mit Nadeln besetzten Nadelplätzen ausgeführten Legungen durchgeführt werden als wären die Nadeln vorhanden und die entsprechenden Nadeln nicht entfernt.6© Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Wirkmaschine mit zehn Legeschienen (I bis X) sechs Legeschienen für die Durchführung der Verbindungslegungen benutzt werden, und zwar drei Legeschienen auf ■der linken Verbindungsseite (VI, IX, VIII) und drei Legeschienen für die Verbindung auf der rechten Verbindungsseite (V, III, II), wobei vier Legeschienen (IX, VIII, III, II) für Legungen mit langen Verkreuzungen (relativ weitem Versatz) benutzt werden.209831/00717o Verfahren nach Anspruch 1 und J, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Maschine mit acht Legeschienen vier Legeschienen für die Führung der Verbindungsfäden benutzt werden, wobei zwei von ihnen einen relativ grossen Versatz durchführen (II, VII) teilweise über nicht vorhandene liadelplätzeo209831/0071
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