DE158024C - - Google Patents

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DE158024C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C1/00Apparatus or methods for obtaining or processing clay
    • B28C1/02Apparatus or methods for obtaining or processing clay for producing or processing clay suspensions, e.g. slip
    • B28C1/06Processing suspensions, i.e. after mixing
    • B28C1/08Separating suspensions, e.g. for obtaining clay, for removing stones; Cleaning clay slurries

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Abscheidung der unverwitterten Gesteinstrümmer und des Sandes aus dem Ton benutzt man in der Ton- und Kaolinschlämmerei mäanderartige Rinnen, in denen sich, die Gesteinstrümmer und der Sand allmählich absetzen. Die Erfahrung hat jedoch gelehrt, daß das Absetzen der körnigen Bestandteile sehr unregelmäßig erfolgt, indem die Körner sich.bald rechts, bald links in der
ίο Rinne lagern, wodurch ein unregelmäßiger Betrieb hervorgerufen wird, denn bei jeder seitlichen Verengung des Rinnenquerschnittes entsteht eine Verengung des Laufbettes und demzufolge eine veränderte Geschwindigkeit der Tonmilch.
Die Ursache für das ungleichmäßige Abschneiden der körnigen Aufsprengungen ist darin zu erblicken, daß für den Flüssigkeitsstrom auf dem langen Wege kein völlig ebenes Bett geschaffen werden kann. Bei der geringsten Neigung des Bettes nach rechts oder links wird der ganze Strom abgeleitet. Die einzelnen Teilchen des Stromes erhalten dadurch eine veränderte Richtung, welche sie infolge ihrer Trägheit beibehalten. Bildet sich nun auf dem weiten Weg eine weitere Veränderung der Bettsohle, so nehmen die Teilchen des Stromes wieder eine andere Richtung an und so kommt es, daß bei Beobachtung von Schlämmrinnen der Flüssigkeitsstrom eine mehr oder weniger schlangenförmige Richtung annimmt.
Dadurch nun, daß das Strombett sich allmählich verengt, erleidet das Absetzen des Schlämmrückstandes Unregelmäßigkeiten, welche dazu führen, daß in dem angesetzten Schlämmrückstand noch Ton vorhanden ist, während andererseits im Tonschlamm fein verteilter Sand zu finden ist.
Die mehr oder weniger schlangenförmige Bewegung des Stromes wird begünstigt durch die mäanderartige Gestalt der Rinnen. An den Kopfenden der Rinnen erfährt der Strom eine Ablenkung nach rückwärts. Die einzelnen Teilchen des Stromes erfahren eine mehr oder weniger kreisförmige Bewegung. Die ihnen mitgeteilte Zentrifugalkraft begünstigt das Annehmen einer schlangenförmigen Richtung.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren, die Ablenkungen, welche durch eine unebene Bettsohle und das Umkehren der Stromrichtung an den Enden der Rinne hervorgerufen werden, zu beseitigen. Dies wird dadurch erreicht, daß je zwei Rinnen an ihren Kopf- und Fußenden durch eine Grube miteinander verbunden werden. Quer durch die Grube ist eine Schütze angeordnet, welche gegen die Wandungen abgedichtet ist, die jedoch nicht bis zum Boden der Grube reicht.
Beiliegende Zeichnungen geben den Erfindungsgedanken schematisch wieder.
Fig. ι ist ein Längsschnitt nach der Linie A-B des Grundrisses Fig. 2.
Fig. 7 ist ein Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 2.
Die anderen Figuren finden weiterhin ihre Erklärung.
Die Schlämmrinnen α stehen durch die Kopfgruben b miteinander in Verbindung, so daß der eingelassene Schlamm schlangenförmig durchfließen kann. Um die Gruben b in Wirkung treten zu lassen, sind in diese

Claims (2)

Schützen c eingelassen, welche bewirken, daß die Tonmilch in den Gruben b niedersinkt und unter den Schützen durchtritt. Bei der Inbetriebsetzung der Anlage läuft die Tonmilch von der Schlämmaschine nach der Rinnenleitung, tritt bei A ein und durchläuft zunächst die erste Rinne a. Hier breitet sich die Tonmilch zu einem flachen gleichmäßigen Strom aus und gelangt in die ίο Grube b. In dieser kommt die Tonmilch fast zur Ruhe. Nach und nach füllt sich die Grube b. In dem Maße, wie dies geschieht, hebt sich der Flüssigkeitsspiegel in der Grube b und die Tonmilch läuft in die zweite Rinne a, um dann die zweite Grube b zu füllen. Die Schütze c bewirkt, daß die Grube b in ihrem oberen Teile in zwei Hälften getrennt ist, welche unten miteinander in Verbindung stehen. Infolgedessen sinkt die Tonmilch in der ersten Hälfte der Grube allmählich nieder, während dieselbe in der zweiten Grubenhälfte allmählich steigt. Hierdurch wird erreicht, daß die hin- und herschlängelnde Bewegung, welche der Strom gern in dem bisher üblichen Rinnensystem annimmt, aufgehoben wird, sobald die Tonmilch die Kopfgrube erreicht. Die Grube wirkt gewissermaßen als Puffer, in welchem der Strom zur Ruhe kommt. Da das Durchfließen der Tonmilch unterhalb der Schütze c sehr allmählich stattfindet, so erfolgt das Austreten der Tonmilch in die zweite Rinne sehr ruhig in einem gleichmäßig dünnen Strom. In den folgenden Rinnen und Gruben vollzieht sich der gleiche Vorgang wie vorhin. Langsam durchfließt jedesmal die Flüssigkeit die Grube b, wobei die Geschwindigkeit des Stromes jedesmal verlangsamt wird. Die Ablagerung der abgeschiedenen Mineralteilchen erfolgt infolge der häufigen Verlangsamung des Stromes durchaus gleichmäßig in der ganzen Breite der einzelnen Rinnen. Der Querschnitt des Strombettes bleibt dadurch unverändert, was zur Folge hat, daß die Stromtiefe und die Stromgeschwindigkeit stets die gleiche ist. Anstatt die Richtung des Stromes am Ende der Rinne umzukehren, kann auch, wenn genügend Platz zur Verfügung steht, die gerade Richtung beibehalten werden. Es wird dann nur die Schlämmrinne a in gewissen Längen unterbrochen unter Einschaltung einer Grube b mit entsprechender Schütze c. Zum Reinigen und Ausspülen der Rinnen sind am Boden der Gruben b verschließbare Löcher d vorgesehen, welche in eine gemeinsame Rinne e münden. Zwecks leichter Reinigung können die Gruben b durch tiefe Rinnen ersetzt werden, welche durch Trenmvände in einzelne Gruben zerlegt werden. Fig. 3, 4 und 8 zeigen eine solche durch Trennwände s geteilte Rinne. Die Trennwände s bestehen aus Holz oder Metall und sind, wie Fig. 5 und 6 zeigen, von einem elastischen Schlauch umspannt, welcher nach dem Einsetzen der Trennwände in die Schlämmrinnen mit Luft oder Wasser aufgetrieben wird, so daß der Schlauch diese gegen die Wandungen der Rinne abdichtet. Soll die Rinne nun gereinigt werden, so wird der Schlauch entlüftet oder das Wasser aus ihm abgelassen. Die Stege werden aus der Schlämmrinne entfernt und der in den vertieften Rinnen abgelagerte Sand mit Wasser aus den Rinnen herausgespült. Paten τ-A N Sprüche:
1. Schlämmvorrichtung für Ton, Erze u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Absetzrinnen durch grubenartige Vertiefungen unterbrochen werden, welche durch feste oder in der Höhe verstellbare Schützen quer durchgeteilt sind, die nicht bis zum Boden derselben reichen.
2. Ausführungsform der durch Anspruch ι geschützten Schlämmvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die grubenartigen Vertiefungen b durch ebenso tiefe Rinnen ersetzt werden, welche durch herausnehmbare, mittels elastischer Schläuche abgedichtete Zwischenwände in einzelne Gruben zerlegt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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