DE157992C - - Google Patents
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- DE157992C DE157992C DENDAT157992D DE157992DA DE157992C DE 157992 C DE157992 C DE 157992C DE NDAT157992 D DENDAT157992 D DE NDAT157992D DE 157992D A DE157992D A DE 157992DA DE 157992 C DE157992 C DE 157992C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/0023—Drive arrangements for movable carriers, e.g. turntables
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
pc Slst
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die hin- und hergehende Bewegung des Antriebshebels für den Arbeitstisch einer
Kniehebelpresse, bei welcher die drehende Bewegung einer Kurbel in bekannter Weise
durch Vermittlung eines schwingenden Winkelhebels übertragen wird, soll nach vorliegender
Erfindung von einer kreisenden Kurbelscheibe dadurch ausgeführt werden, daß der Kurbelzapfen derselben an einem
ίο Gleitstück angreift, ' welches sich zwischen
den Gleitbacken des Winkelhebels führt.
Auf der Zeichnung ist- der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι die Vorderansicht und Fig. 2 die Seitenansicht einer Kniehebelpresse mit einer
derartigen Antriebsvorrichtung. Die Fig. 3 bis 6 zeigen Einzelheiten des Antriebs.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine Kniehebelpresse mit drehbarem Tisch,
bei der die Kurbelscheibe α der Antriebsvorrichtung auf der Daumenwelle n>
unmittelbar befestigt ist, so daß sie deren Drehung mitmacht. Einer auf- und niedergehenden Bewegung
des Arbeitstisches wird sonach auch eine vollständige Umdrehung der Kurbelscheibe
α entsprechen.
Auf dem Kurbelzapfen b der Kurbelscheibe α ist ein Gleitstück c aufgesteckt,
welches sich einerseits auf dem Kurbelzapfen selbst führt und auf diesem auf- und niedergeschoben
werden kann, andererseits zwischen den Gleitbacken m des Antriebshebels d gehalten
wird.
Beim Drehen der Kurbelscheibe α muß das Gleitstück c zwischen den Gleitbacken m des
Hebels d entlang gleiten und dem letzteren eine schwingende Bewegung erteilen. Da
das Ende des Hebels d aber, mit welchem es die Gleitbacken m erfaßt, vor der Kurbelscheibe
dabei einen Bogenweg beschreibt, so wird das Gleitstück c zugleich auch auf dem
Zapfen b hin- und hergeschoben werden.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Antriebshebel d als Winkelhebel ausgebildet,
dessen freies Ende h an einer Zahnstange f angreift, die sich in dem Gehäuse g
führt. Um dieser Führung Rechnung zu tragen, ist die Verbindungsstelle beider, nämlich
das freie Ende h des Hebels, als Gleitbahn ausgebildet. Die hin- und hergehende
Bewegung der Zahnstange / wird auf ein Zahnrad i übertragen, welches auf der Achse k
des drehbaren Tisches aufgekeilt ist. Durch die schwingende Bewegung des Winkelhebels d
kann sonach der Arbeitstisch in eine drehende Bewegung versetzt werden, und zwar in eine
hin- und herschwingende Bewegung oder in eine schrittweise Drehbewegung in gleicher
Richtung.
Bei der vorliegenden Presse soll der Arbeitstisch stets in demselben Drehsinne gedreht
werden, und zwar zunächst um i8on und, nachdem eine Ruhepause eingetreten ist,
abermals um i8o°. Um dies zu erreichen, wird das Gehäuse g der Zahnstange/ mittels
eines Schwingarmes e periodisch zu einer seitlichen Bewegung veranlaßt, so daß die Zahnstange
abwechselnd mit dem Zahnrad i in oder außer Eingriff kommt. Dieser Wechsel des
Eingriffes soll sich stets am Wendepunkt der Zahnstangenbewegung vollziehen, damit er
stoßfrei eintreten kann. Zur Ausübung der
Schwingbewegung des Armes e kann dieser sich mit einem Rollenarm η auf den Umfang
einer Kurvenscheibe stützen, oder es kann der Umfang der Kurbelscheibe α selbst zu
einer entsprechenden Kurvenscheibe ausgebildet sein.
Hat also beispielsweise bei einer hingehenden Bewegung der Zahnstange f diese das
Zahnrad i und damit den Tisch um i8o° gedreht, so wird in der Endstellung der Zahnstange
das Gehäuse g und damit die Zahnstange selbst zu einer seitlichen Bewegung
veranlaßt, bis der Zahneingriff aufgehoben ist. Bei der zurückgehenden Bewegung der
Zahnstange f ist diese also außer Eingriff mit dem Zahnrad i. Der Tisch bleibt während
dieser Leerlaufbewegung stehen und das fertige Werkstück kann abgehoben und ein neues aufgegeben werden. Nach beendetem
Leerlauf, wenn also die Zahnstange ihre Anfangsstellung wieder erreicht hat, wird der
Schwingarm e von der Kurvenscheibe α zurückgedrängt und der Zahntrieb f i kommt
wieder in Eingriff, so daß bei einer neuen Vorwärtsbewegung der Zahnstange der Tisch
abermals um i8o° gedreht wird.
Die vorliegende Antriebsvorrichtung kann ebensogut dazu benutzt werden, um einen
hin- und hergehenden Arbeitstisch in Bewegung zu setzen. Es wäre bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel nur notwendig, daß an Stelle der Zahnstange/ der Arbeitstisch
an den Winkelhebel unmittelbar angehängt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Antrieb für den drehbaren Tisch von Kniehebelpressen u. dgl., bei welchen die Drehbewegung einer Kurbel durch Vermittelung eines schwingenden Winkelhebels auf den Tisch übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelzapfen (b) an einem Gleitstück (c) angreift, welches sich zwischen den Gleitbacken (m) des Winkelhebels (b) führt, zu dem Zwecke, die kreisende Bewegung der Kurbel in eine hin- und hergehende umzusetzen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE157992C true DE157992C (de) |
Family
ID=424212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT157992D Active DE157992C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE157992C (de) |
-
0
- DE DENDAT157992D patent/DE157992C/de active Active
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