DE157178C - - Google Patents

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DE157178C
DE157178C DENDAT157178D DE157178DA DE157178C DE 157178 C DE157178 C DE 157178C DE NDAT157178 D DENDAT157178 D DE NDAT157178D DE 157178D A DE157178D A DE 157178DA DE 157178 C DE157178 C DE 157178C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/18Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor
    • H02P1/20Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor by progressive reduction of resistance in series with armature winding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim Anlassen von Gleichstrommotoren ist die steigende Ankerspannung vielfach zum Ausschalten der Anlaßwiderstände benutzt worden. Die Schwierigkeiten, die sich dabei ergeben, sind in den Patentschriften 120873, 136569 und 138399 zu vermeiden gesucht.
Die Nachteile der Lösung nach Patentschrift 120873 sind bereits in der Patentschrift 138399 behandelt worden.
Die Lösung nach Patentschrift 136569 hat den Vorzug, daß jede einzelne der verwendeten Relaisspulen die jeweilige volle Ankerspannung erhält, wodurch ein genaues Arbeiten der Relaisspulen nacheinander gewährleistet ist. Weniger günstig dagegen ist der hohe Stromverbrauch während des Betriebes, weil alle Spulen und Vorschaltwiderstände bei der vollen Spannung parallel geschaltet und unter Strom bleiben. Ferner ist die Herstellung der Spulen für hohe Spannungen wegen der vielen dünnen Drahtwindungen schwierig und teuer.
In Patentschrift 138399 dagegen ist der Stromverbrauch während des Betriebes geringer und die Herstellung der Spulen leicht und billig, weil sich die Endspannung auf "alle Spulen verteilt. Jedoch üben, während der Motor im vollen Lauf ist, alle Spulen die gleiche Kraft aus. Hierdurch wird aber mehr Energie verbraucht, als nötig ist; denn bei geeigneter Schaltung der Anlaßwiderstände braucht nur die letzte Spule einen guten Stromschluß herzustellen, während die übrigen nur beim Anlassen für einen guten Kontakt zu sorgen haben. Ferner erhalten nicht alle Spulen die volle oder wenigstens den gleichen Bruchteil der jeweiligen Ankerspannung, wenn sie in Tätigkeit treten; vielmehr wird die erste Spule anziehen bei der vollen, die zweite bei der halben, die dritte bei dem dritten Teil und die vierte bei dem vierten Teil der jeweiligen Ankerspannung. Dadurch werden Ungenauigkeiten, welche z. B. dadurch hervorgerufen werden, daß die vierte Spule bei einer höheren oder geringeren Spannung ihren Kern anzieht, was häufig vorkommt, besonders, wenn die Apparate einige Zeit im Betrieb sind, vervierfacht.
Diesen bekannten Schaltungen gegenüber weist die vorliegende Schaltungsweise folgende Anordnung auf. Die Magnetspulen 1, 2, 3 und 4 sind hintereinander geschaltet und haben verschiedene Wicklungen, und zwar die ersten dickeren und die' letzten dünneren Draht, entsprechend der steigenden Anker-Spannung beim Anlassen. Sämtliche Spulen werden gleichzeitig vom Strom durchflossen, jedoch werden durch entsprechend parallel geschaltete Widerstände abc und Hilfsschalter efg die Stromverhältnisse in den Spulen 1, 2, 3, 4 derart geregelt, daß diejenige Spule, die den Stromschluß an den Kontakten des Anlaßwiderstandes herzustellen hat, den stärksten Strom erhält, während die

Claims (1)

  1. übrigen entlastet sind. Ganz zu Anfang des Vorganges geht der Strom hauptsächlich durch Spule i, während die Spulen 2, 3, 4 bei geschlossenen Schaltern efg entsprechend ihren verschiedenen Windungszahlen durch die Widerstände abc entlastet sind. Zu Ende des Vorganges dagegen ist, wenn nach Abschaltung der Vorschaltwiderstände des Ankers auch die Schalter efg geöffnet wurden, Spule 4 am stärksten magnetisiert, weil sie den dünnsten Draht, d. h. die größte Windungszahl besitzt, während die mit dickerem Draht, d. h. geringeren Windungszahlen versehenen Spulen 1, 2, 3 entlastet Weise erhält jede Spule Eisenkernes den gleichen
    sind. Auf diese
    beim Anziehen des
    Teil der jeweiligen Ankerspannung'.
    Im Gegensatz zur Patentschrift 136569 mag noch hervorgehoben werden, daß dort die Hilfswidcrstände Wa Wb W0 beim Anlassen eingeschaltet werden und während der ganzen Laufzeit des Motors ; Strom verbrauchen, während in der vorliegenden Erfindung die Hilfswiderstände beim Anlassen ausgeschaltet werden.
    Ρλ τ ΐί ν τ - A ν s ρ r u c 1-1:
    Selbstanlasser mit Anwendung hintereinander geschalteter, verschieden stark bewickelter, elektromagnetischer Relais, welche bei steigender Ankerspannung die Anlaßwiderstandsstufen nacheinander ausschalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen, die bei höherer Spannung anziehen sollen, größere Windungszahlen besitzen als die Spulen, die bei niederer Spannung anzuziehen haben, wobei die Spulen mit größeren Windungszahlen, bevor sie anziehen sollen, durch parallel geschaltete Widerstände entlastet sind, zu dem Zwecke, immer nur dasjenige Relais, das in Tätigkeit treten soll, voll zu magnetisieren und zum Schluß der Anlaßperiode nur das letzte Relais dauernd voll erregt zu lassen. ' ■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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