DE157044C - - Google Patents

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DE157044C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B7/00Halogens; Halogen acids
    • C01B7/01Chlorine; Hydrogen chloride

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

Bei diesem Verfahren gelangen Spuren freien Chlors in die Salzsäure. Um diesem Übelstande abzuhelfen, wird vor der Kondensation der Salzsäure in den Gasen eine Absorption des freien Chlors durch Mittel, welche Chlor binden, herbeigeführt. Hierzu haben sich z. B. Eisenchlorür, Schwefelwasserstoff, Metallsulfide und dergl. als geeignet erwiesen. Man kann auch andere, das Chlor absorbierende Mittel, z. B. Holzkohle anwenden.
Pate ν τ-Α ν Sprüche:
1. Ausführungsform, des Verfahrens zur gleichzeitigen Darstellung und Trennung von Salz- und Schwefelsäure aus schwefliger Säure, Chlor und Wasser oder vorteilhaft Salzsäure gemäß Patent 157043, dadurch gekennzeichnet, daß man zum Zwecke der Gewinnung möglichst sch wefeisäurefreier Salzsäure einen Überschuß von Chlor über das Reaktionsverhältnis zur schwefligen Säure anwendet.
2. Ausführungsform des unter 1. geschützten Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß man zum Zwecke der Darstellung chlorfreier Salzsäure den Überschuß von Chlor aus dem erhaltenen Gasgemenge vor der Absorption der Salzsäure durch Zusammenbringen der Gase mit geeigneten reduzierenden Substanzen oder durch Absorption entfernt.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    ■ In der Patentschrift 157043 ist ein Verfahren beschrieben worden, um Salzsäure und Schwefelsäure aus Chlor, schwefliger Säure und Wasser oder wässeriger Salzsäure derartig herzustellen, daß konzentrierte Schwefelsäure einerseits und gasförmige Salzsäure andererseits entstehen. Es hat sich gezeigt, daß bei der Ausführung des Verfahrens eine Ungleichförmigkeit der Gasströme leicht dahin führen kann, daß schweflige Säure und Chlor in die Kondensationsanlage für Salzsäure gelangen und hier miteinander reagieren. Dies führt zur Bildung von Schwefelsäure, welche die Salzsäure verunreinigt.
    Es hat sich zur Vermeidung dieser Übelstände als zweckmäßig erwiesen, Chlor im Überschuß über das äquivalente Verhältnis der Gase zu verwenden. Zunächst könnte man annehmen, daß mit gleichem Erfolge
    ein Überschuß von schwefliger Säure verwendet werden könne. Dieser Überschuß würde aber bei der großen Löslichkeit von schwefliger Säure in Salzsäure in letzterer gelöst bleiben und durch Luft zu Schwefelsäure oxydiert werden. Diese Übelstände werden dadurch vermieden, daß Chlor im Überschuß über das äquivalente Verhältnis zur schwefligen Säure bei der Ausführung des Verfahrens des Hauptpatentes angewendet wird.
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