DE27581C - Neuerung an dem unter Nr. 26181 patentirten Röstgas-Entsäuerungsverfahren mit Hilfe von Wasser unter Nutzbarmachung der absorbirten schwefligen Säure, ohne wesentlichen Verbrauch von Brennmaterial - Google Patents

Neuerung an dem unter Nr. 26181 patentirten Röstgas-Entsäuerungsverfahren mit Hilfe von Wasser unter Nutzbarmachung der absorbirten schwefligen Säure, ohne wesentlichen Verbrauch von Brennmaterial

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DE27581C
DE27581C DENDAT27581D DE27581DA DE27581C DE 27581 C DE27581 C DE 27581C DE NDAT27581 D DENDAT27581 D DE NDAT27581D DE 27581D A DE27581D A DE 27581DA DE 27581 C DE27581 C DE 27581C
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DENDAT27581D
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hänisch und Dr. M. schroeder in Rosdzin, Ober-Schlesien
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B7/00Working up raw materials other than ores, e.g. scrap, to produce non-ferrous metals and compounds thereof; Methods of a general interest or applied to the winning of more than two metals
    • C22B7/02Working-up flue dust
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 4O: Hüttenwesen.
von Brennmaterial.
Nach dem bereits uns patentirten Verfahren werden aus den SO^-armen Röstgasen solche Gase dargestellt, welche aus einem Gemisch von reiner SO2 und der zum Schwefelsäureprocefs nothwendigen Menge von Luft bestehen.
Wir beabsichtigen nun dieses Patent nach zwei Seiten zu erweitern:
1. Wollen wir das Verfahren nicht nur auf SO 2-arme Röstgase, wie sie bei Hüttenprocessen erhalten werden, beschränken, sondern vielmehr auf alle möglichen SO 2-haltigen Gasgemische, also auch auf die Verbrennungsgase von Schwefel ausdehnen.
2. Wollen wir nicht allein Gase darstellen, welche zum Schwefelsäureprocefs geeignet sind, sondern ganz allgemein aus >SO2-ärmeren Gasen SO2-reichere Gase, eventuell selbst vollständig reine (iooprocentige) schweflige Säure.
Da wir zur Gewinnung der reinen schwefligen Säure die Entsäuerung der Ä?2-haltigen heifsen Wässer nicht mit Hülfe von Luft vornehmen dürfen (da doch die letztere eine Verdünnung der SO2 bewirken würde), so wollen wir anstatt Luft überhitzten Wasserdampf anwenden. Der überhitzte Wasserdampf kann (namentlich bei Anwendung von Evacuation) von dem im Entsäuerungsthurme herabfliefsenden siedend heifsen Wasser nicht absorbirt werden, sondern wird vielmehr in gleicher Weise wie die Luft eine Strömung der Gase, sowie auch eine weitere Dampfbildung aus dem heifsen Wasser veranlassen, wodurch ein gleichzeitiges Entweichen der SO2 aus demselben erzielt wird. Der aus SO2 und Wasserdampf bestehende Gasstrom gelangt nach dem Austritt aus dem Thurme in ein Kühlschlangensystem, in welchem der Dampf verdichtet wird, so dafs aus dem letzteren nur SO2 entweicht, die eventuell noch durch geeignete Substanzen getrocknet werden kann. Das sich im Kühlapparat verdichtende .SO2-haltige Wasser fiiefst in den Entsäuerungsthurm zurück, um wieder seines 5O2-Gehaltes beraubt zu werden. Die erhaltenen reinen SO2-Gase gelangen nun zur weiteren technischen Verwendung. Es ist in erster Linie unsere Absicht, nach diesem Verfahren aus verhältnifsmäfsig billigen Materialien (Schwefelkies, Schwefel etc.) ganz hochprocentige wässerige Lösungen von SO2 darzustellen. Durch directe Absorption der erhaltenen Rost- oder Verbrennungsgase durch Wasser ist dies nicht möglich, weil die auf diesem Wege erhaltenen Gasgemische nur 10 bis 15 pCt. SO2 enthalten und weil die beigemischten fremden Gase (N, O tXc.) eine hohe Anreicherung der Lösung verhindern. Man kann aus diesen Gasen höchstens Lösungen von circa 2 pCt. .SO2 (20 kg im Cubikmeter) gewinnen, während bei Anwendung von reiner SO2 (von 100 pCt.) und der genügenden

Claims (2)

Abkühlung Wässer von 12 bis 15 pCt. SO2 erhalten werden. ·' Der Gang der Fabrikation wäre demnach folgender: . Aus den SO2-armen Gasen werden zunächst 502-arme Wässer dargestellt; diese werden in der bereits beschriebenen Weise erwärmt, dann mit Hülfe von überhitztem Wasserdampf (mit oder ohne gleichzeitige Anwendung von Evacuation) entsäuert, die erhaltenen reichen SO2-Gase abgekühlt und in einem Thurme herabfliefsendem kalten Wasser entgegengeführt, von dem sie dann unter Bildung SO2-reicher Wässer absorbirt werden. Pate ν τ-An s ρ rüche:
1. Das zum Haupt-Patente beschriebene Verfahren, angewendet auf alle SO2-haltigen Gasgemische, wie beispielsweise Verbrennungsgase von Schwefel u. dergl.
2. Bei dem zum Haupt-Patente unter 4. beanspruchten Verfahren des Entsäuerns des Wassers die Verwendung von Wasserdampf an Stelle der darin vorgeschlagenen atmosphärischen Luft.
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