DE15694C - Spiritusmefsapparat - Google Patents

Spiritusmefsapparat

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DE15694C
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E. TH. DIETRICH, Steuerrath in Altenburg (Herzogth. Sachsen)
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/02Food
    • G01N33/14Beverages
    • G01N33/146Beverages containing alcohol

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
Spiritusmefsapparat.
Zusatz-Patent zu No. 6611 vom 9. Januar 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 1881 ab. Längste Dauer: 8. Januar 1894.
Nach der beiliegenden Zeichnung endet das Einflufsrohr b nicht, wie in dem Haupt-Patent angegeben, bei seiner Einmündung in den Mefsgefäfskörper C, sondern es hat dasselbe eine in den letzteren eintretende und bis in den dritten Theil des Durchmessers des Gefäfses reichende Verlängerung erhalten, und ist zum Zweck vollständigerer Vermischung des unter Umständen mit verschiedenen Gradstärken und unter verschiedenen Temperaturen in das Gefäfs einfliefsenden Spiritusdestillates vor der Mündung dieses Rohres eine winkelförmig gebogene Blechkappe 1 am Boden des Gefäfses befestigt, welche quer über denselben hinweggeht und an ihren Enden entsprechenden Abstand hat.
Wird schon durch die Wirkung des Anpralls und Abstofsens des Spiritus von dieser Kappe letzterer in der Richtung nach oben geleitet, so geschieht die Fortleitung und zugleich die Vermischung noch vollständiger durch zwei in den Gefäfskörper eingesetzte, verticale, oben und unten in festen Lagern gehende Rührspindeln 2, welche ihrer ganzen Höhe nach mit einer Anzahl der rechtsgängigen Schraube entsprechend geschrägten eisernen Flügeln versehen sind, wodurch beim Rechtsumdrehen der Spindeln das schwerere, d. h. schwachgrädigere Destillat nach oben getrieben und mit der dort lagernden alkoholreicheren, specifisch leichteren Spiritusschicht innig verbunden, demnach vollständige Ausgleichung vorkommender Volumencontractionen und Gleichmäfsigkeit in der Temperatur und Alkoholstärke des ganzen Gefäfsinhaltes erzielt wird. Das Drehen dieser Spindeln aufserhalb des oberen Gefäfsbodens geschieht mittelst einer von der einen zur anderen Spindel versetzbaren Handkurbel.
Damit nun das Destillat in Bezug auf Temperatur und Alkoholstärke zwischen der zur Anzeige derselben dienenden Standglasröhre F und dem Mefsgefäfs identisch sei — worauf hin übrigens schon die Wirkung der oben bezeichneten Kappe und der Spindelbewegung mit gerichtet ist — wurde aufser der Verbindung des letzteren durch den Glashalterhahn d von unten her eine zweite Verbindung der Standglasröhre unmittelbar mit dem Gefäfskörper in nicht ganz halber Höhe des letzteren durch einen kleinen Rohrstutzen 3 von ca. 8 bis 10 cm Distanz hergestellt, wodurch die Standglasröhre in zwei Theile zerlegt wird, deren Enden auf dieselbe sichernde Weise befestigt und abgedichtet sind, wie das unterste Glasrohrende über dem Glashalterhahn d, nämlich mittelst Stopfbüchsendichtung.
Behufs Abschliefsung dieses Rohrstutzens vom Gefäfskörper beim Vorkommen eines Bruches des oberen Theiles der Glasröhre, was jedoch bei der Stärke des Glases und der Haltbarkeit der metallenen Umkleidung nur durch äufsere Gewalt möglich ist, befindet sich am ersteren ein Absperrhahn, welcher an seinem lösbaren Theil für gewöhnlich plombirt ist. Bei der
durch die Zerlegung der Standglasröhre in zwei Theile erzielten grofsen Sicherheit gegen Bruch wird das nach der Beschreibung am Ende der Standglasröhre zum Zweck des Abschlusses letzterer am Knierohrstück D angebrachte Kugelventil fortfällig.
Behufs Wünschenswerther Erleichterung bei Ermittelung des Mefsgefäfsinhaltes wurde vor einer Spalte der durchbrochenen Umschliefsung der Standglasröhre ein eisernes, nach Centibezw. Millimetern graduirtes Lineal 4 angebracht, dessen Länge mit der lichten inneren Höhe des Gefäfskörpers ebenso genau übereinstimmt, als die Graduirung derselben nach gleicher Abstufung an der in die Vermessungsverhandlung aufgenommenen Scala. Die Graduirung dieses Lineals erstreckt sich auch auf den gemessenen Literinhalt.
Die Entleerung des Mefsgefäfses wird zwar stets dann stattfinden, wenn dasselbe mehr oder weniger vollständig gefüllt ist, da es jedoch unter Umständen einmal vorkommen kann, dafs der Spiegel der Flüssigkeit nur bis zur Höhe des Rohrstutzens 3 an der Standglasröhre reicht, so kann behufs Feststellung des Inhaltes füglich so viel Flüssigkeit zu- oder abgelassen werden, als zur Erkennung der Scala an dem in der Standglasröhre befindlichen Thermo-Alkoholometer erforderlich ist. Es ist jedoch an dem oben gedachten Lineal in der Höhe des Rohrstutzens die Graduirung des Alkoholometers mit angegeben worden, und es wird auch der weit gröfsere Theil der Scala desselben bei seiner Einsenkung an dieser Stelle von oben und unten stets sichtbar sein. Diejenigen Zahlen der Scala des Alkoholometers, welche die Grade anzeigen, sind an der im Innern der Spindel befindlichen Papierhülse dergestalt wiederholt angebracht, dafs sie von jeder Seite der Standglasröhre gesehen werden können.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die Verlängerung des (übrigens eventuell auch durch den oberen Boden des Mefsgefäfskörpers unmittelbar einzuführenden) Einflufsrohres b im Innern des Gefäfses bis zu der ebenfalls neu hinzugekommenen, am unteren Boden desselben befestigten, quer über denselben hinweggehenden, winkelförmig gebogenen Blechkappe 1.
2. Die Einfügung von zwei verticalen Rührspindeln 2 in den Gefäfskörper, welche an dessen oberem und unterem Boden in festen Lagern gehen und mit einer Anzahl der rechtsgängigen Schraube entsprechend geschrägten Flügeln versehen sind.
3. Die Zerlegung der Standglasröhre F in zwei Theile durch einen in nicht ganz halber Höhe derselben eingefügten, diese Röhre nunmehr auch an dieser Stelle mit dem Mefsgefäfskörper verbindenden, metallenen Rohrstutzen 3, welcher eine intensivere Communication zwischen ersterer und letzterem bezweckt und behufs etwaigen Abschlusses des oberen Theiles der Röhre vom Gefäfskörper mit einem Absperrhahn versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT15694D Spiritusmefsapparat Active DE15694C (de)

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