DE156830C - - Google Patents
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- DE156830C DE156830C DENDAT156830D DE156830DA DE156830C DE 156830 C DE156830 C DE 156830C DE NDAT156830 D DENDAT156830 D DE NDAT156830D DE 156830D A DE156830D A DE 156830DA DE 156830 C DE156830 C DE 156830C
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- leather
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- gasoline
- dried
- degreased
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14C—CHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
- C14C13/00—Manufacture of special kinds or leather, e.g. vellum
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/15—Making tubes of special shape; Making tube fittings
- B21C37/22—Making finned or ribbed tubes by fixing strip or like material to tubes
- B21C37/26—Making finned or ribbed tubes by fixing strip or like material to tubes helically-ribbed tubes
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Description
PATENTAMT.
- Jig 156830 KLASSE 28«.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung eines
Leders, das sich insbesondere durch seine Feinheit, Biegsamkeit, Leichtigkeit und Dauerhaftigkeit
auszeichnet.
Derartiges Leder wird für viele technische Zwecke verlangt, insbesondere zur Herstellung
von Orgelpfeifen, Blasebälgen u. dgl., kurz überall da, wo es sich darum handelt, einen
luftdichten, leichten und leicht beweglichen Stoff zu besitzen. Die bisher zu diesem
Zweck verwendeten Leder waren nicht luftdicht genug und zu schwer zu bewegen,
während Gummiplatten oder mit Gummilösung behandelte Gewebstoffe zwar luftdicht aber
zu schwer biegsam waren, insbesondere aber noch den Nachteil hatten, daß sie durch
Kälte brüchig wurden. Dies ist besonders wichtig bei Orgeln in Kirchen, die im Winter
nicht geheizt werden. Das neue Leder be-, seitigt alle diese Übelstände und ist daher
für die verschiedensten Zwecke verwendbar. Bei dem vorliegenden Verfahren wird die
äußere Wand des Darmkanals, insbesondere des Blinddarmes des Rindes, benutzt. Diese
Oberhaut des Blinddarmes wurde bisher entfettet und getrocknet und als sogenannte
Goldschlägerhaut benutzt. Eine andere Benutzungsart ist in der Patentschrift 116747.
vorgeschlagen, nach welcher diese Blinddarmhaut einem Gerbprozeß unterworfen wird.
Das nach jener Patentschrift gewonnene Leder ist jedoch nicht genügend luftdicht und dauerhaft.
Nach vorliegender Erfindung wird die gut gereinigte und mit Pottasche u. dgl. gespülte
Blinddarmhaut in der in der Patentschrift 116747 angegebenen Art zunächst mit Mineralien
(Chrom, Alaun usw.) oder auch Vegetabilien gegerbt. Diese Gerbung braucht nur sehr schwach zu sein und kann unter Umständen
auch ganz unterbleiben. Hierauf wird die Blinddarmhaut in ein Nährbad aus Eidotter, Mehl o. dgl. gebracht, wodurch die
Haut dicker und fester wird. Nachdem die Haut dann event, gespült worden ist, wird
sie aufgespannt und getrocknet. Das Trocknen geschieht in der Weise, daß immer zwei
Häutchen aufeinander gelegt werden und zusammen trocknen müssen; dabei haften die
Häutchen ohne Verwendung irgend eines Bindemittels fest aufeinander. Man legt am
besten die Narbenseiten der beiden Häutchen gegeneinander. Man kann auch mehr als
zwei Häutchen übereinander legen. Wenn ein derart behandeltes Doppelhäutchen genügend
getrocknet ist, wird es durch Behandlung mit Benzin entfettet. Die Häutchen werden hierbeiTgleichzeitig in dem Benzin
gerieben und geknetet, wodurch sie außerordentlich weich und milde werden.
Das so hergestellte Leder läßt sich auch leimen, so daß aus den einzelnen kleinen
Stücken große Stücke beliebiger Ausdehnung
zusammengesetzt werden können, und daß das Leder mit anderen Stoffen, Holz ο. dgl.,
verkittet werden kann, was namentlich für Orgelpfeifen u. dgl...; wichtig; ist. ■ - ; ' . : "
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ■>Verfahren zur Herstellung eines Glaceleders aus der äußeren ^Wandung,, des Blinddarmes des Rindes, dadurch gekenn-'zeichnet, daß zwei oder mehr event, schwach gegerbte Häutchen nach ihrer Behandlung in der^Nahrung noch feucht aufeinander gelegt und in aufgespanntem Zustande getrocknet werden, worauf sie fn bekannter Weise mittels Benzin o. dgl. unter gleichzeitiger Reibung und Knetung entfettet werden., r
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE156830C true DE156830C (de) |
Family
ID=423165
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT156830D Active DE156830C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE156830C (de) |
-
0
- DE DENDAT156830D patent/DE156830C/de active Active
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