DE156796C - - Google Patents

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DE156796C
DE156796C DENDAT156796D DE156796DA DE156796C DE 156796 C DE156796 C DE 156796C DE NDAT156796 D DENDAT156796 D DE NDAT156796D DE 156796D A DE156796D A DE 156796DA DE 156796 C DE156796 C DE 156796C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/16Fixed weirs; Superstructures or flash-boards therefor
    • E02B7/18Siphon weirs

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine selbsttätige Heberanlage, welche namentlich dazu bestimmt ist, aus den Stauanlagen (Haltungen) für Wassertriebwerke oder aus Schifffahrtskanälen überflüssiges Wasser selbsttätig abzuführen.
Selbsttätige Heber an Schiffahrtskanälen sind zwar bereits bekannt geworden, jedoch ist diese bekannte Einrichtung deshalb unzweckmäßig, weil zwei Heber, ein Hilfsheber und ein Hauptheber, vorhanden sind und letzterer von der Wirksamkeit des ersteren abhängig ist.
Bei einer anderen Heberanordnung ist das richtige Arbeiten eines Ventiles Vorbedingung.
Die der Erfindung zugrunde liegende selbsttätige Heberanlage, welche auf der beiliegenden Zeichnung in zwei verschiedenen Ausführungsformen dargestellt ist, ist frei von derartigen Nebeneinrichtungen.
In Fig. I ist das Stauwerk A mit dem neuen selbsttätigen Heber dargestellt.
Die Kante α des oberen Heberschenkels schneidet mit Ö.W.1 ab, sie kann aber auch nach der gestrichelten Linie a1 in O.W.1 eintauchen oder aber schließlich auch etwas, nach der gestrichelten Linie α2, über O.W.1 herausragen. Die Öffnung des oberen Heberschenkels wird daher von der äußeren Luft abgeschlossen sein, sobald der Oberwasserspiegel etwas höher steht als die Unterkante der oberen Heberöffnung.
Der untere Heberschenkel ist so nach oben
gekrümmt, daß das über O.W.1 ansteigende
und über die Krone if überfließende?"Wasser sich in dem Krümmer^C-an'Sammelt und ihn allmählich bis zifrcfRandeb έ füllt. Sobald das Wasser etwa bis b c gestiegen ist und somit die untere Kante f des Heberrphres R in das Wasser eintaucht, ist auch die Öffnung des unteren Heberschenkels selbsttätig von der äußeren Luft abgeschlossen.
Es ist ersichtlich, daß dieser eben beschriebene Vorgang für das Schließen der Öffnungen des oberen und unteren Heberschenkeis eine wesentliche Spannung der im Heber selbst befindlichen Luft nicht erzeugen kann, sobald die Kante a1 des oberen Schenkels nicht etwa zu tief in den normalen Wasserspiegel O.W.1 eintaucht; würde man aber den oberen Heberschenkel, wie gestrichelt angedeutet, bis a° verlängern, so würde bei Ansteigen des Wasserspiegels von O. W.° bis O.W.1 oder O. W.2 sich die Luft im Innern des Hebers so zusammenpressen, daß das beabsichtigte selbsttätige Anspringen des Hebers nicht stattfinden kann. Der Krümmer C wird, wenn der Heber auch nur einmal in Tätigkeit war, für gewöhnlich stets mit Wasser bis zur Linie b c gefüllt bleiben, so daß also die Öffnung des unteren Heberschenkels für gewöhnlich stets geschlossen sein wird, wenn nicht etwa durch kleine Undichtigkeiten oder durch Verdunstung sich das Wasser bis zur Linie d e oder ganz aus dem Krümmer C entfernt haben sollte. Unter Umständen, z. B. bei Frostwetter, kann es erwünscht sein, das Wasser in dem Krümmer C durch ein Loch I abzuführen; dieses Loch Z darf natürlich nicht so groß sein, daß das
Füllen des Krümmers C durch den überfließenden Wasserstrahl verhindert werden kann.
Die neue technische Wirkung des Hebers besteht nun darin, daß der überfließende Wasserstrahl, sobald er etwa Y10 bis '/s der ganzen Höhe h1 vom Querschnitt des Heberrohres erreicht hat, die innere Luft aus dem Heber mitreißt. Das im Heber herunterfallende Wasser nimmt unzählige kleine Luftbläschen auf, bringt sie auf den Boden des Krümmers C und von dort aus gehen die Luftbläschen nicht etwa in den unteren Heberschenkel zurück, sondern werden mit dem Wasser fortgerissen und steigen, wie auf der Zeichnung angedeutet, aus der Mündung des Krümmers hervor; auf diese Weise tritt bald eine gewisse Luftverdünnung im Heberinnern ein. Sobald der überfließende Wasserstrahl die Luft im Heberinnern allmählich entfernt und die ganze Höhe h1 des Heberrohres R angefüllt hat, ist der Heber in voller Tätigkeit.
Ist die Wassermenge, welche das Ansteigen des Wasserspiegels von O. W.1 bis O. W.'2 bewirkte, aus der Haltung B abgeführt worden und der Wasserspiegel auf seinen regelmäßigen Stand O.W.1 gefallen, so tritt Luft in den oberen Schenkel des Hebers ein und die Wirkung des Hebers hört selbsttätig auf.
In Fig. 2 ist der Einbau des Hebers an einem Schützenstauwerk dargestellt, wobei der Krümmer C als Vertiefung im Stauwerksrücken jF angeordnet ist.
Der neue Heber springt auch dann noch selbsttätig an, wenn das Unterwasser von U. W.0 etwa nach U.W.1 ansteigt, also ein gewisses Maß H1 die Mündung des Krümmers C überragt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:.
    ι. Selbsttätige Heberanlage, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Schenkel des Hebers etwa in Höhe des normalen Oberwasserspiegels (O. W. 1) endigt und daß der untere Schenkel eine Krümmung" (C) besitzt.
  2. 2. Selbsttätige Heberanlage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmung (C) durch eine Vertiefung im Stauwerksrücken ersetzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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