DE65749C - Dampfwasserableiter mit Schwimmer und Gegengewicht - Google Patents

Dampfwasserableiter mit Schwimmer und Gegengewicht

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DE65749C
DE65749C DENDAT65749D DE65749DA DE65749C DE 65749 C DE65749 C DE 65749C DE NDAT65749 D DENDAT65749 D DE NDAT65749D DE 65749D A DE65749D A DE 65749DA DE 65749 C DE65749 C DE 65749C
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DE
Germany
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counterweight
organ
float
drainage
closed
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65749D
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English (en)
Original Assignee
J. MlSSONG in Höchst a.M
Publication of DE65749C publication Critical patent/DE65749C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/20Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats
    • F16T1/22Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of closed-hollow-body type
    • F16T1/24Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of closed-hollow-body type using levers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Neuerung, welche der auf der Zeichnung in mehreren Ausführungen dargestellte Dampfwasserableiter aufweist, besteht darin, dafs zwei von dem Schwerpunkt des Schwimmers und dem des Gegengewichts nach dem gemeinsamen Drehpunkt gezogene gerade Linien einen Winkel bilden, welcher kleiner als i8o° und so gewählt ist, dafs die Summe der statischen Momente von Schwimmer und Gegengewicht — ohne Berücksichtigung des Dampfdruckes —■ im Drehungssinne, bei welchem das Ablafsorgan geöffnet wird, bei geschlossenem Ablafsorgan kleiner oder gröfser ist als bei geöffnetem Ablafsorgan, je nachdem dieser Winkel über oder unter der Horizontalen liegt. .
Bezeichnet man in Fig. 1 das Gewicht des Schwimmers mit G, das des Gegengewichts mit G1 und die zugehörigen Hebelarme mit /, Z1, (Ix) und (I -j- xj, so ist das statische Moment in dem Drehungssinne, bei welchem das Ablafsorgan geöffnet wird, bei geschlossenem Ablafsorgan:
Mg = G1 · I1 - G ■ I
und das bei geöffnetem Ablafsorgan:
Mo = G1 · (lt + X1) — G-(I- χ).
Die Differenz der statischen Momente (Mo Mg) ist vollständig unabhängig von dem im Ableiter herrschenden Dampfdruck, und das Ablafsorgan ν wird, selbst wenn gar kein IJeberdruck im Ableiter herrscht, mit grofser Energie geöffnet und schliefst sich nicht eher, als bis eine dieser Differenz entsprechende Wassersäule abgeflossen ist.
Das Schliefsen des Ablafsorganes erfolgt ebenfalls mit grofser Energie, weil die Summe der statischen Momente von Schwimmer und Gegengewicht im Drehungssinne, bei welchem das Ablafsorgan geschlossen wird, bei geschlossenem Ablafsorgan gröfser als bei geöffnetem Ablafsorgan ist.
Die der Differenz der statischen Momente Mg und Mo entsprechende Flüssigkeitssäule wird, da dieselbe von dem Dampfdruck vollständig unabhängig ist, fortgeschafft, ganz gleich, ob Ueberdruck im Apparat herrscht oder nicht, und wenn daher der Apparat das Dampfwasser selbst nach einem Verbrauchsort bezw. Reservoir fördert, so öffnet und schliefst sich das Ablafsorgan noch mit grofser Energie, selbst wenn der Dampfdruck nur so grofs ist, dafs er gerade noch hinreicht, um die Widerstände, welche der Förderung des Dampfwassers entgegenwirken, zu überwinden, und der Apparat schafft auch dann noch grofse Wassermengen, während die bisherigen Ableiter alsdann häufig versagen.
In Fig. 5 ist das Gegengewicht so angeordnet, dafs die durch den Schwerpunkt des Gegengewichts und den Drehpunkt gehende Gerade mit der Horizontalen einen Winkel bildet, welcher in einem unteren Quadranten liegt. Bei dieser Anordnung ist die Summe der statischen Momente in dem Drehungssinne, bei welchem das Ablafsorgan geöffnet wird, bei geschlossenem Ablafsorgan gröfser als bei geöffnetem Ablafsorgan.
Wählt man dieselben Bezeichnungen, wie in Fig. ι, so ist das statische Moment in Mem Drehungssinne, bei welchem das Ablafsorgan geöffnet wird, bei geschlossenem Ablafsorgan:
Mg=G1-I1-G-I
und das bei geöffnetem Ablafsorgan:
Mo = G1 ■ (I1 xj G- I.
In dem Drehungssinne, bei welchem das Ablafsorgan geöffnet wird, ändern sich die Vorzeichen, und es ist:
Mg=Cl-G1-I1
Mo=-- Gl- G1 -(I1-X1J.
Die Differenz der statischen Momente ist auch hier vollständig unabhängig von dem im Ableiter herrschenden Ueberdruck, das Ablafsorgan wird jedoch nicht mit grofser Energie geschlossen, sondern ganz langsam, so dafs sich der Ventilhub, also auch die abfliefsende Wassermenge selbstthätig regelt, und zwar derart, dafs das Ablafsorgan während des Betriebes, d. h. so lange sich Dampfwasser bildet, stets geöffnet ist, der Abflufs also ununterbrochen erfolgt. Bei der Anordnung nach Fig. i, 3 und 4 fliefst, so lange die höchste Leistung nicht erreicht ist, das Dampfwasser zeitweilig ab, wobei es wichtig ist, dafs der Schlufs des Ablafsorganes mit grofser Energie erfolgt, wodurch Erschütterungen vermieden werden und dem Entweichen von Dampf wirksam vorgebeugt wird. Bei dem Apparat, Fig. 5, ist das Gegengewicht unmittelbar an den Schwimmer gehängt, und das· Scharnier des Drehpunktes, durch welchen die durch den Schwerpunkt . des Schwimmers und des Gegengewichts gelegten Geraden gehen, befindet sich an dem oberen Theil des Topfes A.
Auf der Zeichnung bildet die durch den Schwerpunkt des Gegengewichts und den Drehpunkt gehende Gerade mit der Horizontalen einen Winkel a, während der Schwerpunkt des Schwimmers sowohl bei geöffnetem als auch bei geschlossenem Ablafsorgan eine Lage einnimmt, welche die Differenz der statischen Momente nur wenig beeinflufst. Es kann jedoch auch die durch den Schwerpunkt des Schwimmers und den Drehpunkt gehende Gerade allein, oder es können auch beide mit der Horizontalen Winkel bilden.
Ist das statische Moment des Schwimmers bei geöffnetem Ablafsorgan gar nicht oder nur sehr wenig verschieden von dem bei geschlossenem Ablafsorgan, wie solches der Fall ist, wenn eine durch den Schwerpunkt desselben und den Drehpunkt gehende Gerade mit der Horizontalen einen kleinen Winkel oder einen solchen von ο bis 90 ° bildet und der Hebelarm desselben nicht fest damit verbunden ist, sondern derart, dafs der Schwimmer beim Oeffnen und Schliefsen des Ablafsventils senkrecht geführt wird, so mufs die durch den Schwerpunkt des Gegengewichts und den Drehpunkt gehende Gerade mit der Horizontalen einen Winkel bilden, welcher mindestens 10 bis 25° und höchstens go° beträgt. Die Form und das specifische Gewicht des Schwimmers können in beiden Fällen beliebig gewählt werden.
Die Wirkung der Apparate nach Fig. 1 bis 4 ist folgende: Nachdem das Dampfwasser, welches durch α in den Topf A tritt, so weit gestiegen ist, dafs der Auftrieb des Schwimmers S das statische Moment desselben so viel vermindert hat, dafs das des Gegengewichts G1 grofser ist, öffnet sich ν mit grofser Energie, auch wenn gar kein Druck in A herrscht, und wenn der Wasserspiegel in A dann so weit gesunken ist, dafs das statische Moment des Schwimmers grofser ist als das des Gegengewichts, so schliefst sich ν mit grofser Energie, weil das statische Moment des Schwimmers zu- und das des Gegengewichts abnimmt.
Die Wirkung des Apparates nach Fig. 5 und 6 ist folgende: Nachdem das Dampfwasser in dem Topf A so. weit gestiegen ist, dafs das Ablafsorgan geöffnet wird, nimmt das statische Moment des Gegengewichts ab, und sobald der Wasserstand so weit gesunken ist, dafs das statische Moment des Schwimmers gleich dem des Gegengewichts ist, sinkt der Schwimmer, jedoch nur ganz allmälig, da das statische Moment des Gegengewichts zunimmt und dadurch den Ventilhub und Wasserabflufs selbstthätig regelt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anordnung des Schwimmers und Gegengewichts für Dampfwasserableiter, derart, dafs zwei von dem Schwerpunkt des Schwimmers und dem des ,.Gegengewichts nach dem gemeinsamen Drehpunkt gezogene gerade Linien einen Winkel bilden, welcher kleiner als i8o° und so gewählt ist, dafs die Summe der statischen Momente, von Schwimmer und Gegengewicht in dem Drehungssinne, bei welchem das Ablafsorgan geöffnet wird, bei geschlossenem Ablafsorgan kleiner (wie beispielsweise Fig. ι bis 4) oder grofser (Fig. 5) als bei geöffnetem Ablafsorgan ist, sowie in dem Drehungssinne, bei welchem das Ablafsorgan geschlossen wird, bei geöffnetem Ablafsorgan kleiner (Fig. 5) oder grofser (Fig. 1 bis 4) als bei geschlossenem Ablafsorgan ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65749D Dampfwasserableiter mit Schwimmer und Gegengewicht Expired - Lifetime DE65749C (de)

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DE (1) DE65749C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE882025C (de) * 1950-03-07 1953-07-06 Gustav Friedrich Gerdts Absperr- und Regelorgan mit offenem, hutfoermigem Schwimmer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE882025C (de) * 1950-03-07 1953-07-06 Gustav Friedrich Gerdts Absperr- und Regelorgan mit offenem, hutfoermigem Schwimmer

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