DE156232C - - Google Patents

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DE156232C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C8/00Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C8/60Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using solids, e.g. powders, pastes
    • C23C8/62Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using solids, e.g. powders, pastes only one element being applied
    • C23C8/64Carburising
    • C23C8/66Carburising of ferrous surfaces

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Kohlung oder Härtung von Eisen nach dem bisher üblichen Verfahren bettet man das weiche Eisen in . Holzkohlengries und erhitzt alsdann in besonderen Öfen längere Zeit, wobei das Eisen Kohlenstoff aufnimmt. Diese Arbeitsweise ist mit wesentlichen Übelständen verknüpft; insbesondere ist infolge des Umstandes, daß Kohle die Wärme schlecht leitet, ein sehr hoher Brennstoffaufwand erforderlich, um die Kohle durch die ganze Masse zu erhitzen. Nach der Patentschrift 46200 soll Eisen oberflächlich gekohlt werden unter dem Einfluß der elektrischen Lichtbogenwirkung und ebenso soll nach dem Patent 139594 durch Bildung eines Lichtbogens zwischen Kohle und Eisen die Oberflächenhärtung des Eisens bewirkt werden. Nach dem Patent 147378 endlich soll gleichfalls mittels des elektrischen Licht-
bogens eine Übertragung von Stoffen stattfinden. Diese Verfahren sind nach Ansicht des Erfinders zum Kohlen von Eisen nicht geeignet, weil angeblich auch die kleinsten Lichtbögen geradezu schädlich wirken, indem das von dem Lichtbogen getroffene Eisenteilchen seinen metallischen Charakter verliert. Vorgeschlagen ist auch bereits (Patentschrift 134356), zum Kohlen der Oberfläche von Eisenstücken mit Hilfe des elektrischen Stromes bei Gegenwart von Kohle letztere nebst Stromzuleitungen in einem luftdicht auf das Werkstück aufgesetzten Gehäuse unterzubringen und dann Werkstück und Gehäuse gegeneinander zu verschieben, um verschiedene Stellen des Werkstückes aufeinanderfolgend behandeln zu können. Dieses Verfahren erfordert unter allen Umständen sehr hohe Stromstärken, weil die in dem Gehäuse befindliche und in den Kohlestücken absorbiert gewesene Luft aus dem luftdichten Gehäuse nicht entweichen kann, so daß die Kohlenpulverschichten unter einem hohen Druck stehen, wodurch ihre Leitfähigkeit ganz außerordentlich gesteigert und deshalb die Anwendung großer Stromstärken erforderlich wird. Ja es kann der Widerstand so klein werden, daß eine dem Kurzschluß ähnliche Erscheinung eintritt.
Von allen diesen Übelständen frei ist das vorliegende Verfahren, nach welchem man die zu kohlenden Gegenstände ohne jeden Luftabschluß einfach allseitig oder auch nur an gewissen Stellen mit kleinstückiger Kohle in Berührung bringt und dann die Kohle lediglich als Heizwiderstand in den Strom einschaltet. Zum Zementieren von Weicheisen kann man sich eines Kastens bedienen, bei dem entweder zwei gegenüberstehende Wände aus leitendem Stoffe bestehen oder stromzuführende Stellen enthalten. Der Kasten wird mit Kohlengries und den zu behandelnden Stücken aus Weicheisen beschickt, wobei man letztere zweckmäßig quer zur Stromrichtung stellt. Je nach der Stromstärke und der Zeitdauer des Stromes lassen sich verschiedene Härtegrade des Eisens erzeugen. Der zu härtende Gegenstand kann auch selbst als Elektrodenpol dienen; in diesem Falle
kann der ganze Behälter aus leitendem Stoff bestehen. Auch kann man bei Anwendung des beschriebenen Verfahrens bequem eine nur stellenweise Zementierung vornehmen. Um beispielsweise eine Eisenplatte nur an einer Stelle zu härten,-setzt man auf diese Stelle der Platte einen mit Kohle gefüllten Tonzylinder von entsprechendem Querschnitt und leitet den Strom durch, unter dessen ίο Einwirkung sich die Kohle erhitzt und dann · die von ihr berührte Stelle der Platte zementiert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren der Oberflächenkohlung von Eisengegenständen auf elektrischem Wege mittels einer aus kleinstückiger Kohle bestehenden Widerstandsmasse, dadurch gekennzeichnet, daß man die zu kohlenden Gegenstände bei ungehindertem Luftzutritt allseitig oder nur an einzelnen Stellen mit der Widerstandsinasse in Berührung bringt und die Widerstandsmasse dann in den elektrischen Strom einschaltet.
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