AT224674B - Verfahren zur Oberflächenaufkohlung auf elektrischem Wege - Google Patents

Verfahren zur Oberflächenaufkohlung auf elektrischem Wege

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AT224674B
AT224674B AT514560A AT514560A AT224674B AT 224674 B AT224674 B AT 224674B AT 514560 A AT514560 A AT 514560A AT 514560 A AT514560 A AT 514560A AT 224674 B AT224674 B AT 224674B
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To-A Kako Kabushiki-Kaisha
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To-A Kako Kabushiki-Kaisha
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  • Solid-Phase Diffusion Into Metallic Material Surfaces (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Oberflächenaufkohlung auf elektrischem Wege 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 fliesst der elektrische Strom von den Elektroden zum Werkstück. Dadurch entsteht an der Oberfläche des
Werkstückes eine Funkenentladung, wodurch wiederum die Oberflächentemperatur des Werkstückes steigt. 



  Durch die Funkenentladung in derGrenzschichte zwischen dem Kohlenstaub und der Oberfläche des Werkstückes wird in dieser Zone Kohlenstoff frei. 



   Der durch das elektrische Feld zwischen den Elektroden und dem Werkstoff fortbewegte, freiwerdende Kohlenstoff dringt in das Werkstück ein und bildet dort eine gehärtete, mit Kohlenstoff angereicherte Schichte. 



   Bei der experimentellen Durchführung des Verfahrens wurde eine Kammer mit den inneren Abmessungen von 160 x 300 x 150 mm mit einer Zwischenbodenplatte von 30 mm Stärke verwendet. Die Feinheit der Kohlenteilchen beträgt zwischen 100 und 150 Maschen auf   254 cm.   Methan wurde unter   eiriem   Druck von 4 kg/cm2 von unten her in   dieKammer eingeblasen. Die   Abmessungen der Elektroden betrugen 200 x 150 x 2 mm. Die Entfernung zwischen den Elektroden war 100 mm. Zwischen die beiden Elektroden wurde ein Werkstück von 90 mm im Durchmesser und 100   mm Länge   aus Weicheisen eingebracht.. Der Spitzenwert der angelegten pulsierenden Spannung betrUg 0, 5 kV bei 100 Hertz. Der Mittelwert des Stromes war    0,9 A/cm,   bezogen auf die Oberfläche des Werkstückes.

   In zwei Stunden wurde damit eine gehärtete Oberfläche von 0, 9 mm Dicke erreicht. 



   Wie aus dem Vorhergehenden ersichtlich ist, wird nach dem erfindungsgemässen Verfahren an der Grenzschichte zwischen   Werkstückoberfläche   und Kohlenstaub durch die in dieser Zone entstehenden Funkenentladungen Kohlenstoff frei. Der freiwerdende Kohlenstoff wird im elektrischen Feld fortbewegt und dringt in die Oberfläche des Werkstückes ein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Oberflächenaufkohlung von mit Kohlenstaub umgebenen Eisengegenständen auf elektrischem Wege, dadurch gekennzeichnet, dass die Eisengegenstände in einem durch ein Trägergas in Schwebe erhaltenen Kohlenstaubbett in an sich bekannter Weise durch den elektrischen Strom zugleich mit dem Kohlenstaub erhitzt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein pulsierender Gleichstrom verwendet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohlenteilchen durch einen gasförmigen Kohlenwasserstoff der Methanreihe aufgewirbelt und in Schwebe gehalten werden und dass das zu härtende Werkstück in das Staubbett eingetaucht wird, wobei der Kohlenstaub gegenüber dem zu härtenden Werkstück am positiven elektrischen Pol liegt, so dass der elektrische Strom vom Kohlenstaub zum Werkstück fliesst.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass als gasförmiger Kohlenwasserstoff der Methanreihe Methan verwendet wird
AT514560A 1959-09-15 1960-07-05 Verfahren zur Oberflächenaufkohlung auf elektrischem Wege AT224674B (de)

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