DE1559095C - Spannvorrichtung für im Abstand angeordnete Schalwände - Google Patents

Spannvorrichtung für im Abstand angeordnete Schalwände

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DE1559095C
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clamping
sleeve
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support plate
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English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Wiesner, Dr.techn. Dipl.-Ing. Erich, Altheim (Österreich)
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Description

1 2
Gegenstand der Erfindung ist eine Spannvorrich- sehen Kopf und Schalung auf den Spanndraht eine tung für im Abstand angeordnete Schalwände unter Spannmutter samt Spannhülse mit Außengewinde Verwendung eines abgelängten Spanndrahtes, der und einer auf der Spannhülse gleitenden Gegenan beiden Enden angestauchte Köpfe für den An- stützplatte vorgesehen ist und daß der Innendurchsatz von Spannmitteln aufweist. 5 messer der Spannhülse größer als der Kopfdurch-Bei den bisher bekannten Verankerungen für den messer und kleiner als der Außendurchmesser einer vorgenannten Zweck wird durch Verdrillen des Spannscheibe ist, die zwischen Spannhülse und Kopf Drahtes derselbe gespannt. Durch das Verdrillen sitzt.
des Spanndrahtes ist einerseits ein Mehraufwand an Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Draht erforderlich, und anderseits läßt sich ein io Spannvorrichtung ist infolge der verhältnismäßig Draht mit einem Durchmesser von 5 bis 6 mm be- langen Hülse eine große Spannstrecke gewährleistet reits mit der Hand schwer verdrillen. und durch die Verwendung mindestens einer Weiter sind Verankerungen für Betonschalungen Schraubenverbindung das leichte Lösen der Spannbekannt, bei welchen ein abgelängter Draht an vorrichtung bei noch so großem Betondruck mögbeiden Enden Köpfe als Abstützorgane für die i5 lieh, wobei die Spannvorrichtungsteile geschont Spannorgane aufweist. Bei der Verwendung solcher werden.
Drähte als Spannvorrichtung für im Abstand an- Die als Widerlager ausgebildete geteilte Hülse
geordnete Schalwände werden bis jetzt vorzugsweise kann mit einem zylindrisch abgesetzten Teil in der
geschlitzte Platten verwendet, deren Schlitz eine Bohrung der Stützplatte gelagert sein. Eine Hälfte
Breite für den Durchgang des Spanndrahtes auf- 2o der Hülse ist zweckmäßig wege'n der bequemeren
weist, wobei an einem Schlitzende eine erweiterte Handhabung mit der Stützplatte, z. B. durch
Ausnehmung für den Durchtritt des Spanndraht- Schweißung, fest verbunden. Die Hülse kann ein
kopfes vorgesehen ist. Die geschlitzten Platten sind Außengewinde aufweisen und von einer Schrauben-
entweder plan und/oder weisen eine entlang des mutter zusammengehalten sein. Die Hülse kann nach
Schlitzes ausgeprägte keilförmige Ausbuchtung auf, 2$ einer anderen Ausführungsart außen auch zylin-
so daß nach dem Hinterfassen des Spanndrahtkopfes drisch ausgebildet sein, wobei für ihr Zusammen-
mit der Platte durch Schlag auf die Platte in Schlitz- halten außen ein Umfassungsring aufgeschoben wird,
richtung ein Aufschieben des Kopfes auf die Keil- der von einem Seegerring gesichert ist.
lläche der Platte und damit ein Spannen des Spann- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
drahtes erfolgt. Diese Spannvorrichtungen für im 30 Erfindung veranschaulicht.
Abstand angeordnete Schalwände weisen den Nach- Fig. 1 zeigt im Querschnitt einen Teil zweier in
teil auf, daß die keilartige Ausbuchtung der Platten Abstand angeordneter Schalwände zum Betonieren
wegen der notwendigen Selbsthemmung der Keil- einer Wand und
wirkung einen geringen Keilwinkel und damit eine F i g. 2 eine Spannvorrichtung, teilweise im axialen verhältnismäßig geringe Spannmöglichkeit zuläßt 35 Querschnitt, für die Schalwände der Fig. 1.
und daß alle Platten unter der Last des in die Mit 1 und 2 sind die Schalwände bezeichnet, zwi-Schalung eingefüllten Betons zusätzlich stark unter sehen welchen der Beton eingegossen wird. 3 und 4 Druck stehen und dann nur durch starken Schlag bezeichnen Fachwerkträger zum Abstützen der mit einem Hammer gelöst werden können, wodurch Schalwände. Die Spannelemente 5 halten die nicht nur die Platten selbst zerschlagen und bald 40 Schalung zusammen und stützen sich gegen Querunbrauchbar werden, sondern auch die Köpfe der riegel 6 ab.
Spanndrähte beschädigt werden. Als Spannelement dient ein Spanndraht 11 von
Weiter sind Spannvorrichtungen bekannt, bei z. B. 6 mm Durchmesser, dem an beiden Enden
welchen eine Zugstange mit einer geteilten Hülse mittels einer Stauchmaschine Köpfe 12,13 angeformt
und' einer Schraubenmutter abgestützt wird, die ge- 45 sind. Die Länge des Spanndrahtes 11 bestimmt sich
lochte Flansche aufweist, mit welchen sie auf der nach der Dicke der Wand, die geschalt werden soll,
Schalung angenagelt wird. Auch das Lösen dieser weil die übrigen Schalelemente für die verschiedenen
unter Betonlast stehenden Spannvorrichtung ist sehr Wanddicken im wesentlichen gleich sind. Vor der
umständlich, zeitraubend und beschädigt die Spann- Köpfebildung wird auf den Spanndraht 11 eine
teile, da die Hülse in den Beton ragt und daher 50 Spannscheibe 14 aufgefädelt, deren Lochdurchmesser
nach dem Abbinden des Betons in diesem fest ver- nur etwas größer als der Drahtdurchmesser ist, so
ankert ist. daß sich der Kopf 13 gegen die Spannscheibe 14 ab-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, stützen kann.
eine Spannvorrichtung mit beidseitig angestauchten Die Verankerung weist eine Stützplatte 15 und
Köpfen zu schaffen, die einen relativ großen Spiel- 55 eine Gegenstützplatte 16 auf, die beide gegen die
raum bezüglich ihrer Verwendung für verschiedene Querriegel 6 zu liegen kommen. Die Stützplatte 15
Wanddicken läßt und ohne Beschädigung auf ein- besitzt eine Bohrung 15 a, die im Durchmesser
fache Weise zur Wiederverwendung ausgebaut wer- größer als der Kopf 12 ist. In die Bohrung 15 α ist
den kann. mit einem abgesetzten Teil 17 α eine Hülse 17 ein-
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß an einer 6o steckbar, die in einer Axialebene längsgeteilt ist. Seite der Schalwände auf dem Spanndraht zwischen In der Zeichnung sind beide Hülsenhälften getrennt Kopf und Schalung eine axial geteilte Hülse als und axial verschoben dargestellt. Die Hülse 17 beWiderlager für den Kopf und eine Stützplatte mit sitzt eine Innenbohrung 17 b, in der der Spanndraht zentrischer Bohrung, größer als der Kopfdurch- 11 gleitet, und ein Außengewinde 17 c, so daß die messer, angeordnet sind, gegen die sich die" Hülse 6g Hülse von einer Mutter 18 als Verbindungsmittel abstützt, daß die geteilte Hülse durch an ihrem zusammengehalten werden kann. Gegen die äußere Umfang angreifende lösbare Verbindungsmittel zu- Stirnfläche 17 d legt sich der Kopf 12 des Spannsammungchalten ist, daß auf der anderen Seite zwi- drahtes beim Spannen desselben ab. Vorzugsweise
ist eine Hälfte der Hülse 17 zur bequemeren Montage der Verankerung in der Stützplatte durch Schweißung befestigt. Der Kopf 12 muß aber noch durch den verbleibenden Rest der Bohrung 15 α durchgeführt werden können.
Die Gegenstützplatte 16 weist eine Bohrung 16 a auf. in der eine Spannhülse 21 gleiten kann, die zum Spannen der Spannvorrichtung dient. Die Spannhülse 21 besitzt ein Außengewinde 21 α und innen eine Bohrung 21 b, deren Durchmesser größer als jener des Kopfes 12 und kleiner als der Außendurchmesser der Spannscheibe 14 ist. Mit der Spannmutter 22, die auf das Außengewinde 21 α der Spannhülse 21 schraubbar ist, kann die Spannvorrichtung gespannt werden. Vorzugsweise wird sowohl bei der Stütz- als auch bei der Spannhülse und dementsprechend auch bei den Muttern 18 und 22 zum leichteren Lauf der Verschraubung ein Flachgewinde verwendet. Selbstverständlich kann auch ein anderes Gewinde bei den vorgenannten Teilen verwendet werden.
Die Vorspannung der Schalwände kann in der Weise vorgenommen werden, daß die Stützplatte 15 und Gegenstützplatte 16 gegen die Querriegel 6 gehalten wird, worauf von rechts nach links, bezogen auf die F i g. 2 der Zeichnung, der Spanndraht 11 mit dem Kopf 12 durch die Spannhülse 21, die Bohrungen der Stützplatten 16 und 15 durchgezogen und die lose Hälfte der Hülse 17 gegen den Spanndraht gelegt und hierauf in die Bohrung 15 α eingeschoben wird. Nun wird die Mutter 18 auf die zusammengefügte Flülse 17 aufgeschraubt und der Kopf 12 !regen die Stützfläche 17 d «rezosen. Auf der gegenüberliegenden Seite Isst sich die Spannscheibe 14 gegen den Kopf 13, und die Spannhülse 21 wird ge?en die Spannscheibe 14 angestellt, wodurch kraftschlüssig die Verbindung für das Spannen der Verankerung mittels der Spannmutter 22 hergestellt ist. Es kann demnach durch einfaches Drehen der Spannmutter 22 die Spannung entsprechend den Bedürfnissen der Schalung in der Spannvorrichtung gewählt werden.
Sämtliche Elemente der Spannvorrichtung können immer wieder verwendet werden, auch der Spanndraht 11, wenn auf ihm ein Kunststoffrohr aufgefädelt wird, das innerhalb des Betons liegt und durch das der Spanndraht 11 durchgezogen werden kann.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Spannvorrichtung für im Abstand angeordnete Schalwände unter Verwendung eines abgelängten Spanndrahtes, der an beiden Enden angestauchte Köpfe für den Ansatz von Spannmitteln aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Seite der Schalwände auf dem Spanndraht (11) zwischen Kopf (12) und Schalung eine axial geteilte Hülse (17) als Widerlager für den Kopf (12) und eine Stützplatte (15) mit zentrischer Bohrung (15 a), größer als der Kopfdurchmesser, angeordnet sind, gegen die sich die Hülse (17) abstützt, daß die geteilte Hülse (17) durch an ihrem Umfang angreifende lösbare Verbindungsmittel zusammengehalten ist, daß auf der anderen Seite zwischen Kopf (13) und Schalung auf dem Spanndraht (11) eine Spannmutter (22) samt Spannhülse (21) mit Außengewinde (21 a) und einer auf der Spannhülse (21) gleitenden Gegenstützplatte (16) vorgesehen ist und daß der Innendurchmesser der Spannhülse (21) größer als der Kopfdurchmesser und kleiner als der Außendurchmesser einer Spannscheibe (14) ist, die zwischen Spannhülse (21) und Kopf (13) sitzt.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Widerlager ausgebildete geteilte Hülse (17) mit einem zylindrisch abgesetzten Teil (17 ä) in der Bohrung (15 a) der Stützplatte (15) gelagert ist.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hälfte der Hülse (17) mit der Stützplatte (15) fest verbunden ist, z. B. durch Schweißung.
4. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (17) ein Außengewinde (17 c) aufweist und von einer Schraubenmutter (18) zusammengehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen COf»Y

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