DE2549507C2 - Vorrichtung zum Verbinden von zwei senkrecht aufeinander stehenden Stangenelementen, insbesondere in Gestalt von im Bauwesen beim Errichten von Schalungen verwendeten Kanthölzern - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden von zwei senkrecht aufeinander stehenden Stangenelementen, insbesondere in Gestalt von im Bauwesen beim Errichten von Schalungen verwendeten Kanthölzern

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DE2549507C2 DE19752549507 DE2549507A DE2549507C2 DE 2549507 C2 DE2549507 C2 DE 2549507C2 DE 19752549507 DE19752549507 DE 19752549507 DE 2549507 A DE2549507 A DE 2549507A DE 2549507 C2 DE2549507 C2 DE 2549507C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von zwei senkrecht aufeinander stehenden Stangenelementen, insbesondere in Gestalt von im Bauwesen beim Errichten von Schalungen verwendeten Kanthölzern, von denen ein Stangenelement ein Durchlaufteil ϊ durchläuft und ein weiteres in einem Einsteckteil gehaltenes Stangenelement stirnseitig einer Fläche des durchlaufenden Stangenelementes gegenüberliegt, wobei das Einsteckten bodenseitig mit einer Trennplatte od. dgl. abgeschlossen ist und seitlich durch eine über die κι Trennplatte bis unterhalb des durchlaufenden Stangenelements vorgezogene Aufnahmeplatte, die ein das durchlaufende Stangenelement an der dem gestoßenen Stangenelement abgewandten Fläche hintergreifendes Halteelement trägt, und durch eine dieser Aufnahme- ι τ platte mit Abstand parallel gegenüberliegende weitere Aufnahmeplatte sowie durch quer zu den Aufnahmeplatten verlaufende Verbindungselemente gebildet ist.
Eine aus der US-PS 20 16 702 bekannte, in erster Linie jedoch für Spielzeugkästen gedachte Vorrichtung :o dieser Art ist aus einem Faltzuschnitt hergestellt. Ganz abgesehen davon, daß hier das Einsteckteil eine an der Übergangsstelle zwischen einem der Verbindungselemente und der weiteren Aufnahmeplatte geschlitzte Wand besitzt, was die Stabilität gegen Qusrkräfte beeinträchtigt, ist das Durchlaufteil an einer Seite offen, so daß das durchlaufende Stangenelement an dieser Seite frei ist und ausscheren kann. Außerdem sitzt das durchlaufende Stangenelement in Längsrichtung verschiebbar im Durchlaufteil, so daß die Stelle, an der das 3;) gestoßene Stangenelement vom durchlaufenden Stangenelement absteht, nicht fixiert ist. Dies führt, greifen am gestoßenen Stangenelement in der von beiden Stangenelementen aufgespannten Ebene verlaufende Querkräfte oder am durchlaufenden Stangenelement in j5 dessen Längsrichtung gerichtete Längskräfte an, zu einem Verrutschen der Vorrichtung bzw. des durchlaufenden Stangenelementes und somit der Verbindungsstelle. Bei im Querschnitt nicht genau dem Durchlaufteil entsprechendem Stangenelement tritt dieses Verrutsehen noch leichter auf.
Diese Nachteile machen die bekannte Vorrichtung ungünstig für eine Verwendung im Bauwesen, insbesondere beim Errichten von Schalungen, bei denen die Schaltafel od. dgl. durch Kanthölzer abgestützt werden. Deshalb wurden auf diesem Gebiet zum Herstellen einer rechtwinkeligen Verbindung vor Stangenelementen bis jetzt etwa U-förmige Eisenklammern mit spitz auslaufenden Schenkeln verwendet, die mitte.s einiger Hammerschläge in die beiden zu verbindenden Stangenelemente bzw. Kanthölzer getrieben werden. Solche Klammerverbindungen sind aber verhältnismäßig unzuverlässig und von den örtlichen Materialeigenschaften der Kanthölzer sowie von der Geschicklichkeit der anbringenden Person abhängig. Außerdem ist diese Verbindungsart umständlich und zeitraubend.
Der vorliegenden Erfindung hegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die beim Betrieb auch bei den im Bauwesen auftretenden großen Belastungen unverrückbar festsitzt und die Stangenelemente selbst bei unterschiedlichen Querschnittsabmessungen sicher in ihrer relativen Lage hält.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Trennplatte das Durchlaufteil zum Einsteckteil hin begrenzt und die weitere Aufnahmeplatte ebenfalls bis unterhalb des durchlaufenden Stangenelementes vorgezogen ist, wobei da? Halteelement als von beiden Aufnahmeplatten gehaltene Klemmvorrichtung ausgebildet ist.
Auf diese Weise erhält man ein rundum geschlossenes Durchlaufteil und die Vorrichtung kann sicher am durchlaufenden Stangenelement unabhängig von dessen Querschnitt verklemmt werden, so daß eine Lagefixierung und eine winkeltreue Verbindung zwischen den Stangenelementen eintritt, die größten Belastungen standhält. Ferner bildet die Trennplatte od. dgl. nicht nur den bodenseitigen Abschluß der vom Einsteckteil umschlossenen Einstecköffnung sondern auch ein der Klemmvorrichtung gegenüberliegendes Widerlager für die Klemmkräfte, so daß das durchlaufende Stangenelement bereits im Bereich der Trennplatte endigen kann, ohne daß es zu Verkippungen kommt. Die Stabilität der Verbindung ist so groß, daß auf zusätzliche Stützstreben verzichtet werden kann, wie sie im Bauwesen häufig verwendet werden. Auch ist der Aufbau der Vorrichtung sehr einfach, da die Aufnahmeplatten nicht nur das Einstecktei! sondern auch das Durchlaufteil begrenzen. Des weiteren erfordert die Fertigung der Vorrichtung nur einfache Bauteile, so daß die Gestehungskosten niedrig sind. Ferner lassen sich die Stange leiemenie mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung sehr schnell miteinander verbinden, da sie nur in das Durchlaufteil bzw. Einsteckteil eingesteckt zu werden brauchen, wonach «nan die Klemmvorrichtung in ihre wirksame Stellung überführt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann allgemein bei der Herstellung von Schalungen verwendet werden, z. B. beim Verschalen von Säulen, beim Ausschalen von Schächten, bei der Herstellung von Stürzen, Unterzügen, paralleler Seitenwände, Streifenfundamenten und Brüstungen, auch bei Unterzugshalterungen für Schalungen von Bewehrungen oder Brüstungen oder bei der Herstellung von Unterschalungen von Rolladenkästen. Wegen der großen Stabilität sind hierbei keine gesonderten Stützstreben erforderlich. Bei schweren Stürzen, z. B. beim Brückenbau, kann man evtl. auch die oberen freien Ränder der Schaltafeln mi; Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung verbinden, ohne daß das lohnintensive »Abspannen« oder »Abbinden« mittels Schlössern notwendig wird, ebenso erübrigt sich die Verwendung von Abstandshaltern von Schalungselement zu Schalungselement. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ersetzt Zimmermannsarbeit und hilft Lohn- und Zeitaufwand einsparen. Auch kann Kantholzverschnitt verwendet werden. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist beispielsweise die Verbindung von vertikal stehenden Holmen an einem Transportgestell. In diesem Falle ist es erforderlich, zwei Vorrichtungen einzusetzen. Eine entsprechende Anwendungsmöglichkeit bietet sich für die Verwendung als Bauelement für Paletten, als Seitenschutzhalterung beim Brückenbau oder an Ausleferg, ^rüsten oder als Bauelement für eine Zwinge.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Vorrichtung nach der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 24 angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
F i g. I die erfindungsgemäße Vorrichtung in perspektivischer Darstellung teilweise im Schnitt.
F i g. 2 eine Variante zur Vorrichtung nach F i g. I in einer Seitenansicht in schematischer Darstellung.
F i g. 3 eine weitere Variante zur Vorrichtung nach F i g. 1, ebenfalls in einer Seitenansicht und in schematischer Darstellung,
F i g. 4 und 5 Einzelheiten von weiteren Varianten zu der Vorrichtung nach Fi g. I in einer Draufsicht bzw. in einer Seitenansicht,
Fig.6 eine Einsatzmöglichkeit der Vorrichtung nach der Erfindung in Vorderansicht geschnitten.
Fig. 7 eine schematische Schnittdarstellung durch einen mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung konstruierte Transportpalette für Rohre, bei der die Seitenholme mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung befestigt sind.
In Fig. I sind zwei zueinander rechtwinkelige oder quer verlaufende Stanpenelemente I1 2 gestrichelt dargestellt, die mittels einer Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden, einteiligen Vorrichtung 3 miteinander verbunden sind. Die Zuordnung der Stangenelemente 1 und 2 ist dabei so, daß das Stirnendc 2a des gestoßenen Stangenelementes 2 der Oberkante la des durchlaufenden Stangenelementes 1 zugewandt ist, so daß die beiden Stangenelemente 1 und 2 senkrecht zueinander in einer gemeinsamen, vertikal verlaufenden gedachten Ebene liegen. Die Vorrichtung 3 weist zwei etwa rechteckförmig gestaltete Aufnahmeplatten 4 und 5 auf, die mittels als Laschen 6 und 7 ausgebildeter Verbindungselemente miteinander verbunden sind, die innen zwischen den Aufnahmeplatten 4, 5 verlaufen können oder von außen her an den Stirnkanten der Aufnahmeplatten 4,5 anliegen und dort mit diesen verschweißt sind, derart, daß je ein Einsteckteil 8 zur Aufnahme des Stirnendes 2a des gestoßenen Stangenelementes 2 und ein Durchlaufteil 9 für das durchlaufende Stangenelement 1 gebildet wird, dersn Querschnitt rechteckig oder auch rund sein kann. Die Laschen 6, 7 können sich über einen Teil der Lange der Aufnahmeplatten 4,5 oder auch über deren gesamte Länge erstrecken. An die Lasche 7 schließt sich eine Trennplatte 10 an, welche in Längsrichtung der Oberseite la des durchlaufenden Stangcnelemcntes I verläuft und die von dem Einsteckteil 8 gebildete Einstecköffnung von der von dem Durchlaufteil 9 gebildete Durchgangsöffnung trennt. Die Trennplatte
10 ist vorzugsweise mit der Lasche 7 fest verbunden oder einstückig ausgebildet, sie ist auch mit den Aufnahmeplatten 4, 5 verbunden, ihre Breite entspricht der Breite b des Einsteckteils 8, ihre Länge der Breite B der Aufnahmepiatten 4,5. Die Aufnahmeplatten 4 und 5 sind darüber hinaus an ihren dem Durchlaufteil 9 zugewandten Endbereichen über eine Klemmvorrichtung 11 miteinander verbunden. Die Klemmvorrichtung
11 weist eine mittels an den Aufnahmeplatten 4, 5 angebrachten Schraubbolzen 12 befestigbare Klemmplatte 13 auf. die an den z. B. mit Trapez-Außengewinde versehenen Schi\*ubboizen 12 mit Hilfe von Gewindebüchsen 12a verstellbar ist Die Trennplatte 10 und/oder die Klemmplatte 13 können an der dem Durchlaufteil 9 zugewandten Seite mit zahnartigen Vorsprüngen 32,35 (Fig. 2) versehen sein, die z.B. durch Einkerbung hergestellt sein können. Durch Auf- oder Abschrauben der Gewindebüchsen 12a wird die Klemmplatte 13 gemäß Pfeil 18 hin und her verstellt. Die Klemmplatte 13 kann auch an Haltestücken z. B. in Form von Flacheisen 36 geführt sein, die an den Aufnahmeplatten 4, 5 etwa wie die Schraubenbolzen 12 angebracht sind und mit Längsschlitzen 37,38 versehen sind, in die Keile zur Festlegung der Klemmplatte 13 einsteckbar sind. Eine solche Variante ist z. B. in F i g. 3 gezeigt. Die Längsschlitze 37.38 können in Reihen angeordnet sein, wobei dann die einander entsprechenden Längsschlitze 37, 38 der beiden Reihen gegeneinander versetzt sind.
damit man eine stufenlose Verstellung erreichen kann. Wie ersichtlich, kann das durchlaufende Stangenelement 1 in den Durchlaufteil 9 eingeführt und dann mittels der Klemmvorrichtung 11 festgeklemmt werden. Das gestoßene Stangenelement 2 wird lediglich von oben her in das Einsteckteil 8 eingesteckt und liegt dann gegen die Trennplatte 10 an. Zur Erhöhung der Steifigkeit kann auch gemäß Fig. 2 vorgesehen sein, daß die Lasche 6 sich am entgegengesetzten Ende der Aufnahmeplatten 4, 5 über einen Abstützrahmen 30 abs'ützt, indem die Trennplatte 10 an der der Lasche 6 zugekehrten Seite nach außen zur Bildung einer Auskragung 33 verlängert ist, deren freies Ende mit der Lasche 6 über eine Strebe 34 verbunden ist. Zur weiteren Erhöhung der Steifigkeit kann auch noch eine dritte Lasche 31 (Fig. 2) vorgesehen sein, die an der Seite der Lasche 6, jedoch der Lasche 7 gegenüberliegend, angeordnet ist.
Eine Sicherung gegen ein Verschwenken des gesioBenen Siangeneiemetiies 2 und zum Festlegen uer Stangenelemente 1 und 2 sind in den Aufnahmeplatten 4, 5 Offnungen 17 vorgesehen, in die Arretierelemente (nicht dargestellt) eingeführt werden können, so beispielsweise Schrauben, Stifte od. dgl. Die Laschen 6, 7 können z. B. auch lösbar angebracht sein.
Die Vorrichtung 3, 22, 23 kann auch dem Querschnitt des gestoßenen Stangenelementes 2 angepaßt werden. So z. B. kann gemäß Fig. 1 die Lasche 6 zur Führung eines uii- und ausschraubbaren Andrückstückes 50 dienen, das aus einem in einer Gewindebohrung der Lasche 6 geführten Gewindebolzen 51 und einer Druckplatte 52 an deren freiem Ende besteht, die dazu bestimmt ist, am gestoßenen Stangenelement 2 anzuliegen und es innerhalb des Einsteckteils 8 festzuhalten. Durch Ein- und Ausschrauben der Druckplatte 52 kann man sich verschiedenen Querschnittsgrößen des gestoßenen Stangenelementes 2 anpassen.
Bei der Variante gemäß Fig. 4 besitzen die Aufnahmeplatten 4,5 anstelle der Lasche 6 lappenartige Verlängerungen 40, die jeweils eine Reihe von einander gegenüberliegenden Längsschlitzen 41 zum Durchstekken von als Anlage für das gestoßene Stangenelement 2 dienenden Flacheisen oder Keilen besitzen. Je nach der Breite des gestoßenen Stangenelementes 2, das sich einerseits an der Lasche 7 abstützt, steckt man die Flacheisen oder Keile durch das erste, zweite oder dritte Paar von Längsschlitzen 41 hindurch.
Die lappenartigen Verlängerungen 40 können zur Erhöhung der Festigkeit durch eine Querlasche 42 miteinander verbunden sein. Man kann auch gemäß F i g. 5 eine stufenlose Anpassung an die Quersctinittsgröße des gestoßenen Stangenelementes 2 vornehmen, indem man wiederum an der der Lasche 7 abgewandten Seite und am oberen Ende der Aufnahmeplatten 4, 5 lappenartige Verlängerungen 43, 44 vorsieht, die durch eine Querlasche 45 miteinander verbunden sind, an der ein Schraubkopf 46 ein- und ausschraubbar geführt ist der aus einer Mutter 47 z. B. mit Trapezgewinde, einer in dieser geführten Gewindestange 48 und einer Andrückplatte 49 an deren freiem Ende besteht Bei den Ausführungsformen nach F i g. 4 und 5 kann man sich den Querschnittsgrößen von Stangenelementen 2 anpassen, deren eine Querschnittsabmessung größer als diejenige der Aufnahmeplatten 4,5 ist Durch Ein- und Ausschrauben der Andrückplatte 49 kann man auch den Druck gegen das gestoßene Stangenelement 2 verändern, man kann auf diese Weise ein sich z. B. unter der
Wirkung des Gegendruckes, /. B. bei Schalungsarbeiten, schrägstellendes Stangenelement 2 wieder gerade, d. h. vertikal ausrichten.
In F i g. 6 ist dir Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Hoch-, Tief und Brückenbau als Halterung für Schalungen oder Schutzgeländer gezeigt. F.s werden zwei erfindungsgemäße Vorrichtungen 22, 23 verwendet, die zur Halterung von Kanthölzern 20,21 und 2t in der oben geschilderten Weise dienen, wodurch z. B. das Schutzgeländer 25, 26 und der Boden 27
gehalten werden.
In Fig. 7 ist die Verwendung von jeweils zwei erfindungsgemäßen Vorrichtungen 3 an gegenüberliegenden Seitenholmen 19 und 14 einer Transportpalette 15 für Rohre 16 demonstriert. Da die Rohre 16 eine ein Drehmoment in Richtung der Pfeile A bzw. B wirkende Kraft ausüben, werden die Seitenholme 19 und 14 gegen die entsprechend vorgesehenen Laschen 6 und 7 (Fig. 1) angedrückt, wodurch verhindert wird, daß diese
ίο verschwenken können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnuneen

Claims (24)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Verbinden von zwei senkrecht aufeinander stehenden Stangenelementen, insbesondere in Gestalt von im Bauwesen beim Errichten von r> Schalungen verwendeten Kanthölzern, von denen ein Stangenelement ein Durchlaufteil durchläuft und ein weiteres in einem Einsteckteil gehaltenes Stangenelement stirnseitig einer Fläche des durchlaufenden Stangenelementes gegenüberliegt, wobei das Einsteckteil bodenseitig mit einer Trennplatte od. dgl. abgeschlossen ist und seitlich durch eine über die Trennplatte bis unterhalb des durchlaufenden Stangenelementes vorgezogene Aufnahmeplatte, die ein das durchlaufende Stangenelement an der dem gestoßenen Stangenelement abgewandten Fläche hintergreifendes Halteelement trägt, und durch eine dieser Aufnahmeplatte mit Abstand parallel gegenüberliegende weitere Aufnahmeplatte sowie durch quer zu den Aufnahmeplatten verlaufende Verbindungselemente gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennplatte (10) das Durchlaufteil (9) zum Einsteckteil (8) hin begrenzt und die weitere Aufnahmepiaue (4) ebenfalls bis unterhalb des durchlaufenden Stangenelementes (1) vorgezogen ist, wobei das Halteelement als von beiden Aufnahmeplatten (4,5) gehaltene Klemmvorrichtung (11) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmep'atten (4,5) die Gestalt eines länglichen Rechtecks mit mindestens einer abgeschrägten Querseite besitzen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dh quer._j den Aufnahmeplatien (4, 5) verlaufenden Verbindungselemente als Laschen (6,7,31,42,45) ausgebii et sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Laschen (6,7,31,42,45) jeweils über einen Teil der Länge der Aufnahmeelemente (4,
5) erstrecken.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (6, 7) in Richtung der Längsachse des gestoßenen Stangenelementes (2) gegeneinander versetzt angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (6 und 7) von außen her an den Stirnkanten der Aufnahmeplatten (4, 5) anliegen und dort mit diesen verschweißt sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (6, 7) innen zwischen den Aufnahmeplatten (4, 5) verlaufen und mit diesen verschweißt sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (6, 7) fest, aber lösbar an den Aufnahmeplatten (4, 5) angebracht sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lasche (6) über einen Abstützrahmen (30) abstützt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennplatte (tO) an der der Lasche (6) zugekehrten Seite nach außen zur Bildung einer Auskragung (33) verlangen ist, die Teil des Abstützrahmens (30) ist und deren freies Ende mit der Lasche (6) über eine Strebe (34) erbunden ist.
11. Vorrichtung nach einem di:i Ansprüche 1 bif i 0, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennplatte (10) an ihrer Unterseite mit zahnartigen Vorsprüngen (32) versehen ist,
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (6) zur Führung eines ein- und ausschraubbaren Andrückstücks (50) dient, das aus einem in einer Gewindebchrung der Lasche (6) geführten Gewindebolzen (51) und einer Druckplatte (52) besteht
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß der Lasche (7) eine weitere Lasche (31) gegenüberliegt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeplatten (4, 5) lappenartige Verlängerungen (43, 44) besitzen, die durch eine Querlasche (45) miteinander verbunden sind, an der ein Schraubkopf (46), der z. B. aus einer Mutter (47) einer Gewindestange (48) und einer Andrückplatte (49) an deren freien Ende besteht, ein- und ausschraubbar geführt ist
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
14, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeelemente (4, 5) lappenartige Verlängerungen (40) besitzen, die jeweils eine Reihe von einander gegenüberliegenden Längsschlitzen (41) zum Durchstecken von zum Halten des gestoßenen Stangenelementes (2) dienenden Flacheisen oder Keilen besitzen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die lappenartigen Verlängerungen (40) durch eine Lasche (42) miteinander verbunden sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennplatte (10) mit der Lasche (7) einstückig ausgebildet oder mit dieser verschweißt ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (11) eine die Unterseite des Durchlaufteils (9) bildende Klemmplatte (13) aufweist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, c'adurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (13) an ihrer Oberseite mit zahnartigen Vorsprüngen (35) versehen ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (13) mittels an den Aufnahmeplatten (4,5) angeordneten Schraubbolzen (12) über Gewindebüchsen (12a; verstellbar ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubbolzen (12) und die Gewindebüchsen (12a,/ein Trapezgewinde besitzen.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (13) an Flacheisenstücken (36) geführt ist, die an den Aufnahmeelementen (4, 5) angebracht sind, wobei die Flacheisenstücke (36) mit Längsschlitzen (37,38) versehen sind, in die Keile oder Flachstücke zum Festlegen der Klemmplatte (13) einsteckbar sind.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22. dadurch gekennzeichnet, daß die Längsschlitze (37, 38) in mindestens zwei Reihen in Längsrichtung versetzt angeordnet sind.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß in den Aufnahmeplatten (4, 5) versetzt angeordnete Löcher (17) vorgesehen sind, durch die Haltebolzen durchführbarsind.
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