DE155461C - - Google Patents
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- DE155461C DE155461C DENDAT155461D DE155461DA DE155461C DE 155461 C DE155461 C DE 155461C DE NDAT155461 D DENDAT155461 D DE NDAT155461D DE 155461D A DE155461D A DE 155461DA DE 155461 C DE155461 C DE 155461C
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- DE
- Germany
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- core
- longitudinal grooves
- movable plate
- levers
- pressing
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D22/00—Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
- B21D22/14—Spinning
- B21D22/18—Spinning using tools guided to produce the required profile
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einziehen der Ränder dünnwandiger
Gefäßmäntel durch Einpressen von verlaufenden Längsrillen unter Zuhilfenahme
eines entsprechend gestalteten und mit Längsrillen versehenen Kernes. Die Erfindung besteht
darin, daß an dem Umfang einer beweglichen Platte mit Preßrollen versehene Hebel gelenkig befestigt sind, deren Rücken
ίο derartig gestaltet sind, daß die Preßrollen
beim Hindurchziehen der Hebel durch einen gleichachsig mit der beweglichen Platte und
dem Kern angeordneten Ring gezwungen werden, auf den Mantel des Kernes, und
zwar in den Längsrillen desselben, entlang zu gleiten. Hierbei drücken sie in den auf den
Kern gesteckten Gefäßmantel die verlaufenden Rillen ein.
Die verjüngten Mäntel sollen im wesentliehen
zur Herstellung billiger, leichter und handlicher Packgefäße für den Versand von
Säuren, wertvollen Flüssigkeiten o. dgl. in Glasballons dienen.
Die neue Vorrichtung ist in den Fig. 1 bis 5 der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Die Fig. ι stellt einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht
und Fig. 3 einen Grundriß derselben dar; Fig. 4 veranschaulicht eine Vorderansicht des
Kerns und Fig. 5 Einzelheiten in größerem Maßstab.
Auf dem mit Schlittenführung versehenen Gestell 18 ist ein durch eine Gewindespindel
36 verstellbarer Winkelschlitten 19 angeordnet, an welchen der jeweilig anzuwendende Kern 3
befestigt wird. An einem Ende des Gestells 18 sitzt ein Spindelstock 35, in welchem achsial
verschiebbar eine Gewindespindel 33 gelagert ist, welche durch ein als Mutter ausgebildetes
Handrad 34 verschoben wird. Das letztere ist drehbar, aber achsial unverschiebbär am
Spindelstock 35 festgehalten. Am Ende der Spindel 33 sitzt zwischen einem Bund 38 und
einem Stellring 37 eine Scheibe 24, welche Gabeln 23 aufweist, an deren Querzapfen 22
die hakenförmigen Enden von Hebeln 20 angelenkt sind; letztere tragen am freien Ende
Preßrollen 21 aus Stahl und werden beim Verschieben der Spindel mitverschoben.
Die Rücken dieser Hebel liegen an den Kugeln 26 eines Kugelringes 27 an, der
mittels eines Ringes 28 in einem an dem Gestell befestigten Ringe 25 festgehalten ist.
Die Ringe 27 und 28 übergreifen die Kugeln 26 derart, daß diese nicht herausfallen können.
Die Hebel 20 haben nun außen solche Form, daß beim Hindurchziehen derselben
durch den Ring 25 die Rollen 21 in die Rillen 4 des Kerns 3 und somit in den auf den
Kern gesteckten Gefäßmantel 1 verlaufende Rillen eingedrückt werden.
Damit alle Preßhebel 20 nach beendetem Eindrücken der Rillen wieder rasch in die
Anfangslage eingestellt werden können, sind alle Hebel durch Gelenkstücke 29 mit einer
Scheibe 30 verbunden, an der eine durch die hohle Gewindespindel 33 gehende Stange 31
sitzt, welche auf der über die Spindel vor-
stehenden Seite einen Handgriff 32 trägt. Vermittels dieser Stange werden die Preßhebel
20 wieder in die in Fig. 1 ausgezogen dargestellte Lage gebracht. Zum Abnehmen
des fertig gedrückten Mantels wird der Winkelschlitten 19 durch die Spindel 36 so weit
zurückgezogen, daß der fertige Mantel abgenommen und ein neuer aufgesetzt werden
kann, worauf der Winkelschlitten 19 wieder in die Arbeitslage zurückgebracht wird. Die
Spindel 33 samt der Scheibe 24 und den daran befestigten Preßhebeln 20 wird vermittels
Handrads 34 wieder in die anfängliche Arbeitslage zurückgeschraubt..
Bei Herstellung von nach zwei Seiten verjüngten Gefäßmänteln muß, sofern alle Rillen
auf einmal eingedrückt werden sollen, der Kern in bekannter Weise so zerlegbar sein,
daß nach Herausnehmen eines Mittelstückes die ringsektorförmigen Rillenteile des Kerns
einzeln herausgenommen werden können. Beim Eindrücken einzelner oder einer Gruppe
von Rillen ist ein teilbarer Kern natürlich nicht erforderlich.
Claims (2)
- Patent-AnSPRÜciiE :I. Eine Vorrichtung zum Einziehen der Ränder dünnwandiger Gefäßmäntel durch Einpressen von verlaufenden Längsrillen unter Zuhilfenahme eines entsprechend gestalteten und mit Längsrillen versehenen Kernes, gekennzeichnet durch mit Preßrollen (21) versehene, an dem Umfang einer beweglichen Platte (24) gelenkig befestigte Hebel (20), deren Rücken derart gestaltet sind, daß die Preßrollen beim Hindurchziehen der Hebel durch einen gleichachsig mit der beweglichen Platte (24) und dem Kern (3) angeordneten Ring (25) gezwungen werden, auf dem Mantel des Kernes (3), und zwar in den Längsrillen desselben, entlang zu gleiten, wobei sie in den auf den Kern gesteckten Gefäßmantel die verlaufenden Längsrillen eindrücken.
- 2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Hebel (20) mittels Gelenkstücken (29) mit einer Scheibe (30) verbunden sind, welche auf einer innerhalb der Achse der die bewegliche Platte (24) tragenden Gewindspindel (33) angeordneten Stange (31) mit Handgriff (32) befestigt ist, derart, daß die Preßhebel nach .beendeter Arbeit durch Vorschieben der Stange (31) in ihre Anfangslage zurückgebracht werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE155461C true DE155461C (de) |
Family
ID=421923
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT155461D Active DE155461C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE155461C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2647422A (en) * | 1948-07-30 | 1953-08-04 | Motor Wheel Corp | Machine for tapering sheet metal blanks |
| EP0035245B1 (de) * | 1980-03-03 | 1985-06-26 | FISHER & PAYKEL LIMITED | Verfahren und/oder Vorrichtung zum Flanschen von Rohrenden |
-
0
- DE DENDAT155461D patent/DE155461C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2647422A (en) * | 1948-07-30 | 1953-08-04 | Motor Wheel Corp | Machine for tapering sheet metal blanks |
| EP0035245B1 (de) * | 1980-03-03 | 1985-06-26 | FISHER & PAYKEL LIMITED | Verfahren und/oder Vorrichtung zum Flanschen von Rohrenden |
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