DE155331C - - Google Patents

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DE155331C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/08Thread-cutting tools; Die-heads with means for adjustment
    • B23G5/10Die-heads
    • B23G5/12Die-heads self-releasing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Die bisherigen, bei Gewindeschneidkluppen zur Verwendung gelangenden Gewindestähle, welche so eingerichtet sind, daß sie mit der die Gewindegänge enthaltenden Fläche und der gegenüberliegenden im Schneidkopf eingespannt werden, haben den Übelstand zur Folge, daß das Einspannen des Stahles nicht in unmittelbarer Nähe der Arbeitsstelle (Schneidstelle) stattfinden kann, da die Gewindestähle durch je zwei Stellbacken gehalten bezw. gelagert werden müssen, welch letztere eine entsprechende Entfernung der Lagerstelle von der Schnittstelle bedingen. Die Folge davon ist, daß dem Gewindestahl eine sichere Lage nicht geboten wird, weil der Widerstand, welchen der Stahl an der Schnittstelle zu überwinden hat, an einem größeren Hebelarm auf den Stahl reagiert und die Befestigung desselben zu lockern sucht.
Dem gekennzeichneten Nachteil hat man zwar in der Weise entgegenzutreten versucht, daß man den Stahl in seiner Längsrichtung durch eine Klemmschraube gegen ein Widerlager preßte. Es ist klar, daß bei dieser Befestigungsart zwar der vorhin gekennzeichnete Hebelarm vermieden wurde, dafür sich jedoch andere Nachteile geltend machten, welche darin bestanden, daß das Festhalten mittels einer den Gewindestahl gegen ein Widerlager pressenden Stellschraube sehr unzuverlässig war und dem Gewindestahl nicht die dem mittleren Steigungswinkel des Gewindeganges entsprechende Lagerung zum Werkstück mit voller Sicherheit erteilt werden konnte, da.
durch die Einwirkung der Klemmschraube auf den Gewindestahl leicht unwillkürliche Lagerungsänderungen des Gewindestahles bedingt waren.
Den angedeuteten Übelständen ist durch den Gewindestahl der vorliegenden Erfindung dadurch entgegengetreten worden, daß der eigentliche Schneidkörper auf seiner hinteren Seite mit einem prismatischen Teil versehen ist, welch letzterer, mit ihm den mittleren Steigungswinkel des zu schneidenden Schraubenge\vindes bildend, eine leicht einstellbare, sichere Lagerung bezw. Befestigung direkt über der Arbeitsstelle und schnelle Auswechselbarkeit des Gewindestahles ermöglicht.
Zwar hat man die Seitenflächen der bei Drehbänken zur Verwendung gelangenden, mit Gewindeprofilen ausgerüsteten Stähle mit prismatischen Federn versehen, welche in den Halter eingreifen und eine Verschiebung des Stahles in seiner Längsrichtung gestatten. Diese Federn gestatteten jedoch nicht, dem Gewindestahl eine Lage zum Werkstück zu erteilen, welche dem mittleren Steigungswinkel des zu schneidenden Schraubengewindes entspricht. Infolgedessen konnten dieselben auch nicht für Schneidkluppen Verwendung finden, was übrigens bei denselben auch nicht beabsichtigt wurde, weil jene Stähle nur als Stichel zu wirken hatten und die Steigung der Schraube durch den Supportvorschub bewirkt wurde.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Schneidestahl ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar
zeigt Fig. ι eine Draufsicht auf den Rücken desselben, ebenso Fig. 2 eine Draufsicht auf die Gewindegänge des Schneidestahles und Fig. 3 eine das Profil erkennen lassende Seitenansicht, während die Fig. 4 und 5 in kleinerem Maßstabe das Einspannen des durch Fig. ι bis 3 gekennzeichneten Gewindestahles im Schneidkopf veranschaulichen.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 hervorgeht, besteht der neue Gewindestahl aus dem Teil 1, welcher mit den Gewindegängen 2 versehen ist, und dem als Prisma ausgebildeten Teil 3. Die Achse des letzteren schließt mit der Achse des Teiles 1 einen Winkel ein, welcher dem mittleren Steigungswinkel des zu schneidenden Schraubengewindes entspricht.
Der als Prisma ausgebildete Teil gestattet, wie bereits bemerkt, ein leichtes Auswechseln bezw. Einspannen des Gewindestahles in den Leisten 4 (Fig. 4 und 5), indem der Gewindestahl ι nach Lösen der Schrauben 6 und Lüften des Teiles 5 einfach herausgenommen und durch einen neuen ersetzt werden kann, worauf durch einfaches Anziehen der Schrauben 6 der Schneidekopf wieder betriebsfähig ist. Die Leisten 4 sind in bekannter Weise beispielsweise mit den in den Schlitzen 7 geführten Zapfen 9 versehen, so daß bei Drehung der ringförmigen Scheibe 8 die Schlitze 7 ihre Lage zu den Zapfen 9 verändern und infolgedessen eine \rerschiebung jener Zapfen 9 und der mit denselben verbundenen Leisten 4 bezw. der Stähle 1,3 gegen das Werkstück veranlassen.
Selbstverständlich können die Mittel, welche die Verschiebung der Leisten 4 ermöglichen, auch durch andere Mittel ersetzt werden, ohne daß hierdurch an dem Wesen der vorliegenden Erfindung irgend etwas geändert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Gewindeschneidbacke für Gewindeschneidkluppen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der eigentliche Schneidekörper (1) auf seiner hinteren Seite mit einem prismatischen Teil (3) versehen ist, welcher mit den Schneidrippen den mittleren Steigungswinkel des zu schneidenden Schraubengewindes bildet und eine leichte, einstellbare Lagerung sowie Befestigung der Schneidbacke unmittelbar über der Arbeitsstelle und ihre schnelle Auswechselbarkeit ermöglicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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