DE155032C - Empfangsapparat für drahtlose Telegraphie - Google Patents

Empfangsapparat für drahtlose Telegraphie

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Publication number
DE155032C
DE155032C DE1903155032D DE155032DA DE155032C DE 155032 C DE155032 C DE 155032C DE 1903155032 D DE1903155032 D DE 1903155032D DE 155032D A DE155032D A DE 155032DA DE 155032 C DE155032 C DE 155032C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
fritter
telephone
microphone
winding
Prior art date
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Expired
Application number
DE1903155032D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Moeller
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Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE155032C publication Critical patent/DE155032C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D1/00Demodulation of amplitude-modulated oscillations
    • H03D1/08Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear two-pole elements
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F13/00Amplifiers using amplifying element consisting of two mechanically- or acoustically-coupled transducers, e.g. telephone-microphone amplifier
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/22Circuits for receivers in which no local oscillation is generated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

PATENTAMT.
KLASSE 21 a.
Bekanntlich ist es bisher ·— sobald es sich um einigermaßen große Entfernungen handelt —■ nicht möglich, mittels drahtloser Telegraphie übermittelte Telegramme mittels eines Telegraphenapparates aufzunehmen, da die Empfindlichkeit der letzteren zu gering ist. Man hat daher den Ausweg ergriffen, die elektrischen Wellen auf ein Telephon einwirken zu lassen, dessen Laute von einer Person wahrgenommen und als Punkte und Striche niedergeschrieben werden. Dieses Verfahren ist unpraktisch und ziemlich unsicher, weil das Telegramm nicht selbsttätig niedergeschrieben wird. Auch bedingt diese Methode, daß die betreffende Person stets das Telephon an den Ohren haben muß, damit sie wahrnehmen kann, wann ein Telegramm aufzunehmen ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen
Empfangsapparat, welcher selbst bei so großen Entfernungen, bei denen nach der bisherigen Methode mittels eines Telephons überhaupt keine oder nur noch ganz unbestimmte Laute zu vernehmen sein würden, so starke Laute erzeugt, daß dieselben in einer Entfernung von mehreren Metern gehört und auch mittels eines Phonographen aufgenommen werden können, so daß dadurch die durch eine Person nach den Lauten bewirkte Aufnahme des Telegramms kontrolliert werden kann. Ferner kann der vorliegende Empfangsapparat auch mit einem Telegraphenapparat kombiniert werden.
Es ist bekannt, daß die Empfindlichkeit eines Fritters im. umgekehrten Verhältnis steht zur Spannung der in seinen Stromkreis eingeschalteten Elektrizitätsquelle, und daß zwecks Telegraphierens auf größere Entfernungen das Bestreben dahin geht, diese Spannung möglichst zu verringern. Doch konnte bisher eine Elektrizitätsquelle im Stromkreis des Fritters nicht entbehrt werden, da dieselbe notwendig war, um das Telephon überhaupt zum Ertönen zu bringen.
Der vorliegende Empfangsapparat ist nun dadurch gekennzeichnet, daß eine Elektrizitätsquelle im Stromkreis des Fritters sich ganz erübrigt, wodurch eine fast unbegrenzte Empfindlichkeit des Fritters erreicht wird^ Es ist hier unabhängig vom Stromkreis des Fritters ein besonderer Stromkreis mit der Elektrizitätsquelle angeordnet.
Der Fortfall der Elektrizitätsquelle im Stromkreis des Fritters hat die Wirkung, daß der Fritter auch im Ruhezustande von der Spannung' der Elektrizitätsquelle unbeeinflußt bleibt, womit die Möglichkeit gegeben ist, den Fritter weit empfindlicher einzustellen, als dies bisher angängig war, wo eine Elektrizitätsquelle in seinen Stromkreis eingeschaltet war. Die größere Empfindlichkeit des Fritters hat aber naturgemäß die Folge, daß derselbe auf entsprechend größere Entfernungen noch anspricht.
Die kräftige Laute gebende Vorrichtung des vorliegenden Empfangsapparates beruht auf der bekannten Tatsache, daß ein Telephon einen starken Laut aussendet, wenn dasselbe unmittelbar einem sehr empfindlichen Mikrophon gegenüber angebracht wird. Im vorliegenden Falle ist ein sehr empfindliches Mikrophon in den Stromkreis der Ortsbatterie eingeschaltet, und zwar in Reihenschaltung
mit der einen Wicklung eines Transformators, dessen andere Wicklung in Reihenschaltung im Stromkreis des Fritters liegt. In diesen letzteren Stromkreis ist zugleich ein Telephon unmittelbar vor dem Mikrophon, aber von demselben unabhängig, eingeschaltet.
Das Ansprechen des Telephons bei dieser Schaltung läßt sich vielleicht folgendermaßen erklären. In dem Stromkreis des Mikrophons
ίο treten beständig Stromschwankungen auf, denn der Stromübergang zwischen den Mikrophonkontakten ist beständig kleinen Änderungen unterworfen und niemals absolut konstant. Diese stets vorhandenen Stromschwankungen, die die Primärwicklung des Transformators durchfließen, induzieren in dessen Sekundärspule beständig wechselnde schwache elektromotorische Kräfte, indessen können in dem Sekundärstromkreis, solange der eingeschaltete Fritter sich in nichtleitendem Zustande befindet, naturgemäß keine Ströme auftreten ; infolgedessen bleibt das Telephon lautlos. Sobald jedoch der Fritter in üblicher Weise von elektrischen Wellen beeinflußt und hierdurch der Strömkreis des Fritters geschlossen wird, können die schwachen induzierten elektromotorischen Kräfte einen wenn auch zunächst nur. schwachen Strom zum Fließen bringen. Letzterer durchfließt das dem Mikrophon gegenübergestellte Telephon und wirkt daher auf den Primärkreis zurück, verstärkt also die Stromschwankungen im Primärkreis und daher auch wiederum die im Sekundärkreis induzierten Ströme. Es findet somit also sozusagen eine Selbsterregung und Selbstverstärkung· statt, und das vor dem Mikrophon angebrachte Telephon gibt einen Laut von sich, welcher so lange anhält, bis der Fritter wieder seinen Stromkreis unterbricht.
Als ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung ein Stromschema dargestellt. Es liegt jedoch auf der Hand, daß die Ausführung in vielfach anderer Weise erfolgen könnte. Die aus dem Fangdraht kommenden elektrischen Wellen gehen durch die Leitungen 1 und 2, "den Fritter 3 und die Leitung 4 zur Erdplatte 5. Der Fritter ist im Stromschema als ein ausbalancierter Einkontaktfritter dargestellt; es könnte aber auch jede andere Art von Fritter angewendet, werden.
Gleichzeitig mit vorgenanntem Durchgang der elektrischen Wellen wird der Stromkreis des Fritters durch die Leitung 2, die Leitung 6, die eine Wicklung 7 eines Transformators, die Leitung 8, das Telephon 9, die Leitung 10, die Klemmschrauben 11 und 12, die Leitung 13 und die Leitung 4 hindurch geschlossen. An den Klemmschrauben 11 und 12 kann ein Telephon oder ein Telegraphon angeschlossen sein. Der Kreislauf des Mikrophons besteht aus der Elektrizitätsquelle 14, der Leitung 15, dem Mikrophon 16, der Leitung 17, der anderen AYicklung 18 des Transformators und der Leitung 19, die zur Elektrizitätsquelle zurückführt.
Das Telephon 9 kann zweckmäßig als eine Sirene mit Lauttrichter 20 eingerichtet werden. Wenn der Fritter arbeitet, wird das Telephon 9 derart beeinflußt, daß es einen starken Laut ertönen läßt, solange der Kontakt, des Fritters geschlossen ist, während der Laut aufhört, sobald der Kontakt des Fritters unterbrochen wird. -

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ein Empfangsapparat für drahtlose Telegraphie, dadurch gekennzeichnet, daß die Ortsstromquelle statt im Stromkreis des Fritters in einen besonderen, ein Mikrophon enthaltenden Stromkreis eingeschaltet, vor dem Mikrophon ein in den Stromkreis des Fritters eingeschaltetes Telephon angebracht und hierbei der Stromkreis des Fritters durch die eine, der Stromkreis des Mikrophons durch die andere Wicklung eines Transformators geschlossen ist, derart, daß das Telephon tönt, solange der Fritter sich im leitenden Zustande befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1903155032D 1903-04-05 1903-05-20 Empfangsapparat für drahtlose Telegraphie Expired DE155032C (de)

Applications Claiming Priority (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE163794T 1903-04-05
DK341909X 1903-05-02
DE155032T 1903-05-20
DE159661T 1903-10-03
DK3166X 1904-03-30
DE163793T 1904-04-05
FR341909T 1904-04-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE155032C true DE155032C (de) 1904-09-28

Family

ID=41429645

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1903155032D Expired DE155032C (de) 1903-04-05 1903-05-20 Empfangsapparat für drahtlose Telegraphie
DE1903159661D Expired DE159661C (de) 1903-04-05 1903-10-03 Empfäanger für Funkentelegraphie

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1903159661D Expired DE159661C (de) 1903-04-05 1903-10-03 Empfäanger für Funkentelegraphie

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DE (2) DE155032C (de)
FR (2) FR341909A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR3166E (de) 1904-09-30
FR341909A (fr) 1904-10-23
DE159661C (de) 1905-04-01

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