DE155015C - - Google Patents

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DE155015C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L27/00Distribution or expansion valve-gear peculiar to free-piston machines or engines and not provided for in F01L21/00 - F01L25/00
    • F01L27/04Delayed-action controls, e.g. of cataract or dashpot type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 155015 KLASSE 14 β.
in BERLIN.
Die Erfindung betrifft eine Dampfpumpe, welche selbsttätig in der Weise gesteuert wird, daß sie in bestimmten regelbaren Pausen arbeitet, wobei sie die zu fördernde Flüssigkeit schnell ansaugt und schnell weiter drückt, um dann eine bestimmte Zeitlang im Ruhezustande zu verharren.
Durch die Patentschrift 124134 ist eine Dampfpumpe dieser Art bekannt geworden, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Steuerungshebel in der Mittellage durch die eine von zwei einander gegenüberliegenden Klinken festgestellt wird und mit der Kolbenstange durch eine auf Druck und Zug zu beanspruchende Feder bezw. eine besondere Druck- und eine besondere Zugfeder in der Weise verbunden ist, daß nach Feststellen des Steuerungshebels bei der Weiterbewegung des Dampfkolbens die Feder in dem einen oder dem anderen Sinne bezw. die Druckoder die Zugfeder gespannt wird, um den Steuerungshebel nach seiner für die eine Klinke mittels eines Kataraktes, für die andere Klinke mittels der Kolbenstange bewirkten Auslösung in die eine oder die andere Endstellung zu bringen.
Das kennzeichnende Merkmal vorliegender Erfindung besteht darin, daß die eine der beiden Klinken nicht, wie bisher, durch einen Katarakt, sondern durch ein Pendelwerk ausgelöst wird.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 eine Dampfpumpe in Verbindung mit einem Pendelwerk schematisch dargestellt, und zwar befinden sich die auf- und abwärts gehenden Teile in ihrer tiefsten Stellung. Fig. 2 ist eine teilweise Seitenansicht des Pendelwerks.
Der mit dem Pumpenkolben unmittelbar verbundene Dampfkolben wird in- bekannter Weise durch einen Drehschieber gesteuert, dessen Hebelstellungen durch die Klinken 0 und ρ bestimmt werden.
Die Bewegung des Steuerhebels / wird in bekannter Weise durch eine Feder bewirkt, die in der mittleren Stellung des Kolbens und des Steuerhebels ohne Spannung ist und bei den Bewegungen des Kolbens nach der einen bezw. der anderen Richtung auf Druck bezw. auf Zug beansprucht wird. Diese Feder umfaßt eine drehbar mit der Kolbenstange verbundene Stange, deren freies Ende durch einen Block hindurchgeführt ist, an welchem die Feder befestigt ist. Der Block wiederum ist in einer Schleife geführt, die um den Drehpunkt eines* Winkelhebels drehbar ist und die Endstellungen des Steuerhebels bestimmt.
Der Steuerhebel wird durch zwei Klinken ο und ρ in seinen Bewegungen aufgehalten. Die Klinke 0 wird in bekannter Weise durch einen an der Kolbenstange befestigten Anschlag r beeinflußt, die Auslösung der Klinkej? dagegen erfolgt durch das Pendelwerk.
Um den Bolzen α sind die miteinander fest verbundenen Zahnräder b und c und das Steigrad / drehbar angeordnet, derart, daß die. auf dem Steigrad/ befestigte Kupplungsklinke g in die der Verzahnung des Rades/ entgegen-
gesetzte Verzahnung des Rades c eingreifen kann (Fig. 2). Mit dem kleinen Zahnrad b im Eingriff steht die durch ein Gewicht belastete ' lind mit verstellbaren Mitnehmern e und h versehene Zahnstange k. Mit dem Steigrad / im Eingriff stehen die Haken m des in Spitzen hängenden Pendels /, welche bei jeder Pendelschwingung dem Steigrad f ein Vorwärtsdrehen um einen Zahn gestatten.
ίο Die Aufwärtsbewegung der Zahnstange k erfolgt in bekannter Weise durch den an der Pumpenkolbenstange befestigten und an der Zahnstange unterhalb des Anschlags e geführten Mitnehmer d, wobei die Kolbenstange in bekannter Weise durch eine Stange χ mit einem im Behälter \ angebrachten Rührflügel^ verbunden ist, welchem bei jedem Spiel der Pumpe eine schwingende Bewegung erteilt wird.
Durch das Gewicht der Zahnstange wird das Räderwerk angetrieben, welches durch das Pendel / gehemmt wird, so daß ein langsames Sinken der Zahnstange erfolgt, bis der obere Anschlag h den Winkelhebel .? abwärts drückt (Fig. 1), wodurch die Steuerklinke ρ außer Eingriff mit dem Steuerhebel / gebracht wird.
Hierdurch wird in bekannter Weise die Umsteuerung des Dampfkolbens bewirkt.
Die von dem Pendelhemmwerk beeinflußte Steuerung kann natürlich auch in anderer Weise, als auf der Zeichnung dargestellt, ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    In regelbaren Pausen arbeitende Dampfpumpe, deren Steuerung einerseits von der Kolbenstange, andererseits von einem niedersinkenden, jeweils von der Kolbenstange gehobenen Gewicht beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdauer des Niedersinkens des Gewichtes durch ein Pendelhemmwerk geregelt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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