DE154302C - - Google Patents

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DE154302C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K5/00Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units
    • B60K5/08Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units comprising more than one engine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die Erfindung betrifft die federnde Aufhängung von Motoren mit hin- und hergehender Bewegung (Kolbenmaschinen) am Wagengestell von Kraftfahrzeugen und kennzeichnet sich dadurch, daß das Motorgestell die im Wagengestell fest (unverschiebbar) gelagerte Kurbelwelle mit Spielraum umfaßt und vorn und hinten durch Federn mit dem Wagengestell verbunden ist, wobei wesentlich
ίο horizontal angeordnete Lenker die Kurbelwelle mit einer jenseits der Kurbelwelle liegenden Querstange des Motorgestelles verbinden. Während die Federn ein senkrechtes Spielen des Motorgestelles gegen, die Kurbelwelle zulassen, bewirkt die gelenkige Verbindung der Kurbelwelle mit' der Querstange des Motorgestelles, daß das Gestell ungeachtet des Spieles in regelmäßiger Lage zur Kurbelwelle bleibt. Die Verbindung verhindert, ein Ecken oder Windschiefstellen des Motorgestelles gegen die Kurbelwelle. Der gleiche Erfolg müßte bei Fehlen der Lenker durch Gradführungen herbeigeführt werden.' Diesen gegenüber hat aber die Lenkeranordnung den Vorzug, daß das federnde Spiel des Motorgestelles nicht durch Ecken oder Klemmen in den Gradführungen, welches bei einseitigen Stoßen sehr leicht eintreten würde, beeinträchtigt werden kann.
Das senkrechte Spiel des Motorgestelles gegen die Kurbelwelle ist für den Gang der Maschine ebensowenig störend wie das entsprechende Spiel der Lokomotivgestelle mit den Zylindern gegen die Treibachsen.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt, welche sich nur insofern unterscheiden, als die hinteren Federn das Motorgestell in einem Falle unmittelbar mit dem Querbalken des Wagengestelles verbinden, während die federnde Verbindung im anderen Falle mittelbar durch die Kurbelwelle geschieht. Da die Kurbelwelle im Wagengestell festgelagert ist, so vertritt sie im letzteren Falle gleichwertig den Querbalken des Wagengestelles als Federwiderlager.
Die zuerst zu beschreibende Ausführungsform ist durch Fig. 1 in der Seitenansicht, Fig. 2 im Grundriß und Fig. 3 in der Hälfte der Ansicht von hinten dargestellt. In dem Wagengestell sind nebeneinander und unabhängig" voneinander zwei Motoren mit getrennten Kurbelwellen aufgehängt.
A-A1 ist das ,rahmenförmige, hinten erweiterte Wagengestell. An seinen Längsbalken und einem von Querbalken A^ getragenen Mittelbalken A''' sind die beiden gleichachsigen Kurbelwellen D drehbar, aber im übrigen unbeweglich gelagert. Sie setzen sich nach außen in den die Räder D2 tragenden Achsschenkein fort.
C sind die Motorgestelle, welche die Zylinder B1 und die Gradführungen B B% tragen. Ihre Seitenwangen umfassen die Kurbelwellen mit Spielraum, so daß sie von den Wellen unabhängig sind. Hinten sind die Wangen durch Querstangen C 1 miteinander verbunden.
Die Motorgestelle hängen vorn mittels der Stangen C !l an Federn C10, welche sich auf Ansätze A'' des Wagengestellquerbalkens A 5 stützen. In ähnlicher Weise erfolgt die Aufhängung hinten, wo die an die Querstangen C ' angreifenden Stangen C3 auf Druckfedern C2 ruhen, die sich auf die aus Fig. 2 ersichtlichen Lappen am hinteren Wagengestellquerbalken stützen. Mit Hilfe der Hängebocke /Is sind hier noch \veitere Federn C5 und C8 angeordnet, welche die Querstangen C zwischen sich fassen und beim Spielen der Motorgestelle dämpfend wirken sollen. Ähnliche Gegenfedern können auch vorn angeordnet sein. Die Gegenfedern können aber auch hier wie dort fehlen.
Vermöge der beschriebenen Federanordnung können die Motorgestelle bei den Stößen und Erschütterungen des Wagengestelles in senkrechter Richtung spielen.
Damit dieses Spiel ein geregeltes bleibe und schädliche Schiefstellungen der Motorgestelle zur Kurbelwelle nicht eintreten, sind die Lenker D1 angeordnet, welche'entweder einzeln sowohl auf der Kurbelwelle D als auch auf der Querstange Cl drehbar sind oder besser auf der Querstange C festsitzen, die dann ihrerseits mit an den Enden befindlichen Zapfen in den Seitenwangen des Motorgestelles C drehbar ist. Die Lenker sind im wesentlichen horizontal angeordnet, um das senkrechte Spiel der Motorgestelle zuzulassen, ohne daß zu der senkrechten eine erhebliche wagerechte Bewegungskomponente hinzutritt. Die gleichwohl auftretende geringe wagerechte (Längs-) E^vegung ermöglichen die entsprechend weit gebohrten Löcher, durch welche die Tragstangen C8 bez\v. C3 hindurchgehen.
Nach Fig. 4 (Längsschnitt des Motorgestelles) und 5 (Endansicht von vorn mit Querschnitt durch die Längsbalken des Wagengestelles unter Herauslassung der Kurbelwelle) sind Zylinder und Gradführungen (nicht gezeichnet) in derselben Weise im Motorgestell C angebracht wie bei der ersten Ausführungsform ; auch hier sind die Gestellwagen hinten durch eine Querstange C13 verbunden, ebenso umfaßt auch hier das Motorgestell die im Wagengestell festgelagerte Kurbelwelle D mit Spielraum. Die vorderen Federn bezw. Gegenfedern C15 stützen sich auf die Längsbalken A12 des Wagengestelles und drücken auf Ansätze C14 der Gestellwangen. Hinten dagegen stützen sich die Federn bezw. Gegenfedern C1'2 — und zwar mittelbar — auf die Kurbelwelle D und drücken auf die Querbalken C11 des Motorgestelles. Mittelbar stützen sich die Federn auf die Kurbelwelle insofern, als sie auf den vorderen Lageraugen der Lenker D' stehen, die auch hier die Kurbelwelle D in der bereits beschriebenen Weise mit der Querstange C13 verbinden. Letztere wird übrigens, wie zur Erklärung der Fig". 5 bemerkt sei, von den verlängerten hinteren Augen oder Naben der miteinander fest verbundenen Lenker D1 vollständig eingehüllt.
Diese Ausführungsform hat den Vorzug, daß die hinteren Federn in die Verkapselung des Motors, welche von einer Blechverschalung C1" gebildet wird, mit einbezogen werden können.

Claims (3)

Patent-Ansprüche :
1. Eine federnde Aufhängung von Motoren mit hin- und hergehender Bewegung an Wag"engestellen, dadurch gezeichnet, daß das Motorgestell (C) die im Wagengestell (AA1 A5A0A12) drehbar, aber sonst unbeweglich gelagerte Kurbelwelle (D) mit Spielraum umfaßt und vorn und hinten durch in senkrechter Richtung spielende Federn (C10 C2 C15 C12; mit dem Wagengestell derart verbunden ist, daß es in senkrechter Richtung spielen kann, wobei die Kurbelwelle (D) mit einer Querstange (C1 C13J des Motorgestelles durch im wesentlichen wagerecht angeordnete Lenkg"lieder (D1) verbunden ist.
2. Eine Ausführungsform der federnden Motoraufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Federn (C'2) die Querstange (C1) des Motorgestelles (C) mit dem Querbalken des Wagengestelles verbinden (Fig. 1 bis 3).
3. Eine Ausführungsform der federnden Motoraufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Federn (C12) das Motorgestell (C) mit dem Wagengestell unter Vermittlung der im Wageng'estell gelagerten Kurbelwelle (D) verbinden (Fig. 4 und 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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