DE154102C - - Google Patents
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- DE154102C DE154102C DENDAT154102D DE154102DA DE154102C DE 154102 C DE154102 C DE 154102C DE NDAT154102 D DENDAT154102 D DE NDAT154102D DE 154102D A DE154102D A DE 154102DA DE 154102 C DE154102 C DE 154102C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K1/00—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
- G10K1/06—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
- G10K1/062—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
- G10K1/063—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated the sounding member being a bell
- G10K1/064—Operating or striking mechanisms therefor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Weckvorrichtung mit Druckbirne
und Nebenschlußwecker, bei welcher durch Unterbrechen des Stromes an der Empfangsstelle
ein Rücksignal gegeben wird, und ist dadurch gekennzeichnet, daß beim Schließen des Stromes an der Geberstelle der Anker
einer Einschlagglocke von seinem Elektromagneten angezogen wird und dabei einen ίο neuen Stromschluß unter Überbrückung der
Druckbirne herstellt, bis an der Empfangsstelle der Stromkreis geöffnet wird, wodurch
der Anker der Einschlagglocke zurückfällt und durch Anschlagen an die Glocke das
Rücksignal gibt.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zeigt beiliegende Zeichnung, und
zwar in
Fig. ι die Seitenansicht des Signalgebers am Orte 1, in
Fig. 2 die Vorderansicht desselben und in
Fig. 3 die Zusammenstellung der Einrichtung mit Rückmeldung.
Der Erfindungsgegenstand kann für häusliehe Signalzwecke benützt werden, wobei beispielsweise
vom Schlafzimmer der Herrschaft, in welchem der Sender ι hängt, das Wecksignal
nach dem Zimmer der Dienstboten gegeben werden soll, in welchem der Wecker 2
sich befindet und daneben ein Unterbrecher 3 ■angebracht ist, durch welchen das Rücksignal
gegeben wird.
Bei der vorliegenden Ausführungsform ist eine Bauart gewählt, welche zur Bequemlichkeit
der Herrschaft das Anrufen in jeder Körperlage und ohne Verwendung der sogenannten
Fortschellwecker, wie solche in der Haustelegraphie allgemein bekannt sind, gestattet.
Die Alarmvorrichtung 2, die im Schlafzimmer der Dienstboten untergebracht ist, ist eine gewöhnliche Nebenschlußglocke.
Im Schlafzimmer der Herrschaft dagegen wird in der Nähe des Bettes ein Sender I
(Fig. 3) angebracht, welcher durch eine Leitungsschnur mit Doppelader mit einer gewohnlichen
Druckbirne verbunden ist, damit die Herrschaft, ohne das Bett verlassen zu müssen, die Dienstboten wecken kann. Der
Hauptbestandteil des Senders besteht in einer elektrischen Einschlagglocke, deren Metallgestell
g auf einem Brettchen befestigt ist, und an welcher die Elektromagnetspule s,
der Anker α mit seinem Hammer und die Glockenschale ρ sitzen.
Der um die Achse χ (Fig.'2) schwingende Anker α'trägt in senkrechter Abbiegung hierzu
eine Stromschluß feder/, welche zeitweise eine Schraube k der Klemme h berührt, sich aber
im Zustande der Ruhe von der Schraube k fernhält, in welchem er durch eine beliebig
angeordnete Abreißfeder r an dem Anschlag i festgelegt wird. Die Birne b ist durch die
Schnur / mit eingelegter Doppelader einerseits mit dem Gestell g, andererseits durch
eine Leitung mit der Klemme h verbunden. Das eine Ende der Spulenwicklung ist ebenfalls
an das Metallgestell g angeschlossen, während das andere an der Klemme d fest-
liegt. Werden die so beschriebenen Einzelvorrichtungen gemäß Fig. 3 zusammengeschaltet,
wobei die an beliebiger Stelle untergebrachte Batterie mit 4 bezeichnet ist, so arbeiten sie folgendermaßen:
Drückt man auf den Knopf der Birne b, so geht der Strom aus der Batterie 4 über
den Ruheknopf 3, die Klingel 2 nach h, in die eine Ader der Schnur Z, durch die Birne
in die zweite Ader der Schnur nach dem Metallgestell g, über die Spulen s des Elektromagneten
und über die Klemme d nach dem Pol der Batterie 4 zurück.
Hierbei wird der Anker α angezogen, die Feder f berührt die Stromschlußschraube k
und der Nebenschlußwecker 2 wird auch noch fortläuten, wenn der Drücker an der Birne b
freigegeben ist; denn jetzt verläuft der Strom aus der Batterie nicht mehr über die Birne,
sondern nimmt seinen Weg unmittelbar über/ und das Gestell g durch die Spulen nach
Klemme d. Durch das Anziehen des Ankers a wird somit ein zweiter Stromweg so lange
geschlossen, bis man auf den Taster 3 drückt; in diesem Augenblick erleidet der Stromkreis
eine Unterbrechung, der Anker α fällt unter
dem Einfluß der Abreißfeder zurück, wobei der Klöppel an den inneren Rand der Glocke ρ
anschlägt. Der Wecker im Dienstbotenraum hört auf zu läuten, und durch Anschlagen des
Hammers an die Glockenschale ρ erhält die Herrschaft die Rückmeldung des Dienstboten,
daß das Wecken gehört worden ist.
Wird also der Dienstbote durch einen Druck auf die Birne b von der Herrschaft gerufen,
so hat derselbe nach dem Erwachen nur das Zeichen am Knopf 3 zurückzugeben, um dadurch
zu bekunden, daß der Zweck erreicht ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ^0Weckvorrichtung mit Druckbirne und Nebenschluß wecker, bei welcher durch Unterbrechen des Stromes an der Empfangsstelle ein Rücksignal gegeben wird, da- durch gekennzeichnet, daß beim Schließen des Stromes an der Geberstelle der Anker einer Einschlagglocke von seinem Elektromagneten angezogen wird und dabei einen neuen Stromschluß unter Überbrückung der Druckbirne, bezw. eines anderen an einer beweglichen Leitungsschnur angeschlossenen Stromschließers herstellt, bis an der Empfangsstelle der Stromkreis geöffnet wird, wodurch der Anker der Einschlagglocke zurückfällt und durch Anschlagen an die Glocke das Rücksignal gibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungea
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE154102C true DE154102C (de) |
Family
ID=420672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT154102D Active DE154102C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE154102C (de) |
-
0
- DE DENDAT154102D patent/DE154102C/de active Active
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