DE1539902A1 - Vorrichtung zum Transport von radioaktiven Stoffen - Google Patents
Vorrichtung zum Transport von radioaktiven StoffenInfo
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- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21F—PROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
- G21F5/00—Transportable or portable shielded containers
- G21F5/005—Containers for solid radioactive wastes, e.g. for ultimate disposal
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- G21F5/00—Transportable or portable shielded containers
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Description
Dr. Expl-
1902
17 419
Europäische Atomgemeinaohaft (EURATOM),
Brüssel (Belgien)
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport von radioaktiven Stoffen, die aus einem Behälter mit dicken Wänden,
die mit einer auf ihrer Aussenseite mit sum Kühlen des
Behälters dienenden Hippen versehenen Metallhülle verkleidet sind« und aus einem mit einer dicken Wärneisolierschlcht vollständig
verkleideten und den Behälter umgebenden, widerstandsfähigen Kasten besteht»
Die biologische Abschirmung von Transportbehältern für radioaktive
Stoffe erfolgt im allgemeinen durch Bl ei wand e0 Bei einem
Unfall während einer Handhabung oder des Transports dieser Be«
hälter, können sie heftigen Stössen ausgesetzt werden, auf die
^ ein Brand folgt oder denen ein Brand vorangeht ο Dabei kann die
O0 Metallteile infolge des Stosses reiasen und/oder das Blei In»
N> folge der durch den Brandherd entwickelten Wärme schmeiaeno
ο
^ Klrie zum Beheben d'I.es«a Mangel» biehtn' angewendete Löaimg hu
stand darin, dees man den Benälter nit einem völlig geschlossenen
Kosten umgab» dessen Wände mit Wäraeisollermaterlel verkleidet
warenο Diese Lösung ermöglicht nicht daa Kühlen dee
Behältere unter normalen Bedingungen, so das· der Bereich der
mit ein^n selchen Benälter transportierbaren Stoffe begrenzt
ist >
Die def Erfindung zugrunde liegende Aufgabe beeteht darin,
dem Behälter einen Schute gegen StSsse sowie gegen Brand au
geben« Bei einem Brand nuss die Wärmeübertragung von dem Brandherd
in Richtung auf den Behälter vermieden werden, wobei Jedoch unter normalen Bedingungen ein KUhlluftumlauf um den, Behälter
gewährleletet ist« Da»u ist der Behälter erflndungsgemnss
von einem mit einer dicken Värmeisolierschloht versehenen
Kaeten umgeben, dessen Innenwände von der mit Hippen vftraehenen
Wand de· Behälters ausreichend entfernt sind, um «wischen
diesen beiden Wänden einen KUhlluftumlauf su ermöglichen«
Der Kneten ist mit Lufteintritt·- und -austrittelöohem
•owie mit einer bei einem Feuerauebruch das Schilessen der
Löcher bewirkenden Vorrichtung versehen, die vom Brand selbst ausgelöst wird, wobei der Behälter eine Wärmeträgheit besitzt, die ausreicht, um während der sum Löschen des Brand··
ο erforderlichen Zeit eine das Schneisen der dicken «fände dee
» Behälters herbeiführende Temperatur su verhindern-,
^j Die Erfindung ist in Nachstehenden anhand eine· in den FJLg0 1
N) hl» i dor beigefügten Zeichnungen beschriebenen Ausführung*-
baifjplß.iß du,- Erfindung näher erläuterte Ho zeigeng
-^- BAD OFHG'NAL
Pig ο 1 eine teilweise aufgebrochene perapektiviache Gesamtansicht
einer Vorrichtung nach der Erfindung»
Figo 2 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht der Vorrichtung
nach Pige 1 und
?λ > ε: \nze\nev Figuren sind die miteinander übereinstimmen-
üen 'fe.U.v. ei sr Vorrichtung nach der Erfindung mit den gleichen
Bezugazeichen versehen«
Gemäss der Dar·teilung iet ein Traneportbehälter 1 für radioaktive Stoffe Ton einer dicken Wand, beiepieleweise aus Blei,
umgeben, die ihrereeite mit einer alt Kühlrippen 2 versehenen
Metellhülle verkleidet ist« Dieser Behälter t muss vor Stueeen
und vor Brand geachiitst werden. Br iet alt Hilfe nicht dargeetellter
Bolaen auf einer alt Verankerungelöchern 4 Veraebenen
Plattform 3 befestigt» Auf dieeer Plattform iet mittele BoI-sen
6 ein mit Kuböeen 10 versehener glockenförmiger Deckel 5
angebracht» Der Deckel 5 besteht aue eine« widerstandsfähigen
Gerippe aue Metallträgern ? und 8, das alt einer dicken Schicht
aus wärmeisolierendem Material 9 verkleidet ist« Zwischen der
versehenen wand des Behälters 1 verbleibt ein für den Umlauf
«<. von Kühlluft ausreichender Baum.
^ Die aus der Plattform 3 und ds« Deckel 5 bestehende Einheit
bildet einen den Behälter 1 umgebenden Kasten 3-5· Xm unteren
bildet einen den Behälter 1 umgebenden Kasten 3-5· Xm unteren
BAD
Abschnitt jeder der Seitenwände dee Kaetene ist eine Reihe
aus sechs miteinender Übereinstimmenden LiSohern 11 (Figo 2)
und in der Oberseite des Kastens sind vier Reihen au« eeohe
miteinander übereinstimmenden Löchern 11a (Figo 3) vorgesehen»
Vor jeder Locbreihe befindet sich auf der Aueeenseite eine
b«i. Feuerausbruch automatisch in Tätigkeit tretende Verschlisse·
einrichtung., Diese Einrichtung besteht im wesentlichen aus
einer nuf der Innenseite mit Asbest Ubersogenen Blechplatte
nach Art der Platte 13 bzwα der Platte 13a, je nachdem, ob es
sich darum handelt, die in den Seitenwänden oder in der Oberseite des Kastens vorgesehenen Löcher au verschlossen.
Diese Platten sind auf der Auasenseite des Kaetene befestigt»
und «war en einem ihrer Enden mittels einer durch eine Abschirmung
15 be*» 15a geschützte Schweies- oder Lötstelle
bsw« 14a und an ihrem anderen Ende mittels einer durch eine Mutter 17 bisw» 17a gehaltenen» normalerweise gespannten Feder
16 bzwο I6ao An den freien Flächen der Platte 13a eind awei
seitliche Führungen 18 angebracht, während die Platte 13 in
in den Rippen 20 des KaAens ausgebildeten Schlitzen verschiebbar
co Die Sch*eiss~ oder Lötstellen 14 und 14a sind aue einem Werken
ώ stoff hergestellt, der einen bei einer ziemlich niedrigen Tem-
jJJJ peratur liegenden Schmelzpunkt hat, um das Feuer bei seinem
ο Ausbruch featsusteilen» der aber hoch genug ist, damit die
<x> Schwelesungen oder Lötungen nicht infolge einfacher äonneneln~
BAD
strahlung schmelzen (150° C scheinen eine zu diesen Zweck vernünftige Temperatur zu sein)« Die Platten 13 und 13a eind
mit Löchern 12 bzwο 12a versehen, die eich nit den Löchern 11
bzwο 11a des Kastens decken» Heben jeden dieser Löcher 12 und
Während des normalen Transporte der vorstehend beschriebenen
vurrxc^tung wird die aus den transportierten radioaktiven Stoffen
freiwerdende Wärme durch die Bleiwände dea Behälters 1 hindurch auf die Rippen 2 übertragene ^9 Hippen erwärmen die
an Ihnen vorbeietreiahende Luft, so dass duroh natürliche
Konvektion ein Luftumlauf entsteht, wobei die Luft durch die Löcher 12 und 11 eintritt und in erwärmtem Zustand duroh di«
Löcher 11a und 12a austritt» somit ist also eine wirksam· Kühlung
dea Behälters 1 gewährleistete
Bei einem Aufprall, beispielsweise bei einem Transportunfall, ist der Behälter 1 durch den Kasten 3-5 vor Stösssn geschiftet,
so dass die Wand· des Behälters vor einem eventuellen Heiseen
gesichert sind ο Venn susätslioh su dem Aufprall oder unabhängig
von ihm der Behälter in die Flammen eines Brandherdes gelangt»
bewirkt die durch die Plaaaen entwickelte Wärme das Schmelzen der Sohweiss* oder Lötstellen 14 und 14a* so dass
die durch die Federn 16 baw« 16a beaufschlagten Platten 13
bsswo 13a die Löcher 11 baw, 11a verschliessen* Der Verstellungehub
der Platten ist so bestimmt, dass ihre schwächeren Stellen 19 bzw* 19a mit den Löchern 11 baw« 11a aur Deckung
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ÖAD
gebracht werden,, Ba die Löcher 11 und 11a nunmehr verschlossen
sind» können die Luft und die aus dem Brand herrührenden Heisegase
nicht mit dem Behälter 1 in Berührung kommen, zumal der Kasten 3-5 9 wie bereite vorstehend erwähnt, wärmeisoliert ieto
Die Wärmezufuhr von dem Brandherd in Richtung auf den Behälter
1 ist somit praktieoh unterbunden, wobei die die biologische
Abschirmung dee Behälters bildende Bleimasee keiner sehr raschen
Erwärmung ausgesetzt ist» da die einzige Wärmequelle,
der sie ausgesetzt iste aus den transportierten radioaktiven
Stoffen bestehtο Die Wärmeträgheit des Behälter· ist so, dass
die zwischen dem Verschliessen der Löcher 11 und 11a und gem
Zeitpunkt, da das Blei seine Schmelzpunkttemperatur erreicht, verstreichende Zeitspanne etwa fünfzehn Stunden beträgt«
Nach dem Brand kann das erneute öffnen der Lufteintritte und
-oustritte erfolgen«
a) durch das laohlassen der Spannung der Federn 16 und 16a,
indem man die Muttern 17 bzw» 17a losschraubt oder die Federn
durcbaohneideto Darauf werden die Flatten 13 und 13a
in ihrer richtigen Lage gehalten, indem man in die Löcher ein Rohr einführt»
b) sofern es nicht andere möglich ist, durch Eindrücken der schwächeren Stellen 19 und 19a mit Hilfe eines beliebigen
Werkzeugesο Sobald die Luftzirkulation wieder hergestellt
ist, wird der Behälter erneut gekühlt»
BAD
Es leuchtet ein» dass dl« Erfindung auf die vorstehend beschriebene
Au3ftthrungeiom nicht eng begrenzt ist, sondern i»
Gegenteil eine groeaβ Anzahl Abänderungen einaohliaeato So
könnte man beiapielaweiae, ohne den Bereich der Erfindung «u
verlassenj πηβteile einer eohnelaberen Sohweiaa« oder Lot·teile
14 bzw, i4a und einer Feder 16 bswr» 16a eine bliebige Verachliesaeinrichtung
für die Kühllufteintritte und -auetritte
verwendene die durch ein beliebiges PeuerneIdegerät auegelöst
wird ο
JB/fif
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Claims (1)
- Patentansprüche t( 1Λ Vorrichtung zum Traneport von radioaktiven Stoffen» bestehend aua einem Behälter alt dioken Wänden» die mit einer auf ihrer Aueaeneeite mit sun Kühlen dee Behälter« dienenden Rippen versehenen HetellhUlle verkleidet Bind, und aus einem mit einer dioken Wärmeisolierschicht vollständig verkleideten und den Behälter umgebenden widerstände' fähigen Kasten, dadurch gekennseiohnet t daee 2wieoben der Innenwand (9) dee Kaetena (3-5) und der mit Rippen (2) versehenen Viand dee Behälters (1) ein Baum, für einen Kühlluftumlauf vorgesehen let, der Kasten (3-5) mit iMftein- und -auetrlttBlöchern (11 bzwο 11a) sowie mit einer bei " einem Brand das schlieeeen der Löcher bewirkenden Vorrichtung versehen iet9 die vom Brand selbst ausgelöst wird« und der Behälter (1) eine Wärmeträgheit besitzt» die ausreicht, um während der sum Löechen des Brandes erforderlichen Zeit einen Temperaturanstieg über einen vorbestimmten Wert au verhindern.»909842/0762BAD ORIGINALΛϊ-npruo1» '» ä&ätwQh gekennzeichnetf dase "die Löcher M1, Ha) .ee^henwaiss angsMtrdnetp arc ^ Absohnitt Aar Seit amiand e aowis i.Vi der Olisroei te Reetens CV5) av,ogv)h:ll<lst oinil ußd sineB Infolge natürlicher Konvektion srmöglicheRotiih tung nach A^apwoii 1 odes.· 2? dadurch gekennaelüh« net» l'ätm an ^edex* ^ochx-aliie des Kastens (3~5) eine Ble«b=- platte (O laawo 13a ^ mit sich mifc dea L-Öcnern (11 bzw« 11a) decfcüntiar« ijöcijern (12 bssw* 12a) angeordnet iate wobei jede Platte axt ihran beiden Enden an da? AueBenwand dee Kaatena (3-5)» und «war an einem Ende mittels einer ge^ epannten Feder (16 bs5Wo 16a) und an ihrem anderen Ende mittels einer bei einer vorbestimmten Temperatur in Sobmela* flues übergehend im Schweies- oder Lötstelle (14 bsw« 14a) befestigt ist, so dass die Blechplatte (13; bzw» 15a) unter Einwirkung der Pedar (16 b»wo 16a) die Löcher (12 bzw* 12a) verachlieeet, sobald die Schweise- oder Lötetella in Sohaelafluae Übergeht»Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet g dass ^ede Platte (13 bsswo 13a) mit echwächeren Stellen (19 bzw* 19a) versehe» let, dia beim Schmelzen der Sehwtiae» oder LHtBteile (1.4 b«w, Ha) mit dea in dem Kaeten (3«5) vor* handenen I>öchern (11 baw* 11a) aur Deckung gebracht «erden.β *■- 9 *» si -".o "* a909842/0762BAD ORIGINALLeerseite
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|---|---|---|---|
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- 1966-05-17 GB GB2195366A patent/GB1130762A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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