DE153643C - - Google Patents

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DE153643C
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rod
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hand lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L11/00Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L11/02Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle using mechanical interaction between vehicle and track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

be*
ruHurt bcz (Siv
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 153643
KLASSE 20 L
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. November 1903 ab.
Es ist bereits bekannt, das Umlegen der Weichen bei Straßenbahnen durch Stellstangen zu bewirken, welche am Wagen angebracht sind und vom Wagenführer bedient werden. Beispielsweise sind solche Weichenstellvorrichtungen derart eingerichtet, daß eine annähernd vertikal geführte und gleichzeitig drehbare Stange, die am oberen Ende eine Handhabe und am unteren Ende das Stellmesser trägt,
ίο vom Wagenführer abwärts bewegt und alsdann gedreht wird, so daß das Stellmesser zuerst in die Weichenfuge eindringt und alsdann bei der Drehung die Weiche umlegt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Ausführungsform dieses Stellmittels, welches in den Fig. 1 bis 4 der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht ist.
An der A^orderwand ni des Wagens ist das Gestell h um den horizontalen Zapfen k drehbar angeordnet. Die beiden Bolzen / dienen hierbei zur Führung und zur Begrenzung der Bewegung. Innerhalb der am Gestell h befestigten Führungslager ρ ist die Stange d vertikal verschiebbar und drehbar geführt.
Sie wird für gewöhnlich dnrch eine Schraubenfeder g aufwärts gedruckt. An ihrem unteren Ende trägt die Stange d mittels des Scharnieres η das Stellmesser e. Am oberen Ende dagegen wird die Stange d von dem vorderen Ende des Handhebels α erfaßt. Der Drehzapfen c dieses Handhebels befindet sich an einem Bock b, welcher, wie insbesondere aus Fig. ι ersichtlich, in dem wagerechten
Bogenschlitz r des Gestelles eine Führung besitzt.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende:
Mittels des am oberen Ende des Gestelles h befindlichen Knaufes i kann zunächst die ganze Einrichtung derart seitlich bewegt werden, daß sich das Stellmesser e genau oberhalb der betreffenden Weichenfuge befindet, wobei sich das Stellmesser e durch sein Eigengewicht infolge der Drehbarkeit im Scharnier η genau lotrecht einstellt. Wird alsdann der Handhebel vom Wagenführer in vertikaler Richtung bewegt, so wird die Stange d mit dem Stellmesser niedergedrückt, so daß das letztere mit entsprechender Hebelkraft in die Weichenfuge hineingepreßt wird (Fig. 4). Nunmehr bewegt der Wagenführer den Handhebel α in wagerechtem Sinne, wobei der Bock b im Führungsschlitz r gleitet. Hierdurch wird die Stange d und das Stellmesser mit entsprechender Hebelkraft gedreht, so daß die Weichenzunge leicht zur Seite gedrückt wird. Nach erfolgter Verstellung der Weiche bewegt der Wagenführer den Handhebel wieder in seine Ruhelage. Durch die Schraubenfeder g wird das Stellmesser erforderlichenfalls auch selbsttätig aus der Weichenfuge wieder herausgedrückt.
Wie die Zeichnung ohne weiteres erkennen läßt, kann die ganze Weichenstellvorrichtung durch Lösung der Schrauben k und / vom Wagen abgenommen und gegebenenfalls nach
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Ausbesserung wieder am Wagen befestigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    5
    Am Fahrzeug befestigte Stellstange zum Umlegen der Weichen, welche achsial gegen den Druck einer Rückstellfeder verschoben und um eine parallel zur Fahrbahn liegende Achse gedreht werden kann, gekennzeichnet durch einen in einem Bocke (b) gelagerten doppelarmigen Hand- : hebel (α), welcher mit einem Ende an die Stellstange (d) angelenkt ist, während seine Drehachse (c) mit dem Bocke (b) in einer Kreisnut um die Stange (d) gedreht werden kann, zum Zwecke, sowohl die Einsenkung der Stange in die Weichenfuge als auch die die Umstellung der Weiche bewirkende Drehung der Stange um ihre Längsachse mittels des Handhebels (a) vornehmen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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