DE153643C - - Google Patents
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- DE153643C DE153643C DENDAT153643D DE153643DA DE153643C DE 153643 C DE153643 C DE 153643C DE NDAT153643 D DENDAT153643 D DE NDAT153643D DE 153643D A DE153643D A DE 153643DA DE 153643 C DE153643 C DE 153643C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L11/00—Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle
- B61L11/02—Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle using mechanical interaction between vehicle and track
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Road Repair (AREA)
Description
be*
ruHurt bcz (Siv
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 153643
KLASSE 20 L
KLASSE 20 L
Es ist bereits bekannt, das Umlegen der Weichen bei Straßenbahnen durch Stellstangen
zu bewirken, welche am Wagen angebracht sind und vom Wagenführer bedient werden.
Beispielsweise sind solche Weichenstellvorrichtungen derart eingerichtet, daß eine annähernd
vertikal geführte und gleichzeitig drehbare Stange, die am oberen Ende eine Handhabe
und am unteren Ende das Stellmesser trägt,
ίο vom Wagenführer abwärts bewegt und alsdann
gedreht wird, so daß das Stellmesser zuerst in die Weichenfuge eindringt und alsdann bei
der Drehung die Weiche umlegt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Ausführungsform dieses Stellmittels,
welches in den Fig. 1 bis 4 der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht ist.
An der A^orderwand ni des Wagens ist das
Gestell h um den horizontalen Zapfen k drehbar angeordnet. Die beiden Bolzen / dienen
hierbei zur Führung und zur Begrenzung der Bewegung. Innerhalb der am Gestell h befestigten
Führungslager ρ ist die Stange d vertikal verschiebbar und drehbar geführt.
Sie wird für gewöhnlich dnrch eine Schraubenfeder g aufwärts gedruckt. An ihrem
unteren Ende trägt die Stange d mittels des Scharnieres η das Stellmesser e. Am oberen
Ende dagegen wird die Stange d von dem vorderen Ende des Handhebels α erfaßt. Der
Drehzapfen c dieses Handhebels befindet sich an einem Bock b, welcher, wie insbesondere
aus Fig. ι ersichtlich, in dem wagerechten
Bogenschlitz r des Gestelles eine Führung besitzt.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende:
Mittels des am oberen Ende des Gestelles h befindlichen Knaufes i kann zunächst die
ganze Einrichtung derart seitlich bewegt werden, daß sich das Stellmesser e genau oberhalb
der betreffenden Weichenfuge befindet, wobei sich das Stellmesser e durch sein Eigengewicht
infolge der Drehbarkeit im Scharnier η genau lotrecht einstellt. Wird alsdann
der Handhebel vom Wagenführer in vertikaler Richtung bewegt, so wird die Stange d mit
dem Stellmesser niedergedrückt, so daß das letztere mit entsprechender Hebelkraft in die
Weichenfuge hineingepreßt wird (Fig. 4). Nunmehr bewegt der Wagenführer den Handhebel
α in wagerechtem Sinne, wobei der Bock b im Führungsschlitz r gleitet. Hierdurch
wird die Stange d und das Stellmesser mit entsprechender Hebelkraft gedreht, so daß
die Weichenzunge leicht zur Seite gedrückt wird. Nach erfolgter Verstellung der Weiche
bewegt der Wagenführer den Handhebel wieder in seine Ruhelage. Durch die Schraubenfeder
g wird das Stellmesser erforderlichenfalls auch selbsttätig aus der Weichenfuge
wieder herausgedrückt.
Wie die Zeichnung ohne weiteres erkennen läßt, kann die ganze Weichenstellvorrichtung
durch Lösung der Schrauben k und / vom Wagen abgenommen und gegebenenfalls nach
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Ausbesserung wieder am Wagen befestigt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
5Am Fahrzeug befestigte Stellstange zum Umlegen der Weichen, welche achsial gegen den Druck einer Rückstellfeder verschoben und um eine parallel zur Fahrbahn liegende Achse gedreht werden kann, gekennzeichnet durch einen in einem Bocke (b) gelagerten doppelarmigen Hand- : hebel (α), welcher mit einem Ende an die Stellstange (d) angelenkt ist, während seine Drehachse (c) mit dem Bocke (b) in einer Kreisnut um die Stange (d) gedreht werden kann, zum Zwecke, sowohl die Einsenkung der Stange in die Weichenfuge als auch die die Umstellung der Weiche bewirkende Drehung der Stange um ihre Längsachse mittels des Handhebels (a) vornehmen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE153643C true DE153643C (de) |
Family
ID=420251
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT153643D Active DE153643C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE153643C (de) |
-
0
- DE DENDAT153643D patent/DE153643C/de active Active
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