DE265669C - - Google Patents

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DE265669C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C13/00Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES1
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
j;; £V* 265669 - £ KLASSE 7Ä GRUPPE «%.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1910 ab.
Die Erfindung bezweckt, eine beliebige, gleichzeitige oder unabhängige Bedienung der Steuer- und Stabilisierungsflächen von Flugzeugen von einem nach allen Richtungen schwingbaren Hebel aus zu ermöglichen, wobei diese Steuer, wie bekannt, so in Gruppen angeordnet sein können, daß sie durch gleichartiges oder entgegengesetztes Verstellen einem doppelten Zweck dienen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht
aus gesehen,
vom Fliegersitz
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i,
Fig. 3 die Anordnung des einen Stellseiles und
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung der Klinkenanordnung.
An einer an dem Flugzeug befestigten Stange 1 sind der Steuerrahmen 2 und der Steuerhebel 3 beweglich angebracht. Der Steuerrahmen 2 bewegt sich in den Gelenken 4, der Steuerhebel 3 ist durch ein Universalgelenk 5 nach allen Seiten frei schwingbar befestigt und außerdem mit dem Steuerrahmen derart verbunden, daß er an demselben zwar seitlich entlang gleiten kann, aber bei Vor- und Rückschwingung denselben mitnimmt. Zu dem Hebel 3 werden die Steuerseile je nach dem Zwecke, welchem sie dienen sollen, so geführt, daß sie entweder nur bei seitlicher Bewegung des Hebels eine Verstellung erfahren und bei Vor- und Rückwärtsbewegung nicht — wie das Seil 6 — ,- oder daß sie sowohl bei seitlicher Bewegung des Hebels eine Verstellung der Steuerflächen bewirken, als auch bei Vor- und Rückbewegung — wie Steuerseil 7 —. Im letzten Falle wird das Steuerseil 7 mittels der Führungen 9 über den beweglichen Rahmen 2 geleitet (Fig. 3). Hierbei erhält die Gruppe von Steuerflächen 8 einen unteren und einen oberen geschlossenen Seilzug 7" und 70, von denen einer bzw. auch beide mit dem Hebel 3 gekuppelt werden können. Diese Seilzüge 7 werden über den Rahmen außerhalb seiner Drehachse geleitet, so daß bei Bewegung des Rahmens die Seilzüge eine gleichmäßige Verstellung der Flächen 8 erzeugen, während sie bei seitlicher Bewegung des Hebels die Flächen entgegengesetzt verstellen, wie das bereits bekannt ist.
Die Verbindung der Steuerseile 6 und 7 mit dem Hebel 3 geschieht derart, daß sie mit dem Hebel fest gekuppelt werden oder von dem Hebel 3 losgelöst und an den Rahmen 2 festgestellt werden können, und zwar in jeder beliebigen Stellung. Zu diesem Zwecke wird in den Seilzug ein Bogenstück 10 bzw. 11 eingeschaltet. Diese Bogenstücke haben auf einer Seite Zähne 20 bzw. 21 und auf der anderen Einschnitte 22 bzw. 23, mittels deren sie in Einschnitte 24 bzw. 25 des Rahmens oder Zähne 26 bzw. 27 des Hebels eingerückt werden können. Dieses Ein- oder Ausschalten der Bogenstücke geschieht vom Handgriff des Hebels 3 aus mittels der Ein schalt vorrichtungen 12 und 13. Diese Vorrichtungen haben am unteren Ende Greifer 14, 15, die so geformt sind, daß sie an den Bogenstücken 10, 11 entlang gleiten können, ohne sie loszu-
70
lassen. Durch Hochziehen der Bogenstücke mittels der Winkelhebel 16, 17 werden die Seile mit dem Hebel gekuppelt, durch Herunterdrücken, was selbsttätig durch Federn 18 und 19 unterstützt auch durch die natürliche Spannung der Seile geschieht, werden die Seile an den Rahmen festgestellt.
Mittels dieser Vorrichtung können sämtliche gewünschten Steuerbewegungen mit ein und derselben Hand ausgeführt werden. Außerdem können aber auch die einzelnen Steuerseile in verschiedenen Lagen mit dem Steuerhebel gekuppelt werden, so daß die verschie denen Steuerflächen in alle möglichen Stellungen zueinander gebracht werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Steuerung für Flugzeuge mit einem nach allen Richtungen schwingbaren Hebel, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Hebel auch einen um eine Querachse schwingbaren Rahmen bewegen kann, über den die Steuerseile geleitet sind, wobei die die einzelnen Steuer oder Steuergruppen verstellenden Seile mit dem Hebel beliebig gekuppelt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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